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herzlich willkommen auf der Website des gemeinnützigen Verbraucherportals Finanztip. Mit unserem Newsletter informieren wir jede Woche freitags über wichtige Neuigkeiten rund um Versicherungen und Finanzen. Aus diesem stammen unsere Ratgeber-Artikel, die Sie Woche für Woche auf sueddeutsche.de lesen können. 

Ihr Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur

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Gut krankenversichert: Für jeden Anspruch die richtige Kasse

Welche Krankenkasse zu Ihnen passt

Mussten Sie Ihre Grippeimpfung selbst zahlen? Das ist normal, wenn Sie keiner Risikogruppe angehören. Einige Krankenkassen zahlen sie aber doch. Als sogenannte Zusatzleistung. Andere zahlen die Zahnreinigung, Extra-Vorsorge für Kinder oder viele Reiseimpfungen. Aber eben nicht alle Kassen.

Wenn Ihnen bestimmte Kassenleistungen wichtig sind und Sie bei der dazu passende Krankenkasse versichert sind, haben Sie am Ende des Jahres ein paar Scheine mehr im Portemonnaie. Also überlegen Sie mal: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Kasse? Wenn alles passt – super. Falls nicht, keine Angst vor einem Wechsel.

Zum Jahreswechsel stellen sich die Krankenkasse traditionell neu auf, nehmen neue Leistungen ins Programm oder streichen die ein oder andere. Wir haben deshalb wie in jedem Januar das Angebot leistungsstarker, bundesweit geöffneter Krankenkassen verglichen. Dazu haben wir 26 Kriterien aus den Bereichen Service, Familie, Vorsorge und alternative Heilmethoden bewertet, von der Zahl der Geschäftsstellen über digitale Serviceangebote bis hin zu Leistungen für Schwangere, Krebsvorsorge und Gesundheitskursen.

Am besten abgeschnitten hat in diesem Jahr die IKK Classic. Sie konnte vor allem im Bereich Familie punkten sowie bei Gesundheitskursen, Zahnreinigung und anderen Vorsorgeleistungen. Der Spitzenreiter der vergangenen Jahre, die HEK, landete knapp auf dem zweiten Platz. Sie war besonders stark bei Impfungen und Krebsfrüherkennung sowie Vorsorge für Kinder. Beide Kassen verlangen 15,6 Prozent Beitrag – was leicht unter dem Durchschnitt liegt.

Wir empfehlen die IKK Classic und HEK*, weil sie in unserem Vergleich insgesamt ein starkes Leistungsangebot zeigten. Während die HEK auch schon im vergangenen Jahr zu den beiden besten Kassen gehörte, ist die Vorjahreszweite, die TK, etwas abgerutscht – aber mit Platz 5 immer noch eine der besseren Krankenkassen.

Wichtig für Ihre Auswahl: In einzelnen Bereichen schneiden in unserer jüngsten Untersuchung auch andere Kassen ähnlich gut ab oder sogar besser. Ist Ihnen eine Leistung besonders wichtig, können Sie mit der Sortierfunktion unserer Ergebnistabelle herausfinden, welche Kasse darin besonders gut abgeschnitten hat.

Zusatzleistungen lohnen sich natürlich nur, wenn Sie die auch wirklich nutzen. Kommt es Ihnen eher auf einen niedrigen Beitrag an, haben wir Ihnen eine Übersicht der günstigsten Kassen je Bundesland zusammengestellt. Die HKK ist übrigens immer noch die günstigste bundesweite Kasse und landete in unserem Leistungsvergleich auch weit vorne – sie bietet damit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wie gut eine Krankenkasse tatsächlich ist, zeigt sich leider oft erst im Ernstfall. Bekommen Sie kompetente Auskünfte? Wird Ihnen eine Reha schnell bewilligt oder müssen Sie lange kämpfen? Teilen Sie in unserer Community deshalb bitte gute und schlechte Erfahrungen zu unseren Empfehlungen IKK Classic und HEK. Sie können uns natürlich auch schreiben.

