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Die zweite Welle – unsere 6 Tipps für die Corona-Krise

Die zweite Welle – unsere 6 Tipps für die Corona-Krise

Finanziell in Not wegen Corona? Das solltest Du wissen

Die zweite Welle ist da. Überall in Europa stecken sich mehr Menschen mit Corona an – auch in Deutschland. Im Berchtesgadener Land wurde bereits ein Lockdown verhängt: Raus dürfen die Bürger dort nur noch mit triftigem Grund. Schulen und Kitas sind dicht. Eine Ausgangssperre ist nun überall im Land möglich. Seit Mittwoch liegt der Wert für gemeldete Ansteckungen in Deutschland insgesamt über der Schwelle von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Wir sind Risikogebiet.

Dänemark, Finnland, Irland, Norwegen und Ungarn etwa haben bereits Einreisesperren gegen deutsche Urlauber verhängt, weitere Länder werden folgen. Wer in der Gastronomie oder im Tourismus arbeitet, wird es – spätestens jetzt – wieder schwer haben. Künstler, Messebauer und viele andere Freiberufler sind noch gar nicht richtig aus den Problemen rausgewesen.

Deshalb hier unsere sechs Tipps für Dich und für alle, die jetzt finanziell in Not sind:

 

1. Mehr Kurzarbeitergeld

Schau nach, ob Du nach jeweils drei Monaten den höheren Satz bekommst. Wenn Du verheiratet bist, sollte derjenige von Euch, der in Kurzarbeit ist, die günstigere Steuerklasse wählen. Habt Ihr Kinder, solltet Ihr außerdem darauf achten, dass Ihr auch den Zuschlag für Eltern bekommt: Dazu müssen die Kinder auf der richtigen Steuerkarte eingetragen sein.

 

2. Hilfe für Selbständige

Falls Du selbständig bist, kannst Du Überbrückungshilfen beantragen. Die Bedingungen sind streng – und der Antrag auch nur noch mit Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Anwalt möglich. Die Kosten dafür kriegst Du zum Teil mit den Hilfen erstattet. Hier eine ausführliche Übersicht der Steuerberaterkammer (als PDF), was erstattet werden kann.

 

3. Die Miete stemmen

Wenn die Miete drückt, solltest Du prüfen, ob Du Wohngeld beantragen kannst.

 

4. Sozialhilfe ohne Druck

Reicht es hinten und vorne nicht mehr, kannst Du bis Ende des Jahres die Corona-Grundsicherung beantragen, das ist praktisch wie Hartz IV (Arbeitslosengeld II). Aber die Bedingungen wurden wegen Corona für sechs Monate Bezug erleichtert: Insbesondere gibt es jetzt einen größeren Freibetrag fürs verwertbare Vermögen von mindestens 60.000 Euro. Und die Größe Deiner Wohnung wird auch nicht infrage gestellt.

 

5. Telefonisch krankschreiben lassen

Du kannst Dich bei Erkältungssymptomen wieder telefonisch krankschreiben lassen, um nicht in die Praxis gehen zu müssen – und womöglich Dich (oder andere) mit Corona zu infizieren. Für erstmal sieben Tage und dann noch mal sieben.

 

6. Quarantäneregeln beachten – hin und zurück

Wenn Du jetzt noch reisen musst, solltest Du Dich unbedingt informieren, welche Quarantäneregeln im Reiseland gelten, und welche Du bei der Wiedereinreise in Deutschland beachten musst.

 

Ansonsten gilt weiter für alle die erweiterte AHA+A+L-Regel: Abstand halten, Hygiene, Alltagsmasken (besser noch medizinische Masken), App nutzen („Corona-Warn“) und jetzt im Winter viel lüften. Insgesamt sollten wir unsere Kontakte reduzieren, vor allem Partys drinnen wie draußen vermeiden – und besonders Alte und Vorerkrankte schützen. Das Virus kann nur die Chancen nutzen, die wir ihm bieten.

Hier noch mal eine Übersicht über unsere Corona-Ratgeber. Wir halten sie für Dich aktuell.

Ratgeber zur Corona-Krise:

Selbständig Wie Du die Krise überbrückst
KinderbetreuungWas tun, wenn Kita und Schule dicht sind?
ArbeitsrechtWas im Job jetzt wichtig ist
ZahlungsunfähigWas Du tun kannst
MaskenpflichtSo geht‘s
ReisenWas Du jetzt beachten musst
ETFs, Gold & Anleihen Wie Du jetzt richtig anlegt
Autoversicherung Wenig gefahren? Geld zurück!

