Kostspielige Qualitätsprobleme bei BMW und keine Kulanz

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    • Kostspielige Qualitätsprobleme bei BMW und keine Kulanz

      Wir haben massive Probleme mit unserem Fahrzeug, einem BMW 116i und möchten potenzielle Kunden darüber informieren.
      Das regelmäßig beim Vertragshändler gewartete Fahrzeug ist nun gut 7 Jahre alt und hat 91000km Gesamtlaufleistung.
      Bereits in der Vergangenheit wurden viele Rückrufe und Kulanzreparaturen durchgeführt, u.a. wurde bereits die "wartungsfreie" Steuerkette bei nur ca. 30000 km sowie die Zündspulen getauscht.
      Nun ist erneut! die Steuerkette defekt und zusätzlich noch alle Injektoren, was sich aktuell in Startproblemen äußert. Eine Kostenprognose für die gesamte Reparatur liegt bei 4-5000€, eine Kulanzanfrage durch meinen BMW Händler wurde ohne weitere Angaben von BMW negativ entschieden.
      Da BMW weiterhin an der simplen Simplex-Steuerkette festhält können wir nur jedem potentiellen Kunden davon abraten, einen BMW zu kaufen, wenn die Absicht besteht, diesen länger zu fahren. Wir hatten noch nie so einen schlechten Wagen in unserem Besitz.
    • Hallo,
      ich hatte mir ein Motorrad von BMW gekauft. Nagelneu, ich war Erstbesitzer. Innerhalb der Garantiezeit ist ein Teil der Bremsanlage vom Rahmen abgebrochen. Die mussten praktisch den ganzen Rahmen vom Mopped austauschen. Das Problem hat später zu einer Rückrufaktion geführt. Das war nicht das einzigste Problem an diesem Motorrad, ich war froh, dass die Vertragswerkstatt mir das Gerät in Zahlung genommen hat. Bei meinem jetzigen BMW Motorrad ist das ABS System ausgefallen gewesen, KEIN Verschleißteil. Das ABS System muss dann da sein, wenn es gebraucht wird. Und nicht, wenn es durch Zufall mal funktioniert! Bei diesem Motorrad bin ich Zweitbesitzer, und BMW hat mir aus Kulanz das Sau-teuere Bauteil geschenkt, lediglich die Einbaukosten musste ich bezahlen. Es hätte mich über 1200 Euro gekostet (mit Bauteil), aber da ich immer den Service gemacht habe, waren es letztendlich weniger als 300 Euro. Also ich denke, dass bei jedem Fahrzeug, egal ob Auto/Motorrad/Marke ect. man Pech haben kann und zur Reparatur muss. Oder es gibt bekannte Schwachstellen usw. aber in meinem Fall war dann wirklich das Checkheft mit regelmäßigem Erscheinen beim Vertragspartner ausschlaggebend. Ich denke, denen sind die Vertragspartner schon wichtig, aber es gab ja vor kurzem eine rießen Diskussion wegen schlechten neuen Vertragsbedingungen. Was ist daraus eigentlich geworden ?
      Grüße
      mpollers
    • Inzwischen gibt es ein Update: da sich bei so einem Schaden im gesamten Ölkreislauf Späne verteilen, kommt die Reparatur an Steuerkette und Injektoren lt. Kostenvoranschlag auf insgesamt 5500€ - nahe am wirtschaftlichen Totalschaden. Das Fahrzeug war immer pünktlich beim Service und das nur beim Vertragshändler.
      Diese Qualität bei BMW ist wirklich unterstes Niveau, Premium ist nur der Kaufpreis.
      Interesse halber habe ich direkt bei BMW um eine Aussage zur Auslegung und Dauerhaltbarkeit der bei ihren Fahrzeugen verbauten Steuerketten gebeten. Diese wurde nie beantwortet, mir ist klar warum.
      Die neueren Motoren haben bei BMW übrigens die Steuerkette(n) auf der Kupplungsseite verbaut, so dass eine Reparatur noch teuerer wird. Also vor dem Kauf gut informieren und nicht vom Premiumschein blenden lassen.
    • Also das kann ich nun wirklich nicht bestätigen. Mein BMW Produkut war bei mir in zweiter Hand, ausserhalb der Garantie und mit hoher Kilometerzahl. Es war sogar so, dass die Service-Intervalle nicht vollständig waren, aber meine Vertragswerkstatt konnte sehr gut gegenüber BMW argumentieren. Das teuere Bauteil wurde von BMW übernommen, die Arbeitszeit ging auf mich. Irgendwo braucht man auch etwas Verhandlungsgeschick, und Einsicht, und muss eventuell auch einmal etwas zurückstecken. Was, und vor allem, mit welchen Worten, haben Sie denn BMW geschrieben. Beschimpft?