Die aktuelle Ausgabe des Finanztip-Newsletters

Mit unserem Newsletter informieren wir jede Woche freitags über wichtige Neuigkeiten rund um Versicherungen und Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Ältere Ausgaben finden Sie in unserem Archiv.

kostenlos - unabhängig - werbefreiKeinen Finanztip verpassen!
  • Einmal pro Woche neue Spartipps
  • Einfach per E-Mail
  • Aktuell von unseren Experten
Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur

Ja, ich will den Newsletter erhalten

Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 49 / 2018 – 7. Dezember
Finanz Tip logo
Bild
Noch zwei Wochen: So shoppen kluge Weihnachtsmänner
 
 
Thema der Woche: Ihre Rechte beim Weihnachtseinkauf

Schlange stehen, durch 1.000 Angebote klicken, Pakete abholen, Menschenmassen – Shopping in der Weihnachtszeit ist immer etwas stressig. Egal ob Sie online oder im Laden kaufen. Damit sich wenigstens die finanzielle Belastung in Grenzen hält, haben wir ein paar vorweihnachtliche Einkaufstipps für Sie.

Online-Shops spielen derzeit besonders stark mit den Preisen. Durch ständige Preisänderungen sind scheinbare Schnäppchen von tatsächlichen nur schwer zu unterscheiden. Schauen Sie daher nach, wie sich der Preis des geplanten Geschenks in den letzten Wochen entwickelt hat. Solche Preiskurven für einzelne Produkte finden Sie auf Vergleichsportalen – zum Beispiel bei Idealo*, billiger.de oder Geizhals, die sich in unserem Preisvergleichstest für Smartphones bewährt haben.

Ob Sie vom Tablet oder vom Computer shoppen, in Berlin oder Bielefeld, spielt übrigens kaum eine Rolle. Nur die wenigsten Händler passen die Preise nach Gerät oder Standort an, wie die Marktwächter der Verbraucherzentrale Brandenburg herausgefunden haben.

Ihre Rechte nach dem Kauf

Geschenke, die Sie online kaufen, sollten Sie in den nächsten Tagen bestellen, damit sie noch pünktlich geliefert werden. Theoretisch könnte das noch bei Bestellungen bis zum 20. Dezember klappen. Doch darauf geben die Transportunternehmen keine Garantie. Und auch die Shops sind nicht immer so schnell, wie sie behaupten – besonders nicht vor Weihnachten.

Falls das Geschenk nicht gefällt, können Sie innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung den Kauf widerrufen. Danach haben Sie nochmal zwei Wochen Zeit, um das Paket zurückzuschicken. Dieses Recht gibt es nur bei Online-Käufen, nicht im Laden. Manche Geschäfte nehmen Waren aber freiwillig zurück. Die Bedingungen können sie dabei nach Lust und Laune festlegen, zum Bespiel: Rückgabe nur gegen Gutschein, nicht gegen Bargeld. Fragen Sie vor dem Kauf nach.

Bei der Frist für die Rückgabe der Weihnachtseinkäufe geben sich einige Verkäufer großzügig: Otto und Amazon gewähren ein verlängertes Rückgaberecht bis zum 31. Januar 2019. Zalando bietet sogar ein Rückgaberecht von 100 Tagen. Achtung: Bei verlängerter Rücknahme können auch Onlineshops Regeln für die Rückgabe machen, ganz wie es ihnen passt. Die Gesetzesvorgaben gelten nur die ersten 14 Tage.

Das Porto für die Rücksendung zahlen einige Online-Händler aus Kulanz, aber längst nicht alle. Falls Sie mit Paypal zahlen, können Sie sich die Rücksendekosten aber zurückholen.

Wer lieber einen Gutschein verschenken möchte, sollte darauf achten, wie lange er einlösbar ist. Wertgutscheine gelten grundsätzlich bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Kauf. Bei Dienstleistungen dagegen kann der Gutschein durchaus begrenzt werden. So oder so: Wer will sich schon mit Verkäufern über die Einlösefrist eines Geschenks streiten.

Übrigens: Welche Erfahrungen haben Sie beim Preisvergleich zum Beispiel mit Idealo? Diskutieren Sie mit in unserer Community.
 
