Kinder ins Ausland schicken -- Supermarkt statt Bank -- Steuern fĂŒr die Zweitwohnung sparen -- Video: Wie finanziert man Autos am besten? -- lange VertrĂ€ge bei Verivox -- Podcast: ETF, WTF?! -- -- --

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Depot-Vergleich: TschĂŒss Flatex, willkommen Smartbroker!

Das sind die besten Depots fĂŒr Ihre ETFs

Bei den kostenlosen Wertpapierdepots hat sich einiges getan! In den vergangenen Wochen haben wir die Angebote fĂŒr Sie genau analysiert. Zwei bekannte Depot-Anbieter empfehlen wir jetzt nicht mehr: Die Direktbank ING und den Broker Flatex. DafĂŒr sind zwei Neulinge unter unseren Empfehlungen: Smartbroker und Trade Republic.

Falls Sie mit Wertpapieren noch nicht viel anfangen können, drei SĂ€tze vorab, bevor wir in die Analyse einsteigen: Heutzutage spart man fĂŒrs Alter am besten mit Aktien in einfachen Fonds (ETFs). Aufbewahren mĂŒssen Sie Ihre ETFs in einem Wertpapierdepot; komplett digital, kein Papierkram, versteht sich. Solche Depots gibt es bei Banken und reinen Depot-Anbietern, sogenannten Brokern. Wir haben uns beides angeschaut.

 

Neue GebĂŒhren: Flatex und ING schießen sich ins Aus

Kurz vor Weihnachten hatte der bislang gĂŒnstige Broker Flatex angekĂŒndigt, ab MĂ€rz 2020 eine DepotgebĂŒhr von 0,1 Prozent aufs Angesparte einzufĂŒhren. Damit erfĂŒllte er ein ganz zentrales Kriterium unseres Depot-Tests nicht mehr: keine laufenden GebĂŒhren!

Auch die ING mussten wir aus der Empfehlungsliste streichen. Die Direktbank gab im Februar bekannt, ab Mai eine GebĂŒhr fĂŒrs Girokonto zu erheben, wenn nicht mindestens 700 Euro pro Monat eingehen. Das betrifft lĂ€ngst nicht jeden. Aber Kombiangebote aus Depot, Girokonto und Kreditkarte gibt es bessere: bei der DKB*, Comdirect* oder Consorsbank* (jeweils ohne GrundgebĂŒhr).

 

Smartbroker ist die erste Adresse fĂŒr bisherige Flatex-Kunden

Vor allem bei den Brokern – also den Spezialisten fĂŒr den Wertpapierhandel – fĂŒllen neue Anbieter die Flatex-LĂŒcke. Mit Smartbroker ist Ende 2019 einer angetreten, der bessere Konditionen bietet als einst Flatex. Von uns empfohlene ETFs kosten dort pauschal 4 Euro KaufgebĂŒhr. Zahlreiche SparplĂ€ne sind kostenlos. Andere SparplĂ€ne kosten nur 80 Cent pro AusfĂŒhrung (also meistens pro Monat), solange Sie unter 400 Euro monatlich anlegen.

Smartbroker* ist also eine gute Adresse fĂŒr bisherige Flatex-Kunden, die ihr Depot zu einem neuen Broker ĂŒbertragen wollen. Wer sein Geld lieber einem altgedienten Anbieter anvertraut, kann auch zur Onvista Bank* wechseln. Deren Depot kommt ebenfalls ohne GrundgebĂŒhr aus. ETFs kaufen Sie fĂŒr 7 Euro, SparplĂ€ne kosten 1 Euro je AusfĂŒhrung.

 

Alles per App in der Trade Republic

Falls Sie sowieso alles mit dem Smartphone erledigen, bietet sich Trade Republic* an. Registrieren, kaufen, verkaufen – alles geht ausschließlich per App. Mit dem Computer oder Laptop können Sie das Depot nicht nutzen.

Kauf und Verkauf kosten pauschal 1 Euro, SparplĂ€ne ab 25 Euro sind derzeit kostenlos. Damit ist Trade Republic mit Abstand das gĂŒnstigste Depot!

Der Haken: Derzeit sind fast nur ETFs der Marke iShares (von Blackrock) zu haben und aufs Depot ĂŒbertragbar. Andere ETFs können Sie also nicht mitnehmen und mĂŒssen sie vor dem Wechsel verkaufen, falls Sie Ihr altes Depot auflösen wollen.