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Die Finanztip-Podcasts

Corona-Podcast mit Hermann:

  • Geld anlegenFrauen haben den längeren Atem
  • 50. FolgeWir blicken zurück und voraus
  • Auf Geldreise mit Anika und Anja:

  • Persönliche ZieleErfolgreich Interessen vertreten
  • ÖkostromEinmal grün und günstig, bitte!
  • Geld ganz einfach – mit Saidi:

  • Endlich verständlichETFs in der Praxis
  • BörsenwissenWarum Aktien steigen
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    Schnäppchen der Woche

    Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

    Finanztip-Bonus bei Weltsparen

    Zinsen für Festgeld sind so mager, dass sich ein Bonus für Neukunden besonders lohnt. Bei Weltsparen kannst Du aktuell 25 Euro Finanztip-Bonus bekommen, wenn Du unseren Schnäppchen-Link unten nutzt. Zusätzlich gibt es einen „Willkommensbonus“ von Weltsparen. Bei Weltsparen kannst Du mit nur einem Konto Geld bei vielen Banken anlegen. Nicht alle empfehlen wir, aber einige schon. Zurzeit sind vor allem die schwedischen Banken Hoist Finance (0,55 Prozent für 1 Jahr Festgeld) und TF Bank (0,75 Prozent für zwei Jahre) Empfehlungen – auch ohne Bonus.

    Mindestanlage für den Bonus sind 5.000 Euro, Mindestlaufzeit sechs Monate. Wenn Du zum Beispiel 10.000 Euro für ein Jahr bei Hoist Finance anlegst, kriegst Du 25 Euro Finanztip-Bonus plus 10 Euro Weltsparen-Bonus, also zusammen 35 Euro zu den 55 Euro Zinsen. Das lohnt sich also. Bei höheren Summen und längeren Laufzeiten wird der Vorteil immer kleiner. Achte genau auf die Teilnahmebedingungen!

    Sechs Wochen „taz“ umsonst

    Ein besonderes Angebot für Zeitungsleser bietet aktuell die linksalternative „Tageszeitung“ (taz) aus Berlin. Auf der App für iPhone und Android-Handys kannst Du sie sechs Wochen lang zur Probe lesen. Inklusive der Lokalteile Berlin und Nord – sowie der monatlichen deutschen Ausgabe von „Le Monde diplomatique“. Sehr fair: Das Abo endet automatisch.

    Eazy: Kabel-Internet mit Amazon-Gutschein

    Den Anbieter Eazy empfehlen wir, weil seine Tarife für Internet und Telefon über TV-Kabel sehr günstig sind. Aktuell kannst Du Dir sogar die Anschlussgebühr von 50 Euro praktisch sparen: Es gibt einen Amazon-Gutschein über diesen Betrag obendrauf, wenn Du den Vertrag neu abschließt. Der Gutschein soll etwa acht bis zwölf Wochen nach erfolgreicher Aktivierung per E-Mail versendet werden. Er ist vier Monate nach Erhalt gültig. Achtung: Tarife von Eazy sind nur dort verfügbar, wo Vodafone sein Kabelnetz verlegt hat.

     
    Sky lässt offenbar doch noch (etwas) mit sich feilschen

    1. Sky lässt offenbar doch noch (etwas) mit sich feilschen

    Vor drei Wochen haben wir über das neue Preismodell von Sky berichtet und nach Euren Erfahrungen gefragt. Die Resonanz war groß: 49 Leser und Leserinnen haben uns geantwortet – oft sehr ausführlich. Insgesamt 30 von Euch äußerten sich kritisch bis sehr verärgert. Im Umgang sei der Sender teilweise „rüde und unverschämt“, schrieb ein Leser enttäuscht.

    Der Hintergrund: Sky hat seine offiziellen Abopreise im Sommer deutlich gesenkt. Das volle TV-Programm des Bezahlsenders kostet jetzt im Jahresabo 45 Euro statt früher knapp 80 Euro monatlich. (Allerdings kann man mit allen Extras auch heute noch 67,50 Euro zahlen.) Gleichzeitig erklärte Sky, man werde keine Rabatte mehr auf den neuen Normalpreis geben.

