Soli (fast) weg, Grundrente da -- Hörzu-Abo gĂŒnstig -- Ebay-Rabatt -- Betriebsrentner entlastet -- Thomas-Cook-Absage -- Ehe statt Lebenspartnerschaft jetzt! -- Handyempfang: neue Funklochkarte -- -- --
FINANZTIP

Schon 598.000 Abonnenten vertrauen uns.

Laden Sie Ihre Freunde ein!

Doppelte GebĂŒhr: Wie uns Versicherer beim Riestern abkassieren

Wie uns viele Versicherer beim Riestern abkassieren

Wenn Sie eine Rentenversicherung als Riester abschließen, zahlen Sie schon beim Abschluss oft Tausend Euro und mehr – die Vermittlungsprovision. Nur: Sobald Sie Ihre BeitrĂ€ge erhöhen, zahlen Sie erneut. Das ist schon Ă€rgerlich genug.

Wie sich nun herausstellt, haben viele Versicherer zum Beispiel auch Provision berechnet, wenn Kunden ihre BeitrÀge senkten, weil die Zulagen stiegen.

Schon im FrĂŒhjahr hat das Bundesfinanzministerium diese Praxis fĂŒr unwirksam erklĂ€rt. Doch von sich aus zahlen die Versicherer nichts zurĂŒck. Das heißt: Sie als Kunde mĂŒssen die zu viel gezahlte Provision selbst einfordern.

Wie viele Versicherte es betrifft

Aufgeflogen ist dieses Vorgehen, als sich ein Betroffener bei der Verbraucherzentrale Hamburg meldete. Diese hat dann alle Versicherer befragt und aufgedeckt, dass viele doppelte GebĂŒhren erhoben haben.

Der Interessenverband der Versicherer GDV erklÀrte, es sei höchstens einer von 1.000 VertrÀgen betroffen. Die Verbraucherzentrale schÀtzt eher, dass einer von 100 Kunden mehrfach Provision gezahlt hat. Vermutlich sind Zehntausende Versicherte betroffen.

Wer betroffen sein könnte

Haben Sie die BeitrĂ€ge zur Riester-Rente schon einmal angepasst, ohne den Gesamtbetrag zu erhöhen? Zum Beispiel als eine Kinderzulage dazukam oder wegfiel? Dann könnten Sie doppelte GebĂŒhren bezahlt haben.

Viele Versicherer haben einfach auf die neue Zulage wieder eine Provision berechnet – obwohl die Gesamtsumme konstant blieb.

Dasselbe könnte bei Ihnen auch passiert sein, wenn Sie Ihren Beitrag gesenkt haben, als im Januar 2018 die Grundzulage erhöht wurde.

Oder haben Sie zeitweise weniger oder keine BeitrÀge gezahlt? Und dann wieder auf die alte Summe aufgestockt? Auch dann könnten Sie mehrfach Provision gezahlt haben. Das könnte zum Beispiel aufgrund von Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder Teilzeitarbeit passiert sein.

Wer nicht betroffen ist

Diese Praxis kam ausschließlich bei Rentenversicherungen vor. Wer als Riester einen Banksparplan, einen Bausparvertrag, einen Wohn-Riester oder einen Fondssparplan abgeschlossen hat, muss erstmal nichts zurĂŒckfordern.

So gehen Sie vor

Fordern Sie in einem Brief Auskunft darĂŒber, ob Sie unwirksame Provisionen gezahlt haben und fordern Sie das Geld zurĂŒck. Verwenden Sie dazu am besten den Musterbrief der Verbraucherzentrale Hamburg.

Die Versicherungen halten sich bedeckt

Wir haben die 25 grĂ¶ĂŸten deutschen Lebensversicherer aufgefordert, uns mitzuteilen, ob und bei wie vielen Kunden sie mehrfach Provisionen erhoben haben. Bisher haben uns nur 17 Versicherer geantwortet: FĂŒnf haben doppelte Provisionen zugegeben, vier haben das verneint, sechs sind unseren Fragen ausgewichen und zwei wollen uns noch antworten. Von den restlichen haben wir noch nicht mal eine Antwort bekommen. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe.

Bitte melden Sie sich per Mail bei uns, falls Sie durch Ihre Beschwerde feststellen, dass auch Ihr Versicherer doppelt abkassiert hat. Und sagen Sie uns am besten auch, wer Ihr Versicherer ist.