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Schnäppchen der Woche

Angebote, Rabatte & Deals: Was unsere Redaktion für Sie entdeckt hat.

Commerzbank: 175 Euro Bonus fürs Girokonto

Suchen Sie ein Girokonto bei einer empfehlenswerten Filialbank? Einen ungewöhnlichen Bonus gibt es aktuell, wenn Sie ein Girokonto bei der Commerzbank neu eröffnen. Ungewöhnlich deshalb, weil Sie den Bonus nur über Check24 bekommen. Ungewöhnlich auch, weil Sie die volle Summe nur dann erhalten, wenn Sie Ihrer bisherigen Bank tatsächlich den Laufpass geben.

Konkret: 100 Euro gibt es, wenn Sie das neue Konto drei Monate aktiv nutzen (mindestens fünf Buchungen pro Monat). Außerdem müssen Sie mindestens drei Monate lang Werbung akzeptieren von der Commerzbank – telefonisch und per E-Mail. Weitere 75 Euro bekommen Sie, sofern Sie Ihr altes Konto über den digitalen Kontoumzug von Check24 automatisiert umziehen und kündigen.

Zusammen 175 Euro sind ein beachtlicher Bonus. Kontoführung ist kostenlos. Die Kreditkarte auch, nur beim Geldabheben und Zahlen im Ausland fallen Kosten an. Beachten Sie die Bedingungen auf Check24 unter „Details“ und „weitere Informationen“. Vor allem dürfen Sie in den letzten zwei Jahren kein Konto bei der Commerzbank gehabt haben.

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Ebay: 20 Prozent auf bestimmte Produkte

Mit dem Gutscheincode „POWER2020“ gibt es auf Ebay derzeit 20 Prozent – maximal aber 50 Euro – auf bestimmte Produkte. Dazu zählen Angebote aus den Bereichen Mode, Sport, Körperpflege, Gesundheit sowie kleine Küchengeräte. Der Gutschein gilt bis einschließlich 29. Januar und kann zweimal für zwei verschiedene Einkäufe eingelöst werden.

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Sechs Ausgaben „Die Zeit“ für 6 Euro

Auf zeitschriftendeals.de können Sie sechs Ausgaben der Wochenzeitung „Die Zeit“ für insgesamt 6 Euro bestellen – ohne Versandkosten. Das Probeabo endet automatisch, Sie müssen es nicht kündigen.

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1. Ungültige Strafzettel in Hessen: Geld zurück gibt es wohl nicht

Auch wenn die Polizei überlastet ist, dürfen Städte keine Leiharbeiter losschicken, um Falschparker aufzuschreiben. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt/Main Anfang Januar festgelegt und diese Woche bekanntgegeben. Die Stadt Frankfurt und weitere hessische Gemeinden hatten Leiharbeitskräfte von privaten Dienstleistern zu Hilfspolizisten ernannt – und teils in Uniform auf Streife geschickt. Außerhalb Hessens ist diese Praxis nicht üblich.

Haben Sie in letzter Zeit in einer hessischen Stadt eine entsprechende Ordnungswidrigkeit begangen, fragen Sie nach, wer den Strafzettel ausgestellt hat (geben Sie Ihre Tat aber nicht versehentlich zu). Wenn es ein fester Mitarbeiter der Stadt war, sollten Sie zahlen. Weisen Sie andernfalls auf das OLG-Urteil hin. Alternativ können Sie auch abwarten; die Städte werden entsprechende Verfahren wahrscheinlich einstellen. Sie können natürlich auch die Strafe akzeptieren – schließlich stand Ihr Auto ja offenbar im Weg.

