Außerdem: Urlaubstipps, Apotheken-Geschenke, Musterklage gegen Sparkasse Leipzig, IT-Panne bei Commerzbank und Comdirect, Umfrage: Medikamente kaufen

Nr. 24 / 2019 vom 14. Juni

Geben Sie sich einen Ruck! Rendite mit Aktien – bei ĂŒberschaubarem Risiko

Serie „Frauen und Finanzen“ – Teil 2: Rendite und ĂŒberschaubares Risiko mit Aktien

Wir Frauen stehen der Börse viel skeptischer gegenĂŒber als MĂ€nner. Aber warum? Wenn wir anlegen, wollen wir gut abschĂ€tzen können, wie sich unser Erspartes entwickeln wird. Dazu kommt die Sorge, an der Börse könnte unser Geld jeden Moment futsch sein. Aber: Richtig gemacht sind Aktien und Börse lĂ€ngst nicht so riskant, wie viele denken.

 

„Wer sein Geld in Aktien steckt, muss jeden Tag die Börsenkurse kontrollieren.“

Frauen haben tendenziell weniger Lust, die Börse zu verfolgen, als MĂ€nner. Geht es Ihnen auch so? Das ist okay, denn einmal gut angelegt, brauchen Sie nicht mehr viel tun. Der Kniff ist, das Geld lange liegen zu lassen. So 10 bis 15 Jahre. Und erst dann reinzuschauen, wie die Aktien stehen. Viel falsch machen können Sie dabei nicht, solange Sie in sehr viele große Unternehmen aus den Industrienationen investieren – und damit das Risiko auf viele Schultern verteilen.

 

„Unternehmen sind doch unmoralisch, damit will ich nichts zu tun haben.“
Vermögen aufbauen ist schon gut, sagen viele. Aber sich wahllos an irgendwelchen Konzernen beteiligen? Da mĂŒssen ja schwarze Schafe darunter sein: UmweltsĂŒnder, Unternehmen, die Kinder arbeiten lassen oder Kriegswaffen produzieren. Dieses Argument lĂ€sst sich nicht ganz von der Hand weisen. Aber spricht das grundsĂ€tzlich gegen eine Anlage in Aktien? Was die Sparkasse mit unserem Geld auf Girokonto und Sparbuch anstellt, liegt schließlich auch nicht in unserer Hand. Wie ein guter Kompromiss aussehen könnte, lesen Sie weiter unten.

Serie Frauen und Finanzen

Haben Sie Ihr Gehalt hart verhandelt? Mit Aktien schon mal Rendite gemacht? Steckt Ihr Partner beruflich fĂŒr Sie zurĂŒck?
Wenn Sie diese Fragen eher mit nein beantworten, sind Sie hier richtig: in unserer Serie ĂŒber Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel. Falls wir mal im Klischee landen, nehmen Sie uns das bitte nicht krumm. Wir wissen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Aber am Ende kann wohl jede was aus dieser Serie ziehen. Und vielleicht auch der eine oder andere Mann.

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Rendite und Risiko mit Aktien

„Mein Mann hat so einen Berater an der Hand, aber ich trau dem nicht.“

Wir alle haben das BedĂŒrfnis, uns bei schwierigen Entscheidungen Rat von anderen zu holen, bei Gelddingen gern beim Anlageberater. Das Problem: Viele Berater mĂŒssen Ihnen verkaufen, was die Bank vorgibt – und das ist oft ungeeignet oder teuer. So merkwĂŒrdig es klingen mag: In Aktien anlegen, das geht am besten, wenn Sie sich selbst darum kĂŒmmern.

 

„WĂŒrde ich ja machen, wenn ich nur wĂŒsste wie.“

Kein Problem, das ist gar nicht so schwer. Sie brauchen: einen Fonds, in den Sie investieren können. Wir empfehlen Fonds, die sich an der Börse kaufen und verkaufen lassen, die den Weltaktienindex abbilden und die keine zusĂ€tzlichen Kosten fĂŒr einen Verwalter verursachen. Diese Kriterien erfĂŒllen sogenannte Indexfonds oder ETFs. Wir bei Finanztip haben Ihnen einige geeignete ETFs zusammengestellt. Jeder hat eine Nummer, die sogenannte ISIN. Wenn Sie diese kennen, können Sie den Fonds kaufen. Und wo? DafĂŒr brauchen Sie ein gĂŒnstiges Depot, also ein Konto fĂŒr Wertpapiere, zum Beispiel bei einer Onlinebank. Mit ein paar Klicks ist das erledigt.

