-- Video: Risikolebensversicherung -- Jobticket vom Chef -- Rürup-Rente nutzen -- Entlastung bei der Pflege -- Thomas Cook: Fragen und Antworten -- Klimapaket: Was ändert sich für Verbraucher? -- Umfrage: Wie läuft das neue Onlinebanking? --

Nr. 39 / 2019 vom 27. September

Klimapaket der Bundesregierung: Hohe Anreize zum Investieren

Klimapaket und Ihr Geld: Was Sie jetzt beachten mĂĽssen

Nach zähen Verhandlungen hat die Bundesregierung die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm beschlossen. Damit will Deutschland seine CO2-Emissionen bis 2030 so stark senken wie international zugesichert: 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 sollen in die Luft gepustet werden. Spätestens 2021 sollen die neuen Maßnahmen wirken.

Was das fĂĽr Sie bedeutet, haben wir fĂĽr Sie zusammengetragen:

 

1. Heizen wird teurer.

Wer beim Heizen Kohlendioxid in die Luft bläst, soll zur Kasse gebeten werden. Die Bundesregierung plant, Heizöl, Erdgas und andere fossile Brennstoffe mit einem CO2-Preis zu belegen. Das gilt auch für den Sprit. 2021 sollen es 10 Euro pro Tonne Kohlendioxid sein. Bis 2025 soll der Preis auf 35 Euro steigen. Heizölhändler, Gaslieferanten und Fernwärmeversorger, die ihre Kraftwerke mit Kohle oder Gas bestücken, werden die CO2-Kosten einpreisen und an Sie weiterreichen.

Wie stark sich das auf Ihren Geldbeutel auswirkt, hängt von zwei Faktoren ab: Wie effizient ist Ihre Heizungsanlage und wie hoch ist Ihr Wärmebedarf? 2021 müssen Sie in unsanierten Altbauten bei 150 Quadratmetern Heizfläche von rund 60 Euro Mehrkosten pro Jahr ausgehen, wenn Sie einen Gas-Brennwertkessel haben. Etwa 90 Euro sind es mit einer Ölheizung. 2022 sollen sich die CO2-Kosten verdoppeln. 2024 sind sie für Gas mit etwa 180 Euro und für Öl mit 270 Euro dreimal so hoch. Besser sieht es mit einem vergleichbar großen KfW-70-Haus mit Gaskessel aus. Bei diesen energieeffizienten Häusern erreichen die Mehrkosten bis 2024 rund 80 Euro im Jahr.*

Mieter sind dabei im Nachteil: Über Heizanlage und Dämmung können Sie nicht entscheiden. Daher wird es womöglich Änderungen im Mietrecht geben: Vermieter sollen den CO2-Preis nur begrenzt umlegen können. Darüber hinaus soll das Wohngeld erhöht werden.

*Welche Annahmen wir bei der Berechnung getroffen haben, erfahren Sie im Blog.

 

2. Modernisieren soll sich lohnen.

Der CO2-Preis soll zum Modernisieren des Hauses anregen. Doch nicht nur das. Geplant ist auch, dass Eigenheimbesitzer die Kosten der energetischen Sanierung ihres Wohnhauses ab 2020 von der Steuer absetzen können. Die Fördermittel zur Anschaffung einer umweltfreundlichen Heizung und zur energetischen Gebäudesanierung sollen steigen. Wer seine Ölheizung gegen ein effizientes System tauscht, bekommt eine „Austauschprämie“ – 40 Prozent der Kosten für die neue Heizung übernimmt der Staat. Ab 2026 soll ein Installationsverbot für Ölheizungen gelten.

Was das Klimapaket fĂĽr den Strompreis, fĂĽr Autobesitzer und das Fliegen bedeutet, lesen Sie im Blog.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂĽr Sie entdeckt hat.

