"Was mache ich mit meinem Geld?" - Suche Tutorial

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    • "Was mache ich mit meinem Geld?" - Suche Tutorial

      Hallo Community,

      Ich bin auf der Suche nach geeigneten Möglichkeiten für das Geld, was monatlich überbleibt. Ich habe die letzten 5 Jahre eine KFO-Behandlung und ein Fernstudium gezahlt, "leider" habe ich dafür scheinbar zuviel angespart. Das habe ich sehr einfach gehalten, Alles was am Ende des Monats noch auf dem Giro war, habe ich auf mein Tagesgeldkonto der Sparkasse gepackt. Jeden Monat. Wenn ich was brauchte, für Urlaub etc. habe ich es mir wieder übertragen und gut war. :whistling: Das war meine Finanz- bzw. Sparplanung in den letzten 5 Jahren.
      Das Fernstudium ist mittlerweile durch, die KFO Behandlung auch, es folgen noch Zahnarztkosten, dennoch wird das angesparte mehr als ausreichen. Durch den Zusammenzug von meiner Freundin und mir und trotz Arbeitszeitverkürzung bleibt ab 1.1. sehr viel über für mich, noch mehr als sonst.

      Für 2019 habe ich mir vorgenommen, mehr mit meinem Kapital zu machen, mir Wissen anzueignen. Darum habe ich heute durch Googlen Finanztip gefunden und angefangen zu lesen. Ich bin Wirtschaftsingenieur und hatte vorher eine Ausbildung zum IK, so dass ich ein grundsätzliches Verständnis zu Zahlen und Wirtschaft mitbringe, behaupte ich mal forsch. ;(
      Ich habe einen gewissen Betrag, den ich fest anlegen könnte über bestimmt 5-10 Jahre, und einen monatlichen Betrag, der dazu kommt. Eine genaue Planung mach ich zeitnah dazu. Was mache ich damit? Wo kann ich mich einlesen?

      Bin für alle Tipps dankbar. :)
      LG
      Funkyryder
    • Hallo @Funkyryder
      willkommen hier im Forum.
      Da ich einmal Kurzwellenfunkamateur war, drängt sich bei mir die Frage auf, ob Du was mit Funken am Hut hast ?
      Einlesen kannst Du Dich am besten oben unter" Konto & Anlegen (blau unterstrichen)". Was Du hier liest, solltest Du aber trotzdem kritisch betrachten. Denn, alles wird von mir nicht 100%ig gut geheisen. Aber die Richtung ist richtig.
      Du solltest einen Teil deines Geldes für Dich arbeiten lassen. So kannst Du auf lange Sicht Deinen Geldbestand mehren. Sprich Geld Anlegen. Auch bei "Finanzwesir"findest Du gute Beiträge.
      Gruß

      Altsachse
    • Bei so einer Frage sollte die erste Investition in die eigene finanzielle Bildung sein, also gängige Blogs lesen und/oder ein Finanzfachbuch kaufen (und lesen ;) ). Das könnte z.B. das Finanzwesir-Buch sein (einfach) oder der Kommer (anspruchsvoll).
      Auch die real-life Treffen / Stammtische mit anderen sind oft hilfreich, z.B. die "Zellen" vom Finanzwesir.

      Ansonsten wären generell die Schritte:
      1) Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu bekommen, und klar zu sehen was übrig bleibt.
      2) Notgroschen auf Tagesgeld ansammeln, für unvorhergesehene Ausgaben wie kaputte Waschmaschine, Auto, Krankheit, oder um ein paar Monate ohne regelmäßiges Einkommen überbrücken zu können.
      3) Eigene Risikotragfähigkeit abschätzen: Wieviel jährlichen Durchschnittsverlust deines Depots könntest du noch aushalten?
      4) Darauf aufbauend das Ersparte schrittweise in Aktien (Rendite) und sichere Anlage (z.B. Tages-/Festgeld) investieren, aufgeteilt entsprechend der eigenen Risikotoleranz.

