Außerdem: Lebensmittel retten, Käuferschutz von Paypal, dritter Teil „Kinder und Handy“, Rabatte auf Games, die richtige Geldanlage für Kinder, Förderung für Batteriespeicher -- -- --

Nr. 33 / 2019 vom 16. August

Falsche Fährte: Das Geschäft mit fremden Testergebnissen

Hauptsache „Tests“: Unseriöse Websites wollen Sie zu irgendwelchen Produkten verleiten

Nehmen wir mal an, Sie möchten einen Staubsauger kaufen. Für welches von den Hunderten Modellen entscheiden Sie sich? Wahrscheinlich machen Sie sich erstmal schlau und googeln nach Staubsaugern, schauen sich Preisvergleichsseiten an und lesen den ein oder anderen Testbericht. Und genau hier wird es problematisch.

Auf Hochglanz polierte Websites mit Produkttests sprießen seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden und stoßen bei Google auf fruchtbare Erde. Leider sind die meisten der Testseiten ungenießbar. Denn dahinter verbirgt sich eine reine Marketingmasche, die zum schnellen Kauf der präsentierten Produkte verleiten soll – was dem Seitenbetreiber eine Vermittlungsprovision bringt.

 

Zweifelhafte Rankings

Und die Macher wissen: Wer nach einem getesteten, guten Produkt sucht, will es oft auch kaufen. Was das Produkt tatsächlich taugt, ist dabei kaum von Bedeutung, denn richtig getestet haben diese angeblichen Testportale nicht. Sie listen bloß anderer Leute Tests auf, seriöse wie unseriöse, und vermischen sie mit Online-Bewertungen von Käufern zu zweifelhaften Rankings.

Ein Beispiel ist die Seite tests-staubsauger.de, die weit oben bei Google auftaucht, wenn man nach Staubsaugern sucht. Auf den ersten Blick macht das Portal einen professionellen Eindruck: aktuelles Datum, umfangreiche Ratgeber, Sternebewertungen, Tabellen, Checklisten, und sogar die Testsieger der Stiftung Warentest sind irgendwie einbezogen.

Wer auf einen der gut bewerteten Staubsauger klickt, landet meist in einem Online-Shop wie Amazon, Otto oder Media Markt. Voller Überzeugung kauft man dann womöglich ein mittelmäßiges oder gar schlechtes Gerät.

 

Altes Zeug, statt guter Tests

Eine genauere Analyse der Website zeigt nämlich: Alle Staubsauger sind älter als ein Jahr, und die Ratgeber entpuppen sich als ziemlich inhaltsleer (Infos wie: Staubsauger können Laminat besser reinigen als Teppichböden). Außerdem basieren die Bewertungen weitestgehend auf den Kundenrezensionen bei Amazon, Otto und Media Markt, und die Testsieger der Stiftung Warentest sind zum Teil veraltet.

Vor wenigen Jahren noch traf man nur gelegentlich auf so eine Website. Inzwischen hat sich die Masche zu einer „digitalen Shopping-Seuche“ entwickelt, wie die Verbraucherzentrale NRW verärgert feststellt. Quasi für jedes erdenkliche Produkt gibt es mittlerweile eine eigene „Test“-Seite, von babytragen-test.de über schwimmbrillen-test.org bis hin zu wischsauger.org. Weil die Seiten oftmals genau auf ein Produkt zugeschnitten sind, werden sie auch „Nischenseiten“ genannt. In der Marketingbranche ist diese verbale Hochstapelei eine beliebte Masche, beständig ein paar Euro zu verdienen, ohne viel Aufwand zu haben.

 

Google liebt die Hochstapler

Seinen Erfolg feiert der Verkaufstrick vor allem dadurch, dass der Google-Algorithmus nicht ĂĽber den ersten formalen Eindruck hinaus den Inhalt der Seite prĂĽft und die Nischenseiten extra darauf zugeschnitten sind, dem Google-Algorithmus zu gefallen. Kommt auf der Seite nur oft genug das Wort Staubsauger vor, spuckt Google die Seite als Ergebnis aus, wenn man nach Staubsaugern sucht.

