MDK Kur statt Krankenhaus aufgrund Alter. Altersdiskrimimierung!

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    • MDK Kur statt Krankenhaus aufgrund Alter. Altersdiskrimimierung!

      Ein Rentner, Ende 50. soll aufgrund von Depressionen stationär in einer Fachklinik in der Nähe von Hamburg gemäss Einweisung des Neurologen behandelt werden. Der MDK prüft aufgrund Aktenlage und schreibt:
      Der Patient ist Anfang 60 und schon Frührentner. Ausserdem war es bis 2006 einige Male wegen burn out und Depressionen in dieser Klinik. Ambulante Psychotherapie wurde nicht in Anspruch genommen, offenbar hatte der Patient daran kein Interesse gezeigt!
      Aufgrund dieser Tatsachen sollte dem Patienten kein mehrwöchiger stationärer Krankenhausaufenthalt genehmigt werden.
      Klar ist, das die aktuelle Depression nicht mehr ambulant beherrschbar ist.
      Wir schlagen daher vor dem Patienten eine Kur von drei Wochen in derselben Klinik zu gewähren. Soweit der MDK.
      Der Patient hatte in Wirklichkeit keine ambulante Psychotherapie in Anspruch genommen weil er auf einen Rollstuhl angewiesen ist und in seinem ländlichen Lebensraum kein geeigneter Psychologe ansässig war.
      Der Patient hat eine Zusatzversicherung für 1 Bettzimmer und Chefarzt.
      Dies hat für einen stationären Aufenthalt eine Zusage erteilt. Natürlich nicht für Reha oder Kur.
      Der Patient sieht die Entscheidung Kur statt Krankenhausbehandlung in identischer Klinik als willkürlich an und ist weiter aufgrund seines Alters, der Frühverrentung die im Gutachten als Begründung angeführt wird, Altersdiskriminiert!
      Hat er Recht und wenn ja welche Schritte könnte er einleiten um schnellstmöglich einen Krankenhausaufenthalt genehmigt zu bekommen.
      Laut Arzt ist er nicht lernfähig u.a. weil er auf Hilfe angewiesen ist, die nur auf der Privatstation geleistet werden können und versichert sind.
    • Hallo Kreuna,

      das ist ein sehr spezieller Sachverhalt und ich bezweifel stark das es im Forum jemanden gibt der sich so gut im Sozialgesetzbuch auskennt.

      Daher würde ich Ihnen empfehlen sich an die Beratungsstellen der Sozialverbände oder einen Fachanwalt zu wenden.

      @ all: Die Liste von möglichen Ansprechpartnern darf gerne erweitert werden.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager