Ausgabe 01/2015 vom 02. Januar 2015

Liebe Leserinnen und Leser,


Die Top 10 der Woche:

willkommen im Jahr 2015. Vielleicht denken Sie nach den Feiertagen auch schon wieder an den nächsten Urlaub. Deshalb haben wir ein Reisepaket für Sie geschnürt. Manchmal kommt einer Reise auch etwas in die Quere: Ein Unfall passiert, und man muss die Tour abbrechen. Wir haben Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie sich durch die richtigen Versicherungen schützen, direkt bei der Reisebuchung sparen können und versteckte Kosten vermeiden.

Preiswert hin und weg

Aber fangen wir vorn an. Pauschalreisen sollten Sie zeitig im Jahr buchen. Dann können Sie die Frühbucherrabatte nutzen und haben eine große Auswahl. Vergleichsseiten wie lastminute.de*, Travelscout24* oder weg.de* helfen Ihnen dabei. Wenn Sie bei Abreisezeitraum, Flughafen und Dauer flexibel sind, lässt sich zusätzlich Einiges sparen. Sie sollten unbedingt prüfen, ob Sie die verschiedenen Urlaubskomponenten nicht einzeln preiswerter bekommen. Das hat zum Beispiel meinen Marokko-Urlaub im vorigen Jahr rund 200 Euro günstiger gemacht. Lügen Sie sich aber nicht in die Tasche, was den Service von Pauschalreisen angeht: Die selbst organisierte Taxifahrt vom Flughafen zum Hotel zum Beispiel kostet in einem fremden Land nicht nur Geld, sondern vielleicht auch Nerven.

TIPP: Pauschalreisen sind manchmal einfach bequemer.   Zum Ratgeber 
Die besten Auslandskreditkarten

Im Reiseland angekommen, benötigen Sie zunächst Bares in der Landeswährung. Seit dem Euro sind wir vom Umtauschen schon ziemlich entwöhnt und vielleicht auch nicht mehr so auf der Hut. Doch selbst in EU-Ländern wie Großbritannien, Kroatien oder Polen werden viele Urlauber noch beim Umtausch vor Ort abgezockt.

Abhilfe schafft zum Beispiel die kostenlose Kreditkarte von der Consorsbank*, die sogar außerhalb der Euro-Zone auf Auslandsgebühren verzichtet. Zahlen Sie so viel wie möglich mit Karte. Andere gute kostenlose Kreditkartenangebote finden Sie in unserem Ratgeber. Nehmen Sie immer zweimal Plastik (Kreditkarte und EC-Karte) mit und heben Sie erst vor Ort Geld ab, um in der lokalen Währung zahlen zu können. Umtauschgebühren in Wechselstuben vor Ort gehen zu Ihren Lasten und sind oft erheblich. An den meisten Flughäfen finden sich zahlreiche Geldautomaten.

TIPP: Wenn Sie am Geldautomat die Wahl haben: Der Knopf „In Euro abrechnen“ macht das Abheben oft schon 10 Pfund oder 10 Franken teurer.
Gut geschützt im Auto

Viele Urlauber reisen mit dem eigenen Auto ins Ferienparadies. Sie verlassen sich dabei oft auf ihre ADAC-Mitgliedschaft. Unter dem Aspekt des Schutzes keine schlechte Idee, finanziell gesehen aber meist zu teuer. Andere Automobilclubs bieten dieselbe Leistung preiswerter an: Während der ADAC für ein Jahr 49 Euro für die Pannenhilfe in Deutschland verlangt, kostet sie beim Bruderhilfe Automobil- und Verkehrssicherheitsclub (BAVC) nur 34 Euro. Ein guter Schutzbrief, den Sie zu Ihrer Kfz-Versicherung dazubuchen können, kann fast dasselbe beinhalten und nur einen Bruchteil kosten.

TIPP: Viele Autofahrer können sich auf die Mobilitätsgarantie ihres Herstellers berufen. Und die kostet nichts extra.  Zum Ratgeber 
Spritpreis am frühen Abend niedriger

Der größte Kostenblock beim Anreisen mit dem Auto sind die Spritpreise. Daten des Bundeskartellamtes zeigen, dass die richtige Tageszeit und die richtige Auswahl der Zapfstelle bis zu 20 Cent Unterschied pro Liter normales Superbenzin ausmachen können – also um die 10 Euro pro Tankfüllung. Tanken Sie daher am besten abends zwischen 18 und 20 Uhr und nutzen Sie in Deutschland die App von Clever-Tanken oder Mehr-Tanken bei der Auswahl der preiswertesten Zapfsäule.

TIPP: In vielen Urlaubsländern gibt es lokale Tank-Apps, in Großbritannien empfehlen die dortigen Verbraucherschützer zum Beispiel petrolprices.com.  Zum Ratgeber 


In diesem Sinne einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen das Finanztip-Team.

Herzlichen Gruß, Ihr

RICHTIG VERSICHERT IN DEN URLAUB
Ein Unfall kann nicht nur den Urlaub verderben, sondern im Ausland obendrein eine teure Arztrechnung verursachen. Deswegen gilt, auch wenn Sie nur ein paar Kilometer jenseits der Grenze in Österreich im Skiurlaub sind: Eine Auslandsreisekranken-Versicherung (Auslandsreise-KV) für die ganze Familie ist ein Muss.

