Finanztip-Newsletter

Aktuelle Ausgabe

Mit unserem Newsletter informieren wir jede Woche freitags über wichtige Neuigkeiten rund um Versicherungen und Finanzen. Damit bist Du immer auf dem Laufenden und sparst bares Geld. Dieser Service ist für Dich absolut kostenlos. 

Ältere Ausgaben findest Du in unserem Archiv.

FINANZTIP

Schon 767.000 Abonnentenvertrauen uns.
Lade Deine Freunde ein!

Sechs Tipps: Warum Du trotz Corona ein Haus kaufen kannst

Sechs Tipps: Warum Du trotz Corona ein Haus kaufen kannst

Der richtige Zeitpunkt für Deinen Hauskauf

Corona hat gezeigt, welchen Wert doch ein eigener Garten haben kann und wie angenehm ein extra Arbeitszimmer ist. Träumst Du auch vom eigenen Haus oder einer schönen Stadtwohnung – und überlegst schon lange, wann der richtige Zeitpunkt für den Kauf ist? Und wie es mit den Immobilienpreisen in Corona-Zeiten eigentlich weitergeht?

Dann bist Du hier richtig: Wir haben für Dich die wichtigsten Daten zu Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt ausgewertet – und sagen Dir, was das für Deine Pläne bedeutet.

 

Das Angebot an Immobilien nimmt zu

Knapp 300.000 Wohnungen wurden im Jahr 2019 bezugsfertig. Das sind doppelt so viele wie noch 2010. Und die Coronakrise hat die Maurer, Maler und Elektriker der Republik auch in diesem Jahr nicht von der Arbeit abgehalten. Und so kommen jetzt viele frische Angebote auf den Markt.

 

Die Nachfrage könnte sinken

Umgekehrt meiden viele Menschen in der aktuellen Coronakrise größere Anschaffungen und sind lieber vorsichtig. Das Resultat: Während in den vergangenen Jahren die Nachfrage das Angebot an vielen Orten weit überstieg, haben es Käufer jetzt wahrscheinlich leichter. Es kann aber noch etwas dauern, bis sich das in den Preisen überall bemerkbar macht.

Unsere Ratgeber zur Corona-Krise:

Arbeitsschutzwas im Job jetzt wichtig ist
Verfallene Flugtickets wie Sie zu Ihrem Geld kommen
Maskenpflicht
so geht‘s
Reisepläne
was aus dem Sommerurlaub wird
Selbstständigewie Sie die Krise überbrücken
ETFs, Gold & Anleihen was die Krise für Ihre Finanzen bedeutet

Deshalb hier unsere sechs Tipps für Hauskäufer:

 

Tipp 1: Jetzt die Suche starten

Wenn Du bisher wirtschaftlich gut durch die Corona-Zeit gekommen bist, solltest Du gerade jetzt schauen, ob es interessante Angebote in Deiner Traumgegend gibt.

 

Tipp 2: Aber nichts überstürzen

Wirst Du dort nicht fündig, solltest Du Dir aber auch keine Sorgen machen. Die Bauzinsen dürften absehbar erst einmal niedrig bleiben, und die Preise nicht so weiter steigen, wie im letzten Jahrzehnt. Du hast also keinen Druck.

 

Tipp 3: Corona ändert die Arbeitwelt

Kläre mit Deinem Chef, wie viel Homeoffice in Deiner Firma zukünftig möglich ist. Musst Du nur noch an ein oder zwei Tagen pro Woche ins Büro fahren, dann kannst Du auch in Stadtbezirken suchen, die weiter draußen liegen – und damit günstiger sind. Allerdings kann ein Auto Deine Ersparnis wieder auffressen.

 

Tipp 4: Arbeitszimmer planen

Ein Arbeitszimmer ist dann sinnvoll. Achte aber darauf, dass Du diesen Preisunterschied nicht gleich wieder verschenkst, indem Du bei der Wohnfläche über die Stränge schlägst. Denke also gut darüber nach, wie viel Platz Du wirklich benötigst.