Weitersagen
Email
 
SchnÀppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂŒr Sie entdeckt hat.

Jahresabo „Hörzu“ und Kinogutscheine fĂŒr 15 Euro

Beim Anbieter „Zeitschriften & Co.“ gibt es die Programmzeitschrift „Hörzu“ im Jahresabo fĂŒr knapp 15 Euro inklusive Versand. Die gute alte „Hörzu“ gehört noch immer zu den drei meistverkauften Fernsehzeitschriften und erscheint im Wochenrhythmus. Der regulĂ€re Preis fĂŒr das Jahresabo betrĂ€gt fast 120 Euro. Obendrauf gibt es zwei Gutscheine fĂŒr die UCI-Kinos, die es in vielen StĂ€dten gibt.

Damit sich das Abo nicht zum regulĂ€ren Preis verlĂ€ngert, mĂŒssen Sie es rechtzeitig kĂŒndigen. Erledigen Sie das am besten frĂŒhzeitig per E-Mail an kuendigung@zeitschriftenundco.de, damit Sie es spĂ€ter nicht vergessen.

Weitersagen
Email Zum SchnÀpchen
 

Ebay: Bis zu 20 Prozent auf Haushalt, Schmuck und Mode

Wer die SchnĂ€ppchenjagd am „Black Friday“ in zwei Wochen nicht abwarten kann, bekommt derzeit bei Ebay 15 beziehungsweise 20 Prozent Nachlass mit dem Gutscheincode „PRAESENT19“. Den Rabatt gibt es aber nur auf bestimmte Produkte in den Kategorien Haus und Garten, Spielzeug, Schmuck und Uhren sowie Mode und Beauty. In unserer Stichprobe fanden wir einen Wassersprudler von Sodastream und eine Uhr von Armani deutlich gĂŒnstiger als bei anderen HĂ€ndlern. Vergleichen Sie aber immer die Preise, zum Beispiel auf Idealo, billiger.de oder Geizhals – denn die Prozente allein sagen nichts aus.

Weitersagen
Email Zum SchnÀpchen
 

Digitales Fahrtenbuch: 20 Prozent Rabatt auf Vimcar

Wer einen Dienstwagen fĂ€hrt, muss die private Nutzung versteuern. Statt die pauschale Steuer zu zahlen, ist es oft gĂŒnstiger, ein Fahrtenbuch zu fĂŒhren. Als rechtssicher und komfortabel schĂ€tzt Finanztip das digitale Fahrtenbuch von Vimcar ein. Die Hard- und Software ist allerdings mit fast 19 Euro im Monat nicht ganz billig (Vimcar gibt 15,90 Euro an, es kommt aber noch die Mehrwertsteuer drauf). Mit dem Gutscheincode „finanztip2020“ können Sie das Abo 20 Prozent gĂŒnstiger abschließen – und das dauerhaft. Das Angebot gilt bis 30. November und ist nur fĂŒr Neukunden. Hier können Sie sich ĂŒber das Produkt informieren.

Weitersagen
Email Zum SchnÀpchen
 

1. Soli und Grundrente: Groko stellt Millionen von BĂŒrgern besser

Die Koalitionspartner Union und SPD haben die letzten HĂŒrden bei zwei Großprojekten ausgerĂ€umt, die Millionen BundesbĂŒrger entlasten.

Zum einen verabschiedete der Bundestag gestern das weitgehende Ende des SolidaritĂ€tszuschlags (siehe Bild oben): Ab 2021 soll er fĂŒr die meisten entfallen. Sparer und Anleger mit mehr als 801 Euro Zinsen oder Aktiengewinnen im Jahr mĂŒssen ihn allerdings weiter zahlen. Auch wer als Single mehr als rund 73.000 Euro brutto im Jahr verdient, zahlt weiter Soli, wenn auch weniger als bisher. Spitzenverdiener ab 109.000 Euro mĂŒssen ihn weiterhin komplett entrichten. FĂŒr Paare gelten andere Werte, abhĂ€ngig auch von der Zahl der Kinder. Alle Details finden Sie im Ratgeber SolidaritĂ€tszuschlag.