Sie kostet nicht viel: Mehr als 10 Euro im Jahr für Singles und mehr als 30 Euro für die ganze Familie müssen Sie nicht ausgeben. Preisunterschiede zwischen den Tarifen sollten nicht das ausschlaggebende Kriterium sein, sondern die Leistungen: Bei guten Tarifen sind alle wichtigen Behandlungen im Ausland sowie ein medizinisch sinnvoller Rücktransport nach Deutschland abgedeckt. Empfehlenswerte Angebote für Singles, Senioren und Familien mit minderjährigen Kindern hat die Allianz (Tarif R32 und R33), für Familien mit volljährigen Kindern bietet sich der Tarif Travelsecure der Würzburger* an.

Auslandsreisekranken-Versicherung online abschließen

Falls Sie vergessen haben, eine Auslandsreise-KV abzuschließen, können Sie das jederzeit noch online nachholen, solange Sie Deutschland noch nicht verlassen haben – zum Beispiel auf der Autobahn oder am Flughafen. Die Anmeldung im Internet dauert nur wenige Minuten, die Police bekommen Sie per E-Mail. Die Versicherungen sind in aller Regel Jahresverträge, die sich immer um zwölf Monate verlängern.

Während des Urlaubs haben Sie am besten immer die Hotline-Nummer Ihres Versicherers griffbereit sowie idealerweise Ihre Versicherungsnummer. Sobald Sie krank werden, sollten Sie, wenn möglich, die Versicherung kontaktieren, bevor Sie zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Ansonsten könnte es Schwierigkeiten bei der Übernahme der Behandlungskosten geben. In einem Notfall müssen Sie der Versicherung selbstverständlich nicht vorher Bescheid geben. Kleinere Rechnungen bezahlen Sie vor Ort und reichen die Belege nach Ihrer Rückkehr beim Versicherer ein.

Versicherung über die Kreditkarte reicht nicht

Oft enthält eine Kreditkarte oder eine Automobilclub-Mitgliedschaft Leistungen einer Krankenversicherung für die Auslandsreise. Allerdings sind diese Paketangebote nicht so gut wie die speziellen Auslandsreise-Policen und reichen für einen guten Schutz daher nicht aus.  Zum Ratgeber 

Reiserücktritt nur bei teuren Reisen versichern

Wer kurz vor der Reise krank wird und sie nicht antreten kann, muss Stornogebühren zahlen. Auch wer den Urlaub aufgrund von Krankheit oder wegen eines Todesfalls in der Familie abbrechen muss, erhält kaum etwas von seinem im Voraus bezahlten Geld zurück. Sie können sich aber gegen dieses Risiko versichern mit einer Reiserücktrittsversicherung. Im Gegensatz zur Auslandsreise-Krankenversicherung ist sie aber kein Muss. Die meisten Menschen überschätzen, wie teuer es wird, wenn sie stornieren. Die Versicherung kommt daher überhaupt nur bei teuren Auslandsreisen infrage. Für den kurzen Skiurlaub in der Schweiz lohnt sich sie kaum.

Keinesfalls sollten Sie ein Versicherungsangebot direkt beim Buchen der Reise einfach so nebenbei abschließen. Die in Kooperation mit den Reiseveranstaltern angebotenen Versicherungstarife sind in der Regel zu teuer und bieten oft unbefriedigende Leistungen. Vergleichen Sie lieber in Ruhe auf den Online-Portalen Comparon* und Covomo*. Diese decken zusammen die wichtigsten Anbieter ab. Der wichtigste Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tarif sind die Rücktrittsgründe, für die der Anbieter im Ernstfall tatsächlich einspringt. Reiserücktrittsversicherungen gibt es als sich automatisch verlängernde Jahresverträge oder als Policen für eine einzelne Reise.  Zum Ratgeber 

WEITERE TIPPS DER REDAKTION:
Wer kein Auto hat und trotzdem mobil sein möchte, entscheidet sich gern mal für einen Mietwagen. Die lassen sich online oft günstig finden. Vergleichen und buchen Sie am besten über Portale wie Check24, mietwagen.de oder mietwagen-check.de*. Schließen Sie dabei am besten eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung ab und lassen Sie sich beim Abholen keine weiteren Versicherungsangebote aufschwatzen. mehr...
Manchmal liegen Daten, die man unterwegs unbedingt benötigt, auf der Festplatte des Rechners daheim. Mit einem Online-Speicher lässt sich dieses Problem umgehen: Auf diese Festplatte in der Cloud haben Sie von überall aus Zugriff, auch per Smartphone oder Tablet. Praktisch außerdem: Wenn eines der Geräte kaputt gehen oder abhandenkommen sollte, sind die Daten nicht verloren. mehr...

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Fast jeder kennt wen, der viel Geld mit Aktien verloren hat. Angesichts der dauerhaft niedrigen Zinsen überdenkt so mancher seine Skepsis. An der Börse brauchen Anleger Geduld, Nerven und etwas verfügbares Geld, um eine Talfahrt durchzustehen. Außerdem ein Depotkonto, dessen Kosten die Rendite nicht auffressen, und ein gut gestreutes Portfolio. Unser Aktien-Ratgeber führt Sie in das Thema ein. mehr...
Viele Mieter ärgern sich, wenn sie bei der Unterschrift unter einen Mietvertrag einem Makler Provision zahlen müssen. Das soll sich in diesem Frühjahr ändern. Dann gilt das Bestellerprinzip: Demnach muss künftig bei einer Vermietung derjenige den Makler zahlen, der ihn auch beauftragt hat. Anders als bislang muss die Provisionszahlung dann auch immer schriftlich vereinbart werden. mehr...
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