Wie Sie Schritt fĂŒr Schritt vorgehen, lesen Sie in unserem Ratgeber Aktien kaufen – dort finden Sie auch ErklĂ€rvideos. Fangen Sie einfach mal an, 50 oder 100 Euro im Monat in einen Sparplan zu stecken.

 

Und wenn Sie nachhaltig investieren wollen: Auch dann verteilen Sie das Risiko so breit wie nötig. Das heißt: Nicht in einen kleinen Öko-Fonds aus 30 Firmen. Lieber in einen Fonds, der die 400 nachhaltigsten unter den großen Unternehmen der Welt abbildet. Die richtig umstrittenen Firmen sind dann raus. Legen Sie mehr als 15 Jahre an, dann ist das Risiko gering. Im Ratgeber finden Sie alle Details.

 

Lesen Sie in der nĂ€chsten Folge mehr ĂŒber Ehe und Partnerschaft – und warum eine Heirat vielleicht doch gar nicht so spießig ist.

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SchnÀppchen der Woche

Readly: Hunderte Zeitschriften im Urlaub dabeihaben fĂŒr 1 Euro

Wir weisen hier hĂ€ufig auf gedruckte Zeitschriften hin, aber im Urlaub ist eigentlich Readly praktischer. Wie schön, dass es die Zeitschriften-App derzeit zwei Monate zur Probe gibt fĂŒr nur 99 Cent. Danach kostet die Zeitschriften-Flatrate 10 Euro im Monat, womit Readly praktisch so etwas ist wie das Netflix fĂŒr Magazine. KĂŒndbar von Monat zu Monat. Insgesamt können Sie bei Readly frei in Hunderten deutschsprachigen Magazinen stöbern, sowie in den Zeitungen des Springer-Verlages („Bild“ und „Welt“). Auch auslĂ€ndische Titel sind im Angebot. Lesen können Sie die vielen Titel zum Beispiel auf dem Handy, iPad oder Laptop. Das Sonderangebot kann jeder wahrnehmen, der kein aktives Readly-Abonnement besitzt.

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„White Weekend“ bei Cyberport

Der VersandhĂ€ndler Cyberport gehört immer wieder zu den gĂŒnstigen Anbietern von Computer- und Unterhaltungstechnik. Viermal im Jahr macht der HĂ€ndler ein besonderes Angebotswochenende (und gibt ihm eine Farbe als Namen.) Diese Woche ist es das „White Weekend“. Unserer Erfahrung nach sind immer sehr attraktive Angebote darunter. Trotzdem sollten Sie immer noch mal einen Preisvergleich zum Beispiel bei Idealo machen.

Ein anderer ElektronikhĂ€ndler – Comtech – hat derzeit „coole Angebote“, nĂ€mlich gĂŒnstige KĂŒhlboxen, Ventilatoren und Klimaanlagen. Wir haben die Preise stichprobenartig geprĂŒft: Sie gehören zu den niedrigsten, die wir bei Idealo gefunden haben.

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LTE-Allnet-Flat mit 3 GB fĂŒr 7 Euro

Wer eine besonders gĂŒnstige Allnet-Flat mit LTE sucht, landet oft bei Premiumsim. Bei einem Datenvolumen von 2 GB im O2-Netz kostet der Tarif normalerweise knapp 7 Euro. Zurzeit gibt der Anbieter 1 GB Datenvolumen dazu. Ein sehr gutes Angebot. Zwei Dinge sind zu beachten: Erstens muss man die Datenautomatik deaktivieren, damit nicht unbemerkt weitere Kosten entstehen. Zweitens wird der Vertrag nach den 24 Monaten Mindestlaufzeit um 1 Euro teurer.

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Hagelkörner

1. Unwetter: Diese Versicherungen begleichen Ihre SchÀden

Hagelkörner donnern wie Gewehrsalven in einen Garten, Wasser lĂ€uft aus einer Deckenlampe wie aus einem Duschkopf, Autoscheiben zerbersten, Keller laufen voll – das zeigen Bilder und Videos nach den Unwettern der vergangenen Tage. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung ausgegeben. Doch was soll man tun, außer abwarten und hoffen? Immerhin: Wer gut versichert ist, kriegt den Schaden erstattet. Aber welche Versicherungen zahlen ĂŒberhaupt?

