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Nr. 5 / 2019 – 1. Februar
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Lassen Sie sich etwas Gutes tun: Die besten Krankenkassen
 
 
Gute Krankenkassen: Wo Sie die passenden Zusatzleistungen bekommen

Nicht alles, was Ihnen sinnvoll erscheint, wird von jeder Krankenkasse bezahlt: Da fallen schon mal 300 Euro an für Reiseimpfungen, 90 Euro für die Sitzung beim Osteopathen oder 80 Euro für eine professionelle Zahnreinigung. Manche Kassen zahlen solche Leistungen, andere nicht. Und so können Sie durch einen Kassenwechsel womöglich deutlich sparen.

In den vergangenen Jahren lohnte es sich oft, zu einer Kasse mit besonders niedrigem Zusatzbeitrag zu wechseln. Seit diesem Jahr ist das nicht mehr ganz so attraktiv. Denn seit Januar finanziert der Arbeitgeber wieder die Hälfte des Zusatzbeitrages und spart die Hälfte, wenn Sie in eine preiswerte Kasse wechseln. Jede dritte Krankenkasse hat übrigens ihren Zusatzbeitrag gesenkt. Im Schnitt sind es noch etwa 0,9 Prozent. Beides zusammen macht sich derzeit für viele Versicherte mit einem Plus auf der Lohnabrechnung bemerkbar.

Umso mehr lohnt sich ein Blick auf die Zusatzleistungen Ihrer Krankenkasse. Wenn diese nicht mehr zu Ihren Bedürfnissen passen, dann kann sich ein Wechsel auszahlen. Wir haben auch in diesem Jahr wieder die Zusatzleistungen verglichen und die Anbieter herausgesucht, die das beste Gesamtpaket bieten.

Am meisten überzeugte wie im vergangenen Jahr die HEK*. Sie bot den größten Leistungsumfang in den untersuchten Bereichen Service, Vorsorge, Familie und alternative Heilmethoden. Ihr Gesamtbeitrag liegt jedoch mit 15,6 Prozent etwas über dem Durchschnitt – nämlich um 0,1 Prozentpunkte.

Die größte deutsche Kasse, die TK, belegte in unserem Vergleich den zweiten Platz und erreichte beim Serviceangebot die Bestwertung. Zudem ist sie mit 15,3 Prozent Beitrag recht günstig. Damit ist die TK so etwas wie der Preis-Leistungs-Sieger. Ebenfalls zum Spitzenfeld zählten die BKK VBU (stark bei Alternativmedizin und Vorsorge), Bahn-BKK (punktete bei Familien und alternativen Heilmethoden) und BKK24* (stark bei Service und alternativer Medizin).

Nehmen Sie allerdings gar keine Zusatzleistungen wahr, dann lohnt ein Blick auf unsere Liste der günstigsten Krankenkassen je Bundesland: Dort finden sich die HKK, die AOK Sachsen-Anhalt, BKK Euregio und BKK Pfaff.

Bislang gehörte die HKK zu unseren Empfehlungen, diesmal landete sie beim Vergleich nur noch im soliden Mittelfeld unter den leistungsstarken Kassen. Sie ist mit 14,99 Prozent aber noch immer die günstigste bundesweit zugängliche Kasse.

Immerhin: Ein Angestellter mit einem überdurchschnittlichen Bruttoeinkommen von 4.538 Euro monatlich zahlt rund 140 Euro weniger im Jahr, wenn er von einer Kasse mit durchschnittlichem Beitrag (15,5 Prozent) zur HKK wechselt. Das tatsächliche Plus auf dem Konto fällt etwas geringer aus – denn wer Krankenkassenbeiträge spart, muss mehr Steuern zahlen.
 
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Sechs Wochen „Die Zeit“ für 5 Euro

Ausgewogene Informationen, gute Analysen und Hintergründe sowie ein kurzweiliges Magazin als Extra – dafür steht „Die Zeit“. Wenn nun auch noch Ihr Küchentisch groß genug ist, um die Wochenzeitung aufzublättern, dann ist das hier etwas für Sie: Zeitschriftendeals.de bietet sechs Ausgaben für knapp 5 Euro Versandpauschale. Das Probeabo endet automatisch, Sie müssen nicht kündigen.
 
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Internet fürs Ferienhaus

Ortel Mobile bietet einen LTE-Tarif mit momentan 60 Gigabyte für 30 Euro pro vier Wochen. Der „Internet für Zuhause“-Tarif dient als flexible Alternative zum Festnetz. Der Clou: Als Prepaid-Tarif zahlen Sie nur für die Monate, in denen Sie ihn auch nutzen. Der Tarif funktioniert nur in Deutschland.