      Das würde ich erstmal als die Basics ansehen.
    • Altsachse schrieb:

      Hallo @Funkyryder
      willkommen hier im Forum.
      Da ich einmal Kurzwellenfunkamateur war, drängt sich bei mir die Frage auf, ob Du was mit Funken am Hut hast ?
      Hallo Altsachse, danke für die Begrüßung! Ich hab höchstens Funk auf den Ohren, aber da sprechen wir mehr von Musik als von Kurzwellenfunk. :D

      fredo47 schrieb:

      Bei so einer Frage sollte die erste Investition in die eigene finanzielle Bildung sein, also gängige Blogs lesen und/oder ein Finanzfachbuch kaufen (und lesen ;) ). Das könnte z.B. das Finanzwesir-Buch sein (einfach) oder der Kommer (anspruchsvoll).
      Auch die real-life Treffen / Stammtische mit anderen sind oft hilfreich, z.B. die "Zellen" vom Finanzwesir.

      Ansonsten wären generell die Schritte:
      1) Haushaltsbuch führen, um einen Überblick über die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu bekommen, und klar zu sehen was übrig bleibt.
      2) Notgroschen auf Tagesgeld ansammeln, für unvorhergesehene Ausgaben wie kaputte Waschmaschine, Auto, Krankheit, oder um ein paar Monate ohne regelmäßiges Einkommen überbrücken zu können.
      3) Eigene Risikotragfähigkeit abschätzen: Wieviel jährlichen Durchschnittsverlust deines Depots könntest du noch aushalten?
      4) Darauf aufbauend das Ersparte schrittweise in Aktien (Rendite) und sichere Anlage (z.B. Tages-/Festgeld) investieren, aufgeteilt entsprechend der eigenen Risikotoleranz.

      Das würde ich erstmal als die Basics ansehen.
      Genau das war meine Frage, danke! <3
      Habe bereits angefangen mich einzulesen und habe auch einen groben Plan erstellt. Zu deinen Punkten:
      zu 1) habe ich seit ca. 4 Jahren, auch wenn ich es retrograd mache. Ich werte meine Ausgaben und Einkünfte auf Basis meiner Kontobewegungen halbjährlich in Excel aus, clustere nach Ausgabenarten und schaue regelmäßig, wo ich Kosten einsparen kann, wo ich mehr Ausgaben hatte als die letzte Periode etc. .

      zu 2) Habe ich ja seit Jahren. Gerade heute ist mir meine Gangschaltung beim Rad kaputtgegangen. Wird mich nicht ruinieren, aber genau für solche Fälle berücksichtige ich in meinem Anlageplan 3,5 Monatsausgaben als Rücklage, habe ich mir gestern überlegt.

      zu 3) Habe ich wie folgt gemacht: Ich brauche ca. 30% meiner Ersparnisse (sehr konservativ geplant, wie alles was ich finanziell plane, zum Beispiel rechne ich in den Durchschnittseinnahmen nie Zulagen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld mit ein, "sandbagge" quasi enorm) für die zahnärztliche Versorgung in 2019.
      Die stets verfügbare Rücklage für Notsituationen von 3.5 Monatsausgaben (fix + etwas Vari) aufs Tagesgeldkonto werden ca. 20% ausmachen, muss ich noch genau berechnen, folgt zeitnah. Den Rest, nehmen wir 50% an, werde ich vermutlich nicht brauchen in den nächsten Jahren und mache damit:

      ca. 20% in einen nachhaltigen ETF, global (UBS MSCI World SRI UCITS)
      ca. 20% in einen etwas größeren nachhaltigen ETF (iShares DJ Global Sustainability UCITS)
      (hoffe ich hab die jetzt nicht vertauscht von der Größe her :O)
      10% als Festgeld (36 Monate, zu 1,21% bzw etwas weniger)