DKB-Cash-Girokonto plus 25 € Gutschein

Das DKB-Cash-Konto samt kostenloser Kreditkarte gehört zu unseren Empfehlungen kostenloser Girokonten. Wenn Sie das Konto bis zum 30. September eröffnen, können Sie sich über einen 25-Euro-Gutschein freuen.

Der Gutschein gilt entweder für den Online-Händler Amazon oder für den Universalgutschein BestChoice, den Sie in über 200 Shops online und offline (u.a. Zalando, Mediamarkt, Rossmann) einlösen können. Bedingung ist, dass Sie das Konto über die Schnäppchenseite mybonusdeal24.de eröffnen. Beide Gutscheine erhalten Sie 8 bis 10 Wochen nach Kontoeröffnung. Sie werden per Mail benachrichtigt.

Im ersten Jahr heben Sie mit der Visa-Karte zum Konto weltweit kostenlos Geld ab. Im zweiten Jahr können sich die Konditionen ändern. Und zwar, wenn monatlich weniger als 700 Euro auf dem Girokonto eingehen. Dann werden beim Abheben und Bezahlen außerhalb der Eurozone Gebühren fällig, auch der Dispozins ist höher.

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Den "Harvard Business Manager" fĂĽr 40 Euro im Jahr lesen

Neben der Standardausgabe des renommierten Managementmagazins "Havard Business Review" (HBR) gibt es auch eine erweiterte deutsche Ausgabe. In der lesen Sie neben den besten HBR-Artikeln auch thematisch passende Expertenmeinungen aus dem deutschsprachigen Raum.

Beim Händler zeitschriftendeals.de gibt es das Magazin im Jahresabo für 39,90 Euro (regulär 188,50 Euro). Darin enthalten sind 12 Ausgaben plus ein Sonderheft. Das Abo verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr zum regulären Preis, wenn Sie es nicht drei Monate vor Ablauf kündigen. Das geht einfach per Mail.

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Kostenlos bei Car2go und Drivenow registrieren und 5 Euro Startguthaben erhalten

Mit dem Carsharing-Anbieter Car2go können Sie in sieben Städten Auto fahren, ohne selbst ein Fahrzeug zu besitzen. Freie Autos finden und mieten Sie über die App. Die App zeigt Ihnen auch an, wo Sie das Auto nach der Fahrt wieder abstellen können.

Aktuell können Sie sich kostenlos bei Car2go anmelden. Zusätzlich bekommen Sie 5 Euro Startguthaben. Als Car2go-Kunde können Sie sich zudem bis zum 31. Oktober 2019 kostenlos beim Partner Drivenow anmelden (regulär 29 Euro Anmeldegebühr) und dann noch mehr Fahrzeugmodelle nutzen.

Kostenlos ist die Anmeldung bei Drivenow auch, falls Sie eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr haben.

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1. Steuerfreies Jobticket vom Chef

Im Wettbewerb um Fachkräfte bieten Arbeitgeber gern Gehaltsextras. Da gibt es einen dicken Katalog an Maßnahmen. Meist will der Fiskus für solche sogenannten geldwerten Vorteile Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge haben. Einige Zuwendungen gibt es aber steuer- und beitragsfrei – seit Jahresanfang auch das Jobticket.

Nun hat das Bundesfinanzministerium in einem Schreiben Details geregelt. Das Jobticket ist steuer- und sozialversicherungsfrei für alle Fahrten – also auch private – im öffentlichen Nahverkehr, wenn es der Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt gibt. Bei Tickets im Fernverkehr der Bahn sind nur die Strecke zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie Dienstfahrten steuerfrei.

Diesen geldwerten Vorteil müssen Sie in der Steuererklärung angeben. Das Finanzamt kürzt entsprechend Ihre Entfernungspauschale. Beispiel: Sie erhalten im Oktober 2019 eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr im Wert von 600 Euro. Sie gilt 3 Monate im alten und 9 Monate im neuen Jahr. Entsprechend kürzt das Finanzamt für 2019 Ihre Pendlerpauschale um 150 Euro, 2020 um 450 Euro.

