Außerdem: Betriebsrente, Apple Pay, SteuererklĂ€rung 2018, Rabatte bei Teufel und Otto, Handy zu Geld machen, Opodo-Urteil, Spar-Experiment

Nr. 17 / 2019 vom 26. April

Nehmen Sie jetzt Ihre Steuern unter die Lupe: So kriegen Sie Geld vom Staat zurĂŒck

Große Steuer-Serie – Teil 1: Steuern leicht gemacht

Die SteuererklĂ€rung zu machen, kostet schon Überwindung. Kein Wunder, dass rund 13 Millionen Steuerzahler keine abgegeben haben. Ein Fehler! Denn diejenigen, die sich die MĂŒhe machen, holen sich im Schnitt 974 Euro vom Finanzamt zurĂŒck. Neun von zehn SteuererklĂ€rungen brachten 2014 eine RĂŒckerstattung – aus diesem Jahr stammen die jĂŒngsten Zahlen.

Wir unterstĂŒtzen Sie bei Ihrer SteuererklĂ€rung! In dieser Newsletter-Ausgabe starten wir wieder unsere Steuer-Serie 2019. Darin fĂŒhren wir Sie Schritt fĂŒr Schritt durch die verschiedenen Arten von Kosten, die Sie absetzen können. Damit Sie nicht mehr Steuern zahlen, als Sie mĂŒssen.

Wer sowieso zur SteuererklĂ€rung verpflichtet ist, hat dieses Jahr zwei Monate lĂ€nger Zeit fĂŒr die Abgabe: bis zum 31. Juli. Mittlerweile mĂŒssen Sie bei der SteuererklĂ€rung nicht einmal mehr die Belege mitschicken. Sie mĂŒssen die Dokumente bloß aufbewahren, falls das Finanzamt sie spĂ€ter sehen will. Nur in EinzelfĂ€llen kann es sich lohnen, Belege direkt einzureichen.

Machen Sie die Steuer am besten mit einem Steuerprogramm – dann werden Sie durch die verschiedenen Themen gefĂŒhrt. Oft mĂŒssen Sie nicht mal mehr einen Brief schreiben: Die ErklĂ€rung kann komplett online ĂŒbermittelt werden. Dazu mĂŒssen Sie sich auf dem Steuerportal „Elster“ registrieren und sich eine digitale Signatur holen. Gute Steuerprogramme unterstĂŒtzen Sie dabei oder ĂŒbernehmen das sogar fĂŒr Sie.

FĂŒr Arbeitnehmer eignen sich die Programme Tax* und Quicksteuer* und fĂŒr komplexere FĂ€lle Wiso Steuer-Sparbuch* und SteuersparerklĂ€rung*. Es gibt auch Programme, die direkt im Browser laufen, die Sie also nicht auf Ihrem Computer installieren mĂŒssen. Unter den Online-Lösungen empfehlen wir Wiso Steuer-Web* und Smartsteuer*. Achten Sie darauf, dass die Software fĂŒr die Steuer 2018 in der Regel „2019“ heißt. GĂŒnstige Angebote finden Sie ĂŒber Preisvergleiche wie Idealo, billiger.de und Geizhals.

Falls Sie mit der Software nicht so gut zurechtkommen, können Sie sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Einen Steuerberater brauchen Sie nur in seltenen FÀllen.

Wie Sie bei der SteuererklĂ€rung das meiste rausholen, lesen Sie in den folgenden Teilen der Steuer-Serie. Falls Sie gerade richtig motiviert sind, können Sie auch direkt loslegen. Die ersten fĂŒnf Teile stellen wir sofort fĂŒr Sie online.

 

Die Finanztip-Steuerserie:

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Sparsam ist das Studentenleben.

Linus, Jana, Sofie und Lena verbessern ihre Finanzen mit uns:
das WG-Spar-Experiment.