Wie Sie den Wechsel von Ihrem alten Depot-Anbieter gut ĂŒber die BĂŒhne bringen, steht in unserem Ratgeber. Wenn Sie Erfahrungen austauschen wollen, können Sie gerne diesen Artikel kommentieren oder im Forum schreiben. Ist Youtube Ihre Welt, legen wir Ihnen das aktuelle Video von Saidi ans Herz.

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SchnÀppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion fĂŒr Sie entdeckt hat.

10 bis 100 Euro Bonus von Growney

Dass kein teurer Fondsmanager fĂŒr die Altersvorsorge notwendig ist, zeigt das große Angebot an kostengĂŒnstigen Indexfonds (ETFs). Alles zur Wahl des richtigen ETFs steht in unserem Ratgeber. Wer sich nicht selbst darum kĂŒmmern will, kann auf digitale Anlegehelfer („Robo-Advisor“) zurĂŒckgreifen. Der von uns empfohlene Anbieter Growney bietet Neukunden bis zum 2. MĂ€rz einen Bonus zwischen 10 und 100 Euro bei Anlagesummen zwischen 1.000 und 20.000 Euro. Dazu mĂŒssen Sie bei der Depoteröffnung den Aktionscode „FINANZTIP2020“ eingeben und Ihren Anlagebetrag einzahlen.

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Bis zu 200 Euro Rabatt auf Apple-Computer

Beim Apple-HĂ€ndler Mactrade gibt es bis zum 4. MĂ€rz NachlĂ€sse von 50 bis 200 Euro auf bestimmte Macbooks und iMacs. In unserer Stichprobe war das aktuelle Macbook Air mit Rabatt bei Mactrade rund 20 Euro gĂŒnstiger als beim gĂŒnstigsten anderen HĂ€ndler im Preisvergleich von Idealo.

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„Falstaff“ im Jahresabo fĂŒr 6 Euro

Die Wein- und Gourmetzeitschrift „Falstaff“ informiert neunmal im Jahr ĂŒber die neuesten kulinarischen Trends. Bei zeitschriftendeals.de gibt es das Jahresabo derzeit fĂŒr 6 Euro statt knapp 66 Euro. Das Abo endet automatisch.

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1. EntschÀdigung im Abgasskandal: Volkswagen macht erstes Angebot

Im Musterprozess um die Betrugsdiesel von VW wird es keine schnelle Lösung geben. Die Verhandlungen zwischen Volkswagen und dem Verbraucherverband VZBV um einen außergerichtlichen Vergleich sind gescheitert. Ein solcher Vergleich hĂ€tte schnelles Geld fĂŒr die Betroffenen bedeutet. Volkswagen schiebt die Schuld auf den VZBV: Grund fĂŒr das Scheitern sollen die geforderten AbwicklungsgebĂŒhren von 50 Millionen Euro sein, die der Konzern nicht zahlen will.

Volkswagen kĂŒndigte aber ĂŒberraschend auf einer eigenen Website einen Direktvergleich mit den Kunden ĂŒber 830 Millionen Euro an. Jeder Kunde soll rund 1.350 bis 6.250 Euro erhalten – je nach Fahrzeugtyp und -alter. VW will das Geld denjenigen anbieten, die sich zur Musterfeststellungsklage angemeldet haben. EinschrĂ€nkungen: Sie mĂŒssen Ihr Fahrzeug mit dem Betrugsmotor EA 189 vor dem 1. Januar 2016 gekauft und zu der Zeit in Deutschland gewohnt haben – und Sie dĂŒrfen den Wagen noch nicht verkauft haben.

Sie mĂŒssen sich dann entscheiden: Entweder die von VW angebotene Summe jetzt – oder spĂ€ter möglicherweise eine grĂ¶ĂŸere Summe mit mehr Aufwand.

Ende MĂ€rz will der Konzern ein Formular fĂŒr die Abwicklung online stellen. Bis dahin sollten Sie abwarten, die Musterklage lĂ€uft normal weiter. Laut VZBV hat das Oberlandesgericht Braunschweig beide Parteien zu einem GĂŒtegesprĂ€ch eingeladen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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2. Lange VertrÀge: Stiftung Warentest rÀt von Verivox ab

Wer seinen Strom- oder Gasanbieter wechseln will, nutzt oft Vergleichsportale im Internet. Von einem der Portale rÀt die Stiftung Warentest seit voriger Woche ab: Verivox.