Weitersagen
Email
Zur Community
 
Bild
 
Thalia: E-Book-Reader 20 Euro reduziert

Mit den E-Book-Lesegeräten der Marke „Tolino“ will der deutsche Buchhandel dem übermächtig scheinenden Amazon etwas entgegensetzen. Vor kurzem ist mit dem Tolino Shine 3 ein neues Modell erschienen, das regulär 120 Euro kostet. Derzeit bietet es der Buchhändler Thalia in den Filialen und online für knapp 100 Euro an. Außerdem hat Thalia das Einstiegsmodell Tolino Page auf knapp 50 Euro herabgesetzt. Das ist mit Abstand der günstigste Preis, den wir auf Vergleichsseiten gefunden haben. Auch den wasserdichten Tolino Vision 4 HD (139 Euro) haben wir maximal einen Cent günstiger gefunden.

Sie können die Geräte ausführlich testen, denn Thalia räumt ein verlängertes Rückgaberecht bis Ende Januar ein.
 
Weitersagen
Email
Zum Schnaeppchen
 
 
 
 
Sechs Ausgaben „Der Spiegel“ für 5 Euro

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ können Sie sechs Wochen lang für nur knapp 5 Euro Versandpauschale lesen. Danach endet das Probeabo vom Händler zeitschriftendeals.de automatisch. Sie müssen bei der Bestellung keine Bankverbindung angeben, sondern können beispielsweise per Paypal zahlen.
 
Weitersagen
Email
Zum Schnaeppchen
 
 
 
 
Telekom-Kunden surfen zum Advent unbegrenzt

Mobilfunk-Kunden der Telekom können an den Adventswochenenden für jeweils 24 Stunden den Datenzähler anhalten und unbegrenzt surfen. So sprengt dann zum Beispiel ein Film auf Netflix nicht mehr das Datenvolumen. Die „Advent Dayflat“ können Sie jeweils ab Freitag bis Sonntag über die App „Mein Magenta“ buchen. Wenn Sie also so einen Tarif haben, nehmen Sie ruhig das Geschenk mit! Das ist aber kein Grund, deswegen so einen Tarif abzuschließen.

Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie eine Prepaid-Karte oder einen Vertrag bei der Telekom haben, allerdings muss Ihr Tarif ein Datenpaket enthalten. Nicht buchbar ist die Flatrate mit Familien-, Partner- oder reinen Datenkarten.
 
Weitersagen
Email
 
 
Bild
1. Steuer frisst Gewinn auf: Vorsicht beim Verkauf von Aktien-ETFs!
 
Als unser Leser Jan aus Osnabrück neulich auf den Depotauszug seiner Bank schaute, erschrak er ziemlich: Er hatte im November Anteile von Indexfonds (ETFs) verkauft und musste mehr als 700 Euro Abgeltungssteuer zahlen, obwohl sein Gewinn nur bei 400 Euro lag. Ein Fehler? Leider nein, nur der ganz normale Steuer-Irrsinn! Seit Anfang des Jahres wird bei der Abgeltungssteuer anders gerechnet, so hat das noch Wolfgang Schäuble (im Bild) in seiner Zeit als Finanzminister umgesetzt.

Aufpassen müssen alle Anleger, die Anteile an reinen Aktienfonds besitzen, die heute weniger wert sind als am 31. Dezember 2017. Angesichts des Börsenabschwungs der vergangenen Monate ist das sehr wahrscheinlich. Das Problem: Während der bis Jahresbeginn aufgelaufene Gewinn voll zählt, werden vom Verlust in diesem Jahr nur 70 Prozent dagegen gerechnet.

Das bedeutet für unseren Leser Jan: Die ETF-Anteile waren Ende 2017 rund 8.000 Euro mehr wert als beim Kauf. 2018 verloren sie 7.600 Euro. Das Finanzamt rechnet die 8.000 Euro voll als Gewinn, aber vom Verlust nur 70 Prozent, also 5.320 Euro. Macht rechnerisch 2.680 Euro „Gewinn“ – und damit mehr als 700 Euro Abgeltungssteuer.

Sofern Sie also nicht schon bald das Geld brauchen, denken Sie noch mal über den Verkauf nach.

