ING fĂŒhrt KontogebĂŒhren ein -- „Stern“-Abo -- Krebs-Versicherungen sind Quatsch -- Mietendeckel tritt in Kraft -- Video zu Cost-Average-Effekt -- Podcast zu Bankberatung -- Kinderserie: So finden Sie einen Kita-Platz -- Reisen nach China stornieren -- -- --

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Richtig kĂŒndigen: So bleiben Sie nicht in teuren VertrĂ€gen hĂ€ngen

Weg damit: VertrĂ€ge sicher kĂŒndigen

In der Post liegt die neue Bahncard. Mist! Schon wieder die KĂŒndigung vergessen. Bei einem Mobilfunkanbieter gibt‘s gĂŒnstig ein tolles Handy. Nur hat sich der alte Vertrag gerade um ein Jahr verlĂ€ngert.

Neue VertrĂ€ge abschließen – das machen uns die Anbieter leicht. Ein paar Daten eintippen, ein Klick, fertig. Aber wenn wir erst mal am Haken sind, hoffen die Anbieter, dass wir den Vertrag möglichst vergessen. Und wehe, wir wollen raus aus dem Vertrag! Dann fĂ€ngt das Suchen an: Nach der KĂŒndigungsfrist, der Anbieter-Adresse, der Kundennummer.

Wir zeigen Ihnen, welche Strategien dagegen helfen – und wie Sie zum KĂŒndigungsprofi werden!

Der wichtigste Tipp zuerst: VertrĂ€ge, die lĂ€nger laufen, sollten Sie immer vorsorglich kĂŒndigen. Und zwar direkt nach Ablauf der zweiwöchigen Widerrufsfrist. Das hat zwei Vorteile: Sie vergessen die KĂŒndigung spĂ€ter nicht und der Anbieter bekommt sie garantiert rechtzeitig. Außerdem haben Sie ein Druckmittel in der Hand fĂŒr einen besseren Preis, falls Sie doch verlĂ€ngern. In aller Regel wird der Anbieter versuchen, Sie mit einem guten Angebot zum Bleiben zu bewegen.


KĂŒndigen ist leichter geworden

Bereits seit Oktober 2016 mĂŒssen Anbieter eine KĂŒndigung per E-Mail grundsĂ€tzlich akzeptieren. Die Unternehmen können nicht mehr auf einen unterschriebenen Brief bestehen. Das gilt fĂŒr fast alle VertrĂ€ge: Bankkonten, Versicherungen, Strom- sowie HandyvertrĂ€ge und viele mehr. Ein paar Punkte sollten Sie dennoch beachten. So muss erkennbar sein, dass die KĂŒndigung tatsĂ€chlich von Ihnen kommt: Schicken Sie sie von der E-Mail-Adresse ab, die beim Anbieter hinterlegt ist. Und schreiben Sie am besten eine Kunden- oder Vertragsnummer dazu.

FĂŒr Ă€ltere VertrĂ€ge aus der Zeit vor Oktober 2016 gilt die E-Mail-KĂŒndigung nicht unbedingt. Sie mĂŒssen im Vertrag nachschauen, welche Bedingungen dafĂŒr gelten. Außerdem reicht fĂŒr Miet- und ArbeitsvertrĂ€ge sowie notariell beurkundete VertrĂ€ge eine KĂŒndigung per E-Mail weiterhin nicht aus.

Vorbildlich finden wir Anbieter, denen man jederzeit mit einem Klick im Online-Kundenbereich kĂŒndigen kann. So geht das zum Beispiel bei Netflix oder Spotify. Andere wie Sky oder die Bahn machen es ihren Kunden unnötig schwer. Wie Sie deren KĂŒndigungs-HĂŒrden ĂŒberwinden, erklĂ€ren wir spĂ€ter im Text.


Die richtige Strategie fĂŒr die E-Mail-KĂŒndigung

Es kann leider vorkommen, dass der Anbieter behauptet, die KĂŒndigung niemals erhalten zu haben. Das Problem: Sie als Kunde mĂŒssen dann beweisen, dass die KĂŒndigung angekommen ist. Bei einer Mail haben Sie schlechte Karten. Der Postausgang Ihres E-Mail-Programms wird kaum helfen. Deshalb empfehlen wir folgende Strategie: KĂŒndigen Sie deutlich vor Ablauf der KĂŒndigungsfrist „zum nĂ€chstmöglichen Zeitpunkt“ und bitten Sie um eine BestĂ€tigung „mit Angabe des Enddatums“ Ihres Vertrags. Diese BestĂ€tigung ist dann Ihr Beweis, dass die KĂŒndigung ankam. Nur StromvertrĂ€ge mit Bonuszahlung sollten Sie anders kĂŒndigen. Warum und wie, steht auf unserer Website.