    Das wäre eine Wende. Bislang war Sky bekannt dafür, mit sich feilschen zu lassen. Das bestätigten auch Eure Zuschriften: Viele von Euch zahlten bislang mit 30 bis 40 Euro monatlich weniger als die Hälfte des offiziellen Preises fürs alte Vollprogramm. Eine Leserin sogar nur 25 Euro.

    Aber lässt Sky mit den neuen Preisen wirklich nicht mehr mit sich feilschen? Offenbar gibt es immer noch Spielräume beim Preis. Ein Bestandskunde berichtet, dass sein Vertrag ohne Rücksprache auf die neuen Bedingungen umgestellt wurde. Er bekam aber seinen alten besseren Preis zurück, nachdem er mehrfach widersprach.

    Und auch für Neukunden ist der Preis offenbar nicht in Stein gemeißelt. Einer erzählte uns, man habe ihm – ohne sein Zutun – den rabattierten Jahresabopreis für 24 weitere Monate garantiert, obwohl er dann monatlich kündigen kann. Allerdings sagte Sky zu dem Fall, dass es solche Angebote nur für Bestandskunden gebe.

    Wichtig für alle von Euch, die schon länger Kunden sind: Sky erklärte uns mittlerweile, dass man alte Kunden nicht von sich aus über die neue Preise informiere.

    Die Ergebnisse im Detail und unsere vier Tipps zum Umgang mit Sky könnt Ihr auf Finanztip News nachlesen.

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    „Schattenmiete“: Warum das in Berlin erlaubt ist – und was es bedeutet

    2. „Schattenmiete“: Warum das in Berlin erlaubt ist – und was es bedeutet

    In unserem Podcast „Auf Geldreise“ ging es vor einer Woche darum, wie Mieter ihre Rechte durchsetzen können. Unsere Hörerin Anja berichtete uns daraufhin, dass sie in Berlin einen Mietvertrag „mit einer Schattenmiete“ unterschreiben musste. Diese ist beträchtlich höher als die normale Miete.

    Das kommt so: Seit Februar gilt der umstrittene BerlinerMietendeckel. Vermieter dürfen deshalb nur noch die in dem Gesetz festgelegte Höchstmiete verlangen – von in der Regel nicht mehr als rund 10 Euro pro Quadratmeter. In der Praxis führt das dazu, dass Vermieter zwei Mieten in den Vertrag schreiben. Einmal die gedeckelte Miete und dann noch eine Schattenmiete, die manchmal mehr als doppelt so hoch ist. Die soll der Mieter zahlen, falls das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel noch für unwirksam erklärt.

    Tatsächlich erlaubte das Gericht in einem Vorabbeschluss, solche Schattenmieten in den Vertrag zu schreiben (BVerfG, Az. 1 BvQ 15/20). Und diese Miete müsstest Du auch zahlen, falls der Mietdeckel gekippt wird. Noch ist aber nicht geklärt, ob Vermieter rückwirkend die Differenz zur höheren Miete verlangen können.

    Bis zur Entscheidung des Gerichts besteht das Risiko einer Nachzahlung. Du solltest deshalb möglichst die Differenz zur Schattenmiete zur Seite legen, also sparen. Prüf auf jeden Fall, ob sich Dein Vermieter bei der Schattenmiete wenigstens an die Mietpreisbremse gehalten hat. Die gilt nämlich neben dem Mietendeckel. Und überleg Dir, ob Du die höhere Miete in Zukunft aufbringen könntest, falls der Mietendeckel kippt.

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    Video der Woche
    Video der Woche

    Aktien, Anleihen, Gold oder Immobilien: Wo springt am meisten Rendite raus und wo ist das Risiko am größten?

    Weitere Videos von Saidi:
    Rendite von AktienSo vermehrst Du Dein Geld am besten
    Immobilie als GeldanlageGewinnrechnung für Vermieter
    Anlegen wie die SuperreichenDas können wir lernen

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    Achtung Abofalle: Dein Handy kann immer noch unsicher sein

    3. Achtung Abofalle: Dein Handy kann immer noch unsicher sein

    Noch immer können unerwartete Kosten auf Deiner Handyrechnung auftauchen. Eigentlich sollte damit seit diesem Jahr Schluss sein. Schützen kannst Du Dich mit einer Drittanbietersperre und einer Beschwerde bei der Bundesnetzagentur. Diese hat nämlich die Regeln verschärft, um Abofallen endgültig zu unterbinden.