 

Tipp 5: Maklerkosten sparen

Wenn Du mit dem Kauf warten kannst bis nach Weihnachten, dann kannst Du in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Bremen und Hessen die Hälfte der Maklercourtage sparen. Das sind oft 10.000 Euro oder mehr. Eine Gesetzesänderung, die am 23. Dezember in Kraft tritt, macht es möglich.

 

Tipp 6: Zinsen vergleichen

Verzichte auch bei einem niedrigen Zinsniveau nie auf den Zinsvergleich. Wenn Du zum Beispiel 300.000 Euro aufnimmst, verteuern nur 0,2 Prozentpunkte mehr Zinsen deinen Kredit im ersten Jahrzehnt um rund 6.000 Euro. Einen guten Vergleich bekommst Du bei Kreditvermittlern wie Dr. Klein*, Interhyp oder Planethome.

Mehr dazu in Tenhagens Corona-Podcast.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Unser Podcast zur Krise

Das Haus, das Du Dir erträumst, ist nach Corona vielleicht ein anderes: Größer, mit Arbeitszimmer, weiter draußen? In der aktuellen Folge sprechen wir über die absehbaren Folgen von Covid-19 für Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen.

1. Corona-Falle PflegeheimWie Du Deine Angehörigen schützt
2. Kfz-VersicherungSo kannst Du in der Coronakrise sparen
3. Ökologisch sanierenSo kommst Du an die staatlichen Förderprogramme

Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Dich entdeckt hat.

LTE-Flat im Telekom-Netz für 4 Euro

Wir haben für Euch einen Handytarif im gut ausgebauten Telekom-Netz gefunden, der preislich sogar mit den billigen O2-Angeboten mithalten kann: Die „LTE Smartphone Flat“ von Freenet kostet 4 Euro im Monat. Sie enthält 750 MB zum Surfen im LTE-Netz. Das ist nicht viel – reicht aber, wenn Du nur Whatsapp-Nachrichten schreibst, E-Mails abrufst, mal eine Route bei Google Maps raussuchst und gelegentlich im Netz surfst. Das Tempo ist auf 25 Mbit/s gedrosselt. Zum Telefonieren gibt es 100 Minuten im Monat, aber SMS sind keine dabei. Diese kosten 9 Cent, wie auch das Telefonieren ab der 101. Minute. Lobenswert: Der Vertrag ist monatlich kündbar.

Viele Markenschuhe zum halben Preis

Diese Woche ist uns beim Thema Mode der „Sommersale“ der Gebrüder Götz ins Auge gefallen. Die bieten gut 2.000 Schuhmodelle zum halben Preis an. Die Markenauswahl ist sehr gut, das Sortiment reicht von Clarks und Puma über Rieker bis Timberlands. In unseren Stichproben fanden wir sehr günstige Preise und noch genügend Auswahl an Größen.

Noch zu haben: Viele Zeitschriften sechs Monate gratis

Das Zeitschriften-Schnäppchen, das wir letzte Woche für Euch aufgetan haben, kam besonders gut an. Das Angebot: Ihr könnt „Stern“, „Capital“, „Kicker“, „Gala“ oder eine von 27 anderen Zeitschriften ein halbes Jahr lang kostenlos lesen – gedruckt oder digital.

Wir haben nachgehakt: Auch diese Woche gilt die Aktion noch. Weitere Titel sind: „Geo“, „Cicero“ und „Hörzu“. Um Dein Wunschmagazin zu finden, gehst Du einfach auf die Seite des Anbieters presseshop.news und wählst Deinen Titel aus. Wenn Du auf „Zum Angebot“ klickst und dann den Gutschein-Code JNK4203967QW eingibst, sinkt der Preis auf Null.

Achtung: Das Abo verlängert sich automatisch um ein Jahr zum regulären Preis, wenn Du es nicht spätestens drei Monate vor Ablauf kündigst. Das geht einfach per Mail an bestandskunde@presseshop.news.

Und aufgepasst: Ihr könnt nur alle sechs Monate so ein Gratis-Angebot dieses Anbieters bekommen.