Falschparker, die bereits bezahlt haben, bekommen ihr Geld wohl sowieso nicht zurück. Damit ein Bußgeldverfahren erneut überprüft werden kann, muss die Geldbuße nämlich mindestens 250 Euro betragen. Die Strafen fürs Blockieren von Geh- und Radwegen liegen aber meist bei 10 bis 30 Euro. Damit liegt Deutschland übrigens weit unter dem Durchschnitt innerhalb der EU.

Keine Auswirkung hat das Urteil auf private Knöllchen etwa von Supermarktbetreibern. Denn hierbei handelt es sich um privatwirtschaftliche Verträge, nicht um Ordnungswidrigkeiten.

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2. Nach Tod des Ex-Partners: So bekommen Sie wieder die volle Rente

Geschiedene zahlen oft einen Teil ihrer Rente an den Ex-Partner. Grund dafür ist der Versorgungsausgleich. Mit der Scheidung werden alle während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften je zur Hälfte aufgeteilt.

Sollte der oder die Ex allerdings versterben, haben Sie unter bestimmten Bedingungen wieder Anspruch auf Ihre volle Rente. Von allein passiert das allerdings nicht. Schreiben Sie Ihrer Rentenversicherung einen Zweizeiler mit Ihrer Versicherungsnummer und der Ihres geschiedenen Partners, damit die Versicherung eine Überprüfung veranlasst. Die fällt zu Ihren Gunsten aus, sofern Ihr Ex nicht länger als drei Jahre Rente aus den übertragenen Anwartschaften erhalten hat. Ab dem Monat nach der Antragstellung bekommen Sie Ihre Rente dann ungekürzt – eine Rückzahlung gibt es nicht. Wer nicht handelt, verschenkt also Geld.

Schwieriger wird es, wenn Ihr Antrag abgelehnt wird, weil Ihr Ex-Partner schon zu lange Rente bekommen hat. Aber auch dann gibt es nach einem BGH-Urteil (als PDF) noch Möglichkeiten, den Versorgungsausgleich neu berechnen zu lassen. Dazu sollten Sie sich an einen Fachanwalt für Familienrecht oder einen Rentenberater wenden.

Ebenfalls wichtig: Auch Witwen aus zweiter Ehe können eventuell gerichtlich die Aufstockung ihrer Altersbezüge einfordern. Die Witwenrente wird zwar grundsätzlich um den Versorgungsausgleich des verstorbenen Mannes für dessen erste Ehe gekürzt. Das müssen Sie aber nicht in jedem Fall hinnehmen, wenn die erste Ehefrau gar nicht mehr lebt.

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Video der Woche

Erneuerbare Energien: Das Gerücht, die Ökostrom-Umlage treibe den Strompreis in die Höhe, hält sich hartnäckig. Wir klären auf, ob das wirklich so ist.

 

3. So erkennen Sie gute Ökostrom-Tarife

Immer mehr Menschen steigen auf Ökostrom um. Jeder vierte Haushalt in Deutschland nutzt schon die saubere Energie. Kunden haben die Wahl unter mehr als 1.000 Tarifen, die auch günstig sein können. Aber die Unterschiede sind groß: Woher der Strom stammt und wie nachhaltig der Anbieter agiert.

Als grün darf ein Lieferant den Strom auf der Rechnung nur deklarieren, wenn der Strom nachweislich aus regenerativen Kraftwerken stammt. Nur 13 Prozent des zertifizierten Ökostroms kommt aber aus Deutschland. Der größte Teil kommt aus Norwegen. So sichern Kunden den Betrieb von norwegischen Wasserkraftanlagen – aber treiben den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht voran.

Aus diesem Grund gibt es Ökostrom-Label. Die strengsten sind „Ok Power“ und „Grüner Strom“: Diese erhält ein Anbieter nur, wenn er auch in neue Ökostromkraftwerke investiert. Schließen Sie einen Tarif mit einem der beiden Label ab, fördern Sie damit direkt die Energiewende. Die Ecotopten des Öko-Instituts listet alle 36 Anbieter auf, die diese Kriterien erfüllen. Eine weitere Bedingung beider Label ist, dass ein Ökostrom-Lieferant nicht an einem Kohle- oder Atomkraftwerk beteiligt sein darf.