    Allerdings gibt es eine Lücke in den Regeln, auf die die Stiftung Warentest aufmerksam machte: Die Sperre gilt nicht, wenn der Mobilfunkanbieter selbst über die Handyrechnung abkassiert. In einem der beschriebenen Fälle hatte der Anbieter Mload, der zu Mobilcom-Debitel gehört, über Mobilcom-Debitel Geld eingezogen. Die Sperre der Kundin lief ins Leere.

    Bei den meisten Fällen scheinen die neuen Regeln allerdings zu greifen. Die Bundesnetzagentur versicherte uns, dass die Beschwerden erheblich abgenommen haben. Wir würden gern wissen, wie Ihr das seht: Schreibt uns, falls Ihr seit Februar noch unerwartete Kosten auf der Handyrechnung hattet.

    Damit Du nicht auch in die Abo-Falle tapst, überprüfe wenigstens alle paar Monate mal Deine Handyrechnung. Wurde Dir ein Abo untergeschoben, dann widersprich den Kosten bei Deinem Mobilfunkanbieter. Falls Du nicht weiterkommst, findest Du in unserem Ratgeber weitere Tipps.

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    Corona-Reiseschutz: Wann sich das lohnt

    4. Corona-Reiseschutz: Wann sich das lohnt

    „Reiserücktrittsversicherung“ klingt nach einem Rundum-sorglos-Schutz. Doch in Corona-Zeiten gilt das nicht: Grundsätzlich bist Du nur versichert, sofern Du schwer krank bist, einen Unfall hast – oder einen Todesfall in der Familie. Musst Du wegen Corona-Verdachts in Quarantäne kannst Du zwar auch nicht in den Urlaub; auf den Kosten aber bleibst Du sitzen.

    Immerhin: Seit kurzem bieten zwei unserer Empfehlungen, Allianz* und Travelsecure*, einen erweiterten Versicherungsschutz an, der auch bei persönlicher Quarantäne greift – jedenfalls solange kein allgemeiner Lockdown angeordnet ist.

    Bei der Travelsecure musst Du den Quarantäneschutz für jede Reise extra dazubuchen, auch wenn Du schon einen Jahresvertrag hast. In der „Basis“-Variante bist Du nur bei Quarantäne zu Hause versichert. In der teureren „Premium“-Variante auch bei persönlicher Quarantäne im Reiseland (Reiseabbruch) – das kostet aber bei teuren Reisen schnell um die 100 Euro extra.

    Bei der Allianz ist der Zusatzschutz seit September im „Vollschutz“-Tarif für einzelne Reisen enthalten – für Quarantäne sowohl zu Hause als auch im Reiseland. Im Schnitt kostet der Einzel-Tarif nur rund 5 Euro mehr – das finden wir fair. Aber aufgepasst: Im Jahrestarif ist nach wie vor kein Schutz gegen Quarantäne enthalten.

    Unser Tipp: Wenn Du jetzt noch Urlaub machen willst, achte lieber auf günstige Stornobedingungen. Die Reiserücktrittsversicherung lohnt sich eher für ältere Menschen und für Familien, die teuer verreisen.

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    Auch wichtig: Gemischte Noten für GroKo, teure Option bei Congstar, Datenpanne bei Scalable

    5. Auch wichtig: Gemischte Noten für GroKo, teure Option bei Congstar, Datenpanne bei Scalable

    +++ Klaus Müller, der Chef des Verbraucherverbands VZBV, hat der Großen Koalition ein Jahr vor der Bundestagswahl ein gemischtes Zeugnis für ihre Verbraucherpolitik ausgestellt. Die Wertungen Müllers (oben im Bild) reichen von 0 Sternen – Maßnahme nicht mal begonnen – bis zu 5 Sternen – alle Kernforderungen umgesetzt. Die Einführung der Musterklage erhielt beispielsweise die volle Punktzahl und die Produkthaftung bei Softwarelücken null Sterne. Auf der Website des VZBV kannst Du Dir selbst ein Bild machen. +++

     

    +++ Beim Mobilfunkanbieter Congstar ist LTE mit 25 Mbit/s mittlerweile in allen Tarifen inklusive. Hast Du noch eine kostenpflichtige LTE-Option mit diesem Tempo, solltest Du sie kündigen – Congstar macht das nicht automatisch. Das geht zum Beispiel im Online-Kundenbereich. Falls Du eine LTE-Option mit 50 Mbit/s hast, kannst Du sie auch ruhig mal deaktivieren und schauen, ob Dir das Standardtempo schnell genug ist. Das höhere Maximaltempo spart ein paar Sekunden bei größeren Downloads wie Filmen oder Podcasts. +++

