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Heute aktuell: Tester gesucht -- Festgeld-Bonus -- 20 % bei Foot Locker -- Passwort-Schutz -- Diesel-Studie -- 90 % auf „Focus“  --           --

Nr. 18 / 2018 – 4. Mai
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Keine halben Sachen: Mit guter Software zur vollen Steuer-Erstattung
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

langsam wird’s ernst: Bis Ende Mai müssen viele die Steuererklärung 2017 abgegeben haben. Statt Papierformulare auszufüllen, empfehlen wir, die Steuererklärung am Computer zu erledigen. Das spart Zeit und schont die Nerven – vor allem, wenn Sie eine Steuersoftware verwenden. Im Gegensatz zur Behörden-Software Elster enthalten kommerzielle Programme hilfreiche Tipps, mit denen Sie sich zu viel bezahlte Steuern vom Fiskus zurückholen – im Durchschnitt gibt es 935 Euro.

Wir haben uns den aktuellen Jahrgang Steuersoftware angesehen. Den meisten Arbeitnehmern und Rentnern mit eher einfachen Steuerfällen empfehlen wir die Programme Tax 2018* und Quicksteuer 2018* (beide kosten direkt beim Anbieter regulär 15 Euro). Wer keine Software installieren will, sondern eine Browser-Lösung bevorzugt, dem raten wir zu Wiso Steuer-Web* (35 Euro), Smartsteuer* oder Steuergo Plus* (beide 25 Euro).

Arbeitnehmern mit komplizierteren Steuerfällen, Vermietern und Selbstständigen empfehlen wir Wiso Steuer-Sparbuch 2018* (35 Euro) und Steuersparerklärung* (30 Euro). Bei den Browser-Lösungen eignet sich Wiso Steuer-Web auch für kompliziertere Fälle.

Die von uns empfohlenen Programme kosten regulär zwischen 15 und 35 Euro – bei Drittanbietern oft weniger. Vergleichen Sie die Preise auf Portalen wie Idealo*. Einer unserer Redakteure hat zum Beispiel für Wiso Steuer-Web statt der regulären 35 Euro nur 20 Euro bezahlt.

Wenn Sie eine Steuersoftware nutzen, beantworten Sie einige Fragen, und das Programm trägt die Zahlen dann an den richtigen Stellen für Sie in die Erklärung ein. Vorjahresdaten übernimmt die Software, sofern Sie einem Programm treu geblieben sind. Schnittstellen zwischen den verschiedenen Anbietern gibt es leider kaum. Deshalb prüfen Sie am besten genau, welche Software Ihnen am meisten zusagt – und bleiben dann dabei.

Übrigens: In diesem Jahr müssen alle unternehmerischen Steuererklärungen elektronisch übermittelt werden, Papierformulare sind gar nicht mehr zulässig. Das gilt zum Beispiel für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung eines Photovoltaik-Besitzers, der seinen Strom ins Netz einspeist. 

Als besonderen Service für unsere Newsletter-Abonnenten haben wir unsere Anleitung mit Steuertipps als kleines E-Book im PDF-Format zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen bei der Steuererklärung mit einer Steuersoftware!

Ihr Hermann-Josef Tenhagen
und das gesamte Finanztip-Team
 
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Berichtigung: In der vergangenen Ausgabe des Newsletters haben wir versehentlich die Kontomodelle von Commerzbank und Deutscher Bank vertauscht. Richtig ist, dass die Commerzbank im Juni den Preis fürs „Premiumkonto“ um 30 Prozent erhöht und die Deutsche Bank im Juli die Preise (für das „Aktivkonto“ und das „Bestkonto“) um 18 Prozent und 19 Prozent. Und nicht umgekehrt. Wir bitten um Entschuldigung.
 