 
Finanztip für Dich: Wir haben Euch gehört

1. Finanztip für Dich: Wir haben Euch gehört

Ihr habt uns über 500 E-Mails geschrieben zur Umstellung unserer Ansprache von „Sie“ auf „Du“. Vielen Dank für Euer Feedback! Positives wie negatives. Wir nehmen uns das zu Herzen. Unser Chefredakteur Hermann beantwortet zurzeit Eure Mails persönlich. Das kann allerdings etwas dauern.

„Ihre neue Anspracheform finde ich indiskutabel! Wozu soll das gut sein? Es wirkt anbiedernd. Haben Sie das als seriöse Redaktion nötig?“

„Eine so seriöse Einrichtung wie Finanztip hat doch eine solch anbiedernde, schleimige Diktion nicht nötig.“

Wir stehen als Redaktion für sorgfältige Recherchen und seriösen Journalismus. An unserer Arbeitsweise hat sich durch die neue Ansprache nichts geändert – und wird es auch nicht! Wir denken als Redakteure und Experten nun noch einen Augenblick länger nach, wie wir Euch die besten Lösungen so aufbereiten, dass Ihr sie sofort besser nutzen könnt.

„Für meinen Geschmack habt ihr mit dieser Ansprache genau den richtigen Ton getroffen. So kann ich auch viel besser euren exzellenten Newsletter meiner Tochter schmackhaft machen.“

„Das bisherige ‚Sie‘ hat sich für mich schon länger falsch und merkwürdig angefühlt. Daher gibt es von mir einen kräftigen Applaus für diese Umstellung. Besten Dank für viele wertvolle Ratschläge und auch für die Tonlage in euren Artikeln.“

Vielen Dank für das Lob! Genau das haben wir uns als Ziel gesetzt: Dass möglichst viele Menschen etwas von unserem Newsletter haben. Wir glauben, dass wir das Ziel mit dem „Du“ auf Dauer besser erreichen können.

Finanztip unterstützt Leser, Nutzer, Zuschauer und Hörer mittlerweile auf vielen Kanälen: hier im Newsletter, auf der Website, auf Youtube, in den Podcasts, auf Instagram und Facebook. In vielen dieser Kanäle gab es praktisch nie ein „Sie“. Ständig zwischen „Du“ und „Sie“ zu wechseln, das kam uns zuletzt immer seltsamer vor.

Falls wir Dich damit noch nicht überzeugen konnten: Gib uns die Chance, Dir zu beweisen, dass wir von Finanztip uns treu geblieben sind. Wir stehen auf Deiner Seite – auf der Seite der Verbraucher.

Mehr Antworten auf Euer Feedback findet Ihr im Blog.

Weitersagen
Email Zum Blog
 
Risiko Reisen: Aus dem Urlaub direkt in Quarantäne

2. Risiko Reisen: Aus dem Urlaub direkt in Quarantäne

Seit sechs Wochen könnt Ihr wieder in die meisten EU-Länder reisen. Doch die neue Unbeschwertheit währte nur kurz: In manchen Regionen Europas steigen die Infektionszahlen rapide. Betroffen sind auch die beliebten spanischen Urlaubsziele Costa Brava und Barcelona. Das Auswärtige Amt rät bereits von Reisen dorthin und in die Nachbarprovinzen Aragonien und Navarra ab – ohne jedoch eine konkrete Reisewarnung auszusprechen. Deshalb kannst Du eine Reise dahin bislang nicht in jedem Fall kostenlos stornieren.

Wichtig für alle Rückkehrer: Wer aus einem Risikoland zurückreist, muss zurzeit 14 Tage in Quarantäne bleiben. Das kann Selbständige viel Umsatz kosten. Und auch, wenn Du Arbeitnehmer bist, wird Dein Chef kaum begeistert sein. Es kann auch passieren, dass Dein Urlaubsland während Deines Aufenthalts auf die Liste kommt.

