Kleines Etf Portfolio für Anfänger

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    • Nochmals vielen Dank für die sehr informellen Beiträge!

      Ich habe die Festgeldanlage nun angenommen und werde mich zwischen der Deutschen Handelsbank, der Kommunalkreditinvest.de, vielleicht noch der CACF, entscheiden!

      Jetzt folgt noch die Möglichkeit der flexiblen Tagesgeld Anlage; hier gibt es noch keinen klaren Favoriten.
      Anbieten würde sich bei Konto-Neueröffnung für meine Ehefrau die DIBA, da ich dort schon selbst ein Konto führe, wobei die angebotenen 1% nur für 4 Monate gelten!

      Was aber sich jetzt schon herauskristallisiert, ist die Tatsache der ETF Anlage mit einem unabhängigen Geldbetrag von dem bisher aufgeführten Festgeld!
      Welche Anlageart ist hier für Einsteiger bestens geeignet; auch hier würde ich die DIBA mit Depo bevorzugen, um nicht zu viele Banken und Ansprechpartner zu haben!

      Für Eure wertvollen Hinweise wäre ich weiterhin sehr offen und dankbar!
      Liebe Grüße Hamu
    • @Hamu
      Ich vermute deine Fragestellung ist noch aktuell? Wenn deine Ersparnisse die Einlagensicherung signifikant übersteigen, sollte man doch eine Anlage in ETFs ins Auge fassen....
      Die Idee mit einem Diba-Depot (gerade wenn man schon Kunde ist und die zu investierenden Gelder bei der Diba liegen?) ist ein gutes Sprungbrett in die ETF-Welt. Ich habe es Anfang 2018 auch so probiert......
      Dabei habe ich die "besten" ETF auf den MSCI-World aus Finanztip und den Finanztest-Tabelle am Ende der Hefte herausgesucht und zusätzlich mit der Liste der seinerzeit (bei der Diba) ohne Kosten zu erwerbenden ETFs abgeglichen. Diese ETF habe ich dann als "Erstversuch Online-Brokerage" in den angebotenen Teil-Tranchen erworben. Da der Kurs damals relativ tief war, liegt der Wertzuwachs derzeit schon (noch =O ) bei +15%. Ein Problem sehe ich nur, jetzt bei relativ höheren Kursen (speziell mit höheren Beträgen) einzusteigen, weil es bedingt durch Trump, Putin, Chinesen, Brexit usw. in absehbarer Zeit möglicherweise auch wieder günstiegere Einstiegspreise gibt.....sonst brauch man einen längeren Atem um seine Einstiegspreise wieder zu sehen. Anders ausgedrückt: der Anlagehorizont soll schon bei ~10 Jahren und mehr liegen.
      Ach ja, wenn der ETF ausschüttend sein soll (also wenn man das Geld braucht!): in meinem Beispiel hat ein Anteil zu ~19€ in den vier letzten Ausschüttungen zusammen 38Ct gebracht also ~2%. Das war aber (laut justetf.de) ein überdurchnittliches Ergebnis....und ist vor Steuerabzug gerechnet!
    • Also die Anlage in ETF ins Auge zu fassen, weil die Ersparnisse die Einlagensicherung überschreiten, ist in meinen Augen ein ziemlich unsinniger Grund. Denn dadurch verändert sich ja das Risikoprofil der Anlage deutlich.
      Ich denke, man sollte nicht riskanter anlegen, bloß weil die Ersparnisse einen bestimmten Betrag überschreiten.

      Eine sinnvolle Abhilfemaßnahme ist da eher, die Einlagen auf mehrere Banken zu verteilen, da die Einlagensicherung für jeden 100.000 Euro pro Bank sind.
    • @fredo47
      Da wir uns hier im Thread "kleines ETF Portfolio für Anfänger" befinden und der Fragesteller überlegt wie er in ETF investieren kann, wollte ich von meinen eigenen "kleinen" Anfängererfahrungen berichten. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass der "ETF-Laie" erst ziemlich lange um dieses "neuartige" Finanzinstrument herumschwänzelt, bis man wirklich einsteigt. Es gibt ja auch gute Gründe gegenüber der Finanzbranche misstrauisch zu sein....
      Natürlich muss man Guthaben über 100.000€ nicht in ETF investieren, ich wollte damit nur andeuten, dass beim Frager eventuell so viel Guthaben besteht, dass man einen Teil auch in ein längerfristiges Papier investieren könnte. Und da er schon Direktbank(depot?)kunde ist, liegen alle Veraussetzungen vor diesen Schritt "einfach mal zu wagen", vielleicht mit erstmal maximal 3000-5000€ Einsatz, um zu sehen "ob das etwas für einen ist".
      Dank Trump, Iran und China gehen wir auch gerade wieder auf Kaufkurse zu..... ;(