Wichtig vor allem: Verkaufen Sie niemals aus Panik in einem Börsenabschwung. Wollen Sie langfristig Vermögen aufbauen – also zum Beispiel „mit Aktien für die Rente vorsorgen“, wie Friedrich Merz vorgeschlagen hat –, dann zählt nur die langfristige Perspektive! Wer zwischen 1975 und 2017 beliebige 15 Jahre in ein weltweites Aktienportfolio investierte, verlor niemals Geld. Schwankungen am Aktienmarkt haben sich stets ausgeglichen.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
Bild
2. So kommt Ihre Spende wirklich an
 
Vielleicht wollen Sie einen Teil des Geldes, das Sie durch unsere Tipps sparen, vor Weihnachten an wohltätige Organisationen spenden. Damit Ihr Geld auch wirklich Gutes bewirkt, achten Sie darauf, es nur vertrauenswürdigen Spendensammlern zu geben. Dabei helfen die folgenden zwei Wegweiser: Das „DZI“-Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen, das Jahr für Jahr die Seriosität bewertet, und das Wirkt!“-Siegel von Phineo, das seltener prüft und eher das Potenzial der Arbeit beurteilt. Ebenfalls ein gutes Zeichen für eine Hilfsorganisation ist, wenn sie sich der Selbstverpflichtung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen hat.

Sie können beim Spenden festlegen, wofür Ihre Spende genau eingesetzt werden soll. Was dem Spender ein gutes Gefühl gibt, bereitet den Organisationen aber oft Kopfschmerzen. Denn manche Projekte sind überversorgt, meist weil sie mehr Platz in den Nachrichten hatten. Unbekannteren Projekten fehlt es dagegen oft am Nötigsten. Spenden Sie daher besser ohne Zweckbindung. Übrigens: Geldspenden bewirken in vielen Fällen mehr als Sachspenden.

Überweisen Sie Ihre Spenden am besten noch in diesem Jahr, dann können Sie sie direkt bei der nächsten Steuererklärung als Sonderausgaben absetzen. Für Beträge bis 200 Euro reicht dem Finanzamt ein sogenannter vereinfachter Nachweis, also zum Beispiel der Kontoauszug. Für höhere Beträge brauchen Sie eine Spendenquittung. Die Belege müssen Sie nur auf Verlangen beim Finanzamt einreichen.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
Video der Woche
Vorschau Video der Woche
 
Ihre Hausbank vermittelt Ihnen nur zu gerne einen Bausparvertrag. Aber was taugt der eigentlich?
 
Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
 
Bild
3. Getestet: Das ist das beste Handynetz für Sie
 
Auch in diesem Jahr geht die Telekom wieder als Sieger aus den Netztests hervor – knapp gefolgt von Vodafone. O2 landet wieder auf Platz drei, holt aber stark auf. Das zeigen die unabhängigen Untersuchungen der Fachzeitschriften Chip und Connect.

Das Handynetz von O2 kann in größeren Städten mittlerweile gut mithalten. Das liegt auch daran, dass die vormals unabhängigen Netze von O2 und E-Plus jetzt weitgehend zusammengelegt wurden. Wer in einer Großstadt wohnt, kann mit einem günstigen Handytarif im O2-Netz ordentlich Geld sparen.

Doch auf dem Land hängen Telekom und Vodafone ihren Konkurrenten weit ab. Der sehr gute Handyempfang in den Dörfern und auf den Landstraßen sichert der Telekom ihren Sieg. Auf den Bahnstrecken sind hingegen alle drei Anbieter weiterhin miserabel. Dort hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum etwas getan. Bahnpendler surfen und telefonieren am ehesten noch im Vodafone-Netz akzeptabel.

Dank dem fortschreitenden LTE-Ausbau haben alle Netze beim Downloadtempo ordentlich zugelegt. Selbst das Telefonieren ist zuletzt dank neuer Techniken noch mal besser geworden.

Unser Tipp: Wenn Sie wissen wollen, ob Sie bei sich mit einem anderen Netz besseren Empfang haben, dann testen Sie doch einfach mal unverbindlich mit einem Prepaid-Tarif die anderen Netze.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
Bild
4. Kfz-Versicherung teurer? Dann können Sie immer noch wechseln!
 
Falls Sie den Wechsel Ihrer Autoversicherung Ende November versäumt haben, können Sie das unter Umständen noch nachholen. Die Zauberformel lautet Sonderkündigungsrecht nach Beitragserhöhung. Das funktioniert so: Nachdem Sie Ihr alter Versicherer informiert hat, dass Ihre Autoversicherung zum neuen Versicherungsjahr (also meistens ab Januar) teurer wird, haben Sie einen Monat lang Zeit, den Vertrag zu kündigen.