Am Dienstag hat Gesundheitsminister Jens Spahn zudem angekündigt, dass sich Urlauber aus Risikogebieten ab kommender Woche verpflichtend auf Corona testen lassen müssen. Die Tests sollen kostenlos am Flughafen stattfinden. Die aktuelle Liste der Risikogebiete findest Du beim Robert-Koch-Institut.

Vorteil: Wenn Dein Test negativ ausfällt, musst Du wahrscheinlich nicht in Quarantäne. Weil ein einmaliger Test aber keine Gewissheit bringt, ob sich noch Covid-19 entwickelt, hat Mecklenburg-Vorpommern angekündigt, dass Rückkehrer erst nach zwei negativen Tests im Abstand von mindestens fünf Tagen von der Quarantänepflicht befreit sind.

Gut zu wissen: Auch wenn Du in einem Nicht-Risikoland im Urlaub warst, kannst Du Dich ab kommender Woche kostenlos testen lassen, so der Plan von Spahn. Diese Tests sollen innerhalb von 72 Stunden in Arztpraxen oder Gesundheitsämtern durchgeführt werden.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Video der Woche
Video der Woche

Sollten Deine Eltern mal pflegebedürftig werden, willst Du sie gut versorgt wissen. Saidi erklärt im Video, wann Du in die Bresche springen musst und ob dabei auch Dein eigenes Vermögen auf dem Spiel steht.

Weitere Videos von Saidi:
Die richtige Altersvorsorge
Welche Möglichkeiten gibt es?
ETFs im AlterTipps für die Auszahlung und Entnahme
Geldanlage für Kinder Richtig sparen mit ETFs

Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
Sicher einkaufen: So kriegst Du den besten Käuferschutz

3. Sicher einkaufen: So kriegst Du den besten Käuferschutz

Wenn Du im Internet einkaufst, wird schon mal Vorkasse verlangt. Das ist immer dann riskant, wenn Du den Onlineshop noch nicht kennst. Vielleicht will der die Ware gar nicht rausschicken oder geht pleite. Viele meiden deshalb günstige Angebote unbekannter Shops.

Doch inzwischen gibt es einige Zahlungsmethoden, die Schutz vor Betrug garantieren – dann gibt es Geld zurück. Bei den meisten Shops wirst Du mindestens eine Variante finden. Allerdings gibt es einiges zu beachten.

Die Stiftung Warentest hat neun Zahlungsdienstleister überprüft. Ergebnis: Drei bieten einen besonders umfassenden Schutz, nämlich AmazonPayments, Kreditkarte (Mastercard/Visa) und Klarna. Du bekommst das Geld in drei Fällen zurück: Wenn die Ware nicht ankommt, wenn etwas anderes als versprochen geliefert wird und wenn die Ware bei der Rücksendung verlorengeht.

Der bekannteste Anbieter (und Namenspate) für den „Käuferschutz“ ist Paypal. Allerdings hilft Paypal nicht, wenn der Lieferdienst das Paket verschlampt. Weitere Probleme haben wir hier beschrieben.

Wichtig: Alkohol, Tabak, Zeitschriften, digitale Produkte (wie Apps, Musik usw.), Dienstleistungen, Gutscheine und Fahrzeuge sind bei einigen der genannten Anbieter vom Käuferschutz ausgeschlossen. Nur Visa und Mastercard schließen nichts aus.

Und Ihr müsst alles gut dokumentieren, vor allem Beschädigungen am Produkt oder falsch Geliefertes. Außerdem haben Onlineshops immer die Möglichkeit, auf dem Rechtsweg doch noch ihr Geld zu verlangen.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Die Geldautomaten-Falle: So vermeidest Du teure Wechselkurse

4. Die Geldautomaten-Falle: So vermeidest Du teure Wechselkurse

Falls Du beispielsweise in Dänemark Urlaub machst, in der Schweiz oder in Großbritannien – also in Ländern, die nicht den Euro haben –, solltest Du beim Geldabheben vorsichtig sein. Denn bei vielen Automaten ist das Auswahlmenü so gestaltet, dass Dir ein schlechter Wechselkurs regelrecht aufgedrängt wird. Der Trick dabei: Du wirst immer wieder gefragt, ob das abgehobene Geld nicht gleich in Euro umgerechnet werden soll.