Wer die Tricks der Nischenseiten kennt, findet im Detail immer gleiche Muster, die die Hochstapler entlarven. An welchen vier Merkmalen Sie diese erkennen und wie wir bei Finanztip unseren hohen Standard fĂĽr Produkt-Empfehlungen sicherstellen, lesen Sie im Blog.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Sie entdeckt hat.

 

Sixt: Gutscheine fĂĽr bis zu 60 Euro

Wer sich neu beim Mietwagenanbieter Sixt registriert, bekommt drei Gutscheine über 30 Euro (für Mietwagen), 20 Euro (für Carsharing) und 10 Euro (für Taxi). Im Marketing-Sprech heißt das „rent“, „share“ und „ride“. Die Gutscheine müssen in der App eingelöst werden.

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Sechs Ausgaben „Stern“ für 5 Euro

Das Wochenmagazin „Stern“ bietet politische Hintergrundberichte ebenso wie klassische Reportagen und Fotostrecken. Beim Händler zeitschriftendeals.de kostet ein Probeabo über sechs Ausgaben derzeit nur knapp 5 Euro. Das Abo endet nach Ablauf automatisch.

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Media Markt und Ebay: Rabatte auf Computerspiele und Zubehör

Nächste Woche Dienstag geht die Computerspiele-Messe Gamescom los. Passend dazu gibt es Rabattaktionen bei Media Markt und Ebay. Media Markt verkauft drei Spiele für 79 Euro. Dabei handelt es sich um Top-Titel, die sonst 30, 40 oder mehr Euro kosten. Wir haben das mal mit drei Games durchgerechnet und kamen auf eine Ersparnis von 25 Euro.

Gleichzeitig läuft die Aktion „Drei Spiele für 49 Euro“. Klingt viel besser, allerdings sind weniger Top-Titel dabei als bei dem Sonderangebot für 79 Euro.

Nicht nur auf Spiele, sondern auch auf Zubehör und Spielkonsolen gibt es derzeit auf Ebay 10 Prozent Rabatt. Geben Sie dazu an der virtuellen Kasse den Code „PLAYER19“ ein. Wir haben zum Beispiel eine Nintendo Switch fast 50 Euro billiger als beim günstigsten Konkurrenten gefunden. Die Konsole war allerdings schon fast ausverkauft. Stöbern könnte sich für Gaming-Fans lohnen.

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1. Umstrittene Ölheizungen: CO2-Steuer und Abwrackprämie

Kommt die CO2-Steuer? Wie teuer wird dann Heizöl? Und was bringt eine Abwrackprämie auf Ölheizungen, wie sie die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ins Spiel gebracht hat (siehe Bild oben)? Beinahe täglich äußern Politiker, Ökonomen und Wissenschaftler neue Ideen, um den Klimawandel zu stoppen. Die Bundesregierung hat sich aber noch nicht auf ein Konzept geeinigt. Trotzdem sollten Sie sich schon mal Gedanken machen, wie Sie Ihr Haus künftig beheizen wollen.

Wenn es Deutschland mit dem Klimaschutz ernst meint, sollten bis 2030 alle Ölheizungen ersetzt sein, fordern Klimaforscher. Das würde enorme Anstrengungen bedeuten: Insgesamt 5,6 Millionen Ölheizungen gibt es hierzulande. Im Vorteil ist, wer schon vorbereitet ist, wenn zum Beispiel eine Abwrackprämie kommt. Denn dann wird es unweigerlich Engpässe geben bei Handwerkern oder Lieferanten.

Welche technischen Möglichkeiten Sie haben und welche Förderprogramme es gibt, erklären Ihnen die Energieberater der Verbraucherzentralen – und das kostenlos. Insgesamt über 700 Beratungsstellen gibt es. Für in der Regel 30 Euro Gebühr kommen die Berater auch zu Ihnen ins Haus.