      Achtung: Dies ist nur ein Erfahrungsbericht, "wie es mir erging" und KEINE Aufforderung zum ETF-Kauf!
    • Hallo. Ich glaube, meine Frage passt hier ganz gut rein. Ich hab mir inzwischen etliche Videos von Finanztip und justetf angeschaut und Artikel gelesen und begonnen, die Tipps umzusetzen. Jetzt möchte ich zunächst 15.000 € in ETFs anlegen plus Sparpläne, je einen für jedes Kind und uns Eltern. Meine Frage: Ist es für die Einmalanlage sinnvoller, ein ETF Portfolio über justetf zu erstellen, in dem dann 3-5 ETFs enthalten sind, oder nur einen der von finanztip empfohlen ETFs auswählen? Bei den Sparplänen das gleiche - ein ETF besparen oder, falls die Sparsumme hoch genug ist, mehrere?
      Vielen Dank schonmal!
    • @Miri0408
      Inwiefern wurden diese Tipps schon umgesetzt? Ist ein Depot eingerichtet? Ist eine Anlagestrategie ausgewählt: welcher index, welche "Sicherheit", welcher Anlagehorizont?
      Auch wenn ich aus "Forschergeist" als Anfänger 9 verschiedene ETFs gekauft habe, würde ich heute einem blutigen Anfänger raten seine strategischen Phantasien nicht zu überfrachten: einen (guten) ETF auf den MSCI World als Startpunkt für das Depot kaufen und erstmal das Feeling für den Vorgang bekommen. Bei einer Einmalanlage (15TSD) lohnt es sich mMn auch auf einen "kleinen" Kurseinbruch zu warten und dabei pro Anteil mal ´ne Mark zu sparen. Diese Gelegenheiten bieten sich z.Z. einigermaßen oft, wenn z.B. Trump/Johnson gerade einen Knaller loslässt (höhere Zölle für China, Brexithorrormeldungen o.ä). Es fühlt sich einfach besser an wenn man vom niedrigen Ausganspunkt den Wertzuwachs beobachtet und dabei im Plus bleibt :D .
      Ja gut, und ob der ETF ausschütten oder ansammeln (thesaurieren) soll, wäre auch eine wichtige Entscheidung. Im ersten Fall bekommt man "übers Jahr" so 2 bis 2,5% des Anteilswertes als Dividende ausgeschüttet. Damit kann man den Sparerfreibetrag ausnutzen und sich auch so daran erfreuen ;) .
      Ob justetf einem dabei hilfreich zur Seite stehen kann (machen die Vorschläge? Was kostet das?) kann ich nicht beurteilen.
      Ob mehrere Depots/Sparpläne (und monatliche Kleckerbeträge) sinnvoll sind weiß ich nicht. Dann vielleicht alle 3 - 6 Monate selber nachkaufen, reihum, Kind1, K2, K3, eigenes Depot. Muß jeder selber überlegen.....
      Einen oder mehrere ETF? Mehrere sind eigentlich nur sinnvoll wenn wenn man die unterschiedlichen Anlagestrategien dahinter versteht und diese sich für einen sinnvoll ergänzen: MSCI World oder Europe, Emerging Markets, Rentenfonds,....
    • Danke für die Infos. Depot ist eingerichtet, Anlagehorizont langfristig, also mind 15 Jahre. Es ist noch Geld auf Tagesgeldkonten und als Festgeld geparkt. Als Index der MSCI, d.h. einer von denen, die Finanztip empfiehlt, oder halt mehrere. Evtl. ein nachhaltiger, da bin ich noch unschlüssig. Eher thesaurierend, um vom Zinseszins-Effekt zu profitieren. Wobei der Punkt mit der Steuerersparnis bei ausschüttenden ETFs auch nicht uninteressant ist...

      Bei justetf kann man kostenlos ein Portfolio erstellen, man kann auch aus Musterportfolios auswählen und verändern, Rohstoffe und Anleihen rein etc. Am Ende hat man dann seine Orderliste. Ist halt etwas aufwändiger, weil man schon eine Strategie braucht und jährlich das Rebalancing machen sollte. Aber vielleicht ist ein einzelner ETF auf den MSCI eh besser, weil wir ja eh noch Geld anderweitig angelegt und geparkt haben. Hat man durch einen einzelnen ETF auf den MSCI plus ein paar andere Anlagen, Tagegeld und Festgeld nicht eh schon genug Diversifikation?

      Zusätzlich zur Einmalanlage sind Sparpläne glaub ich sinnvoller als alle paar Monate. Zum Einen weniger Aufwand und man kanns nicht vergessen. Zum Anderen hat man ja deutlich weniger Gebühren, da einige Sparpläne kostenlos sind. Ansonsten hab ich ja jedesmal die Ordergebühren. Oder übersehe ich da was?
    • Zu den Portfolios: Ich halte die nicht für sinnvoll, da der Anleiheanteil dann in ETF fließt anstatt wie von Finanztip empfohlen über Tages- bzw. Festgeld realisiert wird, Durch die immer weiter sinkenden Zinsen war zwar dieses Jahr mit Staatsanleihen Geld zu verdienen, nur glaube ich nicht, dass das so weitergeht.Gleiches gilt für Rohstoffe.

      Bei den Kindern ausschüttend machen und eine NV holen, dass sind die Kinder steuerfrei s. finanztip.de/freistellungsauftrag/#c30533 Grundfreibetrag 2019 ist 9.168 €, geringere Grenze bei gesetzlicher KV beachten finanztip.de/gkv/verdienstgrenzen-familienversicherung/
    • @Miri0408
      Da sind ja alle relevanten Vorüberlegungen und Vorbereitungen schon gemacht. Hört sich insgesamt vernünftig an.

      Zu den Kindern meinte ich nur: vieleicht jeden Monat nur ein Kind "besparen", also lieber seltener aber mit höheren Raten um die Gebühren zu optimieren? Habe mich aber ehrlich gesagt mit den Sparplan-Gebührenmodellen noch nicht beschäftigt....

      @Kater.Ka
      Bei den Kindern ist das mit der NV-Bescheinigung ein guter Hinweis! Allerdings müssten bei einem alleinigen "handelsüblichen" MSCI-World-Ausschütter(-Sparplan) schon Anteilswerte über ~35.000€ zusammenkommen, bis man den Sparerfreibetrag von 801€ reißt. Aber besser ist, man ist auf alles vorbereitet :D .