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„Dank Finanztip habe ich meine Unfallversicherung gekündigt – und das gesparte Geld in eine gute Zahnzusatzversicherung gesteckt.”
Dr. Christine Eckert aus Mainz
 
 
 
 
 
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Festgeld bei Zinspilot: Bis zu 100 Euro Bonus

Wer sich beim Anlagevermittler Zinspilot mit dem Code FINANZTIP04 anmeldet (beim Link unten voreingestellt), erhält 25 Euro Bonus ab der Anlage des ersten Euros in ein beliebiges Produkt. Eröffnen Sie ein Festgeldkonto und legen mindestens 7.500 Euro an, dann gibt es – je nach Laufzeit – zusätzlich 25 bis 75 Euro. Achten Sie darauf, den „Willkommensbonus“ auch freizuschalten.

Die Einzahlung muss bis zum 26. Juni erfolgen, der Bonus wird dann Ende Juli ausgezahlt. Wichtig: Zinspilot vermittelt auch Anlagen, die wir nicht empfehlen. Unsere Festgeld-Empfehlung auf Zinspilot ist die britische Bank Close Brothers. Bei Laufzeiten von 24 und 36 Monaten ist es derzeit das zweitbeste Angebot nach unseren Stabilitätskriterien.
 
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Ein Jahr „Focus“ für 20 Euro statt 220 Euro

90 Prozent Rabatt gibt es derzeit bei „Zeitschriften und Co.“ auf das Nachrichtenmagazin „Focus“. Das Jahresabo der Zeitschrift kostet bei dem Händler knapp 20 Euro inklusive Versand. Die Preisempfehlung liegt hingegen bei fast 220 Euro. Achtung: Wird das Abo nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf der Bezugszeit gekündigt, verlängert es sich zum regulären Preis. Die Kündigung ist einfach per E-Mail an kuendigung@zeitschriftenundco.de möglich. Das Sonderangebot ist auf 200 Abos begrenzt.
 
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25 Prozent Rabatt bei Foot Locker – auch im Laden

Die Sportschuh-Kette Foot Locker gibt derzeit 25 Prozent auf alles, wenn Sie den Gutscheincode VIPDEAL25 verwenden. Neben Schuhen führt Footlocker online auch Sportkleidung. Der Code funktioniert nicht für Sonderangebote und bis maximal 500 Euro Einkauf. Der Gutschein ist gültig bis einschließlich Sonntag, 6. Mai. Das Besondere: Den Rabatt können Sie nicht nur im Onlineshop von Foot Locker nuzten, sondern auch in den 83 Filialen. Dazu müssen Sie den Online-Gutschein ausdrucken und in den Laden mitnehmen.
 
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1. Tester gesucht: Wollen Sie Ihren Ratenkredit billiger machen?
 
Viele Verbraucher wissen nicht, dass sie zu viel Zinsen für ihre Ratenkredite zahlen. Dazu kommen nicht selten teure und unnötige Kreditversicherungen. In unserem Newsletter berichten wir regelmäßig darüber, zuletzt über die Risiken von Autokrediten. Wir wollen unseren Leserinnen und Lesern in den kommenden Wochen an echten Fällen zeigen, wie viel es bringt, alte teure Kredite durch neue günstigere Kredite abzulösen („umzuschulden“). Dabei brauchen wir Ihre Hilfe! Wir suchen Tester, die wir bei der Umschuldung eines Ratenkredits journalistisch begleiten. Wenn Sie zwei bis drei der folgenden Kriterien erfüllen, können Sie uns wahrscheinlich weiterhelfen:
  • Sie haben Ihren Kredit vor weniger als einem Jahr abgeschlossen.
  • Die Laufzeit des Kredits ist deutlich höher als 48 Monate.
  • Sie haben ihn bei einer Bank abgeschlossen, ohne großartig die Konditionen zu vergleichen.
  • Ihr effektiver Jahreszins ist höher als 6 Prozent bei einem Ratenkredit oder höher als 4 Prozent bei einem Autokredit.
  • Sie haben zusammen mit dem Kredit eine Restschuldversicherung abgeschlossen (oft auch „Ratenschutz“, „Kreditschutz“ oder so ähnlich genannt).
Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich bitte unter dieser Mailadresse bei uns. Wir wählen die aussichtsreichsten Fälle als Tester aus.
 
