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Paketärger: Kaputt, zu spät, verschludert, beim Nachbarn versenkt

Immer der Ärger mit den Paketen

Laut Paketverfolgung ist der Einkauf längst zugestellt. In die Postfiliale. Oder beim „Nachbarn“ – wer immer damit gemeint ist. Jeder kennt solchen Ärger: Warum kam das Paket nicht an, obwohl man den ganzen Tag zuhause war?

Eigentlich ist der Online-Einkauf superbequem. Eigentlich. Wer schon mal kilometerweit zur Post stapfen, stundenlang warten und dann ein schweres Paket mit kalten Fingern zurückschleppen musste, der sieht das vielleicht anders. Oder wenn das Paket zwar nach Hause kommt, aber total zerknautscht. Und als Sie das bemerken, ist der Paketbote längst entwischt.

Gerade jetzt, ein paar Tage nach dem Black Friday und viel zu wenige Tage vor Weihnachten, kommt es drauf an. Hier unsere acht ultimativen Tipps für den Umgang mit Paketdiensten:

1. Paket prüfen

Ob der Inhalt heil ist, können Sie nicht sehen. Ist aber schon der Karton beschädigt, sollten Sie das Paket vor den Augen des Paketboten öffnen, ehe Sie es abzeichnen. Denn mit der Unterschrift bestätigen Sie nicht nur den Empfang, sondern auch, dass die Ware (äußerlich) heil bei Ihnen angekommen ist. Ist die Ware empfindlich und das Paket stark lädiert, ist es ratsam, die Annahme einfach zu verweigern. Das Paket geht dann zurück zum Händler.

2. Wichtiges in den Paketshop liefern lassen

Prüfen ist nicht mehr möglich, wenn der nette alte Herr vom 1. Stock das Paket angenommen hat. Deshalb kann es besser sein, wichtige Pakete in den Paketshop liefern zu lassen. Dort können Sie die Sendung in Ruhe prüfen und sogar auspacken, falls Sie Zweifel haben. Dann können Sie zwar die Annahme nicht mehr verweigern. Das Personal im Paketshop kann aber Zeuge sein für einen Schaden.

Übrigens: Bei einer Packstation können Sie die Sendung nicht prüfen. Sobald sich die Klappe öffnet, gilt das Paket als angenommen.

3. Transportschäden möglichst schnell melden

Haben Sie das Paket einmal angenommen, können Sie ruhig alles öffnen, falls Sie den Verdacht eines Lieferschadens haben: dazu gehören auch Blisterverpackungen oder Folien. Das verpflichtet Sie noch nicht zum Kauf. Falls Sie einen Schaden feststellen, sollten Sie Fotos machen und die Sendung beim Absender und beim Paketdienst sofort reklamieren – spätestens aber nach sieben Tagen (§ 438 HGB).

4. Vorsicht bei Privatkauf

Kaufen Sie beim gewerblichen Händler, haftet der für die Zustellung. Kaufen Sie von privat, dann muss der Verkäufer nur nachweisen, dass er das Paket aufgegeben hat. Kommt es nicht bei Ihnen an oder ist beschädigt, dann müssen Sie sich mit dem Paketdienst herumschlagen. Das Gesetz spricht vom „Gefahrübergang“ beim Versand (§ 447 BGB). Weil Sie nicht der Auftraggeber des Versandes sind, ist die Reklamation beim Paketdienst mühsam. Den Verkäufer können Sie nur in Haftung nehmen, falls die Ware sehr schlecht verpackt war.

Nur ein Paketdienst nimmt an der Streitschlichtung der Bundesnetzagentur teil. Mehr dazu und wann Sie haften, wenn Sie selbst Pakete für einen Nachbarn annehmen, lesen Sie auf unserer Website.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Cosmosdirekt: Doppelter Tagesgeldzins für Neukunden

Manche Tagesgeldanbieter geben kurzzeitig einen hohen Zins und zahlen danach praktisch nichts mehr. Bei der Cosmosdirekt ist es anders: Sie gehört schon länger zu unseren Empfehlungen, weil sie konstant unter den wenigen Anbietern vertreten ist, die etwas mehr zahlen als der Durchschnitt. Auch wenn die Cosmosdirekt keine Bank ist, das Konto erfüllt unsere Stabilitätskriterien und funktioniert ganz normal.