Er eignet sich besonders für Ferienhäuser und Dauercamper als DSL-Ersatz, den es so kein zweites Mal gibt. Zum Tarif brauchen Sie den zugehörigen LTE-Router für 70 Euro, den Sie nur im Ortel-Mobile-Shop vor Ort kaufen können.

Mit dem Tarif surfen Sie im LTE-Netz von O2 mit 21,6 Mbit/s. Bei gutem Empfang reicht das für hochauflösendes TV-Streaming. Testen Sie das aber besser: Das O2-Netz ist auf dem Land lückenhaft.
 
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iPhone 8 mit 10-Gigabyte-Vertrag für 30 Euro

Handyflash bietet das iPhone 8 samt sehr großzügiger Daten-Flatrate momentan für 30 Euro im Monat an. Einmalig müssen Sie 45 Euro zuzahlen. Damit ist das iPhone im Paket knapp 430 Euro günstiger, als wenn Sie Handy und Tarif einzeln kaufen.

Der Handyvertrag im LTE-Netz lohnt sich für Vielsurfer, die auch mal 10 Gigabyte im Monat aufbrauchen. Denn mit dem „O2 Free M“-Tarif sind Sie auch danach noch mit 1 Mbit/s im Internet unterwegs. Testen Sie vorher, ob Ihnen die Netzqualität von O2 ausreicht.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate und verlängert sich um ein volles Jahr. Vorsicht: Die Monatsgebühr, mit der Sie auch das Handy abzahlen, bleibt nach den zwei Jahren identisch. Kündigen Sie also rechtzeitig, andernfalls zahlen Sie das Handy mehrmals ab.
 
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1. Rückwirkend bis 2001: Ehegatten-Splitting für schwule und lesbische Paare
 
Eine gute Nachricht für gleichgeschlechtliche Paare mit unterschiedlichem Gehalt: Sie können rückwirkend Ehegattensplitting beanspruchen, wenn Sie Ihre eingetragene Lebenspartnerschaft noch dieses Jahr in eine Ehe umwandeln. Das kann bei sehr hohen Steuersätzen mehr als 9.000 Euro pro Jahr bringen.

Der Grund: Die Große Koalition ist mit einer Gesetzesänderung überraschend schnell dem Urteil des Finanzgerichts Hamburg gefolgt (wir berichteten). Danach können Paare, die ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln, den Splittingvorteil rückwirkend beanspruchen (Az. 1 K 92/18). Und zwar seit dem Jahr, in dem diese eingetragen wurde.

Nutzen Sie die neue Gesetzeslage, wenn Sie bereits zwischen 2001 und 2012 eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind. Es geht um viel Geld: Im besten Fall haben Sie Anspruch auf eine Steuererstattung für alle zwölf Jahre – plus 6 Prozent Zinsen pro Jahr. Ab 2013 war das Splitting bereits erlaubt.

Wichtig: Sie müssen die Lebenspartnerschaft spätestens bis Ende 2019 in eine Ehe umwandeln und bis Ende 2020 beim Finanzamt einen Antrag auf Erlass oder Änderung der Steuerbescheide stellen.
 
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2. Energieversorger BEV ist insolvent: Das müssen Sie nun wissen
 
Die Angebote des Energieversorgers BEV waren sagenhaft niedrig. Mit hohen Bonuszahlungen und niedrigen Preisen gewann der Strom- und Gasanbieter viele, viele Kunden. Kostendeckend für das Unternehmen waren die Angebote im ersten Jahr aber häufig nicht, stellte Finanztip mehrfach fest.

Ihren Pflichten kam die BEV obendrein nicht immer nach, wie wir von Lesern erfuhren: Abrechnungen trafen zu spät ein, Guthaben zahlte das Unternehmen nicht unverzüglich aus und Boni manchmal erst nach Monaten. Aus diesen und noch weiteren Gründen zeigten wir die Tarife der BEV schon seit Oktober 2017 über unsere Vergleichsrechner nicht mehr an.

Nun meldete das Unternehmen Insolvenz an – das Amtsgericht München eröffnete am Dienstag ein vorläufiges Insolvenzverfahren (Az. 1513 IN 219/19). Auf der Website, siehe Screenshot oben, lässt sich nichts mehr abschließen. Falls Sie bei der BEV waren, keine Sorge: Der Strom fließt ohne Unterbrechung weiter.

Für alle, die von der Insolvenz betroffen sind, haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten im Blog zusammengestellt. Dort erfahren Sie, was Sie beim neuen Vertrag beachten müssen, ob Sie Ihre Lastschrift widerrufen sollten und welche Zahlungen der Insolvenzverwalter der BEV noch von Ihnen verlangen darf.

Diskutieren Sie auch mit über die Folgen in unserer Finanztip-Community.
 
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Zig Jahre mehr als 50 Euro pro Monat einzahlen – und wenn's ernst wird, gibt’s kein Geld?! Wir erklären, wie man dieses Desaster vermeidet.
 