Denn Verivox hat in seinen Voreinstellungen fĂŒnf Filter außer Kraft gesetzt, also jegliche Vorgabe gestrichen: Vertragslaufzeit und -verlĂ€ngerung, Preisgarantie, KĂŒndigungsfrist sowie Anzahl der Tarife je Anbieter. Ausgeschlossen werden immer noch Vorkasse und Pakettarife.

Wenn Sie den Vergleich starten, ohne die Einstellungen zu Ă€ndern, werden nun auch Tarife mit zwei Jahren Vertragsbindung auf den oberen PlĂ€tzen angezeigt. Zahlt der Anbieter fĂŒrs erste Jahr einen Bonus, wĂŒrden Sie im zweiten Jahr wahrscheinlich in einem teuren Tarif festsitzen. Die Rangliste ist nach dem Preis im gĂŒnstigeren ersten Jahr sortiert.

Verivox wolle „MĂ€rkte transparent machen“, begrĂŒndet das Unternehmen die Änderung. Bestimmte Nutzer entschieden sich bewusst fĂŒr einen Tarif mit 24 Monaten Laufzeit, habe eine Umfrage ergeben.

Die Strom- und Gasrechner von Finanztip nutzen ebenfalls die Daten von Verivox (und kombinieren sie mit den Daten von Check24). Tarife mit mehr als einem Jahr Laufzeit zeigen wir aber nicht als Empfehlung an. Und wir filtern die Ergebnisse von vorneherein nach strengen Kriterien. Bonuszahlungen werden nur verrechnet, wenn Sie das so einstellen. Zweifelhafte Anbieter schließen wir ganz vom Vergleich aus.

Zum Preisvergleich von Spezial-Tarifen fĂŒr WĂ€rmepumpe oder Nachtspeicherheizung empfehlen wir Verivox weiterhin. Denn diese Tarife kann unser Stromrechner leider nicht anzeigen. Wir raten aber ausdrĂŒcklich, die Einstellungen auf Verivox zu verĂ€ndern. Besser so, als die Anbieter einzeln abzuklappern.

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Aktien – viel zu viel Risiko und viel zu aufwendig? Nein, denn es gibt einen Weg, der das Risiko minimiert und die Anlage in Aktien so einfach wie einen Dauerauftrag macht. ETFs! Jetzt auf Finanztip die neue Folge hören!

 

3. Supermarkt statt Bank: Diese Dinge können Sie beim Einkauf erledigen

Was, wenn die Bank in der NĂ€he schließt oder Sie als Kunde einer Direktbank ganz ohne Filialen auskommen mĂŒssen? Und was, wenn der nĂ€chste passende Geldautomat weit weg ist? Die Alternative: Kleine BankgeschĂ€fte können Sie immer einfacher beim Einkaufen miterledigen.

SchĂ€tzungsweise in 22.000 GeschĂ€ften können Sie mit Ihrer Girokarte (EC-Karte) kostenfrei Geld abheben. Und dafĂŒr mĂŒssen Sie immer weniger einkaufen. Bei der Drogeriekette dm geht das ab dem Kauf eines einzelnen Produkts. Bei Aldi SĂŒd und Lidl ab 5 Euro Einkaufswert. In anderen MĂ€rkten liegt die Grenze zwischen 10 und 20 Euro.

 

Geld einzahlen und Kleingeld loswerden

Im Laden können Sie auch Geld einzahlen: Unsere Girokonto-Empfehlung DKB* bietet das an („Cash im Shop“), aber auch die Smartphone-Bank N26 („Cash26“). Gratis ist der Service allerdings nicht: Die DKB kassiert dafĂŒr 1,5 Prozent pro Einzahlung. N26 nimmt das Gleiche auf Einzahlungen, die 100 Euro im Monat ĂŒbersteigen.

Wenn Sie sehr viel Kleingeld loswerden wollen, können Sie es in einigen SupermĂ€rkten in spezielle Automaten werfen. Sie erhalten dann einen Gutschein, den Sie gegen Waren oder Bargeld eintauschen können. Die Automatenbetreiber verlangen dafĂŒr aber hĂ€ufig eine saftige GebĂŒhr von 10 Prozent der eingezahlten Summe.

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4. Zweitwohnung: So sparen Sie bei der Steuer

Der Traumjob ist leider ganz schön weit von Ihrem Wohnort entfernt? Wer in so einer Situation nicht umziehen will und es sich leisten kann, nimmt sich hĂ€ufig eine zweite Wohnung und pendelt am Wochenende. Als ob das nicht schon teuer genug wĂ€re, wird in vielen StĂ€dten und Gemeinden eine Extra-Steuer fĂ€llig: die Zweitwohnsitzsteuer. Jede Kommune entscheidet selbst, ob sie die Steuer erhebt und wie hoch diese ausfĂ€llt. Das sollten Sie mit berĂŒcksichtigen, wenn Sie ein Jobangebot bekommen.