      Dann würde ich gerne noch einen dreistelligen Betrag in einen chinesischen ETF investieren und mir ein kleines Aktienpaket von Xiaomi besorgen, wie das geht, lese ich mir zeitnah an. Das ist aber eher Spielerei und möchte ich machen, weil ich überzeugt bin, dass Xiaomi sehr steil gehen wird (Diversifiziertes Produktportfolio, erster Vertrieb in Deutschland im Smartphonebereich, mehr und mehr Global ROMs und CE Zertifikate etc...). Der chinesische ETF sollte dann viel Konsumgüter und Technologie Unternehmensanteile haben. Unklar bisher noch...

      Die ETFs zusätzlich als Sparplan, hoffe das geht auch so, gestern war die DKB Seite nicht in der Lage, mir die pdfs des DKB Brokers herunterzuladen Wieviel die monatliche Rate ist, sehe ich erst, wenn ich nochmal gesamtheitlich gerechnet habe. Muss da noch Sparen auf Urlaub in 2019 (kurzfristig verfügbar = Tagesgeld, right? Oder bringen 3 -6 Monate Festgeld irgendwas? Denke nicht.) mit einplanen.

      Genauer arbeite ich das die Tage aus.

      Zum Festgeld habe ich eine Frage: Wie funktioniert das mit der automatischen Versteuerung / Steuerabgabe des Festgeldes? Lohnen sich die Extra Prozentpunkte wenn man drauf verzichtet oder hat man damit dann viel Arbeit?
      Ich lasse meine Steuer beim Steuerfachverein machen, bin da wirklich nicht gut drin. :/

      zu 3 und 4) Wie bewerte ich die Risiken bei ETFs? Durchschnittskurschwankungen der letzten Jahre als Basis?
      Wenn ich ehrlich bin, ist mir ein Wertverlust von 50% des angelegten da relativ egal. Ich hatte früher nicht viel, stört nicht wirklich, wenn es weg wäre. :D :whistling:

      Ich schaue mal, was mir die Blogs und Bücher so sagen. Hoffe ich finde irgendwo Leseproben (edit: Ja, gefunden!), finde Blogs oft kurzweiliger als Bücher, vor allem, wenn diese langweilig geschrieben sind. Insgesamt hoffe ich, dass mir das Thema viel Spaß machen wird, dann bleibe ich auch nachhaltiger dran. :)

      Danke im voraus für eure Meinungen und Antworten!
      Gruß
      Funkyryder
    • Du hast zwar auf einen anderen Post geantwortet, ich versuche schon mal ein wenig bei den Fragen auszuhelfen.

      Funkyryder schrieb:

      Zum Festgeld habe ich eine Frage: Wie funktioniert das mit der automatischen Versteuerung / Steuerabgabe des Festgeldes? Lohnen sich die Extra Prozentpunkte wenn man drauf verzichtet oder hat man damit dann viel Arbeit?
      Ich gehe mal davon aus, dass Du Festgeldanlagen bei ausländischen Banken meinst, die nicht in D ansässig sind und damit keine Kapitalertragssteuer abführen. Die musst Du dann selbst bzw. Dein Steuerverein angeben. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass Du Vorauszahlungen leisten musst, angesichts der Zinssituation bei Festgeld müsstest Du erst mal mehrere 10.000 € angelegt haben. finanztip.de/festgeld/
      Ich würde es dann machen, wenn die Zinsdifferenz groß ist.