Die Kfz-Teilkasko kommt fĂŒr SchĂ€den an Ihrem Auto auf, die WohngebĂ€udeversicherung fĂŒr SchĂ€den am Haus. Gab es eine regelrechte Überschwemmung, ist die Elementarschadenversicherung zustĂ€ndig. Diese ist allerdings recht teuer und lohnt sich nicht immer (mehr dazu im Ratgeber).

Etwas komplizierter ist die Lage, wenn herumfliegende GegenstĂ€nde Passanten verletzen oder ein Baum aus Ihrem Garten ein Auto beschĂ€digt. Wohnen Sie selbst in dem Haus, dann steht oft, aber nicht immer, die private Haftpflichtversicherung dafĂŒr ein. Haben Sie Ihr Haus vermietet, dann ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zustĂ€ndig. Falls Sie noch dabei sind zu bauen, springt die Bauherrenhaftpflicht ein.

Wichtig in jedem Fall: Fotografieren Sie die SchÀden. Geben Sie Ihrer Versicherung Bescheid, bevor Sie einen Handwerker mit der Reparatur beauftragen. Andererseits tun Sie unbedingt alles, um FolgeschÀden zu verhindern.

Sogenannte extreme Wetterlagen werden durch den menschengemachten Klimawandel eher noch zunehmen. In den oben verlinken Ratgebern erfahren Sie, wie Sie sich am besten absichern.

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Apotheke

2. Nach BGH-Urteil: Welche Apotheke noch Geschenke machen darf

Eine Packung TaschentĂŒcher zu den Pillen? Das gibt’s nicht mehr, wenn Sie rezeptpflichtige Medikamente kaufen. Denn das widerspricht der strengen Preisbindung, urteilte der Bundesgerichtshof vor einer Woche. Konkret ging es um zwei Apotheken in Berlin und Darmstadt, die Gutscheine ĂŒber 1 Euro beziehungsweise Brötchen vom NachbarbĂ€cker verteilt hatten. UnzulĂ€ssig sind alle Geschenke – und seien sie noch so klein.

Ganz anders liegt der Fall, wenn Sie sich rezeptfreie Medikamente kaufen. Dann gibt’s weiter TĂŒcher und Halsbonbons. Denn bei rezeptfreier Ware regiert eben nicht das strenge Heilmittelwerbegesetz, sondern der normale Wettbewerb. Deshalb empfiehlt sich ein Preisvergleich – vor Ort oder im Netz auf Portalen wie medizinfuchs.de oder medipreis.de. Bei unserer kurzen Stichprobe lagen die Preise zum Beispiel fĂŒr Heuschnupfen-Sprays selbst inklusive Versand um mehr als 50 Prozent auseinander.

Im Gegensatz zu deutschen Apotheken sind auslĂ€ndische Anbieter nicht vom Geschenke-Verbot betroffen. So bekommen Sie zum Beispiel bei der niederlĂ€ndischen Apotheke Docmorris beim ersten Rezept, das Sie einlösen, 10 Euro „Willkommens-Bonus“. FĂŒr jedes Rezept (mit mindestens einem verschreibungspflichtigen Medikament) gibt es weitere ErmĂ€ĂŸigungen. Insgesamt bis zu 30 Euro. Ähnliche Boni gewĂ€hrt etwa die ebenfalls niederlĂ€ndische Europa Apotheek.

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Video der Woche
Steuersoftware im Test

Womit mache ich meine SteuererklÀrung am einfachsten? Und muss eine gute Steuersoftware teuer sein? Das klÀrt Saidi im Video der Woche.

 
Berlin

3. Mietendeckel: Was plant Berlins Senat da?

Die Berliner Landesregierung will in der kommenden Woche die Eckpunkte eines Mietendeckels festklopfen. Der Grund: In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Mieten in Berlin fast verdoppelt. Mit dem Mietendeckel soll fĂŒr die mehr als 1,6 Millionen Mietwohnungen von 2020 bis 2025 grundsĂ€tzlich keine Mieterhöhungen mehr erlaubt sein.

Das könnte auch Mieter oder Vermieter außerhalb Berlins betreffen. Der Berliner Senat will nĂ€mlich eine VerfassungsĂ€nderung des Jahres 2006 nutzen, die so etwas allen BundeslĂ€ndern erlaubt. Andere LĂ€nder könnten also folgen.

