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Reisekonzern FTI insolvent: Noch mehr Reisen abgesagt

Die FTI Touristik GmbH hat heute einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffene sind unter Umständen über den Deutschen Reisesicherungsfonds abgesichert. Das Wichtigste im Überblick.

Anna Karolina Stock
Finanztip-Expertin für Private Finanzen

FTI meldet Insolvenz an: Der Reisekonzern hat heute beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Davon betroffen sind alle beim Reiseanbieter FTI Touristik GmbH gebuchten Leistungen. Dazu gehören folgende Marken:  

  • FTI in Deutschland, Österreich und den Niederlanden  
  • 5vorFlug in Deutschland 
  • BigXtra GmbH 
  • DriveFTI 
  • Cars and Camper 
  • Meeting Point Rent-a-Car

Was passiert mit Deiner gebuchten Reise?  

Laut FTI sollen alle Reisende, die ihre Reise bereits angetreten haben, diese wie geplant beenden können. Noch nicht begonnene Reisen sind bis einschließlich 5. Juli 2024 abgesagt. Was mit Reisen ab 6. Juli 2024 passiert, steht aktuell noch nicht fest. Du solltest jedoch damit rechnen, dass Deine Buchung storniert wird. Aktuelle Updates dazu findest Du auf der FTI-Homepage.  

Wichtig: Bist Du aktuell an Deinem Urlaubsort gestrandet, kannst Du diese FTI-Notfallnummer kontaktieren: +49 (0)89 710 45 14 98 

Reisesicherungsfonds springt bei Pleite ein  

Meldet ein Reiseanbieter Insolvenz an, springt der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) ein. Er kümmert sich darum, im Voraus bezahlte Reisekosten zu erstatten sowie um Unterbringung und Rücktransport gestrandeter Urlauber. Dieser Absicherungsschutz ist gesetzlich verankert, greift allerdings nur bei Pauschalreisen oder Reisen mit verbundenen Reiseleistungen. Hast Du Einzelleistungen wie Hotel, Mietwagen oder Ausflug über FTI gebucht, bist Du nicht über den DRSF abgesichert. FTI prüft aber gerade, ob Du die gebuchten Leistungen dennoch in Anspruch nehmen kannst. Hast Du diese Leistungen mit eine Kredit­karte bezahlt, kannst Du Dir das Geld womöglich über das Chargeback-Verfahren zurückholen.

Betroffene, die ihre Reise noch nicht begonnen haben, müssen im Moment noch nicht aktiv werden. Der DRSF wartet aktuell auf die Daten von FTI, um alle Reisenden kontaktieren zu können. Du erhältst dann einen Link zum Online-Erstattungsportal des DRSF. 

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