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Patientenverfügung bringt nichts? So verhinderst Du es

Laut einer neuen Studie helfen viele Patientenverfügungen den Angehörigen nicht. Trotzdem solltest Du auf das Dokument nicht verzichten – aber eine Sache nicht vergessen.

Expertin für Recht - Dr. Britta Beate Schön
Dr. Britta Beate Schön Recht
So bringt die Patientenverfügung was

Mit einer Patientenverfügung regelst Du, was mit Dir geschehen soll, wenn Du nicht mehr selbst bestimmen kannst. Das nimmt Deinen Angehörigen schwierige Entscheidungen ab. Oft können sie trotz Verfügung den Patientenwillen aber nicht besser einschätzen, zeigt eine jetzt vom Deutschen Ärzte-Blatt veröffentlichte Studie an der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Dafür wurden die Patienten und Angehörige zwischen Mai und September 2021 befragt.  

Das Problem: Selbst gute Dokumente sind für komplexe Entscheidungen im Klinikalltag teils nicht konkret genug oder uneindeutig. Deshalb ist eine Patientenverfügung nicht gleich schlecht. Im Gegenteil: Sie ist ein gutes Mittel, für das es rechtliche Vorgaben gibt.  

Die Studie zeigt aber, wie wichtig es ist, dass Du Deinen Willen nicht nur rechtssicher aufschreibst: Sprich auch mit Deinen Angehörigen und Deiner Hausarztpraxis darüber, was Du möchtest. Und bestimm einen Vorsorgebevollmächtigten, der Deinen Willen durchsetzt.

Was auch hilft: Wenn ein Krankenhaus im Notfall Deine Dokumente digital abrufen kann. Das geht mit unseren Empfehlungen Afilio und PatientenverfügungPlus. Beide Anbieter empfehlen wir Dir auch für die Vorsorgevollmacht.  

Warum beide Dokumente unverzichtbar sind, liest Du in unseren Ratgebern. Brauchst Du noch Hilfe, findest Du als Finanztip Unterstützer zwei Kurse in der Finanztip Academy

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