Erfahrung mit ICOs?

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    • Um ehrlich zu sein, mit Kryptowährungen befasse ich mich einige Zeit, doch die meiste Erfahrung bisher habe ich mit Dash gemacht. Diese Kryptowährung fand ich damals auf kryptowährungen-kaufen.org und wollte sofort da investieren.
      Bisher ging es wirklich gut damit und hoffentlich bleibt es auch so.

      Aus diesem Grund, kann ich es empfehlen, weil ich immer nur das empfehle, wo mit ich auch einige Erfahrungen gemacht habt. Nur so kann man jemandem von Hilfe sein.
      Außerdem, wer skeptisch ist, der kann sich im Web immer schlaumachen und somit einen klaren Überblick bekommen.

      MfG
      Hitnik
    • Hallo,
      ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit intensiv mit Kryptowährungen. Hier nur ganz kurz meine Erfahrungen:

      1. Finger weg von ICOs. Es gibt täglich ICOs und wenn man kein Insider ist und die Entwickler nicht kennt, ist es nicht möglich, zu unterscheiden, was ein Scam (Betrug) ist oder seriös. Generell sind ICOs sehr aufgebläht, weil die Leute irgendeinen Token kaufen und sofort verkaufen, sobald der Token an einer Börse ist, um Gewinn einzufahren. Die Zukunft hier lautet ETOs (EQUITY TOKEN OFFERING), bei denen die Finanzierung ähnlich wie bei Aktien (IPO) erfolgt.

      2. Investiere nur in Kryptowährungen, wenn du inhaltlich (!) von Krypots sowie von dem jeweiligen Projekt, in das du finanzierst, überzeugt bist. Wer meint, schnell Gewinne damit abgreifen zu können, fällt als kleiner Privatanleger immer (!) auf die Schnauze. Das gilt bei Kryptos, wie bei Aktien, wie bei allen anderen Anlagen, die vermeintlich schnelle Gewinne versprechen (und die schnellen Verluste verschweigen).

      3. Krypots sind derzeit ein beliebtes Hauf-drauf-Thema in den Medien. Finanztip hat sich hier leider auch nicht mit Ruhm bekleckert (sorry!). Auf spiegel.de wurde vom Chefredakteur das Ganze als "spekulativ, aber warum auch mal nicht" beschrieben (spiegel.de/wirtschaft/service/…nwirkungen-a-1181297.html), um dann, als wieder ein Skandal kam, es im wöchentlichen Newsletter zu verteufeln. Leider werden Kryptos nicht so sehr verstanden und es wird nicht differenziert zwischen Börse und der Kryptowährung. Die Mehrheit der Skandale ("Bitcoins verschwunden", "Börse gehackt") betroffen die Kryptobörsen, auf denen du deine Token handelst. Dort ist viel Geld und dort wollen viele Geld abkassieren (Hacks, Passwortdiebstahl usw.). Wenn jemand die Frankfurter Börse hackt, dann sind die Aktien in deinem Depot ja trotzdem nicht schlecht. Das nur mal so als Vergleich.

      4. Lager deine Kryptos nicht auf der Börse sondern in einem Wallet. Viele lassen ihre Kryptowährungen, die sie an einer Börse erwerben, in ihrem Depot dort liegen. Wird die Börse gehackt oder dein Passwort gestohlen, dann sind die Coins weg. Jede Kryptowährung hat ein Wallet (Geldbeutel), für viele kann man auch das Gleiche verwenden. Es gibt verschiedene Arten von Wallets (USB-Sticks, Online-Wallets, Apps) usw. Du willst dein Geld ja auch lieber im Geldbeutel haben, so ist das hier auch.

      Das nur als ein paar Infos. Generell sind die Wild West Zeiten in der Kryptowelt langsam vorbei. Einzelne Staaten erlassen Regulierungen, was gut ist, damit Kryptos einen Rahmen bekommen. Ob in Kryptos die Zukunft liegt? Schwierig. Ich glaube, die Blockchain ist eine gute Methode für etliche Unternehmen und Staaten, um mit Daten umzugehen. Das passiert ja auch schon längst. Die Zukunft als staatenübergreifende Währung sehe ich hier nicht. Lieber hat jeder Staat seine eigene Kryptowährung, die er kontrollieren kann. Letztlich sind aber nur wenige Kryptos wirklich als reine Währung konzipiert (v.a. Bitcoin) Die meisten haben ganz anderen Funktionen (Smart Contract) oder werden im Rahmen eines größeren Projekts verwendet.

      lg stefan