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Spar-WG
 
SchnÀppchen der Woche

Vodafone-Netz: Allnet-Flat mit LTE fĂŒr 12 Euro im Monat

Erstmals gibt es gĂŒnstige Handytarife im guten Vodafone-Netz mit LTE auch beim Mobilfunk-Discounter. Zuvor war der schnelle Internet-Zugang den Angeboten direkt von Vodafone vorbehalten. Besonders billig sind die „Green Deal“-LTE-Tarife gerade beim Discounter Logitel zu haben – zum Beispiel als Allnet-Flatrate mit 4 Gigabyte Datenvolumen fĂŒr 12 Euro im Monat. Einmalig zahlen Sie 20 Euro AnmeldegebĂŒhr. Der Vertrag lĂ€uft mindestens 24 Monate und verlĂ€ngert sich um ein Jahr, falls Sie ihn nicht kĂŒndigen. Und kĂŒndigen sollten Sie auf jeden Fall. Denn nach zwei Jahren wird der Tarif mit 32 Euro im Monat wesentlich teurer.

Das Angebot ist in dieser Form vor allem etwas fĂŒr SchnĂ€ppchenjĂ€ger. Als langfristig preiswerte Finanztip-Empfehlung können Sie den Green-LTE-Tarif bei Freenetmobile abschließen. Dort kostet er dauerhaft 14 Euro.

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Otto: 15 Euro Extrarabatt auf reduzierte Ware

Der VersandhĂ€ndler Otto gibt „bis zu 50 Prozent“ Rabatt auf zahlreiche Produkte von Jeans ĂŒber Fernseher bis hin zu Waschmaschinen – ordentlich Auswahl zum Stöbern. Besonders gĂŒnstig wird es, wenn Sie lĂ€nger nichts mehr bei Otto bestellt haben: Wer in den letzten zwei Jahren nicht dort eingekauft hat, bekommt einen Neukunden-Rabatt von 15 Euro obendrauf. Das gilt bereits ab einem Einkaufspreis von 30 Euro. Geben Sie dazu im Warenkorb diesen Code ein: 82234.

In einer Stichprobe konnten wir einige SchnĂ€ppchen finden. Allerdings waren beim Modeausverkauf nicht mehr alle GrĂ¶ĂŸen vorrĂ€tig. Und nehmen Sie den Prozent-Wert auf die unverbindliche Preisempfehlung nicht allzu ernst. Meist liegt der aktuelle Straßenpreis darunter.

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15 Prozent Rabatt bei Teufel auf Kopfhörer, Lautsprecher, Hi-Fi-Anlagen

An diesem Wochenende reduziert Teufel den Preis fĂŒr viele Produkte um 15 Prozent. Den Rabatt gibt es per Gutschein-Code: EYT-G93-Y79. Der deutsche Hersteller ist fĂŒr seine hochwertigen Audio-GerĂ€te bekannt. Dazu zĂ€hlen etwa die „Airy“-Kopfhörer fĂŒr 117 Euro oder der Bluetooth-Lautsprecher „Bamster Pro“ fĂŒr 175 Euro. Sie können Ihren Kauf acht Wochen lang testen. Wenn Ihnen die Ware nicht gefĂ€llt, können Sie sie kostenlos zurĂŒckschicken.

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1. Kostenfalle Kreuzfahrt: 1.100 Euro fĂŒr ein bisschen Internet auf dem Smartphone

Katharina ist fast vom Stuhl gefallen, als sie ihre Handyrechnung sah: 1.100 Euro an Kosten waren entstanden auf ihrer Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo im vergangenen MĂ€rz. Dabei hatte sie ihr Smartphone an Bord kaum benutzt – sie hatte lediglich ein paar Whatsapp-Nachrichten geschrieben und zwei, drei Bilder verschickt. Was war passiert?

Eigentlich sind die Kosten fĂŒrs Surfen im Ausland gedeckelt: Egal in welchem Land Sie Urlaub machen, mehr als 60 Euro darf Sie das Internet nicht kosten. In der EU können Sie sogar ganz sorgenfrei zum Handy greifen – es gilt der gleiche Tarif wie daheim. Doch auf hoher See gilt all das nicht! Katharinas Smartphone wĂ€hlte sich automatisch in das satellitengestĂŒtzte, teure Bordnetz ein.

Ihr Anbieter Winsim bot immerhin eine Gutschrift von rund 800 Euro an. 300 Euro fĂŒr ein bisschen Internet bleibt trotzdem schmerzhaft. Und es geht noch schlimmer: Im letzten Sommer wurde einem ZwölfjĂ€hrigen 12.000 Euro fĂŒr ein paar Youtube-Videos in Rechnung gestellt, die er auf einer FĂ€hre angeschaut hatte.

