Honorarberater Stuttgart?

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    • Honorarberater Stuttgart?

      Hallo,
      Früher hatten Sie mal Empfehlungen in Ihren Artikeln zu diesem Thema, die sind inzwischen nicht mehr da. (Nach meiner persönlcihen Erfahrung mit dem damals empfohlenen "Verssulting" weiss ich auch genau weshalb )

      So, meine Fragen sind daher:
      1. wie finde ich einen guten Honorarberater, z.B. im Raum Stuttgart? Haben Sie da eine Empfehlung?
      2. Auf eigene Faust habe ich diesen Berater gefunden: hcconsultingag.de. Er schreibt, dass seine Dienstleistung zum Tarifwechsel innerhalb der AXA für den Kunden vollständig kostenlos ist, da seine Kosten von der AXA übernommen werden. Er betont dabei aber, dass er NICHT an die AXA gebunden ist - kann man so jemandem trauen?

      Gruß Rene
    • ... vielleicht n och ein Zusatz:
      in meinem Umfeld reduzieren einige Privatversicherte "um die 50" vorübergehend ihre Arbeitszeit, um 3 Monate lang unter die Pflichtgrenze zu fallen und wechseln dann wieder in die GKV zu wechseln. Alle erzählen mir das selbe Argument : "Die PKV Beiträge werden dich sonst später ruinieren"

      Ist das denn wirklich noch immer so? Ich hatte bei der AXA im Tarif VITAL 250 nun auch mehrere Erhöhungsrunden, die insgesamt recht drastisch sind. Wenn das so weiter geht, dann nehme ich an, dass diese Aussage stimmt.

      Wenn ich im Njetz reportagen udn Beiträge zu diesem Thema sehe, dann sind aber midnestens genauso viele Versicherungsexperten sicher, dass dies Geschichten aus alten Zeiten mit falsch konstruierten Verträgen sind.

      Ja was denn nun??
    • Hallo iRene,

      bei der Suche nach einem Honorarberater / Versicherungsberater würde ich als Erstes die Internetseite des BVVB Bundesverband der Versicherungsberater e.V. konsultieren. das empfiehlt im Übrigen auch Finanztip (finanztip.de/sinnvolle-versicherungen/versicherungsberater/). Auf der Trefferliste für die Postleitzahlen 7.... finden Sie 16 Treffer (bvvb.de/beratersuche/). Darunter auch einige Berater, die gleichzeitig Versicherungsberater und Rentenberater sind. Das wäre bei Ihrer Fragestellung wahrscheinlich eine geeignete Kombination, da Rentenberater (in aller Regel) auch zu PKV-GKV-Wechselfragen beraten dürfen (Versicherungsberater dürfen GKV-Fragestellungen nur im Rahmen sog. Annextätigkeiten beraten; Makler überhaupt nicht).


      Wenn Sie die Wahl durch Klicken des Reiters "Krankenversicherung" verengen, bleiben immerhin noch 6 Berater übrig.

      Dann müssen Sie die Berater kontaktieren und alles weitere mit denen besprechen und verhandeln.

      Die hc consulting AG ist ein Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34 d Abs. 1 GewO. Das Geschäfts- Vergütungsmodell wird hier erklärt:

      hcconsultingag.de/tarifwechsel…nversicherung-und-kosten/

      Dort heißt es: "PKV-Tarifwechsel zu 100% Kostenlos (sic!). (...) Im Beitrag Ihrer PKV sind Verwaltungskosten einkalkuliert. Diese zahlen Sie immer, ob Sie wollen oder nicht. Von diesen Verwaltungskosten werden wir durch Ihre PKV bezahlt. Ihnen entstehen niemals Kosten. Ihre PKV bezahlt unsere Gebühren."