Unsere E-Mail-Strategie funktioniert allerdings nicht bei Last-minute-KĂŒndigungen kurz vor Ablauf der KĂŒndigungsfrist. DafĂŒr empfehlen wir ganz klassisch Einschreiben oder Fax.

Welche weiteren Fallen beim KĂŒndigen lauern und wie Sie aus VertrĂ€gen von Sky, Bahn, Telekom, Fitness-Studio und Co. herauskommen, lesen Sie in der Fortsetzung auf unserer Website.

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SchnÀppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂŒr Sie entdeckt hat.

„Stern“ im Mini-Abo

Wer den „Stern“ gerne liest und nicht im Abo hat, kann jetzt sechs Ausgaben im Mini-Abo fĂŒr insgesamt 6 Euro beziehen. Also fĂŒr 1 Euro statt 4,90 Euro Kioskpreis pro Heft. Das Abo lĂ€uft automatisch aus, Anbieter ist Eventus.

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GĂŒnstiges iPhone 11 mit Vielsurfer-Tarif im O2-Netz

Vielsurfer kommen jetzt besonders gĂŒnstig an ein iPhone 11 (64 GB). Bei Winsim gibt es das neuste Smartphone von Apple im Paket mit einem 10-Gigabyte-Tarif fĂŒr 35 Euro im Monat. FĂŒr GerĂ€t und Tarifabschluss fallen anfangs nochmal 60 Euro an. Alles in allem kommen Sie mit diesem Angebot auf zwei Jahre gerechnet um gut 230 Euro gĂŒnstiger, als wenn Sie das iPhone gĂŒnstig kaufen und getrennt einen vergleichbaren Tarif abschließen.

Mit der Allnet-Flat telefonieren Sie kostenlos im O2-Netz. Aber Vorsicht: Gerade auf dem Land schwĂ€chelt das Netz von TelefĂłnica vielerorts noch. Wichtig: Denken Sie unbedingt daran, nach 24 Monaten wieder zu kĂŒndigen (mindestens mit 3 Monaten Vorlauf). Danach haben Sie das Handy abbezahlt und der Tarif wird viel zu teuer.

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Bluetooth-Boxen bei Saturn

Wer einen neuen Lautsprecher fĂŒr sein Handy sucht, findet gerade bei Saturn ein paar gute Angebote. Besonders preiswert im Vergleich ist der Bose SoundLink Mini II fĂŒr 99 Euro. Aber auch die JBL-Modelle Charge 3 (100 Euro) und Flip Essential (59 Euro) lohnen einen Blick. Wer ein anderes Modell ins Herz schließt, sollte noch mal den Preis vergleichen.

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1. ING-Girokonto: Ab Mai nicht mehr uneingeschrÀnkt kostenlos

Die ING gehört zu den langjĂ€hrigen Finanztip-Empfehlung: Beim Girokonto, der Kreditkarte und dem Depot konnte uns die Bank ĂŒberzeugen. Das Ă€ndert sich jetzt, denn ab Mai 2020 verlangt die grĂ¶ĂŸte Direktbank Deutschlands GebĂŒhren fĂŒr ihr Girokonto. Kostenfrei ist das Konto nur noch, wenn jeden Monat 700 Euro eingehen. Ansonsten zahlen Kunden 4,90 Euro im Monat.

FĂŒr etwa drei von vier ING-Kunden ist das nicht so wild, weil sie die Bedingung erfĂŒllen. Alle anderen sollten sich umsehen. Denn es gibt nach wie vor gĂŒnstige Alternativen: zum Beispiel DKB*, Comdirect* und Norisbank*. Unser Girokontorechner hilft Ihnen dabei.

Dass Banken die GebĂŒhren beim Girokonto erhöhen, ist nichts Neues. So langsam erfasst es aber auch die Direktbanken. Da gab es schon neue Kosten fĂŒr das Zahlen in fremder WĂ€hrung oder fĂŒr Abhebung von zu kleinen Summen am Automaten. Aber KontofĂŒhrungsgebĂŒhren von knapp 5 Euro sind durchaus auf Sparkassen-Niveau.

