Zweitwohnung! Befreiung von den Rundfunk/Fernsehgebühren

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    • Der Quatsch wird inzwischen noch quätscher. Ich habe inzwischen die Bestätigung, dass ich für mein Wochenendgrundstück keine Gebühren mehr zahlen muss. Dafür erhalte ich jetzt von meiner Gemeinde eine erhöhte Rechnung für die Abfallentsorgung. Begründung: Sobald das Grundstück als Zweitwohnsitz angemeldet ist, entfallen die ermäßigten Gebühren für Wochenendgrundstücke und es ist die volle Gebühr wie bei einem ständig bewohnten Grundstück zu bezahlen, egal, ob Müll anfällt oder nicht. Da die Wochenendgrundstücke naturgemäß im Winter nicht genutzt werden, sind wir wieder mal angeschmiert. Prima! Falls mal wieder jemand fragt, warum die Politik so einen schlechten Ruf hat: Hier wäre mal ein Grund.
    • Hallo,

      nach nur 6 Monaten ist nun ein Schreiben des Beitragservice eingetroffen in dem mir mitgeteilt wurde, dass meine Nebenwohnung nun ab 01.07.2018 von der Beitragspflicht befreit ist.

      Damals war die Hauptwohnung noch nicht auf meinem Namen beim Beitragsservice angemeldet (hatte ich erst im Oktober 2018 geändert), aber anscheinend reicht das nun im Gegensatz zu den Angaben im vorherigen Schreiben des Beitragservice. In dem neuen Schreiben ist dazu nur aufgeführt: "Durch die Anmeldung der weiteren Wohnung auf Ihren Namen erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht für Ihre Nebenwohnung."

      Die Vorgaben des Urteils sind in dieser Hinsicht ja auch eindeutig und die geforderte Meldung beider Wohnungen auf einen Beitragszahler eine reine Erfindung des Beitragsservice.

      Da ich für den Juli 2018 bereits bezahlt hatte, steht mir nun eigentlich eine Erstattung des Monatsbeitrags zu. Der Beitragsservice meint aber unverständlicherweise dass noch ein Monatsbeitrag aussteht. Meine Kontoauszüge sagen etwas Anderes. Am Telefon war die Fachabteilung des Beitragsservice aber wie gewohnt wenig hilfreich und hat nur auf den Angaben Ihres Systems stur beharrt, ohne wie angeboten die einzelnen Zahlungen im Detail durchzugehen. Ich nehme an, dass dort eh keiner durchsieht.

      Nun muss ich also erneut ein Schreiben inkl. der Kontoauszüge aufsetzen und Zeit mit der dortigen Inkompetenz verschwenden.

      Viele Grüße,
      Vogt
    • Hallo,
      es gibt einen unbürokratischen Weg, wie man mit den anonymen Schreibautomatenbedienern umgehen kann. Von mir wurden die Auskünfte gem. Art. 15 EU-DSGVO für Zweitwohnungen angefordert. Auf meinen entsprechenden Befreiungsantrag erhielt ich die Auflage , Bescheinigungen nachzureichen, obwohl in der Auskunft gem. Art.15 EU-DSGVO zu ersehen war, dass die angeforderten Angaben bereits vorhanden sind. Auf meine entsprechende Anfrage bezüglich der Rechtsgrundlage erhielt ich keine Auskunft. Daraufhin habe ich mich an die Petitionsausschüsse der entsprechenden Länder gewandt, weil die GEZ mir diese Auskünfte verweigert hat (Beschwerde), sowie die Eingaben gemacht, ob es den Parlamentariern bekannt ist, daß ca.4,6 Millionen Vorgänge bei der GEZ vorliegen, somit also auch Ihre Wähler betroffen sind. Warum gibt es in der Bundesrepublik Deutschland Unterschiede bei Haftstrafen?. Herr Schlecker sen.(Milliardär) erhielt Bewährung. Herr Liepert ( Millionär, Subventionsbetrüger-Resort Schwielowsee) bekam Freigang. Normale Bürger werden bei Säumnis der Rundfunkgebühren zu einer Haftstrafe verurteilt und auch inhaftiert. Warum wird mit Zwang regiert, zumal es auch intelligentere Lösungen gibt. Die privatrechtlichen Sender machen es bedeutend unbürokratischer und somit billiger und besser.
      Bei eigenen Petitionen fallen einem bestimmt noch mehr Argumente ein. Bevor ich Antwort von einer Landesregierung erhielt, bekam ich die entsprechende Befreiung mitgeteilt.
    • Hallo Zusammen,

