Schufa-Auskunft

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    • Schufa-Auskunft

      Hallo liebe Mitglieder,

      in unserem Artikel zur Schufa-Auskunft informieren wir Sie über die richtige Vorgehensweise und zeigen Ihnen, was die von Ihnen gespeicherten Daten aussagen: finanztip.de/schufa/

      Was ist mit Ihnen? Haben Sie schon einmal eine Auskunft über Ihre Daten angefordert? Haben Sie es vor?

      Oder hatten Sie schon einmal Probleme mit der Schufa, d. h. es waren falsche Daten gespeichert oder Sie haben wegen des Scores keinen Kredit bekommen?
    • Ich hatte gottseidank noch nie Probleme mit der Schufa! Habe immer Kredit bekommen, problemlos zweite Konten eröffnen und Verträge abschließen können. Ich gehe aber auch ziemlich konservativ vor: Bei überschaubaren Summen immer nur dann kaufen, wenn man das Geld gespart hat! Denn was man nicht hat oder sicher bekommen wird, kann man nicht ausgeben!

      Größere Anschaffungen wie z. B. ein Haus gehen ja fast nicht ohne Kredit. Aßer man hat eine reiche Erbtante, die verstirbt... ;)

      Das man aber sicherheitshalber mal Auskunft einholt ist sichherlich zu überlegen....
    • KaiRe schrieb:

      Ich habe jetzt meine Schufa wieder mal angeforsert und war alles ok. Es zeigt sich für mich einfach, dass konservativ immer noch das Beste ist.


      Hallo KaiRe,

      freut mich zu hören, dass Ihre Schufa keine Fehler enthalten hat.

      Wenn Sie das Thema interessiert: Es gibt auch noch andere Firmen, die Daten über Sie speichern, um Ihre Bonität zu bewerten.

      In unserem Artikel "8 Tipps zur Verbesserung der Kreditwürdigkeit" (finanztip.de/bonitaet-verbessern/), finden Sie unter Tipp 4 die anderen großen Auskunfteien in Deutschland.

      Ich habe letztens dort auch erst wieder meine jährlich kostenlose Selbstauskunft angefordert.

      Beste Grüße
      Martin Berg
    • Ich habe vor längerer Zeit mir einen Online-Zugang geleistet und bin einmal im Jahr dort drin,
      aufgrund dieses Threads habe ich mir gedacht ... hol ich mir mal die kostenfreie Variante zum Abgleich.

      Also wenn man jetzt kritisch sein möchte, besser verstecken geht seitens der Schufa fast nicht mehr,
      sind viele Abzweigungen zu einer kostenpflichtigen Version beinhaltet ;(

      Daher hier der Link zum PDF.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Und täglich grüßt das Murmeltier... Der Link zeigt auf der Schufa-Seite einen 404er-Fehler an. 8|

      Hier der Ersatzlink zum Dokument auf dem Finanztip-Server: finanztip.de/fileadmin/images/…att-DU-Antrag-deutsch.pdf

      Ich habe neulich ebenfalls meine Auskunft eingeholt, das per E-Mail an meineschufa@schufa.de mit eingescanntem Antrag und Personalausweis gemacht und siehe da! Die Auskunft war innerhalb von 3 Wochen da.
    • "Ein Schelm der dabei Böses denkt", könnte man hier doch glatt denken.

      Hat schon einen faden Beigeschmack wenn die URL täglich dieses Formulares verändert wird und die kostenpflichtigen Angebote stark bis sehr stark im Vordergrund stehen.

      Daher hilfreich es auf einen anderen Server zu laden und die Schufa auszutricksen :)
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Honi soit qui mal y pense - genau! Irgendwie kann ich das aus der Sicht der Schufa verstehen. Wenn zu viele eine Auskunft verlangen, ist der Verwaltungsaufwand sehr hoch und man kommt ggf. mit dem Bearbeiten nicht mehr nach. Geschweige denn von den Kosten zu reden...

      Aber wenn es das Recht des Verbrauchers ist, muss die Schufa eben auch sicherstellen, dass jeder Auskunft erhält. Die kostenlose Auskunft ist ja genau deswegen auf einmal pro Jahr beschränkt. Und dann muss man auch nicht diese Hürden einbauen!? :huh:
    • Ich hab's gleich wie hier beschrieben gemacht. Nachdem ich vor einiger Zeit das ganze kostenpflichtig durchgezogen hatte, war es mir zu blöd, noch einmal so ein saftiges Geld abzudrüvcen. Und unterm Strich hat man doch auch nicht mehr Aufwand, oder?