Auch die DKB hat ihre besonders guten Konditionen bereits an einen Geldeingang von 700 Euro geknĂŒpft wie jetzt die ING. Die Konsequenzen, falls dieser unterschritten wird, sind aber deutlich milder: Sie verzichtet weiter auf KontogebĂŒhren, allerdings kostet das Bezahlen und Geld abheben außerhalb der Eurozone GebĂŒhren und der Dispozins ist etwas schlechter. Das Konto lĂ€sst sich also weiter kostenlos nutzen und bleibt eine Empfehlung.

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2. Warum eine Krebs-Versicherung unnötig ist

Jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs, so die aufrĂŒttelnde Botschaft am Weltkrebstag vergangenen Dienstag. Clevere GeschĂ€ftsleute haben aus solchen Statistiken lĂ€ngst ein Produkt gestrickt: die Krebs-Versicherung. So eine vertreiben zum Beispiel die Hansemerkur und der Versicherungsvermittler Getsurance.

Braucht das jetzt jeder? Nein.

Denn egal wie hÀufig Krebs vorkommt, es ist nur eine der Krankheiten, die Sie treffen können. Eine Krebs-Versicherung deckt also nicht alle Gesundheitsrisiken ab. Und selbst bei Krebs zahlt sie nicht immer. Bei Getsurance beispielsweise sind Vorstufen von Krebs nicht versichert, LeukÀmie und Hautkrebs nur in bestimmten FÀllen. Nach einer anerkannten Diagnose zahlt die Versicherung dann einmalig die vereinbarte Summe.

Wer im Job steht, sollte besser ĂŒber eine BerufsunfĂ€higkeitsversicherung (BU) nachdenken. FĂŒr die BU spielt es keine Rolle, warum Sie nicht mehr arbeiten können, ob wegen einer Krankheit oder einem Unfall. Krebs ist auch eher selten der Grund fĂŒr eine BerufsunfĂ€higkeit. Psychische Erkrankungen sind ein viel hĂ€ufigerer Grund, warum Menschen ihren Beruf lĂ€ngere Zeit nicht ausĂŒben können.

Je frĂŒher und gesĂŒnder Sie eine solche Versicherung abschließen, desto gĂŒnstiger kommen Sie am Ende weg. Kommt eine BU fĂŒr Sie nicht infrage, gibt es immer noch bessere Alternativen.

Wie auch immer Sie versichert sind: Gehen Sie regelmĂ€ĂŸig zur Vorsorge und leben Sie gesund. Einen besseren Schutz gegen Krebs gibt es nicht.

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Wie lÀuft eigentlich der Termin beim Bankberater? Anja hat's in der Filiale an der Ecke mal ausprobiert und durfte erleben, wie der Berater Vermögen verbrÀt...

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3. Berliner Mietendeckel verabschiedet: Das sind Ihre Rechte

Ende Januar haben die Berliner Abgeordneten das Gesetz zur Mietenbegrenzung endgĂŒltig verabschiedet. Es fehlt nur noch die Veröffentlichung, damit es in Kraft tritt. Die wird im Februar erwartet. Das Gesetz gilt fĂŒr rund 90 Prozent aller Berliner Mietwohnungen, die vor 2014 bezugsfertig wurden – insgesamt 1,5 Millionen Wohnungen. Die Mieten in Berlin werden dadurch eingefroren und teilweise sogar gesenkt. Stichtag ist der 18. Juni 2019.

Das bedeutet im Wesentlichen:

1. Mieterhöhungen sind bis Ende 2021 nicht mehr möglich. Haben Sie nach dem Stichtag eine Erhöhung bekommen, gilt diese nicht lĂ€nger – auch wenn Sie zugestimmt haben.
2. Ab 2022 sind Mieterhöhungen möglich, aber um höchstens 1,3 Prozent im Jahr. Eine Erhöhung nach Modernisierung ist auf 1 Euro pro Quadratmeter gedeckelt.
3. Sehr hohe Mieten werden gesenkt auf neu festgelegte Obergrenzen. Die richten sich nach Baujahr, Lage und Ausstattung.

Was mĂŒssen Vermieter jetzt tun? Vermieter mĂŒssen innerhalb von zwei Monaten nach Inkrafttreten ihre Mieter anschreiben und sie ĂŒber die bisherige und die kĂŒnftige Miete aufklĂ€ren. Neun Monate nach Inkrafttreten dĂŒrfen sie nur noch die zulĂ€ssige Miete verlangen.

Was mĂŒssen Mieter jetzt tun? Falls Sie einer Mieterhöhung nach dem 18. Juni 2019 zugestimmt haben, sollten Sie nach Inkrafttreten des Gesetzes nur noch die alte Miete zahlen. Sie können Ihren Dauerauftrag sofort anpassen. Weisen Sie Ihren Vermieter auf die KĂŒrzung hin.