      bei mir das gleiche Problem. Ich lebe mit meiner Partnerin in einem Haus auf dem Land ( mein gemeldeter Erstwohnsitz) und habe einen Zweitwohnsitz angemeldet in der Stadt. Der Anschluss im Haus läuft noch auf meine Partnerin.
      Der Befreiungsantrag wurde abgelehnt, trotz Vorlage beider Meldebescheinigungen… Laut Aussage würde eine Änderung des Hauptanschlusses auf mich auch nichts bringen, da man nur einen Zweitwohnsitz abmelden könne, wenn man in Erstwohnsitz auch alleine wohnen würde.... ( Was für ein Schwachsinn ) Ich habe jetzt einen Änderungsantrag für den
      Anschluss meiner Partnerin in die Wege geleitet, und werde die Befreiung des Zweitwohnsitzes dann erneut beantragen.
      Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Vorgehen der GEZ hier rechtmäßig ist. Sonst kämen für die Möglichkeit der Abmeldung nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung in den Genuss der Abmeldung, da ich kaum glaube, dass viele Singles einen Zweitwohnsitz haben. Es ist schon eine Dreistigkeit sondergleichen, wie die GEZ hier vorgeht, und versucht, das Urteil zu umgehen. Dies sollte man dringend an die Öffentlichkeit bringen. Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob ich mit meinem Bemühungen erfolgreich war...
    • Hallo Herr Vogt,
      ich bin nun in der gleichen Situation wie Sie es gewesen sind.
      Der Beitragsservice hat netterweise mir nach 10 Monaten – schon lobenswert oder - mir einen
      Ablehnungsbescheid hinsichtlich der Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht für die Nebenwohnung zukommen lassen.
      Haben Sie damals Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid eingelegt und den Widerspruchsbescheid vom Beitragsservice abgewartet
      oder haben Sie parallel die Anmeldung Ihrer Hauptwohnung auf Ihren Namen vorgenommen?
      Haben Sie dann bei dem neuen Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht neue Meldebescheinigungen vorgelegt oder sich auf die alten bezogen?
      Höre gerne zeitnah wieder von Ihnen.
      Vielen Dank für Ihre Unterstützung
      Viele Grüße
      SOLIST
    • Neu

      Liebe Community,

      ich habe eine Zweitwohnung für Dich ich den Beitrag entrichtet hatte und die Erst-Wohnung, für die meine Ehefrau den Beitrag entrichtete. Mein Befreiungsantrag wurde zunächst abgelehnt, da ich nicht für beide Wohnungen die Zahlungen leiste.

      Ich bin wie folgt vorgegangen:

      1. Habe ich über die Website eine rückwirkende Änderung zum 1.7.2018 beantragt. Ich habe über zwei Änderungsanträge zunächst mich auch als Zahler für die Hauptwohnung angemeldet und dann ebenfalls rückwirkend für meine Frau eine Löschung, da für die Wohnung durch den ersten Änderungsantrag bereits durch mich der Beitrag gezahlt wird.
      Diese Antragsreihenfolge hat die GEZ akzeptiert und meiner Frau die Beiträge rückwirkend zurückerstattet (angeblich freiwillig, ohne Rechtsanspruch).
      2. Auf dieser Basis habe ich Widerspruch gegen die Ablehnung der Befreiung eingereicht, da ich formal seit dem 1.7.2018 für beide Wohnungen der Zahler bin.

      Dieser Widerspruch wurde heute akzeptiert und ich bin rückwirkend zum 1.7.2018 vom Rundfunkbeitrag für die Zweitwohnung befreit worden.

      Vielleicht könnt ihr ähnlich vorgehen ....

      Meldebescheinungen für die Erstwohung habe ich nie eingereicht, sondern nur eine Kopie meines Personalausweises beigefügt. Die MEldebescheinungn mit Hinweis auf Nebenwohnung nur für meine Nebenwohnung ...