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2. Spartrick: Wer Bahntickets bucht, sollte den „schnellen Haken“ entfernen
 
Wer öfter mit der Bahn reist, kennt das: Beim Buchen gilt es, einen guten Kompromiss zu finden zwischen Fahrzeit und Sparpreis. Mit dem „Sparpreis-Finder“ hilft die Bahn allen, die bei der Reise zeitlich flexibel sind, eine günstige Verbindung zu finden. Ein guter Service, finden wir.

Doch es gibt eine kleine Falle: Die Option „Schnelle Verbindungen bevorzugen“. Wenn Sie die „Reiseauskunft“ oder den „Sparpreis-Finder“ zur Buchung nutzen, dann ist diese Option automatisch angehakt. Auf Ihrem Handy bemerken Sie die Einschränkung nicht einmal, dort ist der Haken in den „Optionen“ versteckt. Und wenn Sie erst im Suchergebnis sind, zeigt auch die Webversion des „Sparpreis-Finders“ zwar viele Optionen zum Filtern an, nicht aber die „schnellen Verbindungen“.

Diese Option führt dazu, dass langsamere, aber günstigere Optionen nicht immer angezeigt werden, sobald zur selben Zeit eine schnellere Verbindung vorfügbar ist. Ein Beispiel: Wir haben zwei Tage im Voraus nach der Verbindung Dresden–Essen für einen Freitag gesucht (um die sechs Stunden Fahrzeit). Mit der Option haben wir für den ganzen Tag 21 Verbindungen angezeigt bekommen, ohne waren es mehr als doppelt so viele, nämlich 47.

Wer zum Beispiel einen Zug gegen halb zwölf sucht, sieht mit Haken nur den Zug für 132 Euro. Ohne Haken zeigt sich zusätzlich eine Verbindung mit zweimal umsteigen (Hannover und Leipzig) statt einmal (Berlin), eine halbe Stunde mehr Fahrzeit – aber 42 Euro günstiger. Für die Ersparnis könnten Sie in der Extrazeit fürstlich im Zugrestaurant speisen – und hätten noch etwas übrig.
 
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3. Amundi-ETFs automatisch verkauft: Holen Sie sich die Steuer zurück
 
Aktien-Indexfonds (ETFs) von Amundi sind nicht mehr französisch. Mitte April hat der Anbieter sein gesamtes ETF-Vermögen auf die neue Unternehmenssparte „Amundi Index Solution“ übertragen, die in Luxemburg sitzt. Blöd nur: Dazu wurden Anteile zwangsverkauft und zu gleichen Kursen wiederangeschafft – steuerwirksam. Das heißt: Wer unsere Empfehlung, den Amundi-ETF auf den MSCI World im Depot hatte (ISIN ehemals: FR0010765098), findet sein Erspartes nun im ETF mit der Kennnummer LU1681043599 wieder – und hat vielleicht Abgeltungssteuer bezahlt. Dies war so nicht vorauszusehen.

Unser Tipp: Falls Sie den ETF im Depot haben, kontrollieren Sie Ihre Abrechnung. Haben Sie keinen (ausreichenden) Freistellungsauftrag erteilt, können Sie sich die Steuer über die Steuererklärung für 2018 zurückholen. Übersteigt der Verkaufserlös Ihren Freibetrag, sehen Sie‘s pragmatisch: Den bisher aufgelaufenen Gewinn haben Sie einfach früher versteuert als gedacht. Verkaufen Sie später, zahlen Sie dann weniger Steuern.
 
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4. Twitter und Co.: Sind Ihre Zugangsdaten gehackt?
 
Das soziale Netzwerk Twitter bittet alle 330 Millionen Nutzer, ihr Passwort zu ändern. Es sei ein Fehler entdeckt worden, durch den die Kennwörter „in einem internen Protokoll offengelegt wurden“. Es gebe keinen Hinweis auf Missbrauch der Daten. „Aus Vorsicht“ sollten Nutzer dennoch ihr Passwort bei allen Diensten ändern, bei denen sie das Twitter-Kennwort ebenfalls genutzt haben.