Wird das Gesetz zum Jahressteuergesetz 2019 wie geplant verabschiedet, stehen weitere Möglichkeiten bereit: Etwa ein Jobticket, für das der Chef pauschal 25 Prozent Lohnsteuer abführt – ohne Folgen für die Entfernungspauschale. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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2. Teure Pflege – Angehörige sollen entlastet werden

Die Gehälter für das Pflegepersonal sind gestiegen, zahlen müssen das die Betroffenen im Pflegeheim. Der Eigenanteil für den Heimplatz liegt inzwischen im Schnitt bei 1.927 Euro im Monat, im Vorjahr waren es durchschnittlich 1.813 Euro. Das zeigt eine bundesweite Auswertung vom Verband der Privaten Krankenversicherung. Wenn Pflegebedürftige nicht zahlen können, springt zunächst das Sozialamt ein. Das versucht dann, sich die Kosten bei den Kindern zurückzuholen, da diese zum Elternunterhalt verpflichtet sind.

Mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz sollen nun viele Familien davon befreit werden. Der Kern des Gesetzentwurfs: Ab 2020 soll sich nur an den Kosten beteiligen müssen, wer mehr als 100.000 Euro brutto im Jahr verdient. Bisher berechnet das Sozialamt in jedem Einzelfall, wieviel Elternunterhalt die Kinder zahlen müssen. Der Entwurf von Sozialminister Hubertus Heil (SPD) wird am heutigen Freitag im Bundestag besprochen und soll am 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Wenn Sie befürchten, dass Ihre Rente für keinen guten Heimplatz ausreicht, können Sie über eine Pflegezusatzversicherung nachdenken. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.

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Worauf muss ich bei einer Risikolebensversicherung achten? Saidi erklärt die 5 größten Irrtümer, wenn es darum geht, Einkommen, Familie oder Kredit abzusichern.

 

3. Vorsorgen und Steuern sparen: RĂĽrup-Rente fĂĽr alle

Von privaten Lebens- oder Rentenversicherungen sollten Sie die Finger lassen. Sie lohnen selten. Anders sieht es aus, wenn der Staat ordentlich was dazugibt. Neben Riester- sind dabei auch Rürup-Verträge interessant. 2,2 Millionen davon gibt es in Deutschland. Sparer können bei der Steuer richtig viel rausholen: Bis zu gut 24.300 Euro im Jahr können Sie einbezahlen und 88 Prozent davon als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer absetzen.

Auf die spätere Rente werden jedoch Steuern fällig. Aber: Wer heute deutlich höhere Einkünfte hat als im Rentenalter, profitiert. Was viele nicht wissen: Jeder kann einen Rürup-Vertrag abschließen – nicht nur Selbstständige. Für sie war die Basisvorsorge zwar ursprünglich mal gedacht, als Alternative zur freiwilligen Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung. Aber Rürup kann auch die gesetzliche Rente oder Rente aus dem Versorgungswerk ergänzen.

Unsere Analyse vom September 2019 zeigt: Es gibt richtig gute und günstige Anbieter. Wer 30 Jahre lang 100 Euro im Monat anspart, bekommt bei der Europa (Tarif E-BR)* und Huk24 (Tarif BRA 24)* mehr als 120 Euro monatliche Rente garantiert - lebenslang. Haben Sie es stattdessen auf Aktienrendite abgesehen, können Sie mit Tarifen der Europa (E-FBR), Condor (C79 B) oder mit dem Fondssparplan der Sutorbank (Fairrürup)* zu günstigen Konditionen sparen.

Wichtig bei der Analyse war uns, dass Sie die Beiträge flexibel erhöhen, senken, aussetzen und auch stunden können – man weiß schließlich nie, wie das Leben spielt. Wer Pause macht und weiterspart, sollte möglichst dieselben Konditionen erhalten wie bei Vertragsabschluss. Wichtig: Geld, das einmal im Rürup-Vertrag steckt, bekommen Sie nur als Rente wieder heraus. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber.

