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Zwei Klagen gegen neue Grundsteuer abgeschmettert

Bei der neuen Grundsteuer in Baden-Württemberg zählt nur der Wert des Grundstücks – nicht wie groß das Haus ist. Vielen Immobilienbesitzern drohen dadurch massive Steuererhöhungen. Die ersten beiden Klagen wurden jedoch abgewiesen.

Jörg Leine
Finanztip-Experte für Steuern

Die ersten beiden Klagen gegen die neue Grundsteuer in Baden-Württemberg wurden vom Finanzgericht des Landes abgewiesen: Zwei Eigenheimbesitzer hatten gegen das Bodenwertmodell, das nur in Baden-Württemberg zum Einsatz kommt, geklagt. Sie sehen das Modell als ungerecht und verfassungswidrig an, da es nur den Wert des Grundstücks beachtet und keine Rücksicht auf die Größe des Hauses nimmt.

Es könnte dazu führen, dass Besitzer eines großen Grundstücks ab 2025 deutlich mehr Grundsteuer zahlen, selbst wenn nur ein kleines Häuschen draufsteht. Und Immobilienbesitzer mit großen Mietshäusern oder Villen auf kleinem Grundstück einen Vorteil haben, weil für sie die gleiche Grundsteuer fällig wird wie für kleine Eigenheime mit viel Garten.

Das Finanzgericht hält das Bodenwertmodell zwar für verfassungskonform und zulässig. Die Kläger wollen aber in die nächste Instanz gehen, sodass der Streit am Ende vor dem Bundesverfassungsgericht landen könnte. Weitere Einsprüche und Klagen laufen noch, auch zum Bundesmodell, also in anderen Bundesländern. Einen Überblick dazu, ihren Erfolgsaussichten und welche Auswirkungen sie haben könnten, findest Du in unserem Ratgeber "Einspruch Grundsteuerbescheid".

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