Lag Ihre Beitragsrechnung also zum Beispiel am 15. November im Briefkasten, endet die Kündigungsfrist erst am 14. Dezember. Bevor Sie kündigen, sollten Sie eine neue Kfz-Versicherung abschließen. Nutzen Sie dafür den Angebotsvergleich von Check24* oder Verivox* und machen dann den Gegencheck bei der günstigen Direktversicherung Huk24*. Denn die ist auf den Portalen nicht vertreten.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
Bild
5. Auch wichtig: Batteriespeicher, Flugverspätung, wieder Diesel-Rückruf
 
+++ Über die KfW-Bank* fördert der Staat den Kauf von Batteriespeichern für Solaranlagen. Im Schnitt erhielt jeder Antragsteller in diesem Jahr 800 Euro als Zuschuss. Nun läuft das Programm ersatzlos aus. Wer noch einen Antrag stellen will, muss ihn bis 31. Dezember einreichen. Nur wer in Baden-Württemberg, Sachsen oder Thüringen wohnt, kann sich noch Zeit lassen: Dort laufen weiterhin landeseigene Förderprogramme. +++

+++ Auf dem Flugverkehrsgipfel am Mittwoch von Bundesregierung, Verbraucherverbänden und Fluglinien ging es erneut um die ungewöhnlich vielen Verspätungen in diesem Jahr. Dabei sagten die vertretenen Airlines zu, es Passagieren leichter zu machen, wenigstens eine Entschädigung zu erhalten, wenn ihr Flieger mal wieder zu spät war. Denn oft gibt es dafür nicht einmal eine richtige Anlaufstelle. Das Versprechen: Es soll „zentrale und kompetente Anlaufstellen“ geben sowie „technische Hilfsmittel wie Smartphone-Apps“. Auch sollen Passagiere besser über Ausfälle und Verspätungen informiert werden. Wir meinen: Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Bis es soweit ist, helfen Ihnen unsere Tipps. +++

+++ Innerhalb weniger Tage haben sich mehr als 80.000 geprellte Dieselfahrer der großen Musterklage gegen Volkswagen angeschlossen (wir berichteten). Falls Sie einen Betrugsdiesel mit dem EA189-Motor besitzen und noch nicht bei der Klage mitmachen, sollten Sie das bis Ende des Jahres tun. Unterdessen muss Audi weitere 64.000 Diesel zwangsweise zurückrufen, um „Teile einer Software aus der Motorensteuerung“ zu entfernen. Es handelt sich um Euro-6-Diesel der Modellreihen A6, A7 Sportback, A8, Q5 und SQ5, die bis 2018 gebaut wurden. Die Besitzer werden angeschrieben. Mehr im Ratgeber. +++
 
Weitersagen
Email
 
 
Finanztip hat für Sie über 1.800 Ratgeber!

Schreiben Sie bei Google einfach „Finanztip“ vor den Suchbegriff, dann finden Sie schnell die beste Lösung!
 
Zahl der Woche
p6.jpg
 
 
 
Weitersagen
Email
Frühere Umfragen
 
 
Bild
Renten-Serie Teil 8: Wenn Sie nicht mehr arbeiten können
 
Fast jeder fünfte Rentner hört nicht freiwillig auf zu arbeiten, sondern kann aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr. In solchen Fällen springt die gesetzliche Rentenversicherung ein und zahlt eine Erwerbsminderungsrente. So funktioniert das staatliche Sicherheitsnetz:

1. Wer die Rente bekommt

Für die Erwerbsminderungsrente zählt, ob Sie überhaupt noch irgendeine Arbeit verrichten können. Ein Handwerksmeister mit Knieschaden, der noch einen Bürojob machen könnte, bekommt also keine Erwerbsminderungsrente. Darin liegt der große Unterschied zu einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung: Diese zahlt bereits, wenn Sie in ihrem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr arbeiten können. Für den gesetzlichen Schutz gilt das nur noch, sofern Sie vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden.
 
 
 
2. Wie lange Sie mindestens einzahlen müssen

Allerdings bekommen Sie die Rente bei Erwerbsminderung nur, wenn Sie mindestens fünf Jahre gesetzlich versichert waren. Außerdem müssen Sie in den vergangenen fünf Jahren mindestens drei Jahre lang Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Dabei werden unter Umständen auch Wartezeiten angerechnet – etwa für Kindererziehung oder Arbeitslosigkeit. Für Berufsanfänger gibt es Ausnahmen.

3. Wie viel Rente Ihnen zusteht

Die volle Erwerbsminderungsrente gibt es, wenn Sie nicht mehr als drei Stunden am Tag arbeiten können. Sind Sie noch drei bis sechs Stunden einsatzfähig, bekommen Sie in der Regel nur die halbe Rente. Wie hoch die Erwerbsminderungsrente genau ausfällt, hängt von den Rentenansprüchen ab, die Sie bereits erworben haben. Werfen Sie einfach einen Blick auf Ihre jährliche Renteninformation. Dort steht, wie viel Rente Sie derzeit bei voller Erwerbsminderung bekämen.
 