Unser Tipp: Wenn Sie eine Kreuzfahrt planen, erkundigen Sie sich frĂŒhzeitig ĂŒber die Tarife an Bord und buchen Sie den W-Lan-Zugang zum Festpreis. Das ist zwar auch nicht ganz billig, aber deutlich preiswerter als das Satellitennetz. Achten Sie bereits am Hafen darauf, in welches Netz sich Ihr Handy einwĂ€hlt. Deaktivieren Sie am besten noch zu Hause die Option „Datenroaming“ in den Einstellungen. Ähnlich vorsichtig mĂŒssen Sie auch im Flugzeug sein.

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2. Betriebsrente: Das mĂŒssen Jobwechsler beachten

Mit Hilfe des Chefs fĂŒrs Alter vorzusorgen, kann sich lohnen. Doch ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nicht ganz einfach zu durchblicken. Und so wandte sich auch unser Leser Anatolij mit einer Frage an uns.

Sein Chef hatte ihm eine â€žĂŒppige Betriebsrente“ angeboten, allerdings „per Gehaltsumwandlung“. Den Betriebsrentenvertrag von seinem vorigen Arbeitgeber durfte Anatolij zur neuen Firma nicht mitnehmen. Und so ĂŒberlegte unser Leser, ob er nicht einen bAV-Vertrag abschließen könnte, bei dem BeitrĂ€ge in kostengĂŒnstige Aktien-Indexfonds (ETFs) fließen. Eine gute Idee – doch einen reinen ETF-Vertrag gibt es in der betrieblichen Altersvorsorge (noch) nicht.

Der Reihe nach: Jeder Chef muss seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, wenn die Mitarbeiter danach fragen. Oft gibt der Arbeitgeber wenig oder nichts zum Beitrag dazu. Mitarbeiter können nur ĂŒberlegen, ob sie einen Teil ihres Bruttogehalts in ihre bAV stecken (Gehaltsumwandlung). Auf den Beitrag zahlen sie dann keine Sozialabgaben und keine Steuern – das ist die Förderung. Seit neuestem muss der Arbeitgeber bei einer solchen Gehaltsumwandlung aber einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent zahlen.

Beim Vertrag selbst handelt es sich oft um eine Rentenversicherung, die der Chef fĂŒr die Belegschaft zu gĂŒnstigeren Konditionen abschließt. Wer neu ins Unternehmen kommt, muss den vorgegebenen Vertrag annehmen. Den alten Vertrag können Arbeitnehmer privat besparen, ihn stilllegen oder das Guthaben ĂŒbertragen.

Vor allem, wer hĂ€ufig den Job wechselt, fĂŒr den könnte sich eine ungeförderte, aber dafĂŒr flexible Vorsorge besser eignen. Dazu sparen Sie privat Vermögen an – mit ETFs und etwas Tagesgeld und Festgeld.

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Endlich mehr Geld auf der hohen Kante? Und einen Überblick ĂŒber alle Ausgaben haben? Wie Sie Ihre Finanzen stets im Blick behalten und in der Altersvorsorge nicht zu kurz kommen.

 

3. So machen Sie Ihr altes Handy zu Geld

Rein statistisch liegen bei Ihnen mindestens drei Handys ungenutzt herum. Vielleicht als „Ersatzhandys“? Ungewiss, ob sie je wieder eingeschaltet werden. Dabei könnten hundert Euro und mehr in der Schublade schlummern – und langsam vor sich hin schrumpfen. Denn je Ă€lter Ihr Smartphone wird, desto weniger bekommen Sie dafĂŒr, wenn Sie es verkaufen.

Am bequemsten ist es, das Handy per Post an spezielle AnkĂ€ufer zu schicken. Ein paar Tage spĂ€ter landet das Geld auf Ihrem Konto. Welcher AnkĂ€ufer am meisten fĂŒr Ihr Handy bietet, können Sie zum Beispiel auf handyverkauf.net vergleichen. Manch ein HĂ€ndler versucht allerdings, den Anfangspreis spĂ€ter noch einmal zu drĂŒcken. Achten Sie darauf, dass der RĂŒckversand im Streitfall kostenlos ist.

