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Tipps & Tricks

Tagesgeldkonto, Festgeldkonto – Welches Geld legst Du wo an?

Wo genau soll Dein Notgroschen liegen? Auf welchem Konto sparst Du für den Urlaub? Und ab wann lohnt sich das Festgeldkonto? Wir klären die Basics.

Hendrik Buhrs
Finanztip-Experte für Bank und Börse

Fangen wir mit dem Tagesgeldkonto an: 

Das ist sozusagen das Anti-Drama-Konto. Auto oder Waschmaschine kaputt? Das bringt Dich dank dem Tagesgeldkonto nicht ins Schwitzen. Denn auf diesem Konto liegt Dein Notgroschen, von dem Du sowas entspannt bezahlen kannst. Extra Pluspunkt: Du bekommst Zinsen auf Dein Geld - seit einer Weile sind die sogar vergleichsweise hoch. Die Zinsen können sich aber auch ändern: Bei vielen Banken sozusagen jederzeit, bei manchen nach einem Aktionszeitraum.

Überweis also jeden Monat – am besten per Dauerauftrag am Anfang des Monats – einen festen Betrag auf das Tagesgeldkonto. Denn das Prinzip "Aus den Augen, aus dem Sinn" funktioniert besser, als Du vielleicht denkst. Wenn Du das Geld direkt nach Deinem Gehaltseingang auf Dein Tagesgeldkonto überweist, vermisst Du es vermutlich gar nicht so sehr.  

Das Tagesgeldkonto ist aber auch Dein Sparkonto: Für Deinen Umzug, die Hochzeit oder einfach für Deinen Jahresurlaub. Du bist noch auf der Suche nach dem richtigen Tagesgeldkonto? Unser Rechner hilft Dir, das Passende zu finden:

Zum Tagesgeld-Rechner

Wenn Du zusätzlich langfristiger sparen möchtest, bieten sich andere Anlageformen mehr an. 

Und hier kommt das Festgeldkonto ins Spiel: 

Denn dort legst Du Dein Geld für einen fest vereinbarten Zeitraum an und bekommst im Gegenzug von der Bank einen festgeschriebenen Zinssatz. Der ändert sich während der Laufzeit des Kontos (z. B. 2 Jahre) dann auch nicht. Wenn Du also z. B. für ein eigenes Haus Kapital angesammelt hast, dieses aber erst beim Kauf in ca. 3-4 Jahren brauchen wirst, ist das Festgeldkonto der richtige Parkplatz dafür.

Genauso parkst Du hier auch Geld, das Du geerbt hast und in ein paar Jahren für eine größere Anschaffung benutzen willst. Auf dem Tagesgeldkonto würde es in dieser Zeit durch die Inflation stärker an Wert verlieren und für einen ETF ist der Zeitraum zu kurz – dort landet nur das Geld, das Du mindestens die nächsten 15 Jahre nicht anrühren willst. 

Bei einem Festgeldkonto bist Du nicht ganz so flexibel, weil Du normalerweise nicht vorzeitig kündigen und auch nicht zwischendurch Geld abheben oder einzahlen kannst. Deswegen sollte hier nur das Geld drauf, dass Du für die nächsten 1 bis 3 Jahre wirklich nicht brauchst. Wenn Du eine kurze Laufzeit wählst, kannst Du flexibler das Konto wechseln und von den womöglich angestiegenen Zinsen und einem anderen besseren Angebot profitieren. Die besten Festgeldkonten findest Du mit unserem Festgeld-Rechner:

Zum Festgeld-Rechner 

Fazit: Ein Tagesgeldkonto ist eher für kurzfristiges Sparen geeignet, während Du auf einem Festgeldkonto über einen etwas längeren Zeitraum Geld anlegen kannst und dafür den Zinssatz auch länger garantiert hast. Letztendlich decken die Konten also verschiedene Lebensbereiche ab und bringen so zusammen mehr Struktur und effizienteres Sparen in Dein Finanzleben!

Vergiss aber nicht, dass auch ein ETF-Sparplan in Deiner langfristigen Planung nicht fehlen darf. Am besten richtest Du Deine Finanzen nach dem 4-Töpfe-Prinzip ein. Wie das geht, liest Du hier

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