JĂŒngst haben einige StĂ€dte die Steuer erhöht. In Berlin etwa hat sich die Abgabe auf 15 Prozent verdreifacht. Und zwar auf die Jahreskaltmiete der Zweitwohnung, also die Miete nach Abzug von Heiz- und Nebenkosten. Bei einer jĂ€hrlichen Kaltmiete von 7.200 Euro mĂŒssten Sie in Berlin zum Beispiel 1.080 Euro abdrĂŒcken.

Von der Steuer befreien lassen können Sie sich, wenn Sie verheiratet sind, die Zweitwohnung fĂŒr die Arbeit brauchen und mit Ihrem Partner in der gemeinsamen Hauptwohnung zusammenleben.

Unverheiratete mit beruflich bedingter Zweitwohnung mĂŒssen zahlen – die Miete plus Zweitwohnsitzsteuer können sie womöglich bei der SteuererklĂ€rung absetzen, Stichwort Doppelte HaushaltsfĂŒhrung. Übrigens: RundfunkgebĂŒhren mĂŒssen Sie in jedem Fall nur einmal zahlen.

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5. Auch wichtig: Zuschuss fĂŒrs E-Auto gestiegen, mehr Zahlungen kontaktlos, Mietendeckel tritt in Kraft

+++ Seit Mittwoch gibt der Staat mehr Geld dazu, wenn Sie ein Elektroauto kaufen. FĂŒr batteriebetriebene Autos bis 40.000 Euro Listenpreis erhalten Sie statt 4.000 Euro nun 6.000 Euro. FĂŒr Plug-in-Hybride steigt die PrĂ€mie von 3.000 Euro auf 4.500 Euro. FĂŒr teurere Autos fĂ€llt der Zuschuss etwas geringer aus. Das Geld können Sie auch rĂŒckwirkend beantragen fĂŒr Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden. +++

 

+++ Das kontaktlose Bezahlen, zum Beispiel im Supermarkt, findet immer mehr Fans. Von allen EinsÀtzen der Girocard (EC-Karte) in Deutschland liefen 2019 fast 27 Prozent kontaktlos, also nur durch das Auflegen der Karte. Ein Jahr davor waren es erst knapp 10 Prozent. Die Kasse zeigt bei einem kontaktlos bezahlten Einkauf im Schnitt 33,93 Euro an und damit rund 13 Euro weniger als bei einer Zahlung, bei der die Girocard ins LesegerÀt geschoben wird. +++

 

+++ Am Sonntag tritt der Mietendeckel in Berlin in Kraft. Wurde Ihre Miete seit dem 18. Juni 2019 erhöht, gilt dann wieder die alte Miete. Mehr dazu hier. Falls es Streit gibt, sollten Sie sich an die Mieterberatung wenden. +++

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Video der Woche

FĂŒr ein Auto das Ersparte auf den Kopf hauen? Lohnt es sich vielleicht mehr, zu leasen oder zu finanzieren? Saidi hat nachgerechnet.

 
 

Serie Kinder und Geld, Teil 8: Kinder in die Welt schicken

Wenn Ihr Kind ein Jahr ins Ausland will, bahnt sich eine tolle Erfahrung an – und eine finanzielle Belastung. Die können Sie aber stemmen, auch wenn Sie keine Großverdiener sind (dazu spĂ€ter mehr). SpĂ€testens, wenn Tochter oder Sohn begeistert aus der Schule kommt, weil jemand von seinem Auslandsjahr erzĂ€hlt hat, wird es ernst und Sie mĂŒssen sich als Eltern mit dem Thema beschĂ€ftigen. Die meisten SchĂŒler, die ins Ausland gehen, tun das mit 15 bis 17 Jahren. Bewerbungen und GesprĂ€che beginnen oft ein Jahr vor der Abreise.

 

So finden Sie den richtigen Anbieter

Ein Schuljahr im Ausland kostet zwischen 6.000 und 25.000 Euro. Dabei ist ein Jahr in Europa etwas gĂŒnstiger als in Übersee. Australien und Neuseeland sind besonders teuer. Nicht alles, was gĂŒnstig aussieht, ist es am Ende auch: Achten Sie darauf, dass FlĂŒge, Versicherungen sowie ein Vor- und Nachbereitungsseminar im Preis inbegriffen sind.