Nun gibt die Cosmosdirekt an Neukunden für drei Monate noch mal 0,31 Prozentpunkte extra – insgesamt 0,62 Prozent. Sie müssen dafür mindestens 1.000 Euro anlegen, das Angebot ist gedeckelt auf 25.000 Euro Anlage. Das Geld muss noch im Dezember auf dem Konto sein, der Extrazins kommt im ersten Quartal 2020.

Falls Sie also gerade ein neues Tagesgeldkonto suchen, bietet sich Cosmosdirekt an. Der Bonus ist mit höchstens 19 Euro zwar nicht üppig. Dafür liegt das Geld aber gleich auf einem vergleichsweise guten Konto. Übrigens: Die Zahl der Aktionskonten ist begrenzt.

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Kurzabo für 5 bis 6 Euro: „Spiegel“, „Zeit“, „AMS“ und „Manager Magazin“

Ein Probeabo von „Spiegel“ (begrenzte Anzahl), „Zeit“ oder „Auto, Motor und Sport“ gibt es derzeit für knapp 5 Euro (inklusive Versand) bei zeitschriftendeals.de. Für das Kurzabo vom „Manager Magazin“ zahlen Sie 6 Euro. Dafür bekommen Sie wöchentlich insgesamt sechs Ausgaben, beim „Manager Magazin“ monatlich insgesamt drei. Das Abo endet automatisch, Sie brauchen es nicht zu kündigen.

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Winsim: Allnet-Flat für 7 Euro im Monat

Eine der günstigsten Handy-Flatrates bietet aktuell die Drillisch-Marke Winsim an: Der Tarif LTE All 3 GB kostet knapp 7 Euro im Monat. Der Anschlusspreis liegt bei 10 Euro für die monatlich kündbare Variante; falls Sie sich zwei Jahre an den Anbieter binden (was wir eher nicht empfehlen), entfällt die Startgebühr.

Der Tarif nutzt das Handynetz von O2. Es ist in Städten gut ausgebaut, auf dem Land aber eher löchrig. Achtung: Eine sogenannte Datenautomatik kann Zusatzkosten von bis zu 6 Euro im Monat verursachen. Schalten Sie sie im Onlinebereich einfach aus.

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1. Polen statt Schweiz: Wo Sie günstig Winterurlaub machen können

Ein Urlaub geht schnell ins Geld. Einerseits sitzt das Geld bei den meisten ein bisschen lockerer als im Alltag. Andererseits sind inzwischen viele beliebte Reiseländer auch einfach teurer als Deutschland – allen voran die Schweiz. Dort kosten Produkte und Dienstleistungen aktuell anderthalb Mal so viel wie bei uns.

Jeder Euro aus der Urlaubskasse ist in der Schweiz also nur 66 Cent wert. Ebenfalls weniger Gegenwert bekommen deutsche Reisende in Island (70 Cent), Dänemark (77 Cent), aber auch in Österreich und Frankreich (je 96 Cent). Die Wirtschaftsorganisation OECD erhebt diese Daten fortlaufend und berücksichtigt das Preisniveau und – bei den Nicht-Euro-Ländern – die Wechselkurse.

Es gibt aber auch Länder, in denen unsere Kaufkraft höher ist als zuhause: In Polen können Sie sich für einen Euro Dinge im Wert von 1,84 Euro leisten. Auch ein Urlaub in der Slowakei, in Tschechien (beide 1,47 Euro) und Slowenien (1,24 Euro) belastet das Budget weniger stark.

Wer sparen will, wählt also Tatra (im Bild oben) statt Tessin. Aber natürlich bewahrt auch ein günstigeres Reiseland nicht davor, unsinnig Geld loszuwerden. Ein Beispiel dafür sind zusätzliche Abhebegebühren am Geldautomaten, wenn Sie die Abrechnung in Euro wählen (besser ist also die Abrechnung in der fremden Währung). Wo Sie sonst noch im Urlaub sparen können, lesen Sie in unserer Urlaubsserie.