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4. Auch wichtig: Papierlose Rechnungen bei der Telekom, höhere Gebühren bei der Postbank und Auszeichnung für den Finanztip-Blog

+++ Die Telekom sagt der Papierrechnung ade. KĂĽnftig verschickt der Mobilfunk-Konzern Rechnungen nur noch online. Auch die Konkurrenten Vodafone und O2 haben schon auf digitale Rechnungen umgestellt.

Kunden können Vertragsunterlagen und Abrechnungen jederzeit online einsehen. Wer weiter auf einer Rechnung in Briefform besteht, kann sie kostenfrei einfordern. Melden Sie sich dazu telefonisch bei der Telekom und sprechen Sie sich gegen die Online-Rechnung aus. +++

+++ Ab dem ersten Oktober zahlen Postbank-Kunden mehr für ihr Girokonto. Die Bank erhöht die monatliche Kontoführungsgebühr beim „Giro Plus“-Konto von 3,90 Euro auf 4,90 Euro. Für das „Giro Extra Plus“-Konto zahlen Postbank-Kunden künftig 10,90 Euro im Monat statt 9,90 Euro. Der Preis für das Online-Konto bleibt unverändert. Günstigere Alternativen für das Girokonto finden Sie über den Finanztip-Rechner. +++

+++ Die dpa-Tochter newsaktuell hat unseren Finanztip-Blog als relevantesten Blog in der Kategorie Finanzen ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist ein Ansporn, Sie weiterhin wöchentlich über die wichtigsten Verbraucherthemen auf dem Laufenden zu halten und Ihnen zu zeigen, wie Sie Schritt für Schritt zu einer Lösung kommen. Denn das ist unser Anspruch!
News aktuell und die PR-Agentur Faktenkontor haben in der Untersuchung 1.400 Blogs verglichen. Dabei ging es unter anderen um die Sichtbarkeit im Internet, die Anzahl der Verlinkungen und die Interaktion mit den Lesern. +++

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Wie finden Sie das neue, sichere Onlinebanking?

  • Ich finde die neuen Verfahren sehr gut. Jetzt fĂĽhle ich mich wirklich sicher bei meinen Online-Bankgeschäften.
  • Ich finde die neuen Verfahren gut, auch wenn es mich mehr Zeit kostet, weil ich mich öfter authentifizieren muss und noch eine App mehr auf dem Handy habe.
  • Ich finde die neuen Regeln ĂĽberhaupt nicht gut. Am liebsten hätte ich mein bisheriges Tan-Verfahren behalten. Das war einfach – und sicher genug.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grĂĽnen Button.
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Serie Sicherheitsregeln fĂĽrs Banking

Derzeit passen viele Banken ihre Abläufe an eine neue EU-Richtlinie (PSD2) an. Die soll das Online-Banking sicherer machen, die vielen Umstellungen verwirren aktuell aber viele Bankkunden. Diese Unklarheit nutzen Betrüger aus. Damit Sie nicht im Dunkeln tappen, beschreiben wir, wie unsere Girokonto-Empfehlungen das umsetzen.

 

Ihre Fragen zur Pleite von Thomas Cook

Die Pleite von Thomas Cook hat in dieser Woche Hunderttausende Urlauber schockiert. Während die Fluggesellschaft Condor gerettet werden soll, haben die deutschen Thomas-Cook-Gesellschaften Insolvenz angemeldet. Der Geschäftsbetrieb ist eingestellt – das gilt für die Marken Thomas Cook Signature, Neckermann Reisen, Bucher Reisen, Öger Tours und Air Marin.