In guten HĂ€nden ist Ihr Kind zum Beispiel bei den fĂŒnf Kooperationspartnern des Deutschen Bundestages fĂŒr den SchĂŒleraustausch mit den USA. Auf dem Vergleichsportal vom AJA (Arbeitskreis gemeinnĂŒtziger Jugendaustausch) können Sie gemeinnĂŒtzige Anbieter vergleichen, die sich selbst hohe QualitĂ€tsstandards gesetzt haben. Erkundigen Sie sich auch im Bekanntenkreis, das kann die Entscheidung erleichtern.

 

Das Auslandsjahr finanzieren: Stipendien und Bafög

Bevor Sie ein Auslandsjahr wegen der Kosten ablehnen, sollten Sie bedenken, dass es einige gute Stipendien und Finanzierungshilfen gibt – nicht nur fĂŒr Hochbegabte.

Das bekannteste ist das PPP-Stipendium fĂŒr die USA: Anfang Mai 2020 beginnt die Bewerbungsfrist fĂŒr das Auslandsjahr 2021/22. Es gibt auch viele regionale Stipendien, etwa Botschafter Bayerns, fĂŒr interessante LĂ€nder wie Indien, Brasilien oder China.

Einen guten Überblick ĂŒber die verschiedenen Programme bekommen Sie mit dem Stipendienlotsen des Bildungsministeriums.

Verdienen Sie nicht so viel und konnte Ihr Kind kein Stipendium ergattern, sollten Sie Auslands-Bafög beantragen. Fast 700 Euro im Monat gibt es im besten Fall. Außerdem zahlt der Staat zu den Reisekosten etwas dazu: 500 Euro innerhalb Europas, 1.000 Euro außerhalb. Das Geld mĂŒssen Sie nicht zurĂŒckzahlen.

Serie Kinder und Geld

Ihr Kind braucht eine Kreditkarte

Die deutsche Girocard (EC-Karte) ist im Ausland nicht so wichtig, Ihr Kind braucht eine Kreditkarte. Wir empfehlen fĂŒr MinderjĂ€hrige die Kreditkarten der Volkswagen Bank, DKB* und Commerzbank. Ebenfalls gut geeignet ist das Kinderkonto mit Kreditkarte der Comdirect.

 

Gut versichert im Ausland

Die sehr wichtige Haftpflicht gilt auch in anderen LĂ€ndern. Das kann allerdings auf sechs Monate oder ein Jahr begrenzt sein – schauen Sie in Ihrem Vertrag nach. Auch die Unfallversicherung gilt in der Regel weltweit.

Im Krankheitsfall hat Ihr Kind innerhalb der EU eine Grundabsicherung. Außerhalb der EU gilt die gesetzliche Krankenversicherung allerdings nicht. FĂŒr besseren Schutz empfehlen wir grundsĂ€tzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung.

Bei vielen Anbietern fĂŒrs Auslandsjahr sind passende Versicherungen bereits im Programmpreis enthalten. Fragen Sie im Zweifel nach.

 

Hallo, Mama und Papa! Das Handy weiter nutzen

FĂŒr das Auslandsjahr innerhalb der EU reicht in den ersten drei Monaten noch der deutsche Handyvertrag – das sogenannte Roaming hat die EU nĂ€mlich reguliert. Danach könnte sich der Mobilfunkanbieter ĂŒber die lange Reise beschweren und einen Aufpreis verlangen. Daher sollte sich Ihr Kind vor Ort einfach eine Prepaid-Karte besorgen. Mehr dazu auf unserer Website. Dort erfahren Sie auch, wie es mit Kindergeld und Steuern weitergeht – und warum es sich lohnt, selbst ein Gastkind aufzunehmen.

Gute Reise und tolle Erfahrungen!

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... mĂŒssen Kunden bei der Drogeriemarktkette dm kaufen – zum Beispiel eine Packung Kaugummis –, um dort kostenlos Geld abheben zu können.

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In der Rubrik „SchnĂ€ppchen der Woche“ informieren wir Sie außerdem ĂŒber kurzfristige und besonders gute Sonderangebote. Hierbei prĂŒfen wir ausdrĂŒcklich nicht die QualitĂ€t, sondern nur den Preis. Wichtig ist: Die Auswahl trifft auch hier ganz allein unsere unabhĂ€ngige Redaktion.

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