      Ich übersetze das: Mit Verwaltungskosten sind Bestandsprovisionen gemeint. Courtagen / Provisionen zahlen Sie immer nur für nicht nettoisierte Tarife. Nettoisierte Tarife in der PKV (ja so etwas gibt es) beinhalten weder Provisions- oder Courtagekosten. Insofern kann man diese Werbung relativieren und sagen das gilt nur für nicht nettoisierte Tarife. Weiterhin ist es so, dass die hc consulting AG (um an die Bestandsprovisonen heranzukommen) ein Maklermandat bzw. eine Maklervollmacht von Ihnen verlangen wird. Es muss nämlich ein Betreuerwechsel durchgeführt werden. Die Frage die sich dann stellt, gilt das nur für die Krankheitskostenvollversicherung oder für alle Versicherungsverträge?

      Entscheiden Sie bitte, ob dieses Vergütungsmodell passend ist.

      Und noch ein Nachschlag aus der Finanztest 3/2017 zu hc consulting AG: "Für den Kunden kostenlose Dienstleistung auf Basis eines Maklervertrages, der Versicherer zahlt 1 bis 2 % des Beitrags als Bestandsprovision an den betreuenden Makler. Besonderheiten: Dienstleistung ist nur für Kunden von 22 Versicherern möglich, die mit Maklern kooperieren."



      Mit besten Grüßen



      HAFTUNGSAUSSCHLUSS
      Diese Veröffentlichung wurde von der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper erstellt. Die darin enthaltenen Ansichten entsprechen denen der Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich ohne Vorankündigung ändern. Diese Veröffentlichung wurde ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Sämtliche darin enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die als verlässlich und glaubwürdig erachtet wurden. Die Risikomanagement und Versicherungsberatung Robert Gamper gibt weder eine ausdrückliche noch stillschweigende Zusicherung oder Garantien in Bezug auf die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen.

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      Versicherungsberater
      Robert Gamper
      Wilhelmstraße 5
      36037 Fulda

      Erlaubnis nach § 34d Abs. 2 Gewerbeordnung, Aufsichtsbehörde: Industrie- und Handelskammer Fulda, Heinrichstraße 8, 36037 Fulda, www.ihk-fulda.de

      Vermittlerregister (vermittlerregister.info): D-YHT7-58YTW-36
    • Hallo zusammen,
      ich war im Dezember 2018 nun bei einem wirklich unabhängigen Berater gemäß dem Vorschlag von Herrn Gamper (danke nochmal für ihren Rat!). Ich möchte nachfolgend berichten, wie mein persönlicher Fall mit der PKV bewertet wurde.

      Zunächst meine Rahmendaten:
      - Versicherungsbeginn war 2004
      - Ich bin im Volltarif Vital 250, Beitrag aktuell: 502 Euro
      - Dazu kommt die Zahnbehandlung, Tarif Z, Kosten aktuell: 73 Euro
      - Mit versichert is meine Tochter im Tarif EL (Elementar-Tarif). Beitrag aktuell: 183 Euro
      - Ich bin in 2019 nun 50 Jahre alt