      Funkyryder schrieb:

      zu 3 und 4) Wie bewerte ich die Risiken bei ETFs? Durchschnittskurschwankungen der letzten Jahre als Basis?
      Wenn ich ehrlich bin, ist mir ein Wertverlust von 50% des angelegten da relativ egal.
      Unter Risiken bei ETF wird eigentlich was anderes verstanden.
      Das von Dir angesprochene Thema ist allen Aktienanlagen gemeinsam. Wenn eine AG insolvent wird verlieren i.d.R. die Aktionäre ihr Eigenkapital. Bei einer Bündelung über Fonds ist das Risiko geringer und wenn dieser Fonds weit streut nochmals geringer. Bei dem häufig genannten MSCI World gab es schon zwischenzeitliche Kursverluste von über 50%. Die wurden wieder aufgeholt, das kann aber dauern. Der DAX Kursindex stand z.B. in 2000 höher als heute, den damaligen Wert hat er erst wieder kurz in 2015 und 2018 erreicht.
      Die Kursschwankungen spielen als Risiko eine untergeordnete Rolle, wobei es den Effekt gibt, dass weniger volatile Aktien besser performen; deswegen gibt es spezielle low-volatility-ETF.
    • Noch zwei Kommentare zu Deiner Strategie:
      Der Vermögensaufbau sollte mMn in Schritten erfolgen, d.h. zunächst einmal die Reserve für Unvorhergesehenes sowie die Drei-Monats-Netto-Reserve bilden sowie in Deinem Fall die Rücklage für den Zahnarzt. Dann geht es weiter mit Sparplan, anteilig in Festgeld als Sicherheitsbaustein und in Aktienfonds/ETF als Renditebaustein. Ich habe den Eindruck, dass Du gerade alles parallel machst,

      Die Motivation für Deinen Einstieg in China und Xiaomi verstehe ich. Aus Sicht Vermögensaufbau ist das Spekulation wegen Länderrisiko bzw. Einzelfirmenrisiko. Kannst Du machen, würde ich aber aus dem strukturierten Vorgehen heraushalten.
    • Danke für beide Antworten! Den Link zum Festgeld lese ich nochmal, habe ich nur überflogen (Berufskrankheit), ebenso habe ich nach der Leseprobe vom Finanzwesir das e-Book gekauft und habe schon angefangen zu lesen, das ist sehr schön geschrieben. :)

      Kater.Ka schrieb:

      Noch zwei Kommentare zu Deiner Strategie:
      Der Vermögensaufbau sollte mMn in Schritten erfolgen, d.h. zunächst einmal die Reserve für Unvorhergesehenes sowie die Drei-Monats-Netto-Reserve bilden sowie in Deinem Fall die Rücklage für den Zahnarzt. Dann geht es weiter mit Sparplan, anteilig in Festgeld als Sicherheitsbaustein und in Aktienfonds/ETF als Renditebaustein. Ich habe den Eindruck, dass Du gerade alles parallel machst,

      Die Motivation für Deinen Einstieg in China und Xiaomi verstehe ich. Aus Sicht Vermögensaufbau ist das Spekulation wegen Länderrisiko bzw. Einzelfirmenrisiko. Kannst Du machen, würde ich aber aus dem strukturierten Vorgehen heraushalten.
      Eine kurze Anmerkung: Ich habe ja schon Rücklagen gebildet, über die letzten 5-8 Jahre. Allerdings eben nur über das Legen des monatlichen Girokonto-Überschusses auf das Tagesgeldkonto, und das wuchs und wuchs. Und da liegen die oben besprochenen 100%.
      Vermute ich habe mich hier unklar ausgedrückt, sorry!

      Das was ich brauche für Zahnarzt (oben angesprochene 30%) und Reserve (20%) liegt auf dem Tagesgeldkonto plus die anderen 50% die ich in ETF und Festgeld geplant habe. Ich mache alles parallel, ja, warum sollte ich warten, habe ich doch die letzten 8 Jahre schon gemacht? ^^ :P

      Oder habe ich hier was grundsätzliches nicht verstanden?
    • Funkyryder schrieb:

      Eine Frage noch: Differenz zwischen Festgeldzins und...?
      ... zwischen einem Anbieter, der das Festgeld gleich versteuert, und einem, bei dem Du selbst tätig werden musst.