Zum anderen die Grundrente: Wer mindestens 35 Beitragsjahre in der Rentenversicherung hat und am Ende trotzdem eine sehr kleine Rente bekommt, soll kĂŒnftig eine Aufstockung erhalten. Technisch gesprochen: Wer im Schnitt nur 0,3 bis 0,8 Rentenpunkte erworben hat, bekommt die Grundrente. Zu den 35 Jahren zĂ€hlen auch Elternzeiten oder die Pflege von Angehörigen. Die Idee: Wer jahrelang in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll mehr kriegen als die Grundsicherung, auf die jeder ein Anrecht hat.

Die Grundrente wird nicht ohne Vorbehalte ausgezahlt: Wer Einkommen hat, etwa aus Lebensversicherungen, Betriebsrenten oder Vermietungen, darf als Single nach der Aufstockung nicht ĂŒber 1.250 Euro im Monat kommen; Paare nicht ĂŒber 1.950 Euro. Das eigene Heim spielt fĂŒr die Berechnung dagegen keine Rolle. Anders als beim Soli muss die Grundrente aber erst noch durch den Bundestag gebracht werden.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

2. Neue Karte: Wo Ihr Handy keinen Empfang hat

Die Bundesnetzagentur hat eine Landkarte ins Internet gestellt, auf der Sie sehen können, wo es noch LĂŒcken beim Handyempfang gibt. Praktisch: Es lassen sich die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 einzeln auswĂ€hlen und so vergleichen. Die Karte entstand aus den freiwilligen Messungen von fast 200.000 Nutzern der App „Breitbandmessung“. Die LTE-Abdeckung könnte allerdings etwas ungenauer erfasst worden sein. Denn die App geht auch dann von einem LTE-Funkloch aus, wenn im Handytarif LTE nicht freigeschaltet ist – es sind noch Millionen Sim-Karten ohne LTE im Umlauf.

Wenn auch Sie niemals die Buchstaben LTE, 4G oder L oben im Display Ihres Smartphones sehen, sollten Sie Handy und/oder Tarif wechseln. Jedes halbwegs aktuelle Smartphone beherrscht die neue Netztechnik. Und mittlerweile sind auch die meisten Handytarife LTE-fĂ€hig. Wohnen Sie in einer grĂ¶ĂŸeren Stadt, kommen Sie wahrscheinlich mit dem O2-Netz aus. Dann empfehlen wir die Allnet-Flat LTE All 3 GB von Winsim* fĂŒr 8 Euro im Monat.

Unsere Empfehlungen im Vodafone- und Telekom-Netz sind etwas teurer: rund 10 beziehungsweise 14 Euro. DafĂŒr ist die Netzabdeckung vor allem auf dem Land besser. Das ergaben die Netztests der Fachmedien „Connect“ und „Chip“. Diese arbeiten mit standardisierter Messtechnik. Allerdings können die Tester nicht jeden Winkel der Republik abfahren. Wie die drei Handynetze im Detail abschneiden, erfahren Sie im Ratgeber.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche

RĂŒrup-Rente: Wann sie wirklich Steuern spart und wann Sie besser die Finger davon lassen sollten.

Twitter Button Facebook Button Email Button
 

3. Letzte Chance: Lebenspartnerschaft in Ehe umwandeln und Steuern zurĂŒckholen

Schwule und lesbische Paare dĂŒrfen seit zwei Jahren heiraten. Davor gab es fĂŒr sie als Trostpflaster die „eingetragene Lebenspartnerschaft“. Die Steuerersparnis durch das sogenannte Ehegattensplitting blieb den Paaren aber bis 2012 verwehrt. Diesen Steuervorteil können Sie aber rĂŒckwirkend doch noch bekommen! Bedingung: Sie mĂŒssen Ihre eingetragene Lebenspartnerschaft bis zum Ende des Jahres in eine Ehe umwandeln lassen.

Haben Sie sich zwischen 2001 und 2012 verpartnert, dann könnte es fĂŒr Sie um viele Hundert ja sogar mehrere Tausend Euro gehen. Den grĂ¶ĂŸten Unterschied macht das Ehegattensplitting, falls Sie und Ihr Partner seinerzeit sehr unterschiedlich verdient haben. Und so geht’s: Die Umwandlung Ihrer Lebenspartnerschaft in eine Ehe beantragen Sie beim Standesamt. Sie mĂŒssen persönlich erscheinen und Ihre Ausweise dabeihaben. Wichtig nochmal: Das mĂŒssen Sie dieses Jahr noch erledigen! Ab dann gilt Ihre komplette Partnerschaft rĂŒckwirkend als Ehe.

