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ETF-Flops: Die 5 schlechtesten ETFs seit Jahresanfang
Tech, China und Indonesien – diese ETFs haben zuletzt kräftig an Wert verloren. Warum sie so schlecht gelaufen sind und was Du daraus lernen kannst.

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Tech, China und Indonesien – diese ETFs haben zuletzt kräftig an Wert verloren. Warum sie so schlecht gelaufen sind und was Du daraus lernen kannst.


Nachdem wir Dir bereits gezeigt haben, welche ETFs in den letzten 5 Jahren zu den Top-Performern gehörten, drehen wir den Spieß nun um. Manche ETFs haben seit Jahresanfang fast 34 % eingebüßt. Die meisten davon investieren in Aktien aus einzelnen Ländern:
Quelle: JustETF, Zeitraum: 31. Dezember 2025 bis 17. September 2026
Starke Abhängigkeit von China und Indonesien
Vier der fünf ETFs setzen ausschließlich oder sehr stark auf chinesische oder in Hongkong notierte Unternehmen. Damit hängt ihre Entwicklung stark davon ab, wie sich Chinas Wirtschaft und Aktienmarkt entwickeln. Hinzu kommen politische und regulatorische Risiken. Beim HSBC-MSCI-Indonesia-ETF besteht ein ähnliches Problem: Er konzentriert sich auf ein einziges Schwellenland und ist damit deutlich weniger breit gestreut als ein weltweiter Aktien-ETF.
Fokussierung auf einzelne Branchen
Bei den China-ETFs kommt teilweise noch eine starke Branchenkonzentration dazu. Der KraneShares-CSI-China-Internet-ETF investiert gezielt in chinesische Internetunternehmen, der HSBC-Hang-Seng-TECH-ETF in große chinesische Technologiewerte. Der Global-X-China-Electric-Vehicle-and-Battery-ETF ist sogar auf E-Autos, Batterien und deren Zulieferer spezialisiert. Dadurch können Probleme in diesen Branchen die ETFs besonders stark treffen.
Außerdem: Einige der ETFs hängen stark von wenigen großen Unternehmen ab. Beim Global X machen allein CATL und BYD jeweils rund 10 % des Fonds aus. Beim KraneShares kommen Tencent, Alibaba und PDD zusammen auf rund 27 % (Stand: 10. September 2026). Läuft es bei solchen Schwergewichten schlecht, kann das den gesamten ETF deutlich belasten.
Das Grundproblem ist bei allen fünf ETFs ähnlich: Du verteilst Dein Geld deutlich weniger breit als mit einem weltweit gestreuten Aktien-ETF. Länder-, Branchen- und teilweise auch Unternehmensrisiken schlagen deshalb stärker auf Dein Depot durch. Die hohen Verluste zeigen, wie stark solche spezialisierten ETFs schwanken können – und warum sie sich nicht als breit gestreute Basis für Deine Geldanlage eignen.
Breit gestreute Welt-ETFs wie z. B. auf den MSCI ACWI IMI sind nach wie vor die beste Option. Denn ...
Übrigens: Sollte ein Land oder eine Branche im MSCI ACWI IMI schwächeln, werden die entsprechenden Unternehmen gegen besser performende ausgetauscht. Damit brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, dass Du wichtige Zukunftstrends verpassen könntest.
Wenn Du noch auf der Suche nach dem richtigen ETF bist, hilft Dir unser ETF-Finder dabei den für Dich passenden und günstigen ETF auszuwählen. Um aber überhaupt in ETFs investieren zu können, brauchst Du erst noch ein Wertpapierdepot.
Wir können Dir zwölf Depotangebote empfehlen. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis gibt’s bei Smartbroker+ , Traders Place und Comdirect. Mehr zum Thema findest Du in unserem Ratgeber zu den ETFs.
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