Noch strenger ist die Umweltschutzorganisation Robin Wood: Sie empfiehlt in ihrem Ökostromreport nur Lieferanten, die Ökostrom von Unternehmen beziehen, die allenfalls geringfügig mit Kohle- und Atomkonzernen verbunden sind. Alle Kriterien erfüllen acht Ökostrom-Tarife von Bürgerwerke, Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Grün.Power, Mann Naturstrom, Naturstrom, Polarstern sowie der Tarif Ökostrom+.

Sie können Ökostromtarife auch mit unserem Stromrechner vergleichen, der die Angebote von Verivox und Check24 gleichzeitig abfragt und die Ergebnisse nach unseren Kriterien filtert. Die Ergebnisliste enthält Werbelinks, über die Sie Ihren Tarif direkt abschließen können. Alle Empfehlungen erfolgen rein redaktionell und 100 Prozent unabhängig.

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4. Nebenjob als Chance: Auch Arbeitslose dürfen was dazuverdienen

Kurz vor Ablauf des befristeten Arbeitsvertrags teilt der Chef mit, dass es doch nicht weitergeht. Die Auftragslage habe sich verschlechtert. Unvermittelt arbeitslos zu sein, ist eine psychische Belastungsprobe. Wenn Sie berechtigt sind, Arbeitslosengeld I zu beziehen und davor längere Zeit gearbeitet haben, sind Sie immerhin finanziell für eine Weile abgesichert. Was viele nicht wissen: Sie können sich nebenher noch etwas hinzuverdienen, auch während Sie ALG I beziehen.

Die folgenden Dinge müssen Sie dabei beachten: Sie müssen die Agentur für Arbeit umgehend über Ihren Nebenjob informieren. Allerspätestens am Tag des Arbeitsbeginns. Außerdem dürfen Sie höchstens 14 Stunden in der Woche arbeiten. Sonst verlieren Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Maximal 165 Euro netto im Monat dürfen Sie zusätzlich verdienen. Was darüber hinausgeht, wird beim Arbeitslosengeld wieder abgezogen. Trotz dieses eher kleinen Betrags kann der Nebenjob eine große Chance sein: So können Sie etwa Fähigkeiten erwerben, die zu Ihrem Berufswunsch passen. Vielleicht gelingt auch ein Übergang in die Freiberuflichkeit, zum Beispiel als selbstständiger Lektor oder als Social-Media-Managerin.

Es kann aber auch besser sein, sich ausschließlich auf die Jobsuche zu konzentrieren. Der Nebenverdienst zum ALG I sollte eine Möglichkeit für Sie sein, kein zusätzlicher Ballast. Falls Sie finanziell sehr knapp sind, kann es sich auch lohnen, Wohngeld oder Kinderzuschlag zu beantragen.

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5. Auch wichtig: Vertragsbindung begrenzen, Daten-GAU bei Buchbinder, Riester-Story, alte Barclaycard

+++ Eigentlich sollte das neue Gesetz schon längst im Bundestag sein: Im August kündigte Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht (SPD) an, die Laufzeiten von Verträgen für Fitnessklubs und Handytarife deckeln zu wollen. Künftig sollen solche Verträge höchstens ein Jahr laufen – und sich maximal um drei Monate verlängern. Doch der Entwurf steckt im Wirtschaftsministerium fest, wie der Deutschlandfunk berichtet. Dort will man weiter Zweijahresverträge und automatische Verlängerungen um jeweils ein Jahr erlauben. Nehmen Sie auch an unserer Umfrage zum Thema teil! +++