Anschließend haben Sie bis Ende 2020 Zeit fĂŒr den nĂ€chsten Schritt: Beantragen Sie beim Finanzamt, dass Sie sich zusammen veranlagen lassen und Ihre Steuerbescheide der betreffenden Jahre geĂ€ndert werden. Falls Sie noch keine SteuererklĂ€rung abgegeben haben, können Sie das nachholen. Übrigens: Auf die Steuererstattung bekommen Sie möglicherweise noch Zinsen vom Finanzamt.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

4. Betriebsrentner werden ab 2020 entlastet

Gerade schauen alle auf die Grundrente (siehe Text weiter oben) – da ging fast unter, dass auch mehrere Millionen Betriebsrentner ab dem kommenden Jahr deutlich profitieren sollen. Damit hat die Große Koalition nach monatelangen Debatten angepackt, worĂŒber schon lange Unmut herrscht: Die hohen Abgaben an die gesetzliche Krankenkasse.

Das Problem: Seit 2004 mĂŒssen alle Betriebsrentner, die mehr als die Freigrenze von derzeit gut 155 Euro monatliche Rente beziehen, den vollen Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenkasse und Pflegeversicherung auf die gesamte Rente zahlen.

Das macht einiges aus, denn fĂŒr Kranken- und Pflegeversicherung gehen derzeit rund 18 Prozent ab. Besonders Ă€rgerlich ist das fĂŒr Rentner, die ihre betriebliche Altersvorsorge vor 2005 abgeschlossen haben. Sie zahlten bereits auf ihre Einzahlungen Steuern und Abgaben – und werden so doppelt zur Kasse gebeten. Damit hat es nun ein Ende.

Die Große Koalition hat den doppelten Beitrag zwar nicht ganz beseitigt, aber kĂŒnftig werden deutlich weniger betroffen sein. Denn SPD und Union machen aus der Freigrenze einen Freibetrag: Wer kĂŒnftig mehr als etwa 160 Euro monatliche Betriebsrente bezieht, soll nur auf den Betrag, der diese 160 Euro ĂŒbersteigt, die Abgaben zur Krankenkasse bezahlen.

Leider gilt die Änderung nicht rĂŒckwirkend. Die Einigung muss noch in einen Gesetzentwurf gegossen und vom Bundestag verabschiedet werden. Wir bleiben fĂŒr Sie dran.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

5. Auch wichtig: Sky fÀllt aus, Thomas Cook sagt ab und Wohngeld steigt an

+++ Sky will seine Kunden fĂŒr die Störungen beim Bundesliga-Spitzenspiel von vergangener Woche entschĂ€digen. WĂ€hrend der Partie Bayern MĂŒnchen gegen Borussia Dortmund funktionierte der Stream auf Sky Go und Skyticket lange nicht – Berichten zufolge die komplette erste Halbzeit. Alle Skyticket-Kunden mit Tages- oder Wochenticket sollen ihr Geld zurĂŒckbekommen. Sky-Abonnenten, die betroffen waren, sollen ebenfalls etwas bekommen. Sky will sich bei allen bis Ende des Jahres melden. +++

+++ Alle Hoffnungen, dass Thomas Cook als Ganzes gerettet werden kann, sind geplatzt. Das bedeutet, dass keine der gebuchten Reisen mehr stattfindet, auch die im Jahr 2020 nicht. Das erklĂ€rte der Insolvenzverwalter diese Woche. Damit sind alle 660.000 Reisen abgesagt, die ab dem Zeitpunkt der Pleite im September noch hĂ€tten stattfinden sollen. Darunter auch Reisen von den Tochterfirmen Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin. (Über Neckermann gebuchte Reisen von anderen Anbietern sind nicht betroffen.) Klar ist auch, dass das Geld der Zurich-Versicherung fĂŒr die Betroffenen jetzt erst recht nicht genĂŒgt. Trotzdem sollten Sie Ihren Anspruch beim Dienstleister Kaera geltend machen. SpĂ€ter könnte sich auch ein Kreditkarten-Chargeback lohnen. Mehr im Ratgeber. +++