Wir haben die Ereignisse im Finanztip-Blog begleitet. Uns erreichten viele Fragen von Lesern, die sich um ihren Urlaub sorgen. Die Top 5 beantworten wir noch einmal hier:

1. Was passiert mit unserer Reise in den Herbstferien?

Thomas Cook hat alle Reisen bis zum 31. Oktober abgesagt. Auch wenn Ihr Urlaub erst danach starten soll, müssen Sie sich darauf einstellen, dass er nicht stattfindet. Haben Sie bei einer Tochter von Thomas Cook eine Pauschalreise gebucht, dann stellen Sie sich darauf ein, dass sie nicht stattfindet. Sie können Erstattung des Reisepreises verlangen – und zwar von der Zurich Versicherung. Legen Sie dafür die Buchungsbestätigung vor, den Sicherungsschein und den Nachweis, dass Sie bereits bezahlt haben. Thomas Cook weist darauf hin, dass betroffene Kunden Ihre Ansprüche über den Dienstleister KAERA gelten machen sollen. Entweder über ein Online-Formular oder unter 06172 99761123.

2. Kann es sein, dass die Insolvenzversicherung nicht ausreicht?

Laut Sicherungsschein sind in einem Geschäftsjahr (1. November bis 30. Oktober) 110 Millionen Euro bei Zurich abgesichert. Reicht diese Summe nicht, verringert sich der Erstattungsbetrag für jeden Kunden anteilig. Stellen Sie dennoch jetzt Ihren Antrag. Die Zurich muss zunächst unverzüglich in voller Höhe zahlen. Am Ende des Geschäftsjahres wird abgerechnet. Möglich, dass die Zurich dann einen Teil des Geldes von Ihnen zurückverlangt.

3. Was, wenn ich nur ein Hotel ĂĽber Thomas Cook gebucht habe?

Die Absicherung durch die Zurich Versicherung gilt nur für Pauschalreisen. Haben Sie über Thomas Cook nur ein Hotel gebucht, hilft sie nicht. Dennoch haben Sie gute Chancen, Ihr Geld zurück zu bekommen. Wer mit Kreditkarte gezahlt hat, kann über das Chargeback-Verfahren des Kartenunternehmens womöglich Geld zurückholen. Chargeback greift, wenn eine Leistung nicht erbracht wurde, die mit Kreditkarte bezahlt wurde. Lassen Sie sich dafür vom Hotel bestätigen, dass es Sie als Gast nicht akzeptiert, und leiten Sie das an Ihre Bank weiter. Lassen Sie sich nicht abwimmeln! Viele unserer Leser haben nach den Pleiten der Fluglinien Airberlin und Germania auf diesem Wege erfolgreich Geld zurückgeholt! Wer mit Paypal bezahlt hat, kann über den Käuferschutz von Paypal gehen.

4. Ich habe einen Flug mit Condor gebucht. Soll ich jetzt stornieren?

Die Bundesregierung und das Land Hessen haben Condor einen Überbrückungskredit in Höhe von 380 Millionen Euro für sechs Monate zugesagt. Die Fluggesellschaft sagt, damit kann der Flugbetrieb wie geplant weiterlaufen. Ob es gelingt, Condor langfristig finanziell auf solide Beine zu stellen, lässt sich schwer vorhersagen. Wenn Sie allerdings jetzt einen gebuchten Flug stornieren, aus Angst er könnte nicht stattfinden, haben Sie keinen Anspruch auf eine Rückzahlung von der Insolvenzversicherung. Wie bei jedem anderen stornierten Flug können Sie aber unter Umständen Teile des Ticketpreises zurückfordern. Wie das funktioniert, lesen Sie in unserem Ratgeber Flugstornierung.

5. Bleiben Reisegutscheine von Thomas Cook gĂĽltig?

Reisebüros von Thomas Cook haben Gutscheine ausgestellt. Die Büros gehören zur Thomas Cook Vertriebs GmbH. Die hat bisher zwar noch keinen Insolvenzantrag gestellt, aber damit ist ebenfalls zu rechnen. Mit dem Gutschein haben Sie einen Anspruch gegen das Unternehmen. Falls das Unternehmen kein Geld mehr hat, dann können Sie die Gutscheine nicht mehr einlösen. Im Fall der Insolvenz können Sie Ihre Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden.

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