+++ Riesiges Datenleck bei der Autovermietung Buchbinder: Sensible Daten von über 3 Millionen Kunden der vergangenen 18 Jahre standen zwischenzeitlich für jedermann frei zugänglich im Internet. Das zeigen Recherchen von „c’t“ und „Zeit“. Buchbinder-Kunden können sich auf heise.de über das Desaster informieren. +++

+++ Wir werden immer wieder gefragt, ob wir Riester-Fondssparpläne weiterhin empfehlen. Zuletzt sind die Erträge bei manchen langjährigen Sparern zurückgegangen. Und auch Neukunden fragen sich: Lohnt sich Riester noch? Nachdem wir in der vergangenen Ausgabe schon einmal kurz zusammengefasst haben, wie wir die Entwicklung einschätzen, legen wir diese Woche nach: Denn wir finden, es muss sich politisch was tun. Zum Glück ist Bewegung ins Thema gekommen. Lesen Sie in unserer Riester-Story, was war – und was bald sein könnte. +++

+++ Die Kreditkarte „Barclaycard New Visa“ ist die Vorgänger-Version unserer aktuellen Empfehlung Barclaycard Visa. Ab April verschlechtern sich bei der alten „New Visa“ die Konditionen stark: Geldabhebungen sind dann immer verzinst. Zeit also, entweder zur Nachfolger-Karte zu wechseln (die finden wir empfehlenswert, auch wenn Sie damit ab April keine Beträge mehr unter 50 Euro abheben können) – oder sich ganz von Barclaycard zu verabschieden. Weitere Kreditkarten-Empfehlungen finden Sie in unserem Ratgeber. +++

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Sollte die Vertragsbindung für Handy und Fitness-Studio auf ein Jahr begrenzt werden?

  • Ja, zwei Jahre an einen Anbieter gebunden zu sein, macht einen zu unflexibel.
  • Nein, Zweijahresverträge sind günstiger, wenn man einem Anbieter sowieso treu bleiben will.
  • Die erste Vertragsbindung kann ruhig bei zwei Jahren bleiben. Die automatische Verlängerung sollte aber auf drei Monate begrenzt werden.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

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Serie Kinder und Geld, Teil 4: Nutzen Sie die Ruhe vor der Geburt

Sie erwarten Ihr erstes Kind? Nutzen Sie die Ruhe vor der Geburt! Zum Seelebaumelnlassen. Aber auch für Vorbereitungen, zu denen Sie nach der Geburt garantiert nicht mehr kommen – weil Ihre Tage praktisch kürzer werden.
Eltern mit kleinen Kindern kreisen nämlich auf einer eigenen Umlaufbahn mit deutlich kürzerer Zeit. Allenfalls die Nächte werden länger. Wenn Sie Ihr Kind stundenlang beruhigen müssen, damit es einschläft.
Klingt nach Schwarzmalerei? Klar – vielleicht ist es nur der Schlafmangel, der aus diesen Zeilen spricht. Wenn Ihr Leben mit Kind völlig entspannt wird: umso besser! Doch vorsichtshalber sollten Sie viele bürokratische Dinge schon erledigt haben, damit sie nach der Geburt nicht mehr an Ihren Hacken kleben.


1. Solange Sie die Kinder noch planen

Beschäftigen Sie sich mit Elterngeld und Elternzeit. Denn das bekommen Sie als Eltern, egal ob sie selbstständig oder angestellt arbeiten. Der Trick dabei: Je höher das Nettogehalt vor der Geburt, desto höher später das Elterngeld. Sind Sie verheiratet, sollte der Elternteil, der später mehr Elternzeit nimmt, die bessere Steuerklasse wählen. Dann gibt es mehr Elterngeld. Entscheidend sind in der Regel sieben Monate vor Geburt beim Vater und sieben Monate vorm Mutterschutz bei der Mutter.