Falls Ihre Miete unabhĂ€ngig davon um mehr als 20 Prozent ĂŒber der neuen Obergrenze liegt, so ist das zukĂŒnftig verboten. Sie mĂŒssen dann nur noch die zulĂ€ssige Miete zahlen. Diese Regel gilt aber erst neun Monate nach Inkrafttreten, also wahrscheinlich ab Dezember 2020. Weitere Infos finden Sie bei der Stadt Berlin und dem Berliner Mieterverein.

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4. Coronavirus: Wann Sie Chinareisen kostenlos stornieren können

Wenn Sie Ihre anstehende Reise nach China aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nicht antreten wollen, stehen die Chancen gut, dass Sie kostenfrei stornieren können. Einen Rechtsanspruch haben Sie nicht. Viele Anbieter reagieren dennoch kulant.

Was gilt bei Pauschalreisen?
Kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter. Viele bieten Kunden die Möglichkeit, Reisen innerhalb der nĂ€chsten acht Wochen kostenfrei zu stornieren oder umzubuchen. Bei Reisen in die Provinz Hubei haben Sie gute Chancen, selbst wenn der Veranstalter sich querstellt. Grund ist eine offizielle Reisewarnung des AuswĂ€rtigen Amts. Wenn der Veranstalter die Reise selbst absagt, bekommen Sie Ihr Geld in jedem Fall zurĂŒck.

Was gilt bei selbstorganisierten Reisen?
Wenn Sie Flug und Hotel einzeln gebucht haben, sollten Sie zunÀchst Ihre Fluggesellschaft kontaktieren.

Es gibt viele Airlines, die China fĂŒr die nĂ€chsten Wochen ĂŒberhaupt nicht mehr anfliegen. Darunter auch die Lufthansa. Betroffene können dann umbuchen oder Ihr Geld zurĂŒckholen. Findet Ihr Flug hingegen statt, sind Sie auf die Kulanz der Airline angewiesen.

Wenn Sie den Flug storniert oder umgebucht haben, sollten Sie sich an die Plattform wenden, auf der Sie das Hotel gebucht haben. Was Sie fĂŒr die Stornierung zahlen mĂŒssen, hĂ€ngt ganz von den Buchungsbedingungen und der Kulanz von Hotel und Vermittler ab.

Wann zahlt die ReiserĂŒcktrittsversicherung?
Eine ReiserĂŒcktrittsversicherung springt nur ein, wenn Sie eine Reise wegen einer Krankheit oder extremen Ereignissen wie einem Brand in Ihrer Wohnung nicht antreten können. Stornieren Sie Ihren Urlaub aus Angst vor einer Krankheit, zahlt die Versicherung nicht.

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5. Auch wichtig: Abheben im Supermarkt, Ryanair muss zahlen, StromzÀhler

+++ Geld abheben an der Kasse: Viele EinzelhĂ€ndler machen es ihren Kunden nun einfacher, beim Einkauf Bargeld abzuheben. Bei Aldi SĂŒd können Kunden jetzt schon ab fĂŒnf Euro Einkaufssumme ihr Portemonnaie mit Bargeld bestĂŒcken. Damit zieht der Discounter wieder mit Lidl gleich, der bereits Ende des Jahres die Grenze entsprechend gesenkt hatte. Die Drogerie-Kette dm bietet diesen Service seit Neustem bereits beim Kauf eines Schokoriegels oder Kaugummis an. Deren Filialen sind damit die ersten, die komplett auf einen Mindesteinkaufswert verzichten. +++

+++ Gute Nachrichten fĂŒr Ryanair-Kunden: Sie können EntschĂ€digung fĂŒr ausgefallene FlĂŒge wegen eines Pilotenstreiks im August 2018 verlangen. Das Landgericht Frankfurt am Main hat festgestellt, dass die Airline nicht alles Zumutbare unternommen hat, um die FlugausfĂ€lle zu verhindern (Az. 2-24 O 117/18). Ryanair hĂ€tte demnach Flugzeuge und Personal von anderen Gesellschaften mieten können. Noch ist das Urteil allerdings nicht rechtskrĂ€ftig. +++

+++ Lange hat es gedauert, aber jetzt geht der Pflichteinbau fĂŒr intelligente StromzĂ€hler los: Wer mehr als 6.000 Kilowattstunden Strom im Jahr verbraucht oder mit einer steuerbaren Nachtspeicherheizung oder WĂ€rmepumpe heizt, kommt als erstes dran. Etwas spĂ€ter im Jahr sind Betreiber von Photovoltaik-Anlagen und anderen kleineren Kraftwerken an der Reihe. 100 Euro ZĂ€hlermiete kostet das pro Jahr – viel mehr als die alten ZĂ€hler. Perspektivisch kann es sich lohnen, den Messstellenbetreiber zu wechseln. Noch gibt es keine wesentlich gĂŒnstigeren Angebote, aber das dĂŒrfte sich bald Ă€ndern. +++

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„Wer geschickt in Raten anlegt, macht besonders viel Gewinn!“ Finanzberater nennen das den Cost-Average-Effekt. Aber stimmt das wirklich? Oder ist das nur eine Verkaufsmasche?