Geh auf dieses Angebot nicht ein, egal wie groß und leuchtend die Buttons auch sind, die Dich in diese Richtung locken sollen. Mit Abrechnung in der lokalen Währung fährst Du besser. Die richtigen Menüpunkte heißen beispielsweise „nicht umrechnen“ oder „in lokaler Währung abrechnen“. Denn dann berechnet Deine Bank zu Hause den Wechselkurs – und der ist deutlich fairer als der Kurs des Automatenbetreibers. Ähnliches gilt übrigens auch beim Bezahlen mit Karte!

Bringt uns doch bitte ein paar Fotos von Automatentexten aus dem Urlaub mit, falls Ihr auf solche Fallen stößt. Schickt sie bitte an redaktion@finanztip.de, damit wir vor diesen Tricks gezielter warnen können.

Übrigens: Es gibt immer noch Kreditkarten, mit denen Du weltweit kostenlos Geld abheben kannst. Das geht mit der Visa-Karte der DKB* (wenn regelmäßig 700 Euro auf dem Konto eingehen), mit der Genialcard der Hanseatic Bank*, Barclaycard Visa* und Payback Visa Flex. Achte bei den letzten drei Karten darauf, dass Du die teure Ratenoption umgehst. Wie das geht, steht in unserem Ratgeber.

Weitersagen
Email Mehr dazu
 
Auch wichtig: Mehr Kindergeld, Steuerfrist verpasst, BGH urteilt im VW-Skandal

5. Auch wichtig: Mehr Kindergeld, Steuerfrist verpasst, BGH urteilt im VW-Skandal

+++ Die Eltern unter Euch können sich auf etwas mehrKindergeld freuen: Es soll ab Jahreswechsel um 15 Euro pro Monat steigen. Außerdem soll der Kinderfreibetrag deutlich höher ausfallen: um rund 500 Euro auf 8.388 Euro. So will die Bundesregierung Familien entlasten. Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen. Mehr zum Kindergeld findet Ihr in unserem Ratgeber. +++

 

+++ Nur noch am heutigen Freitag kannst Du Deine Steuererklärung für 2019fristgerechtabgeben, falls Du zur Steuererklärung verpflichtet bist. (Wer alles verpflichtet ist, haben wir hier zusammengestellt.) Wenn Du die Frist verpasst (hast), wende Dich schnell ans Finanzamt und bitte um eine Fristverlängerung. Sonst musst Du mit Sanktionen rechnen: Verspätungszuschlag, Zwangsgeld, Steuerschätzung und Zinsen sind möglich. Als Entschuldigung anerkannt wird etwa eine längere Krankheit. Bei der Formulierung hilft Dir unser Musterbrief im Ratgeber. +++

 

+++ Der Bundesgerichtshof hat gestern vier weitere, diesmal eher unerfreuliche Urteile zum VW-Abgasbetrug verkündet und damit wichtige Detailfragen geklärt. Demnach muss Volkswagen getäuschten Käufern zwar Schadensersatz zahlen, aber keine sogenannten Deliktszinsen (Az. VI ZR 397/19). Diese hätten den Betrugsopfern durchaus mehrere Tausend Euro bringen können. Vielfahrer können sogar komplett leer ausgehen, wenn die Anrechnung der gefahrenen Kilometer den Kaufpreis übersteigt (Az. VI ZR 354/19). Ebenfalls keinen Schadensersatz bekommen diejenigen, die erst nach Aufdeckung des Skandals im September 2015 einen Wagen gekauft haben (Az. VI ZR 5/20). Immerhin: Der BGH hat ein Urteil aus Braunschweig aufgehoben, das noch zugunsten von Volkswagen ausgegangen war (Az. VI ZR 367/19). Dem Kläger steht Schadensersatz zu, über die Höhe müssen die Richter in Braunschweig noch entscheiden. +++

Weitersagen
Email
 
Podcast Auf Geldreise

Setzt Du allein auf die gesetzliche Rente? Kein guter Plan! Sich aufs Börsenparkett wagen und privat mit Aktien vorsorgen? Viel besser. Anika und Anja sprechen mit Jessica Schwarzer, Börsenexpertin und langjährige Chefkorrespondentin des Handelsblatts.