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3. Fünfzehn Prozent muss Ihr Chef zur Betriebsrente zuschießen
 
Gute Nachricht für alle, die über den Betrieb fürs Alter vorsorgen wollen: Für Angestellte, die 2019 eine betriebliche Altersvorsorge vereinbaren und dafür Teile ihres Gehalts verwenden, muss der Chef 15 Prozent des Beitrags zuschießen. 15 Prozent – das ist weniger, als der Arbeitgeber an Sozialabgaben einspart, wenn Sie Teile Ihres Bruttos umwandeln. Trotzdem haben Arbeitgeber in den Jahren zuvor viel zu selten etwas zum Beitrag dazugegeben.

Der neue Pflichtzuschuss ist deshalb so wichtig, weil sich für viele Sparer erst dadurch die Betriebsrente lohnen kann. Noch besser ist es, der Chef legt etwas mehr drauf – 20 Prozent oder gar die Hälfte. Beginnen Sie in diesem Jahr eine neue Anstellung und wird Ihnen angeboten, betrieblich vorzusorgen, haken Sie gleich nach, wie hoch der Zuschuss ist. Aber auch für alle anderen, die bislang keinen Vertrag geschlossen haben, ist es ein guter Anlass für einen neuen Anlauf.

Wichtig: Für bestehende Betriebsrenten-Verträge – etwa im Rahmen einer Direktversicherung oder Pensionskasse – wird der Zuschuss vom Chef leider erst ab 2022 verpflichtend. Es kann aber sicher nichts schaden, bereits jetzt an die Tür zu klopfen.
 
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4. Der Teilzeit-Trick: Raus aus der privaten Krankenversicherung
 
Je älter Sie werden, desto teurer wird die private Krankenversicherung. Vor allem in der Rente kann dies eine Bürde sein. Doch der Gesetzgeber hat die Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse schwer gemacht. Dank der neuen Brückenteilzeit ergibt sich aber eine Möglichkeit, doch noch in die Krankenkasse zurückzukehren.

Denn durch Teilzeitarbeit können Sie Ihr Einkommen so weit reduzieren, dass es unter die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze fällt. In diesem Jahr liegt die Grenze bei 60.750 Euro im Jahr. Falls Sie als Arbeitnehmer brutto weniger verdienen, sind Sie automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Sie müssen durch die Teilzeit also zurück in die Gesetzliche.

Im nächsten Jahr können Sie Ihre Arbeitszeit wieder auf Vollzeit anheben. Dann dürfen Sie selbst entscheiden, ob Sie wieder zurück in die private Versicherung wollen. Sie dürfen sich auch weiter freiwillig gesetzlich krankenversichern.

Die Brückenteilzeit gilt allerdings nicht in jedem Betrieb. Von dem Rückkehrrecht profitieren nur Arbeitnehmer, die seit mindestens sechs Monaten bei einem Unternehmen mit mehr als 45 Mitarbeitern beschäftigt sind. Dann können sie die befristete Teilzeit für mindestens ein Jahr beantragen. Auch in unserer Community wird das Thema Rückkehr in die Gesetzliche heiß debattiert.
 
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5. Auch wichtig: München und Fahrverbote, Stickoxidwerte leicht gesunken, Steuer auf Nutzfahrzeuge
 
+++ Die Diskussion um Fahrverbote in München nimmt eine überraschende Wendung: Um besser zu erfassen, wie schlimm die Lage ist, hatte die Stadt 20 eigene Messstationen aufgestellt. Die Messungen dort sind nun deutlich niedriger als die offiziellen – und zum Teil hochgerechneten – Messungen des Umweltbundesamtes. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hält daher Fahrverbote nicht mehr für nötig, wie er der Süddeutschen Zeitung sagte. Rein rechtlich kommt es allerdings auf die offiziellen Werte an. Lesen Sie auch unsere FAQs zum Dieselskandal. +++

+++ Derweil stellte das Umweltbundesamt (Uba) die vorläufigen Ergebnisse für 2018 vor: Demnach sind die Stickoxidwerte insgesamt leicht rückläufig, wenn auch nur um 2 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – der Grenzwert liegt bei 40. Noch immer wird dieser Grenzwert an vier von zehn Messstationen überschritten. Grund für den Rückgang sind laut der Mitteilung des Uba Tempolimits, Verkehrsbeschränkungen, aber auch neuere Fahrzeuge. Im Detail könne das nur lokal aufgeschlüsselt werden. Sogar das Wetter hat einen Einfluss. +++

