Tipps & Tricks

Fall bei Deinen Finanzen nicht auf diese 4 Begriffe rein

Wenn es um Kommunikation und Marketing geht, sind viele Banken, Ver­si­che­rungen und Co. sehr geschickt. Pass bei diesen vier Begriffen auf.

Mit toll klingenden Bezeichnungen oder Formulierungen kann man sogar die schlechtesten Konditionen in ein gutes Licht rücken. Auch in der Finanzbranche geht es den Leuten meist um ihr eigenes Interesse und nicht um Dich als Kundin oder Kunde.

Bei diesen vier Ausdrücken solltest Du besonders genau hinschauen:

1. "Finanzberater"

Zu finanziellen Themen lässt Du Dich gern vom "Profi" um die Ecke beraten? Lieber nicht. Denn Finanzberaterinnen oder -berater sind vor allem Profis darin, Dir Produkte anzudrehen. Sie verdienen Ihr Geld nämlich meistens mit Provisionen und nicht mit Honoraren für die Beratung.

Wenn Du einen Rat brauchst, informier Dich also erstmal bei unabhängigen Quellen wie Finanztip – die meisten Themen rund um Deine Finanzen bekommst Du locker selbst hin. Nur in manchen Fällen, wie beim Abschluss einer Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, lohnt sich ein unabhängiger Makler. Wir empfehlen Hoesch & Partner, Buforum24, Zeroprov, Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung sowie P&F (früh-gewinnt.de).

2. "Verbesserte Konditionen"

"Verbesserungen" bei Konten, Depots und Co. kommen meist vor allem der Bank zugute. Damit Du trotzdem zustimmst, werden die Veränderungen schön verpackt. Lies also genau und vergleich regelmäßig, ob Du woanders bessere Angebote bekommst. Unsere aktuellen Emp­feh­lungen siehst Du jede Woche hier oder im Finanztip Newsletter.

3. "Bequem später zahlen"

Was diese Formulierung beim Online-Shopping eigentlich heißt: Nimm einen Kredit auf. Machst Du das regelmäßig, gewöhnst Du Dich daran, mehr Geld auszugeben als Du eigentlich hast. Vergisst Du die Zahlung später, musst Du sogar extra Zinsen zahlen. Und auch auf Deinen Schufa-Score kann sich das Ganze negativ auswirken. Besser: Kauf Dir Dinge erst dann, wenn Du sie Dir auch wirklich leisten kannst, sodass Du sofort bezahlen kannst.

4. "Kostenlos"

Das klingt erstmal, als hätte man nichts zu verlieren. Oft zahlst Du aber nur unter bestimmten Bedingungen nichts. Bei Banken musst Du z. B. oft "aktiv" sein, damit die Kon­to­füh­rungs­ge­bühren entfallen. Aktiv heißt in dem Fall meistens, dass monatlich mindestens 700€ auf Dein Konto fließen müssen.

Aber das gilt nicht nur bei Konten: Wenn etwas besonders gut klingt, solltest Du immer genau prüfen, ob "strings attached", also Bedingungen daran geknüpft sind. Wenn Du sie dann ohnehin erfüllst, ist es umso besser.

Apropos Dinge, die zu gut klingen: Das ist der Haken bei der 0%-Finanzierung

Von Finanztip-Redaktion, und Amelie Junk

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