Beim Tagesgeld zahlt Dir die Bank Deine Zinsen je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich oder einmal im Jahr aus. Klingt nach einem großen Unterschied – in der Praxis bringt der Zinseszinseffekt hier aber kaum Unterschiede.
Wenn Du z. B. 10.000 € auf einem Tagesgeldkonto mit 2 % Zinsen pro Jahr hast, bekommst Du nach einem Jahr:
- bei jährlicher Zinszahlung: 200 €
- bei quartalsweiser Zinszahlung: 201,50 €
- bei monatlicher Zinszahlung: 201,81 €
Der Unterschied? Gerade einmal 1,81 € mehr, wenn die Bank monatlich statt jährlich auszahlt.
Für Deinen Notgroschen ist es deshalb fast egal, wie oft die Zinsen gutgeschrieben werden.
Worauf Du wirklich achten solltest
Check besser regelmäßig, ob Du überhaupt noch von den aktuell besten Zinsen profitierst. Die bekommst Du nur, wenn Du auf befristete Aktionsangebote für Neukundinnen und -kunden setzt.
Für drei Monate gibt’s aktuell z. B. 3,05 % p. a. bei Raisin (danach Neuanlage nötig), für vier Monate 3 % p. a. bei der TF Bank und für sechs Monate 2,9 % bei der Volkswagen Bank.
Nach Aktionsende fällst Du aber auf oft sehr niedrige Standardzinsen zurück. Denk also dran, nach Ablauf der Aktionslaufzeit wieder zu wechseln.
Gute Zinsen ohne Wechselaufwand
Suchst Du unbefristet gute Zinsen, um nicht dauernd wechseln zu müssen, sind immerhin 2,3 % p. a. bei der Ayvens Bank drin. Hier kann sich der Zinssatz aber jederzeit ändern. Aber: Die Ayvens Bank bietet bereits seit einem Jahr gute Zinsen.
Alles rund ums Thema Tagesgeld findest Du dabei in unserem Ratgeber. Mit unserem Tagesgeldrechner kannst Du die verschiedenen Angebote nochmal selbst vergleichen.