+++ Wenn Sie Halter eines kleinen Nutzfahrzeugs sind, kann es passieren, dass Sie einen neuen Steuerbescheid mit einer höheren Kfz-Steuer erhalten. Der Grund: Ihr Fahrzeug wird nicht mehr als Lkw eingestuft, sondern als Pkw. Doch das ist falsch, sofern das Auto betrieblich für Waren- oder Materialbeförderung benutzt wird. Betroffen sind vor allem Bauhandwerker, Gartenbauer und andere Dienstleister. Gegen einen falschen Bescheid sollten Sie innerhalb eines Monats Einspruch einlegen. Mehr dazu im Ratgeber Kfz-Steuer. +++
 
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Serie „Überleben in der Hotline“ – Teil 3: Vertragsabschluss am Telefon
 
Im Prinzip ist die Bestellhotline eine komfortable Möglichkeit, einen neuen Vertrag abzuschließen oder in einen günstigeren Tarif zu wechseln: Anstatt sich selbst durch die Tarifdetails zu wühlen, erklären Sie am Telefon, was Sie brauchen, und der Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung sucht das passende Angebot heraus. Allerdings ist die Bestellhotline in erster Linie am Verkauf lukrativer Verträge interessiert – ob die nun vorteilhaft für Sie sind oder nicht. Mit diesen Tipps kommen Sie zu einem guten Tarif:

1. Kein Anruf ohne Vergleich

Der Verkäufer in der Bestellhotline wird Sie nicht auf günstigere oder bessere Angebote der Konkurrenz aufmerksam machen. Deshalb ist vor dem Gespräch ein Preisvergleich über mehrere Anbieter Pflicht, beispielsweise auf den bekannten Vergleichsportalen. Mit dem Wissen können Sie mit Ihrem Anbieter oft sogar einen Rabatt aushandeln.
 
 
Serie „Überleben in der Hotline“
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Vertragsabschluss am Telefon
 
 2. Anrufen oder anrufen lassen?

Bei Vertragsabschlüssen und Tarifwechseln sollten Sie lieber selbst anrufen. Lassen Sie sich zurückrufen, wird Ihre Nummer gern an externe Callcenter weitergegeben, die auf Provisionsbasis versuchen, Ihnen teure Tarife anzudrehen.

Falls möglich, lassen Sie sich zum „Kundenrückgewinnungs-Team“ durchstellen. Das hat oft mehr Spielraum für kulante Tarifangebote als die Bestellhotline.

3. Kontrollieren, ob der Vertrag stimmt

Ist alles besprochen, sollte der Mitarbeiter die wichtigsten Tarifdetails zusammenfassen. Denn auch wenn Sie noch eine schriftliche Bestätigung bekommen: Den eigentlichen Vertrag schließen Sie bereits am Telefon!

Nach dem Gespräch sollten Sie auch die schriftlichen Vertragsunterlagen durchgehen. Stimmen die Tarifdetails? Verschleiern vielleicht Rabatte die endgültige Grundgebühr? Sind ungewollte Zusatzoptionen angegeben? Es gibt einige schwarze Schafe unter den Callcentern, die für eine gute Provision schon mal falsche Informationen am Telefon weitergeben. Wenn etwas nicht passt, haben Sie 14 Tage Zeit, den Vertrag zu widerrufen.
 
 
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 4. Neukundenrabatt und -bonus einfordern

Bereits mit einem Anruf bei der Hotline können auch Bestandskunden schnell 100 Euro Neukundenrabatt einheimsen. Das geht zum Beispiel bei Handy, Strom und Konto. Sagen Sie einfach, dass Sie über einen Wechsel nachdenken. Oder dass Sie es unfair finden, als Altkunde keine weiteren Vorteile zu erhalten.

Falls Sie gar nichts herausholen können, ärgern Sie sich nicht zu lange mit der Hotline herum. Ein Anbieterwechsel ist dann die bessere Alternative.

5. Wenn es Ärger gibt

Können Sie ein Problem nicht an der Hotline klären, schicken Sie ein Einwurf-Einschreiben. Aus Ihrem Brief sollte klar hervorgehen, was Ihr Anliegen ist. Setzen Sie außerdem eine Frist (für die meisten Angelegenheiten reichen 14 Tage). Falls der Anbieter nicht einlenkt, wenden Sie sich an eine Verbraucherzentrale oder die entsprechende Schlichtungsstelle.
 
 
 
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… bekommt im Schnitt vom Fiskus erstattet, wer in Deutschland eine Steuererklärung abgibt.
 
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Freitag, 8. Februar, Hermann-Josef Tenhagen gegen 7:20 Uhr bei Radioeins
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Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,36 % p.a.
Zinsbonus auf aktuell 0,3 %
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
0,6 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
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0,3 % p.a.
Zinsbonus auf aktuell 0,3 %
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz
0,3 % p.a.
bis 10.000 €
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
0,6 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Zinsbonus auf aktuell 0,3 %
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
1 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,20 % p.a.
 
1,11 % p.a.
 
bis 36 Monate
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