Neuigkeiten von der DEBEKA Bausparkasse

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    • Neuigkeiten von der DEBEKA Bausparkasse

      Hallo,

      das neue Jahr beginnt mit neuen Ideen der DEBEKA. Ich habe dort einen alten Bausparvertrag mit bescheidener Bausparsumme. Der Regelsparbeitrag im Monat ist im unteren zweistelligen Bereich. Bisher habe ich den Beitrag für 12 Monate immer am Anfang des Jahres überwiesen. Heute kamen 11 Monatsbeiträge zurück und die telefonische Erläuterung dazu, diese Regelung aus den Bausparbedingungen würde man ab diesem Jahr konsequent umsetzen. Die Mehrzinsen aus der Überweisung am Jahresanfang kann man nicht mehr tragen.

      Im Tarif BS 1 steht unter § 2(1): „Der monatliche Sparbeitrag beträgt 3 von Tausend der Bausparsumme (Regelsparbeitrag).“ Und sonst nichts weiter zum Thema.

      Daraus die Verpflichtung zur monatlichen Einzahlung abzuleiten, ist m.E. schon mutig.

      Nun beträgt mein „Zinsverlust“ bzw. der "Gewinn" der BSK durch monatliche Einzahlung ca. 5 Euro p.a., eine Summe, für die ich garantiert keinen Prozess anstrenge. Insofern geht die Kalkulation der BSK sicherlich auf.

      Was mir allerdings ernsthaft Gedanken macht, wenn die BSK an diesen Peanuts sparen muss, wie weit ist sie noch von einer Insolvenz entfernt.

      Gruß Pumphut
    • Pumphut schrieb:

      Hallo,

      das neue Jahr beginnt mit neuen Ideen der DEBEKA. Ich habe dort einen alten Bausparvertrag mit bescheidener Bausparsumme. Der Regelsparbeitrag im Monat ist im unteren zweistelligen Bereich. Bisher habe ich den Beitrag für 12 Monate immer am Anfang des Jahres überwiesen. Heute kamen 11 Monatsbeiträge zurück und die telefonische Erläuterung dazu, diese Regelung aus den Bausparbedingungen würde man ab diesem Jahr konsequent umsetzen. Die Mehrzinsen aus der Überweisung am Jahresanfang kann man nicht mehr tragen.

      Im Tarif BS 1 steht unter § 2(1): „Der monatliche Sparbeitrag beträgt 3 von Tausend der Bausparsumme (Regelsparbeitrag).“ Und sonst nichts weiter zum Thema.

      Daraus die Verpflichtung zur monatlichen Einzahlung abzuleiten, ist m.E. schon mutig.

      Nun beträgt mein „Zinsverlust“ bzw. der "Gewinn" der BSK durch monatliche Einzahlung ca. 5 Euro p.a., eine Summe, für die ich garantiert keinen Prozess anstrenge. Insofern geht die Kalkulation der BSK sicherlich auf.

      Was mir allerdings ernsthaft Gedanken macht, wenn die BSK an diesen Peanuts sparen muss, wie weit ist sie noch von einer Insolvenz entfernt.

      Gruß Pumphut
      Hallo,

      meines Erachtens ist die Vorgehensweise der Bausparkasse korrekt - die Formulierung in den ABB ("monatlicher Sparbeitrag") gibt das her. Aus Sicht der BSK ist diese neue Restriktion doch nachvollziehbar und der seit Jahren andauernden und weiter bestehenden "Nullzinsphase" geschuldet. Der Tarif von Ihnen hat eine laufende Guthabenverzinsung von 3 %. Da bleibt man natürlich gerne investiert. Der Darlehenszins beim Tarif beträgt wiederum 5 %. Wer ruft zu dieser Kondition ein Darlehen ab? Wo sollen dann die notwendigen Erträge herkommen?

      Die konsequente Umsetzung der Formulierung in den ABB führt zu geringeren Zinsaufwendungen. Das muss dann natürlich für alle betroffenen Verträge gelten; also auch für Verträge mit "bescheidenen Bausparsummen"!

      Wenn Sie sich tatsächlich ernsthaft Sorgen um eine Insolvenz machen, so sollten Sie sich das Guthaben von Ihrem Vertrag zeitnah auszahlen lassen.

      Mit besten Grüßen

      Johnny
    • Hallo @Johnny,

      genau diese Argumentationslinie habe ich von der netten Dame am Servicetelefon der DEBEKA auch gehört. Auch sie deutete an, dass wohl auch Bausparer mit deutlich höheren Summen betroffen wären. :)

      Ich würde es gut finden, wenn meine Vermutung zutreffen würde. Dann könnten Sie hier etwas zur Verbraucheraufklärung tun, bevor ein BSK- Kunde in einen aussichtslosen Prozess rennt.

      Mit meinem juristischen Laienverstand sehe ich bei der oben zitierte Klausel der Bausparbedingungen nicht zwingend die Notwendigkeit formuliert, den Regelsparbeitrag jeden Monat einzeln zu bezahlen, zumal die BSK sich an der abweichenden Praxis Jahre oder gar Jahrzehnte nicht gestört hat. Am besten beweist man seine Rechtsauffassungen zu einem Sachverhalt mit Urteilen von Obergerichten zu ähnlichen Fällen. Ich bin gespannt.

      Gruß Pumphut