Frühpension - Wie weiter mit dem Riestervertrag?

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    • Frühpension - Wie weiter mit dem Riestervertrag?

      Hallo liebe Community,

      ich habe 2008 einen klassiche Riestervertrag bei der Huk-Coburg abgeschlossen. Rentenbeginn 2053. Produkt: RZU.

      Der Vertrag ist schon ein paar Jahre ruhend gestellt.

      Hintergrund: Ich habe ein Kind bin getrennt lebend und unverheiratet. Beziehe nicht das Kindergeld. Von daher bekam ich die entsprechende Prämie nicht. Dann hat sich das Einkommen wie bei Beamten üblich häufig in kleinen Schritten erhöht. Ich habe das treudoof jährlich anpassen lassen. Entsprechend hoch waren die Verwaltungsgebühren. Haben häufig die Gewinne aufgefressen. Dann habe ich das gestoppt.

      Ich bin Beamter auf Lebenszeit und seit einem schweren Dienstunfall in Frühpension gegangen. Die Riester wird nicht mehr "benötigt".

      Was wäre aus eurer Sicht der klügste Weg nun damit umzugehen? Kann man in Fällen von Berufsunfähigkeit und Frühpension sein Geld da gebührenfrei herausholen?
      Ungern möchte ich Verluste machen. Riester ergibt aus meiner Sicht für mich nur noch Sinn, wenn ich neu und großangelegt klassisch Familie gründen würde. Das ist nicht geplant.

      Grüße vom Sparfuchs :)
    • Hallo.

      Kurze Fernanalyse ohne die Vertragsbedingungen zu kennen:

      Wenn der Vertrag Leistungen bei Erwerbsminderung vorsieht, ist die Frage ob Dienstunfähigkeit auch als Erwerbsminderung zählt. (Wahrscheinlich eher nicht.)

      Ansonsten sehe ich (außer einer schädlichen Verwendung) keine Möglichkeit kurzfristig an das Geld zu kommen.

      Die schädliche Verwendung wäre mit Verlusten verbunden, aber unter Umständen wäre es noch immer die bessere Variante, als ggf. noch sehr lange einen Vertrag zu haben, der mehr Nerven kostet, als er am Ende einbringt.
      Vielleicht ist der schnelle Schnitt die angenehmere Variante.
    • Die HUK selbst sagt: Keine Leistungen bie Erwerbsminderung. Ich soll entweder wieder einzahlen sobald es für mich von der Förderung wieder günstiger steht (Kindergeld etc) oder eben bis 2053 ruhen lassen.

      Ansonsten könnte ich den Vertrag zum Immobilienkauf verwenden. Das sei aber mega kompliziert und die entnommen Kohle müsste dann 2053 zinsesverzinst nachbesteuert werden was höchstwahrscheinlich nachteilig werde.

      Aber die haben ja auch ein Interesse mir nicht alles zu erzählen? Keine Schlupflöcher für meinen Fall? -.-