+++ Viel zu wenige nehmen ihr Recht auf Wohngeld wahr. Unser Bericht darĂŒber erhielt vergangene Woche große Resonanz. Diese Woche kommt schon die nĂ€chste gute Nachricht fĂŒr alle, die unter 3.000 Euro Haushaltseinkommen haben und denen die Mietkosten davongaloppieren: Das Bundeskabinett will ĂŒber das Wohngeld HĂ€rte ausgleichen fĂŒr alle, die wegen der neuen CO2-Steuer mehr fĂŒrs Heizen zahlen mĂŒssen. FĂŒr Singlehaushalte wird das Wohngeld ab 2021 im Schnitt um 15 Euro im Monat steigen. FĂŒr jedes weitere Haushaltsmitglied sollen bis zu 3,60 Euro dazukommen. +++

Weitersagen
Email
 
 

Was halten Sie von der Kassenbon-Pflicht im Laden?

KĂŒnftig sollen immer Kassenbons ausgegeben werden mĂŒssen – zum Beispiel auch beim BĂ€cker. Was halten Sie davon?

  • Finde ich gut, so wird Steuerhinterziehung schwerer gemacht.
  • Im Prinzip sinnvoll. Aber fĂŒr CentbetrĂ€ge braucht niemand einen Kassenzettel. Das hĂ€lt nur den Laden auf.
  • Schlecht, das produziert nur unnötige Papierberge und belastet die Umwelt!

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grĂŒnen Button.

Weitersagen
Email Zum SchnÀpchen
 

Jetzt die Kfz-Versicherung wechseln – aber mit Bedacht

Die Werbung der Autoversicherer lĂ€uft auf vollen Touren. „Krachend gĂŒnstig“ und „tierisch gut“ findet sich die Huk-Coburg im Werbespot mit zwei Widdern (einen davon sehen Sie oben). „Zahl pro Kilometer, zahl nur was du fĂ€hrst“, predigen die Mönche im Autokloster von Friday. Nicht mal das Mailpostfach ist vor solcher Werbung sicher. Es sei „irre vernĂŒnftig“, jetzt zum Versicherer Verti zu wechseln. Puh.

Dabei ist die Idee, jetzt die Versicherung zu wechseln ja genau richtig. Dadurch lassen sich oft mehrere Hundert Euro sparen. Nur sollten Sie eben nicht bei der erstbesten Versicherung in Ihrem Mailpostfach abschließen. Wenn Sie eine wirklich gute und gĂŒnstige Autoversicherung finden wollen, hilft die Werbung nicht weiter.

1. KĂŒndigen und Preise vergleichen

Stellen Sie also jedes Jahr im November Ihre Autoversicherung in Frage. Die meisten Versicherten können ihre Kfz-Versicherung zum Jahresende wechseln. DafĂŒr muss Ihre KĂŒndigung einen Monat vorher bei Ihrem alten Versicherer eingegangen sein. Stichtag ist daher der 30. November. Davor sollten Sie eine neue, gĂŒnstigere Versicherung gesucht und gefunden haben.

2. Immer zweimal vergleichen

Die aktuelle Finanztip-Analyse zeigt, dass Sie die höchsten Chancen auf den gĂŒnstigsten Preis haben, wenn Sie zweimal vergleichen. ZunĂ€chst auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen dafĂŒr Verivox oder Check24 – die haben in unserem umfangreichen Portaltest die besten Ergebnisse erzielt.

Doch damit sind Sie noch nicht am Ziel. Zwar geben beide eine „Nirgendwo gĂŒnstiger“-Garantie, doch die fĂŒhrt etwas in die Irre. Die Portale wollen damit garantieren, dass Sie fĂŒr die Versicherungen nicht mehr zahlen als direkt beim Anbieter. Aber eben nicht, dass Sie auf dem Portal die gĂŒnstigste Versicherung finden.

Geben Sie deshalb Ihre Daten zusĂ€tzlich bei der Huk24 ein. Die Direktversicherung ist vor allem in der Wechselsaison mit sehr gĂŒnstigen Preisen am Start. Nur leider ist sie auf keinem der gĂ€ngigen Vergleichsportale vertreten. Wohlgemerkt Huk24, nicht huk.de. Denn da finden Sie die Mutterfirma Huk-Coburg. Das ist die mit der Widder-Werbung, die aber höhere Preise verlangt.

