Wertpapiertübertragung/Depotzusammenführung - Gründe

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    • Wertpapiertübertragung/Depotzusammenführung - Gründe

      Auszug aus Forumbeitrag "Direktbank Onvista"

      adrianberg schrieb:

      und dann es in mein Hausbankdepot zu legen. Das Depot habe ich sowieso,

      Kater.Ka schrieb:

      Klar kannst Du die zur Hausbank übertragen aber warum?

      Mir fallen hier mehrere Gründe ein.

      1. Überblick über alle Wertpapiere in einem Depot

      2. Keine Aufteilung des Freistellungsauftrages. Man kann zwar den Freitstellungsauftrag auteilen. Nur schaffe ich es nie, diesen genau so aufzuteilen, das es stimmt und ich dann immer wieder diese Steuer zahlen darf. Sofern die Wertpapiere in einem Depot sind,, würde dieses nicht passieren.
    • @winter Ich kann den Komfortgedanken nachvollziehen. finde es aber etwas theoretisch. Aktiv nutze ich zwei Fondsdepot und ein Wertpapierdepot und meine dabei immer noch den Überblick zu haben. Das Hausbankdepot habe ich aufgegeben sobald dafür Entgelte verlangt wurden. Insofern erschließt sich mir der Sinn eines Hausbankdepots neben dem Online-Depot nicht, das mag für den TE anders sein.

      Spinnen wir den Gedanken mal weiter:

      Das unter 2 genannte Lösung wirkt nur dann wenn alle Kapitalerträge bei einer Bank anfallen, d.h. Girozinsen, Zinsen auf FG, TG und Ausschüttungen / Erträge des Depot bei einer Bank sind. Ansonsten kommt man um das aufteilen nicht herum.

      "Kritisch" wird es dann wenn die Kapitalerträge in Summe etwa dem Pauschbetrag entsprechen. Liegen diese deutlich darunter sollte das aufteilen relativ planbar sein, insbesondere da man unterjährig nachsteuern kann so man das will. Liegen sie darüber muss man sich eh entscheiden, wo die Freistellung wirken soll. Ich habe sie da hingelegt wo die ersten Ausschüttungen kommen, da damit die Steuerzahlung möglichst spät im Kalenderjahr erfolgt. Wenn Vorabpauschale anfallen sollte wäre das der allererste Nutzen, da diese so ab KW3 zu erwarten ist.

      Zur kritischen Grenze ein Rechenbeispiel: Unterstellt man ein 60/40 Depot mit 5/1% Ausschüttungsrendite incl. TFS kommt man bei 801 € auf knapp 24 T€ Anlagesumme, wobei knapp 10.000 auf dem FG/TG liegen. Da würde ich trotzdem dem Depot den kompletten FSA geben und mir die 25€ Steuern auf das FG/TG über die Steuererklärung zurückholen ehe ich in das Feintuning einsteige. Das ist aber selbstverständlich jedem selbst überlassen.
    • Der Grund, warum wir 2 Depos haben, ist der, das die 2. Bank mit einer schönen Prämie gelockt hat. Sie verspricht sich offenbar, uns durch weitere Aktivitäten Gebühren abzuknöpfen. Aber das müssen wir ja nicht tun. Da unsere Fonds sich ja bei beiden Depos gleich etwickeln werden, ist es ja gleichgültig wo die Fonds lagern. Bedingung ist natürlich, dass keine extra Gebühren für die Depotführung anfallen. Und nach dem Aussitzen der Mindesthaltedauer kann man immer wieder kostenfrei zurück übertragen.
      Gruß

      Altsachse