Weitere Folgen der Geldreise:
Betriebliche Altersvorsorge
Wann machen, wann lassen?
RezessionWas bedeutet das für mich und mein Geld?
Altersvorsorge So schließen wir die Rentenlücke!

Twitter ButtonFacebook ButtonEmail Button
 
Miniserie „Neu an der Börse“, Teil 2: So pflegst Du Deinen Aktienbesitz

Miniserie „Neu an der Börse“, Teil 2: So pflegst Du Deinen Aktienbesitz

Es ist eine beeindruckende Zahl: Mehrere Hunderttausend neue Wertpapierdepots sind hierzulande 2020 schon eröffnet worden. Hast Du auch ein Depot eröffnet? Dann ist dieser Zweiteiler für Dich. Vorige Woche haben wir im Newsletter erklärt, welche ersten Schritte wichtig sind, um vernünftig an der Börse loszulegen. Heute klären wir, wie Dein Wertpapierdepot auch langfristig fit bleibt.

 

1. Denk beim nächsten Geldbonus ans Depot

Okay, vielleicht sagst Du jetzt: „Was soll denn der nächste Geldbonus sein?“. Wir denken da etwa an eine größere Gehaltserhöhung. Aber nicht nur: Da ist vielleicht auch das Urlaubsgeld, ein Bonus vom Stromanbieter, die Rückzahlung vom Finanzamt oder ein Geldgeschenk von der Großmutter.

Denk in diesem Moment auch an Dein Depot. Schiebe ohne lange nachzudenken einen Teil des zusätzlichen Geldes auf das Verrechnungskonto und dann in Deinen Sparplan oder als Einmalsumme in Deinen ETF. Faustregel: Schon bei einem höheren dreistelligen Betrag lohnt sich ein Nachkaufen weiterer ETF-Anteile auf einen Schlag, andernfalls erhöhe einfach die monatliche Sparplanrate.

 

2. Erst Notgroschen anlegen

Bevor Du Deine Extras im Depot anlegst, solltest Du aber ein Geldpolster für unerwartete Ausgaben ansparen. Wir empfehlen, zwei bis drei Nettogehälter auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Dann kommst Du nicht in die Bedrängnis, das Wertpapierdepot anzuknabbern, wenn es doch mal eng wird. Fülle daher das Tagesgeldkonto zuerst mit diesem Notgroschen auf – zwacke am besten immer direkt nach Gehaltseingang etwas ab.

 

3. Darf‘s eine Dividende sein?

Eine wichtige Entscheidung hast Du ja schon beim ETF-Kauf getroffen: Ob Du einen Fonds gekauft hast, der Dividenden automatisch wieder anlegt – oder ob regelmäßig die Dividenden als Ausschüttungen auf Deinem Verrechnungskonto landen. Hast Du einen ausschüttenden Fonds, solltest Du einen Freistellungsauftrag bei der depotführenden Bank einrichten. Damit bleiben bis zu 801 Euro Deiner Dividenden erstmal steuerfrei. Falls es Dir nicht auf die Ausschüttungen ankommt, setze künftig besser auf „thesaurierende“ (wiederanlegende) ETFs. Diese eignen sich wegen des Zinseszinseffektes gut für den langfristigen Vermögensaufbau.

4. Nicht so viel über Steuern nachdenken

Abgesehen vom Freistellungsauftrag brauchst Du Dir vorerst keine Gedanken über die Versteuerung Deines Depots zu machen. Es steht völlig in den Sternen, ob es noch eine Abgeltungssteuer wie heute geben wird, wenn Du 2030, 2040 oder später anfängst, wieder Geld aus dem Depot zu nehmen.