Also: erst Verivox* oder Check24*, dann Huk24*! Und das beste Angebot auswÀhlen.

3. Tarif jetzt passend machen

Denken Sie daran, nicht nur den Preis in Frage zu stellen, sondern auch sich selbst. Denn Sie sollten sich einmal in Ruhe ĂŒberlegen, ob Sie Ihre Versicherung wieder mit denselben Tarifmerkmalen abschließen wollen wie bisher. Da hat die Friday-Werbung (oben im Bild) schon recht. Also: Fahren Sie vielleicht weniger als zuvor? Aber auch: Zahlen Sie Ihren Beitrag bereits – gĂŒnstig – auf einen Schlag einmal im Jahr? Beteiligen Sie sich an den Kosten fĂŒr SchĂ€den? Können Sie den Kreis der Fahrer verkleinern? Einen festen erfahrenen Zweit-Fahrer können Sie meistens kostenlos mitversichern, jede weitere Person treibt den Preis nach oben.

Achten Sie bei alledem darauf, welche Merkmale ein guter Tarif in jedem Fall haben sollte. Und nun viel Erfolg beim Wechseln!

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche

... weniger Steuern zahlen wir Deutsche ab 2021, weil der SolidaritĂ€tszuschlag teilweise abgeschafft wird. Spitzenverdiener mĂŒssen den Soli weiterhin bezahlen.

Weitersagen
Twitter Button Facebook Button
Zum Ratgeber
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Montag, 18. November, Daniel Pöhler bei Sat1 FrĂŒhstĂŒcksfernsehen
Dienstag, 19. November, Hermann-Josef Tenhagen bei MDR um vier
Donnerstag, 21. November, Hermann-Josef Tenhagen bei N-TV
Freitag, 22. November, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur fĂŒr neue Kunden)
0,25 % p.a.
fĂŒr 4 Monate bis 50.000 €
die besten regulĂ€ren Angebote (fĂŒr alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,4 % p.a.

Cosmosdirekt
0,31 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,4 % p.a.

Cosmosdirekt
0,31 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,91 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.
 
0,4 % p.a.
 
bis 24 Monate
1,11 % p.a.
 
NIBC Direct
0,8 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,6 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
NIBC Direct
0,9 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die gĂŒnstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart S (Vodafone-Netz)
 
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart L (Vodafone-Netz)
FluggastentschÀdigung
 
Rechtshelfer
Claim Flights

 
Sofort-EntschÀdigung
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhÀngige Finanzberatung
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen
Winninger

FINANZTIP

Dieser Newsletter wurde gesendet an: [[EMAIL_TO]]


Newsletter abonnieren     Newsletter abbestellen


Impressum     Datenschutz     ©Finanztip 2019

Bildrechte:
Doppelte Rechnung: Tom Merton / GettyImages [Montage Finanztip] -- Soli-Abstimmung: Michael Kappeler /dpa -- Breitbandkarte: Screenshot Breitbandmessung.de -- Video der Woche: Finanztip -- Ehe fĂŒr alle: Axel Heimken / dpa -- Betriebsrentner: RainStar / GettyImages -- BVB gegen FCB: Matthias-Balk / dpa -- Huk-Coburg-Werbung: Screenshot, Youtube.de, Huk-Coburg-Werbespot -- Friday-Werbung: Screenshot, Youtube.de, Friday-Werbespot.

* Was das Sternchen neben Links bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhĂ€ngig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfĂŒgbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhĂ€ngigen Experten untersuchen regelmĂ€ĂŸig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergĂŒtet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hĂ€ngt allein davon ab, ob ein Angebot gut fĂŒr Sie als Verbraucher ist.

In der Rubrik „SchnĂ€ppchen der Woche“ informieren wir Sie außerdem ĂŒber kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prĂŒfen wir ausdrĂŒcklich nicht die QualitĂ€t, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhĂ€ngige Redaktion.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.

Finanztip ist gemeinnĂŒtzig.
Alle unsere ÜberschĂŒsse gehen in die Arbeit zur Information der Verbraucher. Die Arbeit unserer Experten und Redakteure unterliegt dem strengen Kodex des Deutschen Presserats.