In den vergangenen Jahren hatten Kriminelle schon E-Mail-Adressen und Passwörter aus Datenbanken zahlreicher Anbieter gestohlen. Die Hacker verkaufen solche Daten oft weiter oder stellen sie öffentlich ins Netz. Damit können ungebetene Gäste in Ihren Accounts Unfug anstellen oder sie gleich ganz übernehmen. Verwenden Sie dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort für mehrere Dienste, dann besitzen die Kriminellen sogar einen Generalschlüssel für Ihr digitales Leben. Aber wie finden Sie überhaupt heraus, ob Sie von den zahlreichen Datendiebstählen der Vergangenheit betroffen sind?

Dafür gibt es ein Tool vom Hasso-Plattner-Institut. Tippen Sie dort Ihre E-Mail-Adresse ein, erhalten Sie kurze Zeit später eine Mail, in der steht, ob Ihre E-Mail-Adresse in den einschlägigen Datenbanken auftaucht. Falls nicht, können Sie erstmal aufatmen – auch wenn das noch keine hundertprozentige Sicherheit gibt. Sollten Ihre Zugangsdaten laut dem Tool gehackt worden sein, sollten Sie sofort alle Online-Passwörter ändern. Ihr E-Mail-Konto selbst kann auch betroffen sein, falls Sie dafür dasselbe Passwort verwenden wie für andere Dienste. Generell gilt: Wählen Sie ein eigenes, sicheres Passwort für jeden Dienst, den Sie nutzen.
 
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5. Das war noch wichtig: Diesel-Gutachten, Internet-Tempo, Haspa
 
+++ Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ hält das Bundesverkehrsministerium ein Gutachten unter Verschluss, das besagt, dass Hardware-Nachrüstungen älterer Euro-5-Diesel „mit verträglichem Aufwand“ möglich seien. Den Einbau sogenannter SCR-Katalysatoren lehnt Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU, siehe Bild oben) bislang ab. Finanztip meint: Wenn die Hardware-Nachbesserung kommt, dann bitte ausschließlich auf Kosten der betrügerischen Autohersteller, nicht zulasten der Dieselkäufer.  +++

+++ Die Bundesnetzagentur bietet ihr Tool zur Messung der Internet-Geschwindigkeit nun auch als Desktop-Programm an, was die vorgeschriebenen 20 Messungen deutlich vereinfachen soll. Wird das zugesagte Internet-Tempo nicht erreicht, sollten Verbraucher ihren Internetanbieter mit den Messergebnissen konfrontieren und Nachbesserung fordern. +++

+++ Die Hamburger Sparkasse (Haspa) muss nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg einen Immobilienkredit in Höhe von 175.000 Euro rückabwickeln, weil die Widerrufsbelehrung fehlerhaft war. Das Besondere: Die Haspa hatte versucht, die Widerrufsbelehrung nachträglich wirksam zu machen, indem sie kommentarlos „ergänzende Informationen“ der Jahresabrechnung 2016 beilegte. Das Urteil steigert auch die Chancen anderer Haspa-Kunden auf Rückabwicklung ihrer Darlehen, die aus heutiger Sicht zu teuer sind. +++
 
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Rürup-Rente: unterschätzte Vorsorge für Selbstständige und Angestellte
 
Die Rürup-Rente wurde 2005 eingeführt, nur drei Jahre nach der Riester-Rente. Trotzdem ist sie kaum bekannt. Und die meisten nehmen an, sie sei nur etwas für Selbstständige. Für sie nämlich war die steuerlich geförderte Basisrente ursprünglich gedacht. Doch auch für Angestellte mit gutem Einkommen kann sich die Rürup-Rente lohnen, wenn sie noch viel Zeit bis zur Rente vor sich haben. Und so kommen Sie in vier Schritten zur Zusatzrente:

1. Überschlagen Sie, ob Rürup sich rechnet!

