Alg1 zuwenig für bestehenden Lebensstil. Was tun?

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    • Alg1 zuwenig für bestehenden Lebensstil. Was tun?

      Hallo zusammen,

      Ich gebe zu der Titel ist etwas provokant gewählt.

      Es geht um folgendes:

      Ich habe nun 4 Jahre als Produktmanager gearbeitet und da das Unternehmen pleite gegangen ist, wurde ich entlassen.
      Ich habe mir ausgerechnet, dass ich aktuell 1050 Euro Alg1 bekommen würde.
      Allein meine Wohnung in Köln kostet inkl. Strom+Gas+Internet+TV ca. 900 Euro. Dazu kommen dann Sachen wie Autoversicherung usw, die den Betrag schon übersteigen. Dann gibt es noch einen Kredit abzuzahlen mit 240 Euro monatlich.

      Wie mann rauslesen kann übersteigen meine monatlichen Fixkosten schon den Alg1 Betrag, sodass ich praktisch keinen Cent hätte, um mir etwas zu essen zu kaufen.

      Kann ich zusätzlich irgendwas beantragen, damit ich über die Runden komme? Ich bewerbe mich und hoffe so schnell wie möglich etwas zu finden, nur möchte ich währenddessen nicht finanziell absaufen.

      Ich danke euch schonmal für eure Antworten.


      Vg
    • Hallo.

      Im Idealfall ergibt sich sofort etwas Neues und es wäre kein zusätzlicher Antrag notwendig.

      Ansonsten müsste man schauen, ob es nicht vielleicht doch mehr Alg I ergibt, als erwartet.

      Alg II zusätzlich zu beantragen, macht wahrscheinlich keinen Sinn, da sich dort auch kein höherer Betrag ergeben dürfte.

      Gegebenenfalls könnte ein Anspruch auf Wohngeld bestehen, das kann ich aus der Entfernung jetzt schlecht abschätzen. Riesige Summen wären dort auch nicht zu erwarten, aber im Zweifel würde es helfen, auch wenn nur ein wenig.

      Mehr fällt mir auf Anhieb nicht dazu ein.

      Viel Erfolg!
    • Also was ich noch weiß, dass man auch während des ALG 1-Bezugs z. B. noch etwas dazu verdienen darf (so einen Job für ein paar Stunden der einen nicht von der eigentlichen Arbeitssuche abhält, aber die Lücke etwas schließt bis man was richtiges hat und leichter zu finden ist als einen passenden Hauptjob) und je nachdem glaube ich knapp 200 Euro anrechnungsfrei behalten und ansonsten wie @Referat Janders schon hingewiesen hat, Wohngeld beantragen. Mehr wüsste ich auch nicht.

      In jedem Fall wünsche ich dir viel Erfolg, dass du bald wieder einen Job findest!
    • Ja, können auch 180 Euro gewesen sein, aber da konnte man glaube ich (zumindest auf Rechnung) noch 20 oder 30 % Pauschal als Werbungskosten drauf packen. Aber ich bin in der Materie auch nicht mehr so ganz drin.

      @KoDiacc hat geschrieben, dass die Wohnung in Köln ist und da gibt es eigentlich immer irgendwelche Jobs in Agenturen oder Messen oder Nachtwachen oder, oder, oder, die man nebenbei machen kann.

      Hoffen wir einfach mal, dass es gar nicht nötig sein wird, weil bald ein neuer regulärer Vollzeitjob da ist.