Ausgabe 26/2014 vom 18. Dezember 2014

Liebe Leserinnen und Leser,


Die Top 10 der Woche:

es weihnachtet sehr. In der kommenden Woche können Sie sich hoffentlich mit Ihren Verwandten oder Freunden vor einem Weihnachtsbaum versammeln, ein paar ruhige Tage miteinander verbringen und sich beschenken.

Oft genug werden dabei gerade die Jüngsten reich bedacht. Bares ist Wahres. Wie Sie beim Geldschenken möglichst viel richtig machen, erläutern wir Ihnen weiter unten im Schwerpunktthema dieses Newsletters ausführlicher.

Geld verschenken kann man übrigens auch außerhalb der Familie.

Gutes tun und damit Steuern sparen

Hoffentlich ist es auch Ihnen schon gelungen, mit einem oder mehreren unserer Ratschläge kräftig Geld zu sparen. Falls ja, denken Sie vielleicht auch darüber nach, mit einer Spende etwas Gutes für andere Menschen zu tun, denen es weniger gut geht: Obdachlosen, Kindern in Not, vereinsamten Senioren. Vor Weihnachten ist die Spendenbereitschaft regelmäßig am höchsten. Wir sagen Ihnen, wie Sie die seriösen von den unseriösen Spendenorganisationen unterscheiden können – und worauf Sie sonst noch beim Spenden achten sollten. Dazu haben wir eine kleine Auswahl geeigneter Adressaten für Ihre Weihnachtsgaben ausgesucht. Übrigens: Sie können Vater Staat an Ihrem Obolus beteiligen, denn Spenden lassen sich als Sonderausgaben geltend machen. Seien Sie also ruhig großzügig.

TIPP: Auch Sachspenden und Zeitaufwand lassen sich als Spende absetzen.  Zum Ratgeber 
Vor dem Fest schon ans Umtauschen denken

Falls Sie wie ich das eine oder andere Geschenk noch in letzter Minute online bestellen, kennen Sie vielleicht die leisen Zweifel, die einen dabei manchmal beschleichen. Weihnachtsgeschenke sind anfällig für den Umtausch. Mal hat der Schenkende den eigenen Geschmack über den Geschmack des Beschenkten gesetzt, mal sind sich Angehörige und Freunde so einig, dass sie dasselbe schenken. Das Kaufrecht im Internet macht Umtausch und Rücktritt leicht, 14 Tage haben Sie immer Zeit für einen Widerruf, bei Otto* sogar 30 Tage und bei Amazon* gleich bis zum 31. Januar. Sie müssen bei der Rücksendung nur schriftlich erklären, dass Sie den Kauf widerrufen.

TIPP: Manche großen Händler übernehmen sogar die Rücksendekosten.  Zum Ratgeber 
Noch schnell Weihnachtspäckchen auf den Weg bringen

Wenn Sie jetzt noch Weihnachtspakete verschicken wollen, müssen Sie sich sputen. Bei einzelnen Anbietern wie DPD Iloxx sind Sie schon zu spät dran, wenn Sie das Päckchen bei sich zu Hause abholen lassen wollen. Ansonsten sollten Sie die Preise vergleichen. DHL ist insbesondere bei größeren Paketen günstig. Ein 90 mal 50 mal 30 Zentimeter großes Paket kostet in der Filiale nur 6,99 Euro.

TIPP: Bei einigen Anbietern wie DHL oder Hermes ist der Versand preiswerter, wenn Sie das Porto online bezahlen.  Zum Ratgeber 
Den geschenkten Computer als Fernseher nutzen

Die Weihnachtstage sind ja eine Zeit, in der viele Familien gerne vor dem Fernseher sitzen. Doch nicht immer wollen alle dasselbe schauen. Das laufende Fernsehprogramm können Sie auch über das Notebook oder das Tablet empfangen. Haben Sie also zum Beispiel einen Rechner verschenkt, können der Partner, das Kind oder die Eltern mit dem neuen Rechner ohne Extrakosten die öffentlich-rechtlichen Sender sehen.