     

    +++ Falls Du Kunde beim Robo-Advisor „Scalable Capital“ bist (derzeit keine Finanztip-Empfehlung), könntest Du vergangenen Montag über eine schwere Datenpanne informiert worden sein. Dabei sind unter anderem Personalien und Ausweisdaten vieler Kunden nach außen gedrungen. Es könnte nun passieren, dass jemand mit Deinen Daten zum Beispiel Bestellungen aufgibt oder Dich gezielt mit sogenannten Phishing-Mails dazu verleiten will, weitere Daten preiszugeben. Mehr Details und Infos, wie Du Dich jetzt verhalten solltest, stellt das Unternehmen auf seiner Website bereit. +++

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    Serie Geldanlage: Aktien – nimm die ganze Pizza, nicht nur die Olive

    Serie Geldanlage: Aktien – nimm die ganze Pizza, nicht nur die Olive

    Die ersten Tage als frischgebackener Aktionär gehören zu den schlimmsten. Zumindest, wenn sich der Börsenkurs für die falsche Richtung entscheidet: abwärts. Das kann durchaus eine Weile so weitergehen. Tag für Tag erscheinen die hässlichen roten Zahlen, die ein Minus symbolisieren. Und vielleicht denkst Du an die gute alte Zeit zurück, als Du alles auf dem Tagesgeldkonto hattest. Zwar mit Mini-Zinsen, aber wenigstens krisenfest. Eine Zeit, als Du nicht bei jeder Corona-Meldung an Deine Geldanlage gedacht hast.

     

    1. Langfristig bringt die Börse Rendite

    Langfristig betrachtet gibt es aber mehr gute als schlechte Börsenzeiten. Zumindest im breiten Marktdurchschnitt. Deshalb sind wir bei Finanztip auch so überzeugt von Indexfonds. Die von uns empfohlenen ETFs haben über die Jahre an Wert gewonnen. Etwas anderes wäre auch erstaunlich. Denn das Ziel der versammelten Großkonzerne von A wie Amazon bis Z wie Zurich-Versicherung ist schließlich, Geld zu verdienen und die Rendite ihrer Anteilseigner zu steigern. Und zu denen gehörst Du, wenn ein Indexfonds (ETF) auf den Weltindex MSCI World oder All Countries in Deinem Depot liegt.

     

    2. Das Marktrisiko

    Beim Anlegen an der Börse gibt es zwei Arten von Risiken: Das sogenannte Marktrisiko und das Unternehmensrisiko.

    Das Marktrisiko bleibt stets bestehen. Wenn eine Pandemie die Weltwirtschaft erschüttert, kommen zu den schlechten Nachrichten auch wieder rote Zahlen im Depot. Dasselbe gilt natürlich für eine Finanzkrise wie 2008/2009 oder einen Krieg im Nahen Osten. Da muss man leider durch, doch die Börsen erholen sich wieder.

     

    3. Das Unternehmensrisiko

    Ob die angebotenen Produkte einer einzelnen Firma auch in Zukunft noch ihre Fans finden und für Gewinn sorgen, hängt von so vielen Faktoren ab, dass man es nicht sicher vorhersagen kann. Vielleicht sind die Firmenchefs gar Betrüger ­oder unfähig – wie offenbar im Fall Wirecard.

    Was Forscher dagegen durchaus sicher sagen können: Während Du mit dem Marktrisiko leben lernen musst, kannst Du das Unternehmensrisiko minimieren.

    Finanztip-Serie Geldanlage

    1. Tagesgeld im Tiefflug: Was bringt das noch?
    2. So entgehst Du Anleger-Nepp
    3. Aktien – nimm die ganze Pizza, nicht nur die Olive

     

    4. ETFs: Ein paar Zutaten mehr, ein Risiko weniger

    Und das geht so: Du bestellst nicht bloß ein paar Oliven, also keine Einzelaktien, sondern alles, was Du für eine gute Pizza quattro stagioni brauchst, pardon: für einen guten Weltaktien-Fonds. Da sollte alles rein, was die Börse zu bieten hat. Ein Indexfonds mit möglichst vielen passenden Zutaten eben.

