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Nr. 22 / 2018 – 1. Juni
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LTE
Die neue Werbemasche mit Turbo-LTE: Worauf es wirklich ankommt
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

„Jetzt kann mit 500 Mbit/s gesurft werden“ – so schnell kann LTE-Netz sein, wirbt Vodafone. Auch die Telekom („bis zu 300 Mbit/s“) und Telefónica („225 Mbit/s“) preisen Traumwerte an. Glaubt man diesen Versprechen, wären Smartphone-Kunden mobil zehn bis zwanzig Mal schneller im Internet unterwegs als mit einem typischen DSL-Anschluss zu Hause. Und der wäre dann auch schon flott.

Doch der Geschwindigkeitsrausch der Anbieter zeigt eher, was technisch möglich ist, als was auf dem Handy im Alltag ankommt. Und überhaupt: Was nützt das schöne Tempo, wenn damit ein Datenvolumen von zum Beispiel 2 Gigabyte theoretisch in einer halben Minute aufgebraucht wäre? Das Datenvolumen der Internet-Flatrates ist es, was das Surfvergnügen beschränkt, nicht das Tempo.

Es ist also ziemlich egal, wie rasant ein LTE-Tarif daherkommt. Wichtig ist allein, dass es LTE ist. LTE bringt ein zusätzliches, besseres Netz und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Netzabdeckung und bessere Sprachqualität. Und LTE gibt es auch vom Discounter. Lange nur im Netz von Telefónica (O2) – seit kurzem auch im Netz von Telekom und Vodafone.

Die Netzbetreiber selbst heben sich von den Discountern nur noch dadurch ab, dass sie ein noch höheres maximales LTE-Tempo versprechen: Die Discounter beschränken sich oft auf 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Praktisch ist dieser Unterschied meist nicht relevant: Im Alltag bleiben sowohl Netzbetreiber als auch Discounter fast immer unter den 50 Mbit/s Highspeed. Doch auch ein geringeres LTE-Tempo genügt, um ruckelfrei zu surfen, Musik online zu hören – und auch um Filme zu streamen. (Ein Film auf dem Smartphone braucht etwa 3 bis 4 Mbit/s, um stabil zu laufen.)

Solange der Netzbetreiber keine Vorrangregel für Premiumkunden einführt, merken Discounter-Kunden in der Praxis kaum einen Unterschied zu den Premiummarken. Telefónica hat uns bestätigt, dass das Unternehmen Discount-Tarife nicht künstlich benachteiligt. Vodafone und Telekom halten sich bedeckt; uns sind aber bislang keine Einschränkungen bekannt geworden.

Wie Sie herausfinden, ob Sie LTE nutzen und wie schnell Sie mit Ihrem Smartphone surfen, erfahren Sie in unserem großen LTE-Ratgeber.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Hermann-Josef Tenhagen
und das gesamte Finanztip-Team
 
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Dauerhaft Bahntickets für 14,90 Euro

Die Deutsche Bahn macht ihre Super-Sparpreise zur Dauereinrichtung: Ab 1. August gibt es regulär Tickets für 19,90 Euro pro Fahrt, mit der Bahncard 25 sogar für nur 14,90. (Mit einer Bahncard 50 gibt es bei diesen Preisen auch nur 25 Prozent Rabatt.) Noch macht die Bahn keine große Werbung dazu, aber die Preise sind bereits bei der normalen Buchung zu finden (allerdings nur für ausgesuchte Verbindungen). Sie laufen unter dem Begriff „Sparpreis-Aktion“.

Das Kontingent ist relativ klein, früh buchen lohnt sich. Am besten nutzen Sie den Sparpreisfinder und entfernen den Haken bei „schnelle Verbindungen bevorzugen“.
 
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Steuersoftware Steuergo Plus kostenlos

Wer eine Browser-Lösung für die Steuererklärung sucht und einen eher einfachen Steuerfall hat, dem empfehlen wir unter anderem auch Steuergo Plus. Jetzt können Finanztip-Leser die Software kostenlos bekommen. Zwar ist für viele die offizielle Abgabefrist gerade abgelaufen, doch wer zum Beispiel freiwillig die Steuer erklärt, hat noch lange Zeit.

Und so geht’s: Registrieren Sie sich auf der Website. Starten Sie eine neue Steuererklärung oder öffnen Sie eine bestehende, bei der Sie den Gutschein einlösen wollen. Gehen Sie dann in der Navigation links auf „Steuergo Plus bezahlen“. Bei