 
Bild
 
4. Das ändert sich 2019

Die Bundesregierung hat die Erwerbsminderungsrente verbessert: Ab 2019 wird die Rente so berechnet, als hätte der Betroffene bis zum Alter von 65 Jahren und acht Monaten weiter eingezahlt. Das erhöht die Rente spürbar: für einen Durchschnittsverdiener, der erwerbsunfähig wird, um etwa 90 Euro im Monat.

Denn zuvor wurde so gerechnet, als hätte man bis 62 in die Rentenkasse eingezahlt – bis 2014 sogar nur bis 60. Leider greift die neue Regel nicht, wenn Sie schon in Erwerbsminderungsrente sind. 

5. Zusätzlich vorsorgen ist sinnvoll

Eine volle Erwerbsminderungsrente beträgt im Schnitt etwa 750 Euro im Monat, die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gut 400 Euro. Das reicht kaum aus zum Leben. Um im Fall der Fälle nicht auf Hartz IV in Form der Grundsicherung angewiesen zu sein, empfehlen wir, dass Sie zusätzlich vorsorgen, am besten mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings hilft diese nur, bis Sie in die Altersrente wechseln.

6. So beantragen Sie die Rente

Die Erwerbsminderungsrente zu beantragen, bedeutet viel Papierkram. Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen bekommen Sie bei der Rentenversicherung, ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten oder Sozialverbänden. Wird Ihr Antrag abgelehnt, sollten Sie binnen eines Monats Widerspruch einlegen. Bringt auch das nichts, können Sie vor dem Sozialgericht klagen.
 
 
 
Weitersagen
Email
Zum Artikel
 
 
Zahl der Woche
 
... mehr Erwerbsminderungsrente pro Monat (brutto) bekommt ein Durchschnittsverdiener durch die neue staatliche Regelung ab 2019, falls er mit 50 Jahren arbeitsunfähig in Rente geht. Mehr dazu in der Renten-Serie.
 
Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Zum Ratgeber
 
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Dienstag, 11. Dezember, Hermann-Josef Tenhagen bei MDR um vier
Donnerstag, 13. Dezember, Hermann-Josef Tenhagen bei N-TV
Freitag, 14. Dezember, Hermann-Josef Tenhagen gegen 7:20 Uhr bei Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1,00 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,36 % p.a.
Zinsbonus auf aktuell 0,3 %
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.

0,3 % p.a.

0,3 % p.a.

dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.

0,3 % p.a.

0,3 % p.a.

Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,11 % p.a.
 
1,00 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,21 % p.a.
 
1,05 % p.a.
 
Girokonto
Santander
 
 
Wertpapierdepot
 
Die günstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
LTE Tarife
 
Allnet-Flat
Callya Allnet-Flat* (Vodafone-Netz)
Klarmobil Allnet-Flat 2000 (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer
flugerstattung.de

 
Sofort-Entschädigung
 
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Freche Versicherungsmakler
Zeroprov
 
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen



Bildrechte:
Weihnachtsshopping: erhui1979 und sgursozlu / iStock.com [Montage Finanztip]-- Schäuble: Michael-Kappeler / dpa -- Spenden: Jörg-Carstensen / dpa -- Video der Woche: Finanztip -- Handynetze: pixelfit / iStock.com -- Auto: poba / iStock.com -- Flugzeug: shaunl / iStock.com -- Rentner 1: FluxFactory / iStock.com -- Rentner 2: shapecharge / iStock.com.


Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

* Was der Stern bedeutet

Ein Stern* neben einem Link bedeutet, dass Finanztip vom verlinkten Anbieter möglicherweise bezahlt wird: manchmal, sobald Sie den Link klicken – oft nur dann, wenn Sie einen Vertrag abschließen. So finanzieren wir unseren Service und können ihn kostenlos anbieten. Wichtig ist: Auf den Preis, den Sie zahlen, wirkt sich das nicht aus. Und wir verlinken nur auf Angebote, die unsere unabhängigen Experten und Redakteure zuvor uneingeschränkt empfohlen haben. Das hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist. Erst wenn das geklärt ist, verhandelt eine andere Abteilung über eine mögliche kostenpflichtige Verlinkung. Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.