Erfahrung mit enstroga Stromanbieter

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    • Erfahrung mit enstroga Stromanbieter

      Ich möchte über meine schlechten Erfahrungen mit der Firma enstroga berichten:
      Ich schloss am 31.11.2013 einen Stromliefervertrag bei der Firma enstroga ab. Im sogenannten "traditionstarif" war eine Kündigung mit 14 Tagen zum Monatsende eingeräumt. Zunächst kostete die kWh 22,3 ct. Allerdings nur für einen guten Monat. Ab 2015 wurde der Preis schon auf 23,4 ct / kWh erhöht (also 4,7 %).
      Aber auch das hielt nur einen Monat. Dann wurde der "traditionstarif" wieder erhöht, diesmal auf 26,6 ct pro kWh.

      Kurz zusammengefasst:
      nach 2 Monaten war aus dem günstigen Angebot (22,3 ct / kWh) ein teures Vergnügen geworden: nun lag der Preis bei 26,6 ct. Also eine Erhöhung um über 19 % innerhalb von 2 Monaten.


      Ich hätte natürlich früher kündigen können. Der Vertrag lief nur über jeweils einen Monat, 14 Tage zum Monatsende könnte man theoretisch kündigen. Das tat ich dann aber leider erst am 4.12.2014, nachdem ich mal wieder die Stromanbieter verglichen hatte. Ich setzte ein Kündigungsschreiben auf, unterschrieb dieses und scannte es als PDF-Dokument ein. Dieses PDF schickte ich dann an die enstroga. Am 8.12. rief ich dann den Kundendienst der Firma "enstroga" an. Dieser bestätigte mir den Erhalt der Kündigung. Am 9.12. bekam ich eine Email, welche meine Kündigung ABLEHNTE. Originalzitat:
      "...Denn bei einer anderweitigen Korrespondenz können wir nicht sicher bestätigen, dass die Mitteilung auch von unserem Vertragspartner oder einer anderweitig bevollmächtigten Person stammt."
      Und das, obwohl ich mit dem Service sprach und ihnen mein Schreiben bestätigte ! ?(

      Was noch absurder ist: in der enstroga-Lieferbestätigung zum Vertragsabschluß steht ausdrücklich:
      "Wir möchten Sie darauf hinweisen, daß es sich bei Ihrem Tarif um einen reinen Onlinetarif handelt. Das bedeutet, daß ALLE Vertragsunterlagen an Ihre Emailadresse geschickt werden.."
      Ich habe auch nie Post von der Firma bekommen. Meine Kündigung per unterschriebenem PDF wurde allerdings nicht akzeptiert. Ich erhob dagegen Einspruch und schickte dasselbe Schreiben nochmals per FAX an die Firma. Danach rief ich wieder an: der Erhalt wurde mir bestätigt. Die Kündigung wurde allerdings wieder abgelehnt, mit denselben fadenscheinigen Begründungen.
      Der Servicemitarbeiter teilte mir mit, daß ich nunmehr erst zum 28.1.15 kündigen kann. Das hat sich also gelohnt.

      Heute, am 17.12.2014, habe ich eine Kündigung per Einschreiben an die Firma "enstroga" geschickt. Wird auch das aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen zurückgewiesen, bleibt wohl nur noch der Klageweg. ;(

      Mein persönliches FAZIT: die enstroga bietet anfangs einen günstigen Stromtarif, erhöht diesen aber innerhalb weniger Monate. Kündigen kann man nur schriftlich.
    • Auch ich habe eine schlechte Erfahrung gemacht. Habe eine Abschlagszahlung in Höhe von 66,-- Euro nicht bezahlt, da mein Schreiben mit dem Abbuchungsauftrag angeblich nicht ankam. habe aber, da ich viel auf Reisen bin, erst am 22. des Monats gesehen, das keine Abbuchung erfolgte, gleich für den Monat und den kommenden überwiesen. 5 Tage später bekam ich Post von einem Inkasso Unternehmen mit der Forderung über die 66,-- Euro nebst denen ihren Gebüren in Höhe von 70,28 Euro. Keine Zahlungserinnerung, keine Mahnung, nein gleich voll zuschlagen. Das kann nicht im Sinne eines Kunden sein. Habe sofort den Anbieter gewechselt.