Tipps & Tricks
Tanken im Ausland: Wie viel Sprit Du über die Grenze bringen darfst
Die Spritpreise steigen – gerade vor Ostern. In Grenzregionen tanken deshalb viele im Ausland. Das ist erlaubt, aber für Reservekanister gelten klare Regeln.

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Die Spritpreise steigen – gerade vor Ostern. In Grenzregionen tanken deshalb viele im Ausland. Das ist erlaubt, aber für Reservekanister gelten klare Regeln.


Benzin und Diesel sind zuletzt wieder teurer geworden. Gründe sind internationale Krisen auf den Energiemärkten und eine höhere CO2-Bepreisung in Deutschland. Gerade vor Ostern kann Tanken deshalb besonders teuer werden – viele Menschen fahren in den Urlaub oder besuchen die Familie.
Kein Wunder also, dass in Grenzregionen wieder mehr Menschen im Ausland tanken. Dort ist Sprit oft günstiger. Grundsätzlich ist das erlaubt – ein paar Regeln solltest Du aber kennen.
Wenn Du im EU-Ausland tankst und mit vollem Tank nach Deutschland zurückfährst, ist das normalerweise kein Problem. Der Kraftstoff im fest eingebauten Fahrzeugtank darf innerhalb der EU grundsätzlich abgabenfrei über die Grenze gebracht werden.
Das gilt auch, wenn Du direkt hinter der Grenze tankst. Viele Autofahrer nutzen diese Möglichkeit, wenn Benzin oder Diesel im Nachbarland günstiger ist.
Wichtig ist aber: Diese Regel gilt nur für den Tank, der fest im Fahrzeug eingebaut ist. Willst Du zusätzlich Kraftstoff im Reservekanister mitnehmen, gilt eine klare Grenze.
Zusätzlich zum Tank darfst Du höchstens 20 Liter Kraftstoff in einem Reservekanister steuerfrei mit nach Deutschland bringen. Diese Menge ist laut Zoll für den Eigenbedarf gedacht.
Wichtig dabei:
Außerdem sollte der Kraftstoff zu Deinem Fahrzeug passen. Im Kofferraum Deines Benziners den Kanister Diesel für einen Bekannten mitzunehmen kann ebenfalls Probleme machen.
Gerade rund um Ostern lohnt sich ein Blick auf diese Regeln besonders. Denn in dieser Zeit steigen die Spritpreise oft zusätzlich – aus mehreren Gründen:
Viele Menschen fahren in die Ferien, gleichzeitig stellen Raffinerien im Frühjahr häufig auf sogenannte Sommerkraftstoffe um.
Das kann dazu führen, dass die Preise kurz vor den Feiertagen steigen. Besonders teuer wird es statistisch häufig von Gründonnerstag bis Ostersamstag, wenn viele Reisende unterwegs sind.
Wenn Du rund um Ostern unterwegs bist, lohnt sich daher ein kleiner Blick auf den Tankzeitpunkt. Häufig sind die Preise Montag oder Dienstag vor Ostern – besonders am Abend zwischen 18 und 22 Uhr – am niedrigsten.
Plan Deinen Tankstopp also möglichst früh in der Woche. Und wenn Du im Ausland tankst, halt Dich an die 20-Liter-Grenze für Reservekanister. Dann kannst Du günstiger tanken, ohne Ärger mit dem Zoll zu riskieren.
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