Mehr Geld bekommen Sie tendenziell, wenn Sie sich selbst um den Verkauf auf Ebay und Co. kĂŒmmern. Das macht aber mehr Arbeit. Bei beiden Varianten gilt: Löschen Sie Ihre persönlichen Daten, indem Sie Ihr Handy auf die Werkseinstellungen zurĂŒcksetzen.

Ist Ihr altes Smartphone nichts mehr wert? Dann lassen Sie es doch recyceln oder spenden Sie es. In den zahlreichen vergessenen Handys dieses Landes schlummern eine Vielzahl von Edelmetallen – allein drei Tonnen Gold, hat die Deutsche Umwelthilfe errechnet.

So manche gemeinnĂŒtzige Organisation nimmt Ihre Handyspende gern entgegen. Dem Naturschutzbund (Nabu) in Kooperation mit TelefĂłnica zum Beispiel können Sie Ihre GerĂ€te kostenlos per Post schicken. Den Erlös verwendet der Nabu fĂŒr die Renaturierung der Havel. Auch die Telekom sammelt alte Handys und unterstĂŒtzt mit dem Geld Organisationen wie den Tierschutzverein Pro Wildlife.

Was machen Sie mit Ihren alten Handys? Diskutieren Sie darĂŒber gerne in unserer Community.

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4. Paypal: Reagieren Sie „zeitnah“, sonst verlieren Sie den KĂ€uferschutz

Der Zahlungsdienst Paypal hat seine GeschĂ€ftsbedingungen geĂ€ndert. Betroffen ist eine Regelung beim sogenannten KĂ€uferschutz. Dieser sichert Sie ab, falls Sie die bestellte Ware oder Dienstleistung nicht oder nur defekt erhalten haben und der HĂ€ndler Ihnen das Geld nicht freiwillig zurĂŒckgibt. Auch bei den Airline-Pleiten der letzten Monate greift der KĂ€uferschutz.

Um Ihr Geld wiederzukriegen, mĂŒssen Sie innerhalb von 180 Tagen nach Kauf eine Beschwerde bei Paypal einreichen. Das Unternehmen fragt dann zunĂ€chst den HĂ€ndler nach seiner Sicht der Dinge. Bestreitet er die VorwĂŒrfe, sind Sie wieder am Zug. Dann mĂŒssen Sie Belege einreichen, die beweisen, dass Sie nicht das bekommen haben, was Sie bestellt hatten. FĂŒr Ihre Antwort hatten Sie bislang genau zehn Tage Zeit.

Ab kommenden Montag verlangt Paypal eine „zeitnahe“ Reaktion. Was das konkret bedeutet, teilt das Unternehmen in der jeweiligen Anfrage an den Kunden mit. Es kann also sein, dass Sie schneller reagieren mĂŒssen, um den KĂ€uferschutz nicht zu verlieren. Wenn die Sache kompliziert ist und Sie vielleicht sogar ein Gutachten einreichen mĂŒssen, könnten Sie umgekehrt mehr Zeit bekommen. Achten Sie also kĂŒnftig genau auf die gesetzte Frist, wenn eine Bitte um Stellungnahme vom Paypal-Support kommt.

Wichtig zu wissen: Nachdem Sie Ihr Geld von Paypal zurĂŒckbekommen haben, kann der HĂ€ndler immer noch klagen. Aber dann muss er dem Geld hinterherrennen, nicht mehr Sie.

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5. Auch wichtig: Rechte bei Sri-Lanka-Reisen, Apple Pay bei der Consorsbank, Opodo-Urteil

+++ Nach den TerroranschlĂ€gen in Sri Lanka mit mehr als 200 Toten fragen sich Kunden, die eine Reise in das Land gebucht haben, ob sie diese antreten sollten. Wer sich dabei zu unsicher fĂŒhlt, sollte die Reise lieber stornieren. Das ginge kostenlos, wenn das AuswĂ€rtige Amt eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen hĂ€tte. Das ist derzeit aber nicht der Fall.