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2. Fake-Shops: Wenn Lokalpolitiker Kindersitze verkaufen

Warum konnte man Kindersitze kaufen auf spd-auersmacher.de, auf der Website eines SPD Ortverbands? Oder T-Shirts und Pullover auf cdu-bad-freienhalde.de? Natürlich sind die Lokalpolitiker nicht ins Online-Business eingestiegen – es handelt sich um sogenannte Fake-Shops. Mittlerweile sind diese Domains nicht mehr erreichbar, im Fall von spd-auersmacher.de hat das mehr als ein Jahr gedauert. Einem Bericht des Suchmaschinen-Fachmediums „Online Marketing Rockstars“ zufolge gibt es etwa 16.000 solcher Abzock-Domains. Nicht nur Parteien sind betroffen, auch Vereine und Privatpersonen.

Die Masche: Betrüger schnappen sich abgelaufene Domains von seriösen Organisation, die der Besitzer nicht verlängert hat. Und bauen darauf eine Website, die aussieht wie ein ganz normaler Onlineshop. Die Fake-Shops profitieren davon, dass diese Internetadressen bei Google oder Browsertools schon bekannt sind – und oft noch als vertrauensvoll eingestuft werden.

Wer bei einem dieser Shops etwas bestellen will, bekommt oft nur Überweisung als Zahlungsart angeboten. Das Geld ist dann weg – Ware gibt es nicht. Neben einer gesunden Skepsis bei unbekannten Online-Shops sollten Sie grundsätzlich nur sichere Zahlungsmethoden wählen, etwa Rechnung, Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal/Paydirekt. Lassen Sie sich auch von vermeintlichen Super-Schnäppchen niemals dazu verleiten, per Vorkasse zu zahlen.

Vorsicht: Rund um den Black Friday sind zahlreiche neue Fake-Shops entstanden. Wie Sie prüfen, ob das Gütesiegel eines Shops echt ist, lesen Sie auf unserer Website.

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Video der Woche

Hohes Risiko, wenig Rendite: Und trotzdem lieben Anleger hierzulande den Deutschen Aktienindex DAX! Warum das Unsinn ist, erklärt unser Video der Woche.

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3. Kfz-Saison verpasst? So wechseln Sie trotzdem!

Seit zwei Monaten wurde uns von der Werbung eingehämmert: Bis 30. November die Autoversicherung wechseln! Das stimmte auch: Viele Verträge laufen zum Jahresende aus. Da die Kündigungsfrist einen Monat beträgt, müssen Versicherte bis Ende November kündigen. Sonst verlängert sich die Kfz-Versicherung automatisch um ein Jahr. Doch keine Regel ohne Ausnahme! Vielen Versicherten steht auch jetzt noch ein Sonderkündigungsrecht zu.

So können Sie jetzt noch kündigen, wenn Ihre Versicherung den Beitrag erhöht hat. Das teilt sie Ihnen in einem Brief mit. Aber aufgepasst: Versicherer schreiben nicht immer transparent auf, wie sich der Preis geändert hat. Manchmal können Sie kündigen, obwohl der Gesamtbetrag gar nicht gestiegen ist.

Sie müssen genau schauen. Grundsätzlich gilt: Waren Sie im abgelaufenen Jahr unfallfrei, müsste Ihr Beitrag automatisch sinken, weil sich Ihr Schadenfreiheitsrabatt erhöht. Bleibt der Beitrag gleich oder sinkt er nicht entsprechend Ihres steigenden Rabatts, liegt eine Beitragserhöhung vor – und Sie haben ein Sonderkündigungsrecht. Und zwar vier Wochen ab Eingang des Briefes. Das gilt auch, wenn Sie mehr zahlen, weil sich die Typ- oder Regionalklasse geändert hat.

Ein Sonderkündigungsrecht steht Ihnen auch zu, falls Sie als Fahrzeughalter ein neues Auto gekauft haben oder wenn Sie einen Unfall über Ihre Versicherung reguliert haben.