Ist Ihre Ölheizung schon länger als 15 Jahre im Dienst, bietet es sich ohnehin an, sie zu verschrotten. In der Regel verschwenden alte Anlagen bis zu 30 Prozent Energie. Ob Ihre Heizung dazu gehört, erkennen Sie am Effizienzlabel, das auf dem Kessel klebt. Ist Ihre Heizung jünger, sollten Sie prüfen, ob sie optimal läuft. Dafür bietet das gemeinnützige Portal CO2-online einen kostenlosen Modernisierungs-Check an.

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2. Kinder und Handy, Teil III: Wenn ein Film 1.000 Euro kostet

In vielen Familien ist der Fernseher schon abgemeldet als wichtigstes Gerät zum Filmeschauen. Vor allem Kinder und Jugendliche schauen gerne auf dem Handy oder Tablet. Das ist praktisch, aber leider nicht ohne Tücken.

Auf der Suche nach Filmen im Internet kann Ihr Kind auf falsche Film-Portale stoßen. In Anlehnung an das echte und legale Film-Portal Netflix haben diese Seiten gerne Namen mit „flix“ oder auch „play“ und „stream“. Filme gibt es auf den Seiten meist keine zu sehen, dafür werden die Nutzer erstmal aufgefordert, ihre persönlichen Daten einzugeben. Wer das tut, bekommt Rechnungen, Drohungen und Inkassobriefe für ein angebliches Abo.

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, dass es niemals persönliche Angaben im Internet eingibt, wenn Sie nicht dabei sind. Falls es doch passiert ist: Zahlen Sie nicht und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die ganze Masche näher untersucht und auch eine Liste mit dubiosen Anbietern veröffentlicht.

Serie Kinder und Handy

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Wenn ein Film 1.000 Euro kostet

Aber auch vor Seiten und Apps, mit denen man tatsächlich Filme sehen kann, sollten Sie Ihr Kind warnen. Bereits das Anschauen eines Films (Streaming) auf einer offensichtlich illegalen Plattform wie kinox.to gilt als Urheberrechtsverletzung. Das wird bislang allerdings kaum geahndet. Anders sieht es aus, wenn die App oder Webseite den Film an andere Nutzer sendet. Meist geschieht das völlig unbemerkt, es lässt sich aber in vielen Routern technisch unterbinden. Verstöße werden im Gegensatz zum reinen Streaming recht häufig abgemahnt. Rund 150 Euro Anwaltskosten plus Schadensersatz werden dann fällig. In Summe sind das schnell mal 1.000 Euro – pro Film.

Wie Sie verhindern, dass Sie für die „Taten“ Ihres Kindes haften, und wie Sie richtig auf eine Abmahnung reagieren, lesen Sie im Blog.

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Video der Woche

Geldanlage für Kinder: Saidi erklärt, wie Eltern, Großeltern und Co. den lieben Kleinen einen finanziell guten Start ins Erwachsenenleben sichern.

 

3. Kleinanzeigen: Wann der Käuferschutz greift – und wann nicht

Wer über Kleinanzeigen-Portale wie Quoka, markt.de oder Ebay Kleinanzeigen Gebrauchtes kauft, kann viel Geld sparen. Beim Bezahlen ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Kleinanzeigen-Portale ziehen immer wieder Betrüger an. Diese Erfahrung musste auch unser Leser Oliver machen. Er hatte einen Gutschein gekauft und über Paypal bezahlt – ihn aber nie erhalten.

Wenn etwas schiefgeht, kann man doch über den Käuferschutz das Geld zurückholen, oder? Leider nicht immer! Zunächst: Für Gutscheine gilt der Käuferschutz nicht. Und wenn es sich um eine andere Ware handelt, ist Folgendes wichtig: Die Paypal-Funktion „Geld senden“ teilt sich auf in die Kategorien „Waren und Dienstleistungen“ sowie „Freunde und Familie“. Letztere ist zwar kostenlos, aber dafür auch vom Käuferschutz ausgenommen. Sie dient nur dazu, Freunden und Familienmitgliedern zum Beispiel den Anteil fürs Abendessen zu senden. Geschäfte sollen darüber nicht abgewickelt werden.