Von einem Mietendeckel profitieren besonders alteingesessene Mieter mit niedriger Bestandsmiete. Problematisch ist dagegen: Vermieter, die die Miete bereits bis zum Anschlag erhöht haben, können den Deckel locker verschmerzen. Und ihren Mietern nĂŒtzt er wenig. Vermieter allerdings, die in den vergangenen Jahren nicht jede Möglichkeit zur Erhöhung genutzt haben, sind gekniffen.

Der Vermieterverband „Haus und Grund“ legt seinen Mitgliedern sogar nahe, noch schnell die Miete zu erhöhen. Berlins Wohnungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) ist allerdings der Auffassung, dass solche Last-Minute-Mieterhöhungen nicht mehr gĂŒltig werden, sofern die Mieter nicht zustimmen bevor der Senat das Gesetz kommende Woche offiziell ankĂŒndigt.

Klar ist natĂŒrlich auch: Der Mietendeckel löst nicht das Problem, dass es in den Metropolen einfach zu wenige Wohnungen gibt.

Egal ob der Mietendeckel kommt: Wir empfehlen Mietern, sich gegen ungerechtfertigte Mieterhöhungen zu wehren. Unser Ratgeber Mieterhöhung ist vergangenes Jahr ĂŒber 500.000 Mal abgerufen worden. Unser Ratgeber Mietpreisbremse 70.000 Mal. Nutzen Sie Ihre Rechte!

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Feld

4. Der neue Mobilfunk 5G: Hilft nicht gegen Funklöcher

6,5 Milliarden Euro – unerwartet viel – haben die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und TelefĂłnica sowie United Internet fĂŒr die Rechte am neuen Highspeed-Handynetz 5G gezahlt. United Internet, besser bekannt durch seine Internetmarke 1&1 und den Mobilfunk-Discounter Drillisch, wird also in den nĂ€chsten Jahren ein viertes Handynetz aufbauen.

Schon heute können neun von zehn Haushalten im schnellen LTE-Netz (4G) surfen. Kaum zu glauben, wenn man öfter auf dem Land unterwegs ist. Aber Haushalte heißt explizit nicht FlĂ€che, und ein naher Sendemast bedeutet noch lange nicht, dass er auch im eigenen Netz funkt. Und auch der neue Mobilfunkstandard 5G wird am lĂŒckenhaften Netzausbau nichts Ă€ndern. Doch was können wir vom schnellen Funkinternet dann erwarten?

5G dĂŒrfte in den nĂ€chsten Jahren fĂŒr mehr Datenvolumen bei den Surf-Flats sorgen (hoffentlich zu erschwinglichen Preisen). Und mit den besseren Reaktionszeiten laden auch die Internetseiten schneller. FĂŒr das Telefonieren bringt 5G vorerst keine Vorteile.

Neben dem Handynetz hat 5G aber auch großes Potenzial als Festnetz-Ersatz von morgen – um einiges besser als die LTE-Router von heute.

Damit 5G auch ankommt, mĂŒssen alle Netzanbieter ab jetzt Tausende Sendemasten und Antennen nachrĂŒsten oder ganz neu aufstellen. Dabei sind bei gutem Empfang bereits die heutigen LTE-Tarife verflucht schnell. Noch grĂ¶ĂŸere Geschwindigkeiten, wie sie fĂŒr 5G angepriesen werden, braucht es auf dem Smartphone eigentlich nicht, sondern eher besseren Empfang.

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Sparkasse Leipzig

5. Auch wichtig: Musterklage gegen Sparkasse Leipzig, Commerzbank-Panne

+++ Nach Ansicht der Verbraucherzentrale Sachsen hat die Sparkasse Leipzig vielen PrĂ€miensparern jahrelang zu wenig Zinsen gezahlt. Deswegen haben die VerbraucherschĂŒtzer eine Musterfeststellungsklage gegen die Sparkasse Leipzig eröffnet. Betroffene Sparer können sich an die Verbraucherzentrale wenden und ihr Geld einfordern. +++

 

+++ Die IT-Panne bei Commerzbank und Comdirect sei behoben und alles gehe wieder seinen normalen Gang – das jedenfalls sagte uns ein Sprecher der Commerzbank. Dennoch gibt es noch immer Beschwerden von Kunden in den sozialen Medien. Falls auch Sie noch Probleme haben, legen wir Ihnen unsere Tipps von vergangener Woche ans Herz. Insbesondere Paypal-Nutzer mĂŒssen Ihr Girokonto in bestimmten FĂ€llen selbst wieder neu im Paypal-Account anlegen. +++

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Flughafen

Urlaubstipps-Serie, Teil 2: Gut versichert und Tipps fĂŒr den Flug

Wer will, kann inzwischen ganz spontan in den Urlaub dĂŒsen. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, dann kommen Sie gĂŒnstig und sicher an Ihr Traumziel. Und das sind unsere Tipps im zweiten Teil unserer Urlaubsserie.