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4. Weniger Zinsen auf die Lebensversicherung

Schlechte Aussichten für Leute mit Lebensversicherung: Für Verträge ab 2017 gibt es kommendes Jahr weniger Überschüsse. Diese Woche gab die Allianz bekannt, im neuen Jahr statt 2,8 nur noch 2,5 Prozent Zinsen auf Sparbeiträge zu zahlen. Davon sind 0,9 Prozentpunkte garantiert, die restlichen 1,6 Prozentpunkte sind Überschüsse aus anderen Quellen, zum Beispiel den Zinserträgen von sicheren Staatsanleihen.

Die Allianz gibt dabei den Ton vor. Senkt der Marktführer die Zinsen, tun andere Versicherer es häufig auch. Experten schätzen, dass Kunden 2020 im Durchschnitt noch 2,3 Prozent Zinsen auf ihre Sparbeiträge bekommen. Schrumpfen die Erträge weiter wie bisher, wird auch die laufende Verzinsung Jahr für Jahr weniger.

Insgesamt weniger Rendite kriegen auch Versicherte, die vor 2017 eine Lebensversicherung mit einer höheren Garantie abgeschlossen haben (2012 waren es zum Beispiel 1,75 Prozent). Für jede Garantiehöhe wird ermittelt, wie hoch die laufende Verzinsung ist (also Garantie plus Überschuss). Der Zins liegt aber nah an dem für Neukunden.

Keine Überschüsse kriegt mehr ab, wer Garantien von 2,75 Prozent oder mehr im Vertrag stehen hat. Im Gegenteil: Versicherer müssen heute schon extra Geld zurücklegen, um solche Garantien in der Zukunft erfüllen zu können. Wegen der geringen Aussicht auf Rendite rät Finanztip seit Jahren ab vom Neuabschluss klassischer Lebensversicherungen. Höchstens in Verbindung mit staatlicher Förderung – also betriebliche Vorsorge, Riester oder Rürup – können solche Produkte für risikoscheue Anleger sinnvoll sein.

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5. Auch wichtig: Bahn senkt Preis, Fidor-Konto nicht mehr kostenlos

+++ Das Klimapaket der Bundesregierung sieht unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Bahntickets vor. Die Deutsche Bahn hat bereits angekündigt, die Ermäßigung direkt an die Kunden weiterzureichen. Allerdings steckt dieser Teil des Pakets noch im Vermittlungsausschuss fest. Doch egal, ob die niedrigere Mehrwertsteuer pünktlich zum Jahreswechsel kommt oder nicht: Die Bahn will den Einstiegspreis im Fernverkehr („Super-Sparpreis“) Anfang Januar auf jeden Fall von 19,90 Euro auf 17,90 Euro senken. Das bestätigte uns ein Unternehmenssprecher.

Wollen Sie also zum Beispiel für März oder April Fahrten buchen, kann es sich lohnen, damit bis Januar zu warten. Für Fahrten im Januar oder Februar sollten Sie jedoch eher nicht länger warten. Denn dann könnten die günstigen Tickets schon vergriffen sein. +++

+++ Vor einigen Jahren haben wir die Prepaid-Kreditkarte zum Girokonto der Fidor-Bank empfohlen, weil die Bank damals die Schufa-Einträge nicht prüfte. Haben Sie das Konto immer noch, nutzen es aber nicht mehr, sollten Sie es kündigen. Denn seit kurzem ist es nur noch kostenfrei, wenn monatlich zehn Transaktionen stattfinden, zum Beispiel Überweisungen oder Kartenzahlungen. Ansonsten kostet es 5 Euro im Monat. Unsere aktuellen Empfehlungen finden Sie hier. +++

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Sollte man Paketboten Trinkgeld geben?

  • Unbedingt, das ist ein schlecht bezahlter Knochenjob.
  • Wenn der Paketbote besonders freundlich ist, sollte er auch was kriegen.
  • Der Service ist so schlecht, da gebe ich nicht noch Trinkgeld.
  • Dazu habe ich keine Meinung.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Serie Kinder und Geld, Teil 2: Was Sie beim ersten Smartphone beachten sollten

Mit 10 Jahren hat die Mehrheit der Kinder ihr eigenes Smartphone, mit 12 dann fast alle. Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: Spätestens nach der Grundschule kommen Eltern kaum noch daran vorbei. Schon damit Ihr Kind nicht zum Außenseiter wird – wenn der Schulchat über Whatsapp läuft, alle in der Klasse gerade über diesen Youtuber reden und ihre Fotos auf Insta hochladen.