Selbst eine Anzeige bei der Polizei führt in solchen Fällen nicht zwangsläufig zum Täter. Denn es ist einfach, sich bei Paypal mit falschen Daten anzumelden. Erst, wenn das Konto für Transaktionen mit höherer Summe genutzt wird, verlangt Paypal, dass sich der Inhaber ausweist.

Wenn Sie etwas über Kleinanzeigen-Portale kaufen, holen Sie die Ware am besten persönlich ab – und zahlen in bar. Wollen Sie sich wirklich etwas schicken lassen und mit Paypal Geld senden, nutzen Sie die Funktion für „Waren und Dienstleistungen“ und geben Sie eine aussagekräftige Beschreibung der Ware ein.

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4. Lebensmittel retten: Geld sparen und Gutes tun

Achtzehn Millionen Tonnen Nahrungsmittel landen in Deutschland geschätzt jährlich im Müll. Nicht nur zu Hause, auch in der Gastronomie bleiben am Ende des Tages gute Lebensmittel übrig. Die Macher von Foodsharing-Apps wollen das ändern. Darüber können Restaurants, Bäckereien und auch Supermärkten überschüssige Lebensmittle günstig abgeben. Gut etabliert hat sich die App „Too Good To Go“ („zu gut für die Tonne“). Schon zwei Millionen Interessenten haben sich in Deutschland registriert. Bereits in rund 400 deutschen Städten hat der Anbieter sogenannte Partnerläden.

Die App funktioniert so: Es werden Ihnen Angebote aus Ihrer Umgebung angezeigt. Die Läden legen fest, wie viele Portionen am jeweiligen Tag überschüssig sind. Mit einem Klick kaufen Sie eine dieser „Wundertüten“. Was genau Sie kaufen, wissen Sie erst beim Abholen im Laden. Für 3 Euro bekommen Sie etwa ein Päckchen Curry, einen Beutel voller Backwaren oder eine große Tupperdose Nudelsalat. Fest stehen nur Preis und Abholzeit. Letztere ist meist zum Ladenschluss – oder etwa bei einem Hotel nach der Frühstückszeit.

Umfang und Qualität der Lebensmittel auf „Too Good To Go“ unterscheiden sich stark je nach Laden. Diese lassen sich auch nicht bewerten. Das heißt: Sie müssen es einfach ausprobieren. Die App ist kostenlos für Apple und Android erhältlich. Sie sind kein App-Fan? Vielleicht gibt es in Ihrer Umgebung einen Foodsharing-Verein. Dort treffen sich Menschen und bringen mit, was sie selbst an Lebensmitteln übrig haben. Oder Sie machen ein gemeinsames Erlebnis daraus und holen zusammen mit anderen „Foodsharern“ Lebensmittel in Supermärkten ab (wie im Bild oben).

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„Wir verschaffen Ihnen den Durchblick rund um Bank und Geldanlage.“

Teamleiter Dirk (l.), Redakteurin Josefine und Volontär Max

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5. Auch wichtig: Unterstützung zur Pflege, Förderung für Batteriespeicher

+++ Im Alter dreht sich die Fürsorge um: Nun müssen sich die Kinder um ihre pflegebedürftigen Eltern kümmern. Das ist oft ein Kraftakt, nicht nur emotional und physisch – auch finanziell. Denn häufig reichen Rente und Pflegeversicherung nicht, um den Heimplatz für die Eltern zu zahlen. Dann müssen Angehörige schon bei leicht überdurchschnittlichem Einkommen etwas dazugeben. Das will die Bundesregierung ändern: Erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen, zum Beispiel des Kindes, soll auf das Geld zurückgegriffen werden können. Am Mittwoch wurde ein entsprechender Gesetzentwurf vorgestellt. +++

 

+++ Bayern hat ein Förderprogramm für Batteriespeicher gestartet: Wenn Sie im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus wohnen, können Sie zwischen 500 und 3.200 Euro Zuschuss erhalten. Bedingung ist, dass Sie den Speicher gemeinsam mit einer Solaranlage anschaffen und die Anlagen jeweils eine bestimmte Mindestgröße aufweisen. +++

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... freuen sich Woche fĂĽr Woche ĂĽber unsere Tipps. Laden Sie Freunde und Familie ein, dabei zu sein.