      Um die Pointe vorwegzunehmen: am kurzen Laufzeitende ist es bei den von Finanztip empfohlenen Anbietern signifikant, bei mittleren Laufzeiten nicht. Wenn man -abseits von den Finanztip-Empfehlungen- die deutschen Töchter türkischer Banken mit einbezieht (mit deutscher Einlagensicherung) relativiert sich das wieder.

      Funkyryder schrieb:

      Oder habe ich hier was grundsätzliches nicht verstanden?
      Nein, in so weit alles gut. Bleibt nur noch die Empfehlung den Risikoanteil nicht auf einmal sondern gestaffelt anzulegen.
    • @Funkyryder
      Ich frag nochmal nach, zur Sicherheit:
      Wenn du nach dem Zinsvorteil von Festgeld fragst, meinst du dann die höheren Zinsen von Festgeld gegenüber Tagesgeld? Oder die höheren Zinsen bei außerdeutschen Anbietern gegenüber denen in Deutschland?

      Als einfachste Lösung würde ich es so machen:
      Risikobehafteten Anteil in einen ETF auf den MSCI ACWI oder den FTSE All-World. Beide haben Industrie- und auch schon Schwellenländer drin, mit Aufteilung gemäß Marktkapitalisierung. Oder du machst die Aufteilung auf die beiden selbst, mit zwei separaten ETF, hier wird oft 70:30 % genannt.
      Und den risikoarmen Anteil dann als Tagesgeld bei einer deutschen Bank. Denn wenn stattdessen ein ausländisches Produkt mit höheren Zinsen gewählt wird, hat es natürlich auch (leicht) höheres Risiko. Das sollte meiner Meinung nach aber beim risikoarmen Anteil vermieden werden. Wenn man mehr Gesamt-Risiko möchte, dann lieber den risikobehafteten Anteil (Aktien-ETF) anteilsmäßig erhöhen.
    • chris2702 schrieb:

      Hier noch ein von mir sehr geliebter Artikel.
      Mist. Link funktioniert nicht.

      Google mal finanzwesir .... Finanz-Onanisten

      Falls du überlegst, die nächsten sechs Wochen TERs und Tracking Differenzen zu analysieren. 8)
      Habe mir das e-Book besorgt und lese schon fleißig. Lese den Blogeintrag jetzt gleich, danke! <3 (Super Service hier!)

      fredo47 schrieb:

      @Funkyryder
      Ich frag nochmal nach, zur Sicherheit:
      Wenn du nach dem Zinsvorteil von Festgeld fragst, meinst du dann die höheren Zinsen von Festgeld gegenüber Tagesgeld? Oder die höheren Zinsen bei außerdeutschen Anbietern gegenüber denen in Deutschland?

      Als einfachste Lösung würde ich es so machen:
      Risikobehafteten Anteil in einen ETF auf den MSCI ACWI oder den FTSE All-World. Beide haben Industrie- und auch schon Schwellenländer drin, mit Aufteilung gemäß Marktkapitalisierung. Oder du machst die Aufteilung auf die beiden selbst, mit zwei separaten ETF, hier wird oft 70:30 % genannt.
      Und den risikoarmen Anteil dann als Tagesgeld bei einer deutschen Bank. Denn wenn stattdessen ein ausländisches Produkt mit höheren Zinsen gewählt wird, hat es natürlich auch (leicht) höheres Risiko. Das sollte meiner Meinung nach aber beim risikoarmen Anteil vermieden werden. Wenn man mehr Gesamt-Risiko möchte, dann lieber den risikobehafteten Anteil (Aktien-ETF) anteilsmäßig erhöhen.
      Auf deine Frage: Zweiteres. Ich wollte einfach nur verstehen, warum die einen Steuern abführen, die andern aber nicht. Einleuchtend mit ausländischen Banken. :D

      Ich überlege gerade mehrere (Statt meiner angedachten 2 entweder 4 oder 6) ETFs zu gleichen oder unterschiedlichen Kaptaleinsatz zu nutzen, aber unklar, noch nicht weit genug eingelesen. :|

      Die Idee dahinter ist verschiedene ETFs mit unterschiedlichem Fokus zu nehmen. Ich würde sehr gerne hauptsächlich nachhaltig investieren, aber ein wenig Diversifikation kann sicher nicht schaden.