      Der Berater hat meine Situation wie folgt beurteilt:
      - Mein Vertrag ist ausreichend alt = ich habe so früh und zu einem damals guten Preis damit begonnen, so dass für mich schon sehr gute Alters-Rückstellungen aufgebaut wurden
      - Mein Tarif ist einer der "guten" = der war zu meinem Vertragsbeginn zu gut kalkuliert und daher so günstig. Das ist ja früher bei vielen Tarifen so gewesen. Daher sind nun, in Zeiten der klammen Zinsen, auch die Erhöhungen recht üppig ausgefallen. DerTarif ist jedoch einer der wichtigsten bei der AXA und mittlerweile realistisch aufgestellt.
      - Von einem Ausstieg oder Wechsel wurde mir abgeraten - ich würde aktuell wohl kaum einen günstigeren und/oder beseren Vertrag bekommen.
      - In einer GKV wäre mein Beitrag aktuell nicht geringer, sondern höher, bei mieseren Leistungen. Das gilt erstmal nur für mich persönlich. Dass mein Kind bei der AXA extra kostet und bei der GKV nicht, das sei eine Tatsache, die man beim betrachten der Vertäge PKV / GKV nicht einfach vermischen darf. Klar wäre der Gesamtbeitrag für beide in der GKV geringer. Das Argument dabei ist aber, dass meine Tochter mit Beginn einer Arbeitstätigkeit ja von meiner Kostenliste auch wieder verschwindet, ein "vorübergehender Effekt" also. Wenn ich jedoch nur mich selbst betrachte (und nur das wird im Alter relevant sein) dann bin ich bei der GKV nicht besser dran, weder auf der Kostenseite, noch was die Leistungen angeht.
      - Die alten Geschichten von "PKV kostet bis zu 1500 euro monatlich" werden für mich nicht relevant werden, meint der Berater. Erstens sind das wirklich veraltete Vorkommnisse, die aus der Anfangszeit der PKV tatsächlich so passiert sind. Zudem, und das würde kaum jemand ehrlich berichten, sei das auch nur dann der Fall, wenn man meint, mit 80 immer noch im allerbesten Vollversicherungstarif mit allen Inklusivleistungen sein zu müssen. Mir wurde dann kurz vorgerechnet, was ich nach aktueller Lage zu erwarten hätte, wenn ich innerhalb meines Vertrages in einen "Rentner-Tarif" wechsle. Das Ergebnis war, dass ich dann noch unter meinen jetzigen Kosten liegen werde.

      Die wesentlichsten Erkenntnisse aus dem Gespräch für mich waren:
      - mein Vertrag ist alt genug bzw. ich habe "jung genug" damit angefangen, meine Rückstellungen haben ein vernünftiges Maß bereits erreicht. Das scheint fast schon der wesentlichste Punkt zu sein, wenn man PKVen beurteilen will.
      - Der Tarif Vital Z ist gut aufgestellt und inzwischen solide kalkuliert.
      - Die eigene Versicherung muss unabhägnig von den inkludierten Kindern betrachtet werden, sonst zueht man falsche Schlüsse für die Kosten im Alter.
      - Den eben genannten "Wechsel-Joker" - also den Wechsel in einen günstigen Senioren-Tarif innerhalb meines Vertrages- den darf man nicht zu früh ziehen. Grund: dieser verfrühstückt mit der Zeit die aufgebauten Rückstellungen. Beginnt man damit zu früh, dann reichen sie nicht. Lässt man den Volltarif lange genug laufen, so bauen sich die Rückstellungen soweit auf, dass man auch in höherem Alter keine Probleme haben wird.

      Wesentlichste Nachricht für alle, die am Überlegen sind:
      - Das hier gilt alles nur für mich und genau meine Lebenessituation, es ist nicht einfach auf alle anderen Personen und Verträge übertragbar.
      - Mir hat ein 1,5 stündiges Gespräch für ca. 140 Euro ausgereicht, um meine Grübelei, die Zweifel und die Furcht vor den Horror-Nachrichten der Sensationspresse los zu werden. Ich kann jedem PKV-Kunden nur raten: machen Sie das auch, das ist gut investiertes Geld! Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass mir endlich mal jemand die Wahrheit sagt, ohne Eigeninteressen zu verfolgen. Ich werde mit spätestens 60 nochmal zum Berater gehen, um abzusprechen, was ich ab 65 (oder später) dann tun soll.

      Im Nachhinein möchte ich sagen: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Ich hätte dem Berater sogar das Doppelte bezahlt, für das gute Gefühl, das er mir vermittelt hat.

      Für alle aus dem Raum Stuttgart: ich war bei der Renten & Versicherungsberatung Karsten George in 70806 Kornwestheim - von mir eine klare Empfehlung! Ich hoffe, das ist hier erlaubt, das zu sagen.

      Grüße
      Rene