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In welchem Jahr haben Sie Ihre fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen?

  • Ich habe vor 2005 eine solche Lebens- oder Rentenversicherung begonnen.
  • Ich habe zwischen 2005 und 2010 abgeschlossen.
  • zwischen 2011 und 2015
  • 2016 oder später
  • Ich besitze keine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grĂĽnen Button.

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Die acht größten Mythen über Gold

Gold glänzt wieder: Seit einigen Wochen steigt der Preis für die Feinunze (31 Gramm) deutlich an: Vor einer Woche überschritt er die 1.500-Dollar-Grenze – zum ersten Mal seit sechs Jahren. Und der Goldpreis steigt weiter. Immer wieder, wenn die Weltlage unruhig wird und die Konjunktur sich eintrübt, greifen nicht wenige Anleger zu Gold. Als Krisenabsicherung.

Doch was ist von den Versprechungen des Goldes (und seiner Verkäufer) zu halten? Wer Gold kauft, gibt meistens einen der folgenden Gründe an: Gold sei eine sichere Anlageform, biete einen echten Gegenwert, der auch noch Bestand habe, wenn das Finanzsystem zusammenbreche. Aber stimmt das wirklich? Sollten wir jetzt alle Gold kaufen? Eine Bestandsaufnahme:

 

Mythos 1: Gold ist eine sehr stabile Anlage

Von wegen. Auch der Wert von Gold schwankt. Sogar stärker als manche konservative Anlage in Aktien. Wir haben die Entwicklung des Goldpreises verglichen mit dem Kurs des Weltaktienindex MSCI World seit 1975. Das überraschende Ergebnis: Gold schwankte noch etwas stärker als der Aktienindex. Gleichzeitig war der Wertzuwachs, den man damit durchschnittlich pro Jahr erzielen konnte, nur halb so hoch wie der von Aktien.

 

Mythos 2: Gold ist eine gute Anlage in unsicheren Zeiten

In unsicheren Zeiten geht der Goldpreis tatsächlich oft nach oben. Ein erstes Rekordhoch erreichte er 1980, im Jahr nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan und der Islamischen Revolution im Iran. Damals stieg der Preis für die Feinunze auf 850 US-Dollar. Das Problem: Sobald sich die Lage beruhigt, rauscht der Goldkurs wieder nach unten. So war es auch seinerzeit: Schon Ende 1980 waren es nur noch 590, zwei Jahrzehnte lang dümpelte der Preis dann um die 400 Dollar. Wer also in unsicheren Zeiten kauft, kann anschließend mit Gold empfindliche Verluste machen.

Mythos 3: Gold schĂĽtzt vor Inflation

Nicht unbedingt. Nehmen wir den oben genannten Goldpreis Anfang der Achtziger und berĂĽcksichtigen wir die Inflation: Nach heutigen Preisen entspricht das einem Wert von etwa 2.600 Dollar. Diesen Wert hat Gold aber bis heute nicht wieder erreicht.

 

Mythos 4: Gold bleibt stabil in Finanzkrisen

Finanztip hat in einer Untersuchung insgesamt sechs Finanzkrisen betrachtet. In drei davon machten Anleger auch mit Gold Verluste. Allerdings deutlich weniger als mit Aktien. Man kann also sagen, dass Gold durchaus ein wenig Stabilität ins Portfolio bringen kann. Mehr aber nicht.

Ob Gold mindestens seinen Materialwert behält und drei weiteren Mythen sind wir im Blog auf den Grund gegangen. Und auch der Frage, wie Sie Gold am besten kaufen oder verkaufen.

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Zahl der Woche

... höher ist der Preis für Gold als noch vor zwölf Monaten. Anleger suchen einen sicheren Hafen für ihr Vermögen, doch Gold ist dafür nur bedingt geeignet.

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