1. Gegen Unfall und Krankheit absichern
Ihre Krankenkassen-Karte gilt zwar auch im EU-Ausland, doch oft zahlen Sie trotzdem drauf – gerade bei kleinen Privatkliniken am Urlaubsort. Auch RĂŒcktransporte nach Deutschland sind nicht abgesichert und können Tausende Euro kosten. Schließen Sie deshalb unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab; erst recht, wenn Sie die EU verlassen.

Sie können die Versicherung meist noch unmittelbar vor der Abreise online abschließen. Gute Tarife fĂŒr Singles gibt es bereits fĂŒr 10 Euro. FĂŒr Einzelpersonen und Familien empfehlen wir die DKV (Reise Med Tarif RD). Ein Preistipp fĂŒr Senioren oder bei Reisen bis zu 70 Tagen ist die Debeka (Tarif AR).

Flughafen

2. Reiseimpfungen bei der Kasse einreichen

FĂŒr viele ReiselĂ€nder ist es ratsam, sich vorab impfen zu lassen, etwa gegen Hepatitis A und B. Manchmal sind Impfungen vorgeschrieben, zum Beispiel gegen Gelbfieber. Einige Krankenkassen erstatten das Geld fĂŒr solche Impfungen: manche bis zu einem festen Betrag (zum Beispiel 200 Euro pro Jahr), andere zahlen sogar alles. Eins ist allen gemein: Der Impfstoff lĂ€sst sich nicht ĂŒber den Arzt abrechnen, Sie mĂŒssen die Rechnung selbst einreichen.

Die von uns empfohlenen Krankenkassen ĂŒbernehmen die Kosten fĂŒr alle von der StĂ€ndigen Impfkommission empfohlenen Reiseschutzimpfungen. HEK und TK verlangen jedoch die gesetzliche Zuzahlung von maximal 10 Euro.

Urlaubs-Serie
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Gut versichert und Tipps fĂŒr den Flug

3. Den Flug direkt bei der Airline buchen

Zur Flugsuche gibt es viele Vergleichsportale. Wir haben die zuletzt 2016 untersucht: Damals lieferten flug.idealo.de und Kayak die besten Ergebnisse. Trotzdem ist es oft besser, den Urlaubsflieger ĂŒber die Fluggesellschaft zu buchen. In einem aktuellen Vergleich der Stiftung Warentest war der Preis auf den Portalen inklusive aller Leistungen fast immer höher als direkt bei der Air­line: im Schnitt gut ein Drittel. In einem Fall hat Opodo sogar fast das Doppelte verlangt. Und falls der Flug umgebucht oder storniert werden muss, verlangen viele Plattformen hohe GebĂŒhren. Fluggesellschaften dĂŒrfen dagegen keine pauschalen GebĂŒhren verlangen, wenn Sie einen Flug stornieren.

Wer ĂŒber Reisevermittler buchte, hatte auch mehr Probleme bei Insolvenzen von Airlines. Das mussten wir bei den Pleiten von AirBerlin, Niki und Germania feststellen. Wer ein Ticket direkt bei der Airline gekauft hatte, bekam sein Geld viel leichter zurĂŒck.

Wir empfehlen: Nutzen Sie die Vergleichsportale eher, um sich einen Überblick ĂŒber die Verbindungen zu Ihrem Urlaubsziel zu verschaffen. Entscheiden Sie dann, ob Sie dort oder lieber direkt bei der Fluggesellschaft buchen.

Unsere Tipps zu Einreisebestimmungen, Flughafentransfer und GepÀckkosten lesen Sie im Blog.

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Zahl der Woche

... Gramm wog das grĂ¶ĂŸte Hagelkorn, das bislang dokumentiert wurde. Es war so groß wie ein Handball. Was diese Woche hierzulande runterkam, war auch nicht von schlechten Eltern.

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