TIPP: Wenn das Fernsehen nichts Interessantes zu bieten hat, werden Sie vielleicht in einer Online-Videothek wie Maxdome* fündig.  Zum Ratgeber 
Jagd auf Garantiezinsen

Derzeit werben übrigens viele Anbieter von Altersvorsorge- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen mit dem Hinweis, dass die Garantiezinsen ab 1. Januar niedriger sind als bisher. Doch Achtung: Der Abschluss einer solchen Versicherung kostet Zeit. Die haben Sie in diesem Jahr nicht mehr. Solche Verträge ohne genaue Prüfung abzuschließen, kommt auf lange Sicht oft teuer.

TIPP: Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, wegen sinkender Garantiezinsen schnell noch einen Vertrag abzuschließen.  Zum Ratgeber 
Im Folgenden unser ausführlicher Ratgeber zum Thema „Geld schenken“. Darunter finden Sie weitere Tipps im Überblick und danach wie gewohnt eine Zusammenstellung unserer beliebtesten Empfehlungen.

In der kommenden Woche bekommen Sie unseren Newsletter wegen der Feiertage erst am Samstag.

Das ganze Finanztip-Team wünscht Ihnen ein frohes Fest!

Herzlichen Gruß, Ihr

SINNVOLL GELD ZU WEIHNACHTEN VERSCHENKEN
Wenn Opa, Tante oder Patenonkel den Kindern Geld schenken wollen, entscheiden sie sich meist für einen von zwei Klassikern: Sparbuch oder Lebensversicherung. Doch das Sparbuch bringt wenig Zinsen und die Versicherung hohe Kosten mit sich.

Der Maßstab: Der Kinder-Sparplan von Cosmosdirekt

Für alle, denen eine sichere Anlage das Wichtigste ist, setzt der Versicherer Cosmosdirekt mit seinem Kinder-Sparplan derzeit den Maßstab: Das ein bisschen kompliziert gestrickte Produkt bietet 1,2 Prozent im ersten Jahr, 1,5 im zweiten und 2,5 Prozent im dritten Jahr. Danach ist die Verzinsung variabel. Derzeit würden über zehn Jahre 2,95 Prozent Rendite herauskommen - eine gute Rendite. Schön für Kunden zudem: Man kann ab 25 Euro Sparbeitrag monatlich loslegen und jederzeit raus aus dem Vertrag. Nutzen Sie dieses Angebot als Argument, wenn Sie mit Ihrer Hausbank über einen Sparvertrag sprechen.

Festgeld für Kinder

Vielleicht sagen Sie: Muss ja kein Sparvertrag sein, ein normales Geldgeschenk tut es doch auch. Dafür eignen sich Tagesgeld- und Festgeld-Konten. Im Prinzip können Sie ein solches Konto auch für Kinder eröffnen. Aber beachten Sie: Für die Kontoeröffnung müssen immer alle Erziehungsberechtigte unterschreiben. Aktuell empfehlen wir unter anderem das Tagesgeldkonto der 1822direkt* mit 1,3 Prozent Zinsen und das Festgeld-Angebot der CA Consumer Finance*, das für drei Jahre 1,86 Prozent Zinsen pro Jahr bringt.

Ein Mäusekonto statt Sparbuch

Häufig bieten Volksbanken und Sparkassen für kleine Kinder eigene Konten (quasi Girokonten) mit Guthabenverzinsung an. So bietet die Hamburger Sparkasse mit ihrem „Mäusekonto“ Kindern bis 14 Jahre derzeit eine Verzinsung von 3 Prozent. Das ist sehr respektabel, der Zins gilt allerdings nur für die ersten 500 Euro. Die Berliner Sparkasse gewährt die 3 Prozent sogar für die ersten 1.000 Euro auf dem Konto. Die Hamburger Volksbank bietet für die ersten 500 Euro stolze 4 Prozent.

Mehr Renditechancen mit Aktien

Für nüchtern rechnende Großeltern ist eine vielversprechende Lösung ein Fondssparplan fürs Kind. Die einfachste und kostengünstigste Variante ist ein Fondssparplan auf einen weltweiten Aktienindex. Wir empfehlen Indexfonds auf den MSCI World, in die Sie mit einem Sparplan investieren. Bei 100 Euro monatlich fahren Sie mit Comdirect* und Consorsbank* am besten.