      Dazu dann ja auch noch einen Sparplan. Sollte machbar sein, mit einem Betrag x als Anlage zu starten und den ETF weiter monatlich mit Sparplan zu füllen, oder?

      DKB Broker ist beantragt, Tagesgeldanbieter muss ich noch suchen. Ich freu mich. :)
    • Funkyryder schrieb:

      Ich überlege gerade mehrere (Statt meiner angedachten 2 entweder 4 oder 6) ETFs zu gleichen oder unterschiedlichen Kaptaleinsatz zu nutzen, aber unklar, noch nicht weit genug eingelesen.

      Die Idee dahinter ist verschiedene ETFs mit unterschiedlichem Fokus zu nehmen. Ich würde sehr gerne hauptsächlich nachhaltig investieren, aber ein wenig Diversifikation kann sicher nicht schaden.
      Habe hierzu das hier gefunden und habe mich ganz normal für einen EM ETF und einen World ETF entschieden. Aus obigem Link zum Thema Finanz-Onanisten hab ich entnommen, dass ich egal welchen ich nehme, nichts verkehrt machen kann in Bezug auf Kosten. Auch wenn die Historie nichts aussagt im Geldanlagewesen sehen die Entwicklungen auch ähnlich aus. Hatte gedacht dass ich mit dem Thema mehr Spaß hätte, aber scheinbar wars das schon fürs erste. Nach Anlage und Sparplanerstellung ggf. den Sparplan mal anpassen, falls man erhöhen oder verringern müsste könnte sollte, aber sonst? :S
    • Hallo @Funkyryder,
      Du willst Spass haben ? Schau Dir mal die Entwicklung der EM, sagen wir mal für die letzten 20 Jahre an. Da wirst Du feststellen, EM schwanken sehr stark. Insgesamt gesehen liegen sie unterhalb von World.
      Ich an Deiner Stelle, würde erst einmal nur den World ETF nehmen. Den EM würde ich erst mal nur beobachten.
      So hast Du trotzdem Spass, und am Ende kommt noch was vernünftiges dabei raus.
      Solltest Du nach der Beobachtung immer noch Lust auf EM haben, kannst Du dann immer noch nachkaufen.
      Gruß

      Altsachse
    • Altsachse schrieb:

      Hallo @Funkyryder,
      Du willst Spass haben ? Schau Dir mal die Entwicklung der EM, sagen wir mal für die letzten 20 Jahre an. Da wirst Du feststellen, EM schwanken sehr stark. Insgesamt gesehen liegen sie unterhalb von World.

      Sicher?
      Über 15 Jahre war EM besser.

      MSCI EM



      Altsachse schrieb:



      Ich an Deiner Stelle, würde erst einmal nur den World ETF nehmen. Den EM würde ich erst mal nur beobachten.
      ...
      Ich würde gleich das machen, was ich ohnehin machen möchte.
    • Aus meiner Sicht hat passive Geldanlage in ETFs und "Spaß haben" nichts miteinander zu tun. Passive Geldanlage ist strunz langweilig. Man pumpt einen selbst gewählten Betrag in ETFs. Markettiming und Stock Picking sind nach der reinen passiven Lehre sinnlos. Also einfach ETFs kaufen und fertig.

      Ich persönlich würde einfach einen MSCI World nehmen und erst ab einem fünfstelligen Depot noch einen EM hinzunehmen.

      Es gibt Warnrufe, ETFs seien gefährlich. Ich gebe nichts auf diese Warnrufe. Ob ich Recht behalte, weiß ich in 50 Jahren. Daher investiere ich nur Geld, dessen Totalverlust mich nicht die Existenz kostet.