Mit unseren Tipps zum ersten Smartphone und Handytarif sparen Sie Geld und vermeiden Kostenfallen.

1. Kaufen Sie gebrauchte Handys

Es gibt tatsächlich spezielle Smartphones für Kinder: Die kommen meist in Rosa und Blau daher – und sind von zweifelhafter Qualität. Anstatt sich möglicherweise fabrikneuen Elektroschrott ins Haus zu holen, empfehlen wir ein gebrauchtes Handy einer bekannten Marke wie Samsung oder Apple. Das kann Ihr altes Smartphone sein; oder Sie kaufen ein Gebrauchtes vom Händler – mit Gewährleistung und Rückgaberecht.

Preiswerte Angebote mit besonders langer Garantie finden Sie bei Asgoodasnew* und Rebuy*. Eine große Auswahl und gute Preise haben auch Buyzoxs, Clevertronic und Smallbug. Prüfen Sie das Handy bei Empfang genau, nicht nur auf Kratzer: Schauen Sie auch, ob der Akku schwächelt oder der Bildschirm Flecken zeigt.

Für ein gebrauchtes Handy vom Kaliber eines Samsung Galaxy S8 oder iPhone 7 in sehr gutem Zustand (damit steht Ihr Kind auf dem Schulhof schon exzellent da) müssen Sie etwa 250 bis 300 Euro einplanen. Es gibt aber auch günstigere Geräte für den Einstieg. Wenn das Handy mal herunterfällt, sind bei gebrauchten Modellen nicht gleich viele hundert Euro futsch. Wir raten dennoch zu einer Schutzhülle und eventuell Displayschutzfolie.

2. Prepaidkarte ohne Kostenfallen

Damit das Handy nicht nur im W-Lan zu Hause funktioniert, sondern auch unterwegs, brauchen Sie einen Handytarif. Ratsam ist eine Prepaidkarte, weil damit viele Kostenfallen von vorneherein ausgeschlossen sind: Ist das aufgeladene Guthaben verbraucht, geht der Tarif nicht mehr. Erreichbar ist Ihr Kind aber immer noch.

Wir empfehlen „Prepaid wie ich will“ von Congstar* (Telekom-Netz, 13 Euro für vier Wochen bei 3 GB LTE und Telefon-Flat) sowie Lidl Connect „Smart S“ (Vodafone, 2 GB LTE, Flat, 8 Euro/vier Wochen). Interessant ist auch der O2-Tarif „Whatsapp Sim“. Damit bekommt Ihr Kind alle vier Wochen zum Beispiel 3.000 Einheiten für 10 Euro. Einheiten können Minuten, SMS und Megabyte sein, in beliebiger Kombination. Das Besondere: Sind die Einheiten verbraucht, funktioniert das auch bei Kindern beliebte Whatsapp immer noch. Weitere Handytarife finden Sie in unserem Handy-Tarifrechner.

Serie Kinder und Geld

1.
2.
Das erste Smartphone

3. Begleiten und loslassen

Man kann die digitale Entwicklung an den Schulen zu Recht beängstigend finden, aber es ist die Realität. Am besten begleiten Sie Ihr Kind ein Stück weit auf seiner digitalen Entdeckungstour.

Anfangs sollten Sie das Smartphone gemeinsam mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn nutzen. Lassen Sie sich zeigen, was Ihr Kind mit dem Handy macht. Weisen Sie es auf mögliche Gefahren hin. Aber machen Sie ihm keine Angst – es soll ja auch Spaß machen. Dabei gibt es auch für Sie viel Neues zu lernen, und Sie bleiben im Gespräch und kriegen so mehr vom Alltag Ihres Kindes mit.

Bevor es losgeht, sollten Sie noch eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten. Das geht bei jedem Mobilfunkanbieter kostenlos und verhindert, dass Ihr Kind aus Versehen ein Abo abschließt, welches über die Handyrechnung abgebucht wird.

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... ist jeder Euro aus Ihrer Reisekasse aktuell in Polen wert. Skifahren können Sie dort zum Beispiel im Tatra-Gebirge.

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0,62 % p.a.
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