Allerdings sollten die lieben Kleinen ein wenig Zeit haben, bis sie an das Geld herangehen. Historische Analysen haben gezeigt: Mehr als zehn Jahre Laufzeit sind vernünftig, um das zeitweilige Verlustrisiko zu begrenzen, das zu den Renditechancen solcher Pläne dazugehört.

Versicherungen scheiden aus

Lebens- und Rentenversicherungen erscheinen zwar sicherer, sind aber selbst verglichen mit den kargen Angeboten der Banken nicht attraktiv. Das liegt vor allem daran, dass für solche Verträge hohe Vertriebskosten im Vorfeld abgezogen werden und es sehr lange dauert, bis überhaupt Renditen entstehen.

Achtung: Geldgeschenke können die Kinder viel kosten

Viel hilft viel. Aber beachten Sie zwei Dinge. Auch für Geld gilt: Geschenkt ist geschenkt. Sie können sich selbst bei Geldnot nicht einfach vom Geschenkkonto der Kinder bedienen. Und noch etwas: Erzielt das Kind von dem Geschenk Einkünfte von mehr als 395 Euro im Monat (ab 2015: 405 Euro), muss es sich selbst gesetzlich krankenversichern. Aber dazu müsste die Weihnachtsgabe wirklich sehr üppig ausfallen.

WEITERE TIPPS DER REDAKTION:
Auch für einen Kurztrip zum Skifahren im Ausland gehört eine Auslandsreisekrankenversicherung ins Gepäck. Gute Single-Verträge gibt's für weniger als 10 Euro im Jahr, für Familien ab etwa 20 Euro. Einzelpersonen und Familien mit Kindern unter 18 empfehlen wir die Allianz (Tarif R32 und R33), Familien mit Kindern von 18 bis 25 die Würzburger* (Tarif Travelsecure AR ohne Selbstbeteiligung). mehr...
Zum Januar ändern sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Manche Kasse wird günstiger, manche teurer – ein guter Anlass, zu wechseln. Auf dem Portal gesetzlichekrankenkassen.de können Sie die Leistungen einzelner Kassen miteinander vergleichen, bevor Sie sich entscheiden. Wenn Ihnen das zu umständlich ist, empfehlen wir die Siemens Betriebskrankenkasse* oder die Techniker Krankenkasse. mehr...

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BEI KFW-DARLEHEN KREDITGEBÜHR ZURÜCKFORDERN
Nach den BGH-Entscheidungen zu den Kreditgebühren ist noch immer unklar, ob auch bei Existenzgründer-, KfW- oder anderen Förderbank-Darlehen zu Unrecht Gebühren erhoben wurden. Wer solch einen Kredit aufgenommen hat, sollte vorsichtshalber schnell die Erstattung der Gebühren verlangen, damit etwaige Ansprüche nicht verjähren. mehr...
Der Name ist neu, ansonsten bleibt alles beim Alten: Cortal Consors heißt nun Consorsbank*. Kunden der deutschen Niederlassung der französischen Großbank BNP Paribas muss das nicht kümmern. Kontonummern und die Bankleitzahl ändern sich nicht, Kredit- und V-Pay-Karten gelten bis zum Ablauf des eingeprägten Gültigkeitsdatums weiter. mehr...
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Tagesgeld-Angebote   Zum Ratgeber
Moneyou* Cosmos Direkt Rabodirect
1,05 % pro Jahr 1,05 % pro Jahr 1,01 % pro Jahr
Angebote für Neukunden
1822direkt* ING-Diba* Consorsbank*
1,3 % pro Jahr
(bis 2. April 2015)
1,25 % pro Jahr
(für 4 Monate)
1,2 % pro Jahr
(für 12 Monate)
Festgeld-Angebote   Zum Ratgeber
bis 6 Monate bis 12 Monate bis 24 Monate bis 36 Monate
CA Consumer Finance* 1,40 % pro Jahr 1,60 % pro Jahr 1,86 % pro Jahr
Creditplus Bank* 1,20 % pro Jahr
(1,10 % ab 19. Dez. 2014)
1,35 % pro Jahr 1,50 % pro Jahr
Moneyou* 1,15 % pro Jahr 1,25 % pro Jahr
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Interhyp* Dr. Klein*
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