Zum GlĂŒck bieten die meisten Reiseveranstalter auch freiwillig an, kurz bevorstehende Sri-Lanka-Reisen kostenlos zu stornieren oder umzubuchen. Welche Veranstalter und welche ReisezeitrĂ€ume das sind, hat beispielsweise Spiegel Online aufgelistet. +++

 


+++ Kunden der Consorsbank können ab sofort Apple Pay nutzen und mit ihrem iPhone im Laden bezahlen. Das geht in fast allen GeschÀften, die auch das kontaktlose Zahlen per Kreditkarte anbieten. Das Girokonto der Consorsbank gehört zu den Finanztip-Empfehlungen, weil Sie damit europaweit kostenlos bezahlen und Geld abheben können. +++

 


+++ Der Reisevermittler Opodo darf fĂŒr die Zahlung per Kreditkarte, SofortĂŒberweisung oder Giropay keinen Aufschlag verlangen. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherverbandes VZBV entschieden (Az. 52 O 2423/18).

Im konkreten Fall hatte Opodo fĂŒr einen Flug von Berlin nach Olbia und zurĂŒck zunĂ€chst 234 Euro als gĂŒnstigsten Preis angezeigt. Doch darin enthalten war ein Rabatt von mehr als 40 Euro, den der Kunde nur bekam, falls er mit den eher seltenen Karten „Viabuy Prepaid Mastercard“ oder „Visa Entropay“ zahlte. Mit den gĂ€ngigen Zahlungsmitteln stieg der Preis auf 283 Euro. Laut den Richtern stellt sich das fĂŒr den Kunden „als Entgelt fĂŒr die gewĂ€hlte Zahlungsart“ dar. Ein solcher Aufschlag ist unzulĂ€ssig. Opodo hat angekĂŒndigt, Revision einzulegen. +++

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Machen Sie Ihre SteuererklÀrung auf einmal oder peu à peu?

  • Ich erledige das in einem Rutsch (zum Beispiel am Wochenende). Dann habe ich es hinter mir.
  • Ich mache meine SteuererklĂ€rung nach und nach. Dadurch ist es ertrĂ€glicher.
  • Ich lasse meine SteuererklĂ€rung machen.
  • Ich gebe keine SteuerklĂ€rung ab.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grĂŒnen Button.

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WG-Spar-Experiment, Folge 9: Netflix stottert – wenn vom schnellen Internet nichts ankommt

Was bisher geschah: Jana, Lena, Sofie und Linus haben schon viele VertrĂ€ge geprĂŒft – auch fĂŒrs Surfen auf dem Handy. Aber was ist mit dem Internet zu Hause?

„Netflix stoppt hĂ€ufig“, erzĂ€hlt Lena. So machten Serien keinen Spaß. An ihrem Mac könne es nicht liegen, „der ist ziemlich neu“. Und auch Sofie und Linus haben Probleme mit dem Netz. Manchmal setzt sich Sofie in die KĂŒche, weil in ihrem Zimmer das W-Lan besonders unzuverlĂ€ssig ist. Doch ab und zu gibt es selbst dort Aussetzer.

Das mit dem Internet war schon gleich zu Anfang schwierig: Eigentlich wollte Jana einen gĂŒnstigen Kabeltarif buchen. Doch der Kabelanschluss, den sie mit der Miete zahlt, funktioniert nicht. Sowohl der Techniker von Vodafone und als auch der Telekom waren da. „Die sagten: Ihr mĂŒsst DSL nehmen.“

Von Preis und Leistung verfĂŒhrt

Und Vodafone hatte gleich ein verlockendes Angebot: Richtig hohes Tempo (100 Megabit pro Sekunde) fĂŒr nur 20 Euro im Monat. Und dann noch 100 Euro Bonus. Da schlug Jana zu.

Von der Höchstgeschwindigkeit ist aber leider nicht viel zu spĂŒren. Nur woran liegt‘s? Die vier orientieren sich an den Finanztip-Tricks bei langsamem Internet. Als erstes sollte man testen, ob das schnelle Internet auch in der Wohnung ankommt. Die vier testen das, indem sie Lenas Macbook per Netzwerkkabel an den Internet-Router anschließen, eine „Fritzbox“ des Berliner Unternehmens AVM. Und dann den Test der Bundesnetzagentur machen.