      Das mit der URL erscheint mir auch komisch. Verzögerungs- und Verschelierungstaktiken <X Da klingelts bei mir bei eingen Unternehmen!
    • Ich bin gespannt, da ich das ganze jetzt mal an die von @Franziska genannte Adresse gemailt habe,
      mal sehen wie lange die Erstellung dauert und wie der Inhalt zum kostenpflichtigen Onlinezugang abweicht.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Henning, da kann ich dich gleich beruhigen: Wir hatten uns letzthin genau darüber unterhalten, inwiefern die kostenlose von der kostenpflichtigen Auskunft abweicht. Auch wenn die Version gegen Entgelt "strahlender" aussieht: Es steht nichts anderes drin.

      Bzw. es weicht doch ab - bei der kostenlosen kriegst du - tada! - eine bessere Detailaufstellung. Wer hätte es gedacht? Ich jedenfalls nicht. Da ich aber beide Versionen im Vergleich vor mir liegen hatte, kann ich das absolut bestätigen.

      Inwiefern die Online-Austellung anders ist... Gute Frage! Aber die Daten sollten doch eh immer die gleichen sein!? Ich denke, da wird gleichermaßen nur die Präsentation anders sein. :whistling:
    • *freu*

      Ich habe mir die Unterscheide gerade noch einmal genauer angesehen und musste wieder lachen... "Über [Person X] liegen uns nur positive Vertragsinformationen vor" - das ist im Grunde genommen die Aussage, für die man die knapp 25 € zahlt. Wenn es denn stimmt ;) Auch die Aufbereitung ist im Großen und Ganzen etwas netter.

      Wie sieht denn die Online-Ansicht aus? Wenn Du die gedruckte Auskunft vorliegen hast, wirst Du den direkten Vergleich mi ihr machen können. Ob die auch so "fancy" ist???
    • Hallo zusammen,

      als ich das erste mal eine Selbstauskunft beantragt habe, habe ich falsche Daten vorgefunden - falsche Adressdaten und Verträge, die schon längst nicht mehr bestanden. Fehlerhafte Daten sind in diversen Stichproben von Finanztest und anderen Magazinen ja auch schon mehrfach bemängelt worden. Ich habe dann die Schufa aufgefordert, die Daten zu korrigieren bzw. zu löschen, was in meinem Fall auch kein Problem war. Die Selbstauskunft habe ich bis jetzt jährlich angefordert und bisher auch keine Schwierigkeiten dabei gehabt. Danke auch für den Tipp, das ganze per Mail durchführen zu können - das spart Porto!

      Seit letztem Jahr habe ich auch einen ständigen Online-Zugang, den ich für einmalig 18,50 EUR gekauft habe (Produktname: SCHUFA-Auskunft online inkl. SCHUFA-UpdateService). Jede Änderung des Scores oder eine Abfrage wird mir per Mail mitgeteilt. Ich bin also immer zeitnah informiert und muss nicht jedes Jahr die Anfrage machen. Online können alle Daten eingesehen und der dreimonatlich neuberechnete Score abgefragt werden. Leider hat man keinen Zugriff auf die Branchen-Scores. Dafür müsste man wieder die jährliche Auskunft anfordern, was wiederrum Kosten erzeugt. Hier könnte die Schufa nachbessern!

      Die Einsicht in die dreimonatliche Neuberechnung des Basis-Scores gibt u.a. die Möglichkeit, zu sehen, welche Aktionen den Score beeinflussen. So kann ich berichten, dass unmittelbar nach der Eröffnung eines Gemeinschaftsgirokontos mit meiner Frau inkl. Dispo und Debitkarte (zur Info: mein zweites Girokonto inkl. Dispo und Debitkarte) der Basis-Score um fast 100 Basispunkte abgestürzt ist. Seitdem erholt er sich in kleinen Schritten wieder, ist aber noch lange nicht auf dem Ausgangsniveau angekommen. An dem Finanztip-Tipp aus dem Artikel scheint also etwas dran zu sein. Viele Kreditkarten und Girokonten verhageln den Score. Aber schon bei zwei? Ich würde zugern wissen, wie der Algorithmus arbeitet. Der Frage, ob ein hoher Dispo gut für die Bonität ist, werde ich demnächst nachgehen... :)

      Gruß, Andreas
    • Machst Du einen Praxistest in guter Finanztip-Manier? ;) Es ist wirklich faszinierend zu sehen, was da wie Einfluss nimmt. Interessant ist, dass sogar die Wohngegend den Score verschlechtern kann. Obwohl man dann vielleicht der einzige "Zahlungsfähige" in der ganzen Nachbarschaft ist...

      Aber würde eine andere Herangehensweise das System verbessern? Meine Befürchtung ist, dass der Eingriff ins Privatleben zunehmen könnte - denn nur wer detailliert über die finanziellen Verhältnisse Bescheid weiß, kann auch genaue Aussagen machen. Oder gibt es womöglich Alternativlösungen, an die ich gerade nicht denke?
    • Solange nicht genau bekannt ist, welche Faktoren eine Rolle bzw. In welcher Größenordnung sie bei der Berechnung des Schufa-Score spielen, ist alles ein wenig unklar.