    Eine Firma kann pleite gehen, eine Branche dauerhaft in die Krise abgleiten. Aber von jedem etwas, immer die besten und größten – das fängt diese Ausreißer wieder auf. Als Geldanlage ist ein solcher ETF eine hervorragende Mischung aus geringem Aufwand und angemessener Rendite – bei niedrigen Kosten.

    Denn ja, die Kosten spielen auch eine Rolle. Viele Anleger setzen auf gemanagte, sogenannte aktive Fonds. Die entwickeln sich im Schnitt nicht besser als ETFs, fressen aber stets einen großen Teil der Rendite durch unnötige Kosten auf.

    5. Geduld ist wichtig

    Dieses Jahr haben Hundertausende Anleger neue Wertpapierdepots eröffnet: Rund 1,9 Millionen Sparpläne auf ETFs werden hierzulande regelmäßig befüllt. Trotzdem solltest Du realistisch bleiben: Es kann zehn bis fünfzehn Jahren dauern, bis Deine ETF-Anlage einen Gewinn abwirft.

    Zwischendrin, vielleicht nach zehn Wochen oder fünfzehn Monaten, kann das ganz anders aussehen. Schaue also nicht ständig ins Depot. Sitze Wirtschaftskrisen einfach aus. Dabei hilft Dir ein ausreichendes Geldpolster aus Tages- und Festgeld, damit Du nicht zur ungünstigen Zeit, also mit Verlust, etwas aus dem Depot verkaufen musst.

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    Zahl der Woche
    … Tage kann man sich mit Erkältungssymptomen auch telefonisch krankschreiben lassen, um während der Coronapandemie in der Arztpraxis weder sich noch andere zu gefährden.
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    Das Beste von Finanztip
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    Mittwoch, 28. Oktober, Saidi Sulilatu, SWR Aktuell Radio
    Mittwoch, 28. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, ARD-Morgenmagazin
    Mittwoch, 28. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, n-tv
    Donnerstag, 29. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, rbb zibb
    Freitag, 30. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen, Radioeins
    In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
    Tagesgeld
    Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
    0,55 % p.a.
    für 6 Monate
    0,40 % p.a.
    für 3 Monate, mind. 5.000 Euro
    die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    Opel Bank
    0,25 % p.a.
    PSA Direktbank
    0,25 % p.a.
    dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
    Leaseplan Bank
    0,30 % p.a.
    TF Bank
    0,30 % p.a.
    0,17 % p.a.
    Festgeld
    bis 12 Monate
    0,60 % p.a.
    0,55 % p.a.
    0,55 % p.a.
    Leaseplan Bank
    0,55 % p.a.
    Bank11
    0,55 % p.a.
    Varengold
    0,51 % p.a.
    bis 24 Monate
    Varengold Bank
    0,80 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,75 % p.a.
    0,70 % p.a.
    bis 36 Monate
    Varengold Bank
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,85 % p.a.
    0,75% p.a.
    Leaseplan Bank
    0,75% p.a.
    Ziraat Bank
    0,75% p.a.
    Die Grenke AG als Mutter der Grenke Bank ist aktuell mit Anschuldigungen eines Investors konfrontiert. Die Bafin untersucht das Thema. Die Auswirkungen auf die Bank sind derzeit unklar. Spareinlagen sind gemäß der gesetzlichen Einlagensicherung geschützt.
    Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
    Girokonto
    Consorsbank
    Wertpapierdepot
    Die besten Depots bei Onlinebanken
    Comdirect
    Die günstigsten Depots
    Onvista Bank
    Baufinanzierungs-Vermittler
    Planethome
    Stromtarif-Wechsel
    Gastarif-Wechsel
    Handytarife
    Prepaid-Tarife
    Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
    Prepaid Basic von ja! Mobil – Rewe* (Telekom-Netz)
    Allnet-Flat
    Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
    Smart S von Norma Connect*(Telekom-Netz)
    Fluggastentschädigung
    Rechtshelfer
    flug-verspaetet.de
    SOS Flugverspätung
    EUClaim
    Claim Flights
    Sofort-Entschädigung
    EUFlight
    Compensation2go
    Riester-Fondssparplan
    DWS Toprente (mit Rabatt)
    Deka Zukunftsplan Classic
    Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
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    * Was der Stern bedeutet:

    Wir wollen mit unseren Empfehlungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

    Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion empfohlen wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

    Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

    Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.