Das Ergebnis ist etwas uneinheitlich: Der Download ist mit 90 Prozent der Maximalgeschwindigkeit im Soll – die Daten aus dem Internet kommen also an. Der Upload, also das Laden von Daten ins Internet, liegt etwas unter dem Soll. Er ist mit 18 Mbit/s aber immer noch schneller, als die WG es wirklich braucht.

Stets am Stecker gezogen

Als die vier sich dann mit der Fritzbox per W-Lan verbinden, geht das Download-Tempo deutlich runter. Das interne W-Lan-Netz ist also das Problem. DafĂŒr spricht auch, dass Linus sich angewöhnt hat, den Router stĂ€ndig aus- und wieder einzustecken. „Dann funktioniert es meistens.“ Aber auf Dauer ist das nichts.

Der Anschluss der Fritzbox ist nicht im Flur, sondern an der Wand zur Straße. Deshalb hat sich die WG einen sogenannten Repeater zugelegt, der das Signal in den hinteren Teil der Wohnung verstĂ€rken soll. Doch sowohl die Fritzbox als auch der Repeater wurden noch nie upgedatet. Beide bringen wir jetzt auf den neuesten Stand. Mit etwas GlĂŒck könnte das Netz dadurch besser werden.


Die Fritzbox unterm Schrank

Ein weiteres Problem: Die Fritzbox steht auf dem Boden unterm Nachtschrank – auch das ist nicht gut. Es gilt die Regel: Je höher, desto besser. Dummerweise steht in der Ecke weder Schrank noch Regal. Und es gibt etwas, was die vier noch schlimmer finden als schlechten Internetempfang: Ein Router, der an der Wand hĂ€ngt.

WĂ€hrend die einen am W-Lan tĂŒfteln, hat Jana noch einmal in den Vertrag geschaut. Da steht, dass das Sicherheitspaket nur zwei Monate kostenlos ist. Dabei schĂŒtzen auch dauerhaft kostenlose Virenscanner zuverlĂ€ssig. Jana checkt ihr Konto am Laptop und tatsĂ€chlich: „Die ziehen schon 23,99 Euro ab – wie nervig.“

Vodafone weiß, wie man Kunden langsam an steigende Preise gewöhnt: Erst kostet das Internet gĂŒnstige 20 Euro. Nach ein paar Monaten kommen die Kosten fĂŒrs Sicherheitspaket hinzu. Macht 24. Dann endet der Neukundenrabatt nach zwölf Monaten. Macht 44 Euro. Und nach zwei Jahren werden auch noch fĂŒr die Fritzbox regelmĂ€ĂŸig knapp 3 Euro fĂ€llig. Statt anfĂ€nglich 20 Euro sind es dann 47 Euro pro Monat.

24 Monate sind die Mindestlaufzeit. „Da kommen wir jetzt nicht so schnell raus.“ Aber Jana kĂŒndigt das Sicherheitspaket und stuft den Vertrag auf einen gĂŒnstigeren Internettarif mit Tempo 50 runter (das ist fĂŒr WGs und Familien genug). Dann sind es nur noch 35 statt 44 Euro. So spart die WG schon mal 108 Euro im Jahr.

NĂ€chste Woche: Wer will schon Aktien kaufen?

Protokoll: Matthias Urbach

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Zahl der Woche

... alte Handys liegen im Durchschnitt in jedem deutschen Haushalt ungenutzt in den SchublÀden.

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Steuerserie Teil 1: Sorbetto 5 / iStock.com marrishuanna / iStock.com (Montage) -- Kreuzfahrt: SRemus_Kotsell / iStock.com -- Betriebliche Altersvorsorge: fotografixx / iStock.com -- Video der Woche: Finanztip -- Alte Handys: antos777 / iStock.com -- KĂ€uferschutz: Highwaystarz-Photography / iStock.com -- Sri Lanka: Hang Shen_XinHua / dpa -- Spar-Experiment Teil 9, beide Bilder: Piero Chiussi -- Grafiken: Patricja Jerdasik / kolibridesign.

* Was das Sternchen neben Links bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhĂ€ngig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfĂŒgbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

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In der Rubrik „SchnĂ€ppchen der Woche“ informieren wir Sie außerdem ĂŒber kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prĂŒfen wir ausdrĂŒcklich nicht die QualitĂ€t, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhĂ€ngige Redaktion.

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