 

5. Füße stillhalten

Reicht es denn wirklich, einen Welt-ETF und eventuell noch einen Europa-ETF im Depot zu haben? Auch das fragen sich viele Anleger. Ja, absolut! Ein Wertpapier-Investment wird nicht besser, wenn Du besonders lange daran rumschraubst. Komplexere Depots vernebeln den Durchblick.

Rechne etwa ein Mal im Jahr aus, wie viel Dein Depot nach einem Kursrutsch um 50 Prozent noch wert wäre. Als konkreten Betrag in Euro. Sollte Dir dieser „Probealarm“ zu viel Kopfschmerzen bereiten, schichte etwas um in risikoarme Anlagen wie Festgeld oder Tagesgeld.

 

6. Offene Fragen

Wir hoffen, Dir mit den ersten „Depot-Pflegetipps“ geholfen zu haben. Denk immer daran, dass Bankberater, Börsenzeitschriften oder auch Tippgeber in Internetforen ihre eigenen Interessen verfolgen und Dich eventuell zu einem komplizierteren Depot bewegen wollen. Das bringt selten mehr Rendite, verursacht aber oft deutlich mehr Gebühren – und kostet stets mehr Zeit.

Wenn Du weitere Fragen zum neuen Depot hast oder Dich mit anderen Börsen-Neulingen austauschen willst, dann schreibe gerne einen Kommentar.

Weitersagen
Email Zum ersten Teil
 
Zahl der Woche
… fiel die deutsche Wirtschaftsleistung in April, Mai und Juni geringer aus als in den drei Monaten davor. Der bislang stärkste Konjunktureinbruch. Volkswirte sehen aber eindeutige Zeichen für eine Erholung.
Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Dienstag, 4. August, Hermann beim ARD-Morgenmagazin
Dienstag, 4. August, Hermann bei NDR mein Nachmittag
Mittwoch, 5. August, Saidi bei SWR aktuell
Freitag, 7. August, Hermann bei Radioeins
Die wichtigsten Finanztip-Empfehlungen
In den folgenden Tabellen haben wir für Euch unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Du direkt zur Empfehlung gelangst – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,55 % p.a.
für 6 Monate
0,50 % p.a.
für 6 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,31 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,45 % p.a.
TF Bank
0,35 % p.a.
0,25 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
0,81 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,81 % p.a.
0,70 % p.a.
0,70 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
0,50 % p.a.
bis 24 Monate
1,0 % p.a.
0,95 % p.a.
Klarna über Weltsparen
0,95 % p.a.
0,80 % p.a.
0,80 % p.a.
(ab 20.000 Euro)
bis 36 Monate
1,12 % p.a.
Klarna über Weltsparen
1,12 % p.a.
0,95 % p.a.
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
Die besten Depots bei Onlinebanken
Comdirect
Die günstigsten Depots
Onvista Bank
Baufinanzierungs-Vermittler
Planethome
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
Lidl Connect Smart XS* (Vodafone-Netz)
Allnet-Flat
Lidl Connect Smart S* (Vodafone-Netz)
Fluggastentschädigung
Rechtshelfer
Sofort-Entschädigung
Riester-Fondssparplan
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
Makler BU-Versicherung
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
beleihen
verkaufen
FINANZTIP
 

Bildrechte:
Vater und Sohn: GettyImages / ArtMarie -- Tenhagens Corona-Podcast: Finanztip -- Finanztip-Redaktion: Finanztip -- Reiserückkehrerinnen: GettyImages / XiFotos -- Video der Woche: Finanztip -- Verärgerte Konsumentin: GettyImages / fizkes -- Geldautomat: GettyImages / TkKurikawa -- Kind mit Teddy: GettyImages / lithiumcloud -- Auf Geldreise Podcast: Finanztip -- Pärchen in Cafe: GettyImges / AleksandarGeorgiev-- Frau arbeitet in Cafe: GettyImages / ferrantraite -- Zahl der Woche: Finanztip

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.