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ETF-Steuern steigen weiter: Warum die Vorabpauschale 2026 richtig teuer wird

In diesen Tagen wird bei ETFs und anderen Fonds wieder die Steuer auf die Vorabpauschale fällig. Gleichzeitig ist jetzt klar, dass es nächstes Jahr teurer wird.

Timo Halbe
Timo Halbe Geldanlage
Vorabpauschale auf ETFs versteuern: Nächstes Jahr wird’s nochmal teurer

Aktuell wird bei vielen Aktien-ETFs und anderen Fonds die Steuer auf die Vorabpauschale von Deinem Verrechnungskonto abgebucht. Pro 10.000 € Fondsvolumen im Depot fallen für 2025 max. 51 € Steuer an. Das ist etwas mehr als im Vorjahr. Eventuell schaffst Du's aber noch, die Steuer per Freistellungsauftrag (FSA) zu vermeiden: Setzt ihn dafür auf 178 € pro 10.000 €. Ansonsten geht's aber auch mit Deiner Steuererklärung.

Wichtig: 2027 musst Du wieder mit anderen Werten rechnen. Denn die Vorabpauschale ändert sich jedes Jahr. Sie richtet sich nach dem Basiszins, den das Bundesfinanzministerium immer zu Jahresanfang bekanntgibt. Dabei hat es sich zuletzt immer an der Rendite für Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren am ersten Börsentag des Jahres orientiert.

Dieser Zins lag 2024 bei 2,29 %, 2025 schon bei 2,53 % und 2026 sind es nun stolze 3,2 %, wie jetzt feststeht. Anfang 2027 musst Du also erneut mit einer höheren Steuer für 2026 rechnen als fürs Vorjahr. Natürlich nur, sofern Dein ETF auch nächstes Jahr Gewinn macht. Denn nur dann fällt diese Steuer überhaupt an. Konkret geht's dann um max. 63 € Steuer pro 10.000 € bzw. einen FSA von 224 €.

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