FinanzFact
Wo kauft ein Welt-ETF eigentlich seine Aktien?
Apple aus den USA, SAP aus Deutschland, Toyota aus Japan: Ein Welt-ETF bündelt Unternehmen aus vielen Ländern. Aber wo kauft er diese Aktien eigentlich – und warum ist das für Dich wichtig?

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Apple aus den USA, SAP aus Deutschland, Toyota aus Japan: Ein Welt-ETF bündelt Unternehmen aus vielen Ländern. Aber wo kauft er diese Aktien eigentlich – und warum ist das für Dich wichtig?


Ein Welt-ETF investiert in Hunderte oder sogar Tausende Unternehmen rund um den Globus. Typische Beispiele sind Apple, SAP oder Toyota. Klar ist also: Dein Geld ist international gestreut.
Offen bleibt aber eine spannende Detailfrage: An welcher Börse kauft der ETF diese Aktien eigentlich? Und sucht er automatisch nach der günstigsten?
Viele Aktien werden nicht nur an einem Handelsplatz gehandelt. Apple hat zum Beispiel seine Heimatbörse in den USA, die Nasdaq. Du kannst die Aktie aber auch in Deutschland kaufen – etwa über Xetra oder kleinere Handelsplätze wie gettex oder die L&S Exchange.
Ein Welt-ETF nutzt diese vielen Handelsplätze aber nicht aus. Stattdessen kauft er Aktien fast immer an der jeweiligen Heimatbörse des Unternehmens. Apple also in den USA, SAP in Deutschland und Toyota in Japan.
Dieses Vorgehen hat gleich zwei Vorteile für Dich:
Kurz gesagt: Auch wenn Aktien weltweit handelbar sind, kauft Dein Welt-ETF sie dort, wo sie „zu Hause“ sind. Das sorgt für faire Preise und dafür, dass Dein ETF möglichst exakt das abbildet, was der Index vorgibt.
Du bist noch auf der Suche nach dem richtigen Welt-ETF? Dann schau mal in unseren ETF-Finder. Er hilft Dir, den für Dich passenden und günstigen ETF auszuwählen.
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