 
 

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Serie Kinder und Geld, Teil 6: Die lange Suche nach dem Kita-Platz

Drei von fĂŒnf Eltern wĂŒnschen sich, ihr Kind nach dem ersten Geburtstag in eine Tagesbetreuung zu geben. Seit sieben Jahren haben Sie darauf einen Rechtsanspruch und die Gemeinden bezuschussen in der Regel die Betreuung. Es ist also alles prima geregelt, aber leider nur in der Theorie. Die eigentliche HĂŒrde besteht hĂ€ufig darin, ĂŒberhaupt einen Platz zu finden.

Seit Jahren mangelt es in Deutschland an BetreuungsplĂ€tzen – vor allem fĂŒr die ganz Kleinen. Obwohl stetig ausgebaut wird, ist die „BetreuungslĂŒcke“ zuletzt grĂ¶ĂŸer und grĂ¶ĂŸer geworden. Denn immer mehr Eltern wĂŒnschen sich einen Platz: Rund 331.000 fehlten 2018 fĂŒr Kinder unter 3 Jahren, vor allem in den GroßstĂ€dten. Bei den ĂŒber 3-JĂ€hrigen fehlten rund 125.000 PlĂ€tze.


Folgendes sollten Sie bei der Suche beachten:

1. Einen Plan machen

Viele Eltern verfolgen angesichts des Mangels die Strategie, ihr Kind bei Dutzenden Kitas auf die Warteliste zu setzen. Das erzeugt allerdings nur Chaos – bei den Eltern wie bei den Einrichtungen. Da kann man sich schnell verzetteln und verpasst die entscheidenden Vorstellungstermine. Besser ist es wahrscheinlich, sich gezielt ein paar gute Kandidaten auszusuchen und dann am Ball zu bleiben.

2. Die spÀten Winterkinder

Kitas nehmen die meisten neuen Kinder im August oder September auf, weil mit dem Start des Schuljahres die kĂŒnftigen ErstklĂ€ssler die Kita verlassen. Melden sollten sich Eltern möglichst im Vorjahr, und dann jeden Monat ihr Interesse erneut bestĂ€tigen, bis die Einrichtung entschieden hat. Schwierig ist das natĂŒrlich bei Kindern, die im Winter oder FrĂŒhling geboren sind. Dann landen die Eltern oft sehr weit hinten auf der Warteliste.

In diesem Fall kann es sinnvoll sein, sich zunĂ€chst eine Alternative zu suchen. Betreut werden kleine Kinder nicht nur in Kitas, sondern auch von TagesmĂŒttern und -vĂ€tern. Auch diese Art der Betreuung wird öffentlich gefördert – genauso wie die Kitas. Listen mit Adressen liegen in der Regel in JugendĂ€mtern und RathĂ€usern aus.

Serie Kinder und Geld

Die TagesmĂŒtter antworten in der Regel schneller als Kitas: Sie können direkt entscheiden, ob sie noch ein Kind aufnehmen. Außerdem werden bei ihnen nicht nur im Herbst PlĂ€tze frei: Denn die Betreuung durch eine Tagesmutter ist nur bis zum dritten Geburtstag möglich, dann muss das Kind wechseln.

Das hat zwar den Nachteil, dass Sie spÀter immer noch einen Kita-Platz brauchen. Aber Sie haben Zeit gewonnen. Und der Platzmangel ist bei den Àlteren Kindern erheblich geringer.

Wo die Betreuung kostenlos ist, und was Sie tun können, wenn Sie einfach keinen Platz finden, lesen Sie in der Fortsetzung auf der Website.

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Zahl der Woche

... BetreuungsplĂ€tze fĂŒr unter 3-JĂ€hrige fehlen in Deutschland. Zwar gibt es grundsĂ€tzlich mehr KitaplĂ€tze, aber auch mehr Eltern, die fĂŒr ihre Kleinen einen Platz suchen.

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