      Denn es gibt noch viele weitere Faktoren die eine Rollen spielen, an die keiner denkt. Und das mit dem Wohnbezirk ist natürlich besonders bitter, wenn es durch welche Einflüsse auch immer in den letzten Jahren deutlich an Qualität verliert.

      Was ich aber teilweise schon gesehen habe, Straßen die ich persönlich nicht als prädestiniert erachtet haben, wurden von der Schufa oder anderen Einrichtungen als hervorragend bewertet. Auch hier ist die Unklarheit nach welchen Parametern diese Einordnung viel zu groß.

      So bleibt es dem Einzelnen nur daran, wenig Konten/Kreditkarten, Rahmenkredite oder Ratenkredite zu haben, da diese den ¨bekanntesten¨ Einfluss haben.

      Ich bin im Score abgerutscht, da ich die Payback ec-Karte, die Bahn-Kreditkarte, die Konten bei zwei Banken und hierzu noch eine Kreditkarte (die für vereinstechnische Abbuchungen gedacht ist) habe.
      Auch der Antrag bei Flinkster, Car2go und Drivenow könnte eine Rolle gespielt haben, konnte ich aber bisher nicht verifizieren.
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • @Henning: Die letzten Urteile diesbezüglich haben ja gezeigt, dass der Staat das Geschäftsgeheimnis eines einzelnen Unternehmens (namentlich: die Schufa) höher gewichtet, als das Transparenzinteresse des Verbauchers. Die Schufa darf also die Berechnung des Score-Wertes geheim halten (AZ: VI ZR 156/13) In der Urteilsbergündung heißt es:

      "Die Auskunftsverpflichtung soll vielmehr dazu dienen, dass der Betroffene den in die Bewertung eingeflossenen Lebenssachverhalt erkennen und darauf reagieren kann. Hierzu bedarf es keiner Angaben zu Vergleichsgruppen und zur Gewichtung einzelner Elemente (vgl. LG Wiesbaden, aaO, 283 f.). Das gesetzgeberische Ziel eines transparenten Verfahrens wird demgegenüber gerade dadurch erreicht, dass für den Betroffenen ersichtlich ist, welche konkreten Umstände als Berechnungsgrundlage in die Ermittlung des Wahrscheinlichkeitswerts eingeflossen sind."

      Das sind warme Worte, die aus meiner Sicht nicht stimmen. Ich weiß eben nicht, was genau einfließt und schon gar nicht, welches Merkmal die Scoreberechnung dominiert bzw. welche Merkmale konkret welchen Einfluss haben. Und weil das nicht erfüllt ist, kann ich eben auch nicht adequat darauf reagieren. Ich tappe im Dunklen. Vielleicht gibt es hier und da ein paar Tipps, aber eigentlich bin ich zur stümperhaften Heuristik verdammt... Von mir aus muss die Schufa (ich nenne sie hier stellvertretend für alle Auskunfteien) auch nicht den gesamten Algorithmus offenlegen, aber zumindest eine qualitative Aussage machen, welches Merkmal sich positiv oder negativ auswirkt.

      Prinzipiell halte ich das ganze für sehr bedenklich, insbesondere vor dem Hintergrund, welche Macht damit ein Unternehmen aufgrund seiner Marktstellung bis weit in den privaten Bereich hinein, erhält und nun auch höchstrichterlich abgesegnet behalten darf. Ich halte diesen konzentrierten Einfluss eines privatwirtschaftlichen Instituts in die Lebensgestaltung einzelner für zu weitreichend.

      Vor kurzem gab es zum Thema noch eine sehr interessante Reportage im ZDF, die ich jedem sehr ans Herz legen würde. Mir lief es kalt den Rücken runter.

      zdf.de/zdfzoom/httpzoom.zdf.de…991578.html-34159242.html
    • @Andreas

      da ist sicherlich was dran, vielleicht ändert sich die Rechtssprechung ja noch in den nächsten Jahren :(

      Mittlerweile ist es ja aber so, dass viele Banken nicht mehr nur die Schufa als Kriterium zur Vergabe von Krediten verwenden.

      Von daher könnte es sich ja auch von dieser Seite Druck entwickeln ....
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Meiner Meinung nach ist es nicht nachvollziehbar, warum die Schufa da ist. Sie kann und wird nicht staatlich geprüft. Sie soll angeblich die Darlehensgeber und Nehmer schützen. Doch immer wieder kommt heraus, dass schon eine Anfrage die Punktestand verschlechtern lässt. Das nicht sein. Denn sonst kann der Verbraucher keinen Vergleich von unterschiedlichen Finanzprodukten anstreben. Keine der betroffenen Personen weis, wie die Punkte berechnet werden, eine kostenlose Einsicht gibt es nicht und die Löschung fehlerhafter Daten kostet auch Geld. Daher sollte genau überprüft werden, ob die SCHUFA wirklich noch zeitgemäß ist.