2. Mutterschutz und Mutterschaftsgeld: Ihre Rechte

Geschützt sind werdende Mütter, sobald sie ihrem Arbeitgeber sagen, dass sie schwanger sind. Dann haben sie zusätzliche Rechte, können zum Beispiel schwerer gekündigt werden. Auch Arbeitssicherheit spielt dann eine größere Rolle. Und Sonntags- und Nachtarbeit sind in der Regel tabu. In den eigentlichen Mutterschutz gehen Schwangere normalerweise ab sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen danach. In diesem Zeitraum sind sie von der Arbeit befreit, in manchen Fällen dürfen sie auch nicht arbeiten.

Im Endeffekt bekommen Sie dann weiter Ihr Nettogehalt. Einen Teil gibt’s von der Krankenkasse, einen Teil vom Arbeitgeber. Das sogenannte Mutterschaftsgeld müssen Sie bei der Krankenkasse beantragen, den Arbeitgeberzuschuss beim Arbeitgeber.

Sollte es Komplikationen geben und Sie können schon Monate vor der Geburt nicht mehr arbeiten, bekommen Sie ebenfalls weiter Geld bis zum Ende des Mutterschutzes.

Serie Kinder und Geld

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Nutzen Sie die Ruhe vor der Geburt

3. Elternzeit und Elterngeld beantragen

Der Mutterschutz geht in der Regel nahtlos in die Elternzeit über, sofern Sie nicht sofort wieder arbeiten gehen wollen (was härter ist, als viele glauben).

Genauer gesagt rechnet der Gesetzgeber sogar automatisch den ersten Monat nach der Geburt als Elternzeit bei der in Mutterschutz stehenden Mutter an. Elternzeit und auch das Elterngeld müssen Sie beantragen. Elternzeit beantragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber spätestens sieben Wochen vor Beginn. Nutzen Sie dafür gerne unser Musterschreiben.

Überlegen Sie, wer wie viele Monate zu Hause bleibt: Beide Elternteile können bei jedem Kind gleichzeitig oder nacheinander bis zu drei Jahre Elternzeit nehmen. Das müssen Sie auch nicht am Stück tun. Auch zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes können Sie nochmal einige Monate nehmen.

In der Elternzeit sind sie unbezahlt von der Arbeit freigestellt. Statt Gehalt bekommen Sie Elterngeld. Je nachdem, wie viel Sie im Jahr vor der Geburt verdient haben, erhalten Sie mindestens 300 Euro bis maximal 1.800 Euro (65 Prozent vom Netto). Basis-Elterngeld gibt es für 14 Monate, wenn beide Partner je mindestens zwei Monate zu Hause bleiben.

Den Antrag auf Elterngeld stellen Sie bei der zuständigen Elterngeldstelle. In vielen Bundesländern können Sie den Antrag erst nach der Geburt einreichen. Das sollten Sie dann auch zügig tun. Denn Elterngeld wird höchstens drei Monate rückwirkend gezahlt. Die wichtigsten Dokumente können Sie schon vor der Geburt zusammensammeln.

Wann sich Elterngeld Plus lohnt und wie Sie Ihre Bonus-Rentenpunkte aufteilen können, lesen Sie auf unserer Website.

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... legen deutsche Sparer monatlich in ETF-Sparplänen an. Im Schnitt beträgt die Sparrate 162,50 Euro.

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Freitag, 31. Januar, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
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In den folgenden Tabellen haben wir für Sie unsere aktuellen Empfehlungen zusammengestellt. Diese enthalten Werbelinks, über die Sie direkt zur Empfehlung gelangen – und für die Finanztip in manchen Fällen eine Vergütung erhält. Unsere Auswahl erfolgt rein redaktionell und zu 100 Prozent unabhängig.
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
Renault Bank Direkt
0,45 % p.a.
für 3 Monate
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
TF Bank
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
0,35 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
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bis 24 Monate
0,8 % p.a.
 
Greensill Bank
0,8 % p.a.
 
bis 36 Monate
Greensill Bank
1,0 % p.a.
 
0,9 % p.a.
 
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