Der Trick bei Rürup ist, dass Sie bis gut 23.000 Euro im Jahr einzahlen und dabei 86 Prozent (im Jahr 2018) als Vorsorgeaufwendungen von der Steuer absetzen können. Selbstständige, die nicht in ein Versorgungswerk einzahlen, können etwa am Jahresende einen größeren Betrag entrichten und so den Steuerabzug fürs Jahr maximieren. Angestellte, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, schauen sich an, wie viel sie und ihr Arbeitgeber steuerwirksam einzahlen, und können dann – vereinfacht gesagt – den Differenzbetrag zu den gut 23.000 Euro zum großen Teil absetzen. In unserem Ratgeber finden Sie dazu ein Rechenbeispiel. Auf die spätere Rente zahlen Sie dann Steuern. Je größer der Unterschied zwischen Ihrem Steuersatz in der Erwerbsphase und der Rentenphase, umso mehr lohnt sich das. Wenn Sie zum Beispiel als Selbstständiger heute den Spitzensteuersatz zahlen und noch wenig für die Rente getan haben, profitieren Sie besonders.
 
 
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2. Wie flexibel wollen Sie sein?

Der Steuervorteil einer Rürup-Rente ist groß – allerdings kommt die Förderung mit einigen gravierenden Nachteilen daher. Weil Rürup als Äquivalent zur gesetzlichen Rente gedacht ist, müssen Sie im Alter auch wirklich eine Rente beziehen. Unternehmer können sich das Geld nicht auszahlen lassen oder den Vertrag beleihen – selbst wenn es der Firma schlecht geht. Auch vereinbarte Beiträge anzupassen, ist meist schwierig. Wer Kinder hat, kann sein Rürup-Guthaben nicht vererben. Ein Vertragswechsel ist nur selten möglich – oft binden Sie sich also Ihr Leben lang an einen Versicherer. Fazit: Wer eine flexible Altersvorsorge sucht, ist bei Rürup falsch.

3. Was passt: Garantie oder Aktien?

Überlegen Sie sich, wofür Sie Ihren Rürup-Vertrag einsetzen möchten. Haben Sie bereits eine Basisversorgung – sind Sie also in der gesetzlichen Rentenversicherung oder in einem Versorgungswerk abgesichert – ist Rürup eher eine Ergänzung zu Ihrer bestehenden Vorsorge. Dann können Sie in Ihrer Anlageform zugunsten der Rendite etwas mehr Risiko eingehen. Haben Sie noch mehr als 15 Jahre Arbeitsleben vor sich, könnten Sie einen Vertrag abschließen, der Ihre Beiträge in weltweit gestreuten, kostengünstigen Aktien-Indexfonds (ETFs) anlegt.

Sind Sie selbstständig ohne Versorgungswerk, ist Rürup Ihre Basisabsicherung. Dann eignen sich eher Verträge, die eine Mindestrente garantieren. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie Ihr Geld fürs Alter anlegen sollen, dann werfen Sie einen Blick auf unsere Entscheidungsbäume im Ratgeber Altersvorsorge.

4. Wählen Sie den richtigen Vertrag!

In unserer Analyse vom Herbst 2017 stießen wir auf sage und schreibe 40 Anbieter von Rürup-Verträgen mit insgesamt 277 Tarifen. Um da noch durchzublicken, braucht es klare Kriterien. Für Finanztip sind das die folgenden vier: eine Versicherung, die erstens finanziell gut dasteht, die zweitens eine möglichst hohe Rente bei gleichzeitig niedrigen Kosten zusagt, die drittens Beitragszahlungen flexibel handhabt und die viertens ihre Kunden auch wieder fortwechseln lässt.

Nach unserer Analyse empfehlen wir folgende Tarife: Mit Rentengarantie den Tarif E-BR* der Europa Versicherung und den Tarif BRA24* der Huk24.

Mit ETFs auf Aktien den Tarif E-FBR der Europa. Alternativ können Sie auch direkt einen Fondssparplan als Rürup-Vertrag abschließen. Da empfehlen wir „Fairrürup“* von Sutorbank und Fairr.de.
 
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