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Ausgabe 21/2015 vom 22. Mai 2015
Konto Anlegen Kredit Bauen Versicherung Energie Medien Auto Reise Recht Steuern

Themen dieser Ausgabe:


Finanztip: Die Highlights aus den ersten 50 Newslettern
Uber will legal werden
Kreditkarte für Jugendliche
Privatbahnen als Alternative
Fondssparplan-Anteile kostenlos
Ehevertrag erspart Rosenkrieg
Im Fokus: Endspurt für die Steuererklärung 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist unser 50. Finanztip-Newsletter, und wir sind ein kleines bisschen stolz darauf. Mehr als 80.000 Menschen haben ihn inzwischen abonniert und lesen unsere wöchentlichen kostenlosen Tipps. Im Herbst waren es erst 10.000.  

Wir haben nachgeschaut, welche Ratgeber Sie nach der Newsletter-Lektüre besonders oft auf unserer Website besucht habenund deshalb hoffentlich mehr Geld in der Tasche haben. Ganz oben auf Ihrer Liste standen immer wieder Steuertipps.

Deshalb haben wir im Frühjahr einen großen Ratgeber zur Steuererklärung als kostenlosen PDF-Download zusammengestellt. Das Angebot haben Sie überwältigend gut angenommen. Für alle, die ihre Steuererklärung für 2014 noch nicht gemacht haben, haben wir das Wichtigste nochmal in unserem "Fokus"-Thema weiter hinten im Newsletter zusammengefasst.

TIPP: Im Schnitt können Sie sich 800 Euro zu viel gezahlte Steuern zurückholen.

Handytarife und Kreditgebühren sind Ihnen wichtig

Dicht auf den Fersen ist dem Steuerthema der Ratgeber zum Sparen bei Handytarifen. Inzwischen können Wenigtelefonierer schon für 4 bis 5 Euro telefonieren. 20 bis 30 Euro weniger fürs Smartphone jeden Monat bringen eine Ersparnis von einigen Hundert Euro im Jahr.

Unser Test hat übrigens auch bei den Anbietern Eindruck gemacht: Mehrere Vergleichsrechner verbesserten die Möglichkeiten, die Tarifsuche nach Ihren persönlichen Vorlieben einzustellen. Tariffuxx* ist sogar mit einer besonders kundenfreundlichen Version für Sie neu auf den Markt gekommen.

Geld zurückzubekommen und an anderer Stelle zu sparen – das ist Ihnen am wichtigsten. So steht in der Hitliste auch der Musterbrief ganz oben, mit dem Sie von den Banken zu Unrecht erhobene Kreditgebühren zurückholen können. Unsere Musterbriefe sind insgesamt millionenfach heruntergeladen worden.

TIPP: Einige Hundert Euro Gebühren plus Zinsen sind bei den Banken zu holen, aktuell das Geld, das diese 2012 bis 2014 verlangten.  Zum Ratgeber  


Sparen auch beim Kaufen und Anlegen

Viele von Ihnen setzen auch bei den großen Einkäufen auf unsere Tipps. Unsere Ratschläge für den Neuwagenkauf über die Portale apl.de, carneoo.de und meinauto.de* und zum Feilschen beim Autokauf sind anhaltend populär. Dicht gefolgt von unserer Anleitung zum Kauf von Indexfonds. Ohne das Anlegen in Aktien ist langfristig keine ordentliche Rendite möglich. Und mit Indexfonds können Sie bei geringen Kosten und vertretbarem Aufwand für die Kontrolle Ihrer Investitionen an der Börse dabei sein.

TIPP: Die Kosten für Wertpapierkäufe sind bei Online-Depotbanken wie Aktionärsbank und Flatex* deutlich niedriger als bei Filialbanken.  Zum Ratgeber  


Mit unseren Rechnern die Baufinanzierung durchspielen

Und dann haben wir festgestellt, dass Sie unsere Rechner sehr schätzen. Natürlich die Rechner zur Baufinanzierung: Denn dabei geht es ja um die größten Investitionen im Leben, da rechne ich auch lieber mehrfach und genau nach. Aktuell bewegen sich die Bauzinsen gerade ein wenig nach oben. Aber auch der Rechner zur Lebensversicherung ist häufig benutzt worden. Mit dem können Sie feststellen, ob sich Ihre Police noch lohnt oder ob Sie sie besser kündigen.

Der populärste quasi politische Text war eindeutig unser Ratgeber zur Euro-Schwäche. Wir haben den Hinweis verstanden und werden die Entwicklung von Euro und Zinsen auch in Zukunft mit Ratgebern begleiten.

TIPP: Wenn Sie möchten, dass auch Freunde und Verwandte von unseren Tipps profitieren, empfehlen Sie den Newsletter weiter.  Zur  Anmeldung  

In 50 Ausgaben haben unzählige Tipps, Tricks und Kniffe Platz gefunden. An unserer Auswertungsarbeit der vergangenen Tage sollen Sie natürlich auch teilhaben können. Deshalb finden Sie am Ende des Newsletters anstelle der gewohnten Tabelle mit Leser- und Redaktionsempfehlungen die TOP 20 der populärsten Links in unseren Newslettern. Damit Sie nachschauen können, ob Ihnen ein wichtiger Tipp bisher entgangen ist, der Hunderte von Euro wert sein könnte. Viel Erfolg!

Herzlichen Gruß, Ihr

Hermann-Josef Tenhagen

WEITERE TIPPS DER REDAKTION:
Das US-Unternehmen Uber startet in Deutschland eine neue Taxi-Alternative namens UberX. Nach dem Verbot des Vorgängerservice Uber Pop will das Start-up mit UberX die Gesetze zur Personenbeförderung einhalten. Laut Uber besitzen alle Fahrer einen Personen-Beförderungsschein, eine Konzession und eine Versicherung zur gewerblichen Fahrgast-Beförderung. Ob Sie mit UberX im Vergleich zu einem Taxi sparen können, erfahren Sie in unserem Ratgeber. mehr...
Kaum jemand hat im Urlaub gern viel Bargeld bei sich. Die Kreditkarte genügt oft. Damit auch allein reisende Jugendliche bargeldlos zahlen können, bieten sich Prepaid-Kreditkarten an. Die Bank wickelt dabei die Geschäfte über ein vorher eingezahltes Guthaben ab. Wir empfehlen für Teenager: Top Giro Young* mit Visacard ohne Jahresgebühr von der Wüstenrot Bank. Pro Zahlung außerhalb der Euro-Zone fallen aber 1,5 Prozent Gebühren an. mehr...

Die Finanztip Community


Kennen Sie schon die Finanztip Community? In unserem Forum können Sie sich mit anderen Lesern zu Fragen rund um Finanzen, Steuern und Anbieter austauschen.
Die Lokführer der Deutschen Bahn streiken zwar nicht mehr. Aber auf vielen Strecken sind Reisende ohnehin nicht auf sie angewiesen: Mehr als 400 Privatbahnen in Deutschland transportieren ebenfalls Fahrgäste. Die Züge sind manchmal sogar billiger: Spontanfahrer zahlen beim Hamburg-Köln-Express zum Beispiel für die Strecke Hamburg-Köln samstags 48 Euro. Der gleiche Weg mit dem IC der Deutschen Bahn würde 87 Euro kosten, fast doppelt so viel. mehr...
Regelmäßig Geld zurücklegen und gute Rendite-Aussichten haben: Das geht am besten mit Sparplänen auf Aktien-Indexfonds. Spardauer und -betrag sowie Einzahlungsrhythmus können Sie regelmäßig anpassen. Börsenneulingen empfehlen wir Indexfonds-Sparpläne auf den Weltaktienindex MSCI World. Angebote ohne Kosten für den Erwerb der Fondsanteile gibt es bei Comdirect*, Consorsbank*, DAB Bank*, Maxblue*, S-Broker* und ING-Diba*. mehr...
Romantiker mag es beim Gedanken grausen, schon bei der Hochzeit über die Scheidung nachzudenken. Aber wer bereits in guten Zeiten per Ehevertrag eine Trennung regelt, erspart sich später viel Ärger. Besonders für Doppelverdiener ohne Kinder oder Eheleute unterschiedlicher Nationalitäten kann das sinnvoll sein. Regeln lässt sich etwa, welches nationale Recht bei der Scheidung gelten oder wer wie viel Unterhalt erhalten soll. mehr...

IM FOKUS:

ENDSPURT FÜR DIE STEUERERLKÄRUNG 2014

Das Ausfüllen der Steuererklärung ist lästig, daher schieben viele das so lange wie möglich auf. Doch nun wird es allerhöchste Zeit: Die meisten Steuerbürger müssen ihre Erklärung in diesem Jahr spätestens am 1. Juni abgeben, sofern sie sie selbst erstellen und sie nicht von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein erledigen lassen. Das lange Pfingstwochenende gibt Zeit, sich damit zu beschäftigen.

Die Mühe lohnt sich: Durchschnittlich 800 Euro bekommt jeder Steuerzahler nach Abgabe einer Erklärung vom Staat zurück.

Schritt für Schritt zur Steuerersparnis

Für Ihre Steuererklärung 2014 müssen Sie nicht zwangsläufig alle Formulare ausfüllen, die das Finanzamt zu bieten hat. Pflicht sind aber Mantelbogen und Anlage N. Wenn Sie Kinder haben, kommt die Anlage Kind dazu. Darin machen Sie zum Beispiel Kinderbetreuungskosten wie die Gebühr für den Hort oder eine Hausaufgabenbetreuung zu Hause geltend.

Für Ihre Versicherungen und die Altersvorsorge füllen Sie die Anlage Vorsorgeaufwand aus; die Anlage AV, wenn Sie Riester-Sparer sind. Sind Sie ehrenamtlich oder als Übungsleiter tätig, brauchen Sie noch die Anlage S. Kreuzen Sie im Mantelbogen das entsprechende Formular an, wenn Sie es beilegen. In unserem kostenlosen PDF-Download zur Steuererklärung 2014 erklären wir Ihnen ganz einfach Schritt für Schritt, welche Angabe in welcher Zeile in welchem Formular Sie machen müssen.

Software hilft beim Ausfüllen

Ihre elektronische Steuererklärung können Sie kostenlos über das Elster-Programm der Finanzverwaltung erstellen. Wer sich etwas auskennt, kommt damit meist gut zurecht. Ausführliche Erläuterungen und Spartipps bieten aber nur kostenpflichtige Zusatzprogramme. Für reguläre Arbeitnehmer, Pensionäre und Rentner reicht simple Steuersoftware wie Quicksteuer*, Steuereasy oder Tax für etwa 15 Euro. Für komplexere Steuerfälle brauchen Sie Profi-Software wie Steuersparerklärung, Taxman* oder Wiso Steuer-Sparbuch 2015 ab 30 Euro. Onlineportale wie Lohnsteuer-kompakt.de*, Steuerfuchs.de oder Smartsteuer.de sind ebenfalls eine Möglichkeit.

Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Version der Steuersoftware erwerben: Für die Steuererklärung zum Jahr 2014 brauchen Sie verwirrenderweise Programme mit dem Namenszusatz „2015“. Am besten installieren und testen Sie das Produkt noch am Pfingstsamstag. Falls etwas nicht klappt, haben Sie noch die Chance, im Elektronikmarkt rasch eine Alternative zu besorgen.

Haben Sie eine Verständnisfrage, rufen Sie ruhig kommende Woche bei Ihrem Finanzbeamten an: Die sind zur Erklärung verpflichtet und in der Regel hilfsbereit. Steuerspartipps gehören aber nicht dazu.

Steuerbescheid sofort prüfen

Einige Wochen nach der Abgabe erhalten Sie Ihren Steuerbescheid. Prüfen Sie ihn sofort. Denn selbst Finanzbeamte können sich irren.

Die Steuersoftware macht Ihnen zum Vergleich einen Ausdruck, der wie der Bescheid aufgebaut ist. Falls Sie darin Fehler feststellen, können Sie innerhalb von vier Wochen Einspruch einlegen oder einen Antrag auf „schlichte Änderung“ stellen.


IHRE TOP 20 AUS 50 FINANZTIP-NEWSLETTERN

1. Unzulässige Kreditgebühren 11. Musterbrief Kreditgebühren
2. Privathaftpflichtversicherung
12. 5 Tipps für den Baukredit-Wechsel
3. Die besten Handytarif-Rechner 13. Finanztip-Baukredit-Rechner
4. Lebensversicherung kündigen? 14. Fehlerhafte Widerrufsbelehrung 
5. Keine Panik wegen Euro-Schwäche 15. Geldanlage mit Indexfonds-Sparplan
6. Erfolgreich in Aktien anlegen 16. Zahnzusatzversicherung
7. Abofallen vom Handy verbannen 17. Arbeitsmittel von der Steuer absetzen
8. Vermittlungsportale für Neuwagen 18. Günstige Rechtsschutzversicherung
9. Überblick über Investmentfonds 19. Private Krankenkasse billiger machen
10. Günstig anlegen mit Indexfonds 20. Ist Ihr Schufa-Eintrag korrekt?

EMPFOHLENE ANLAGEN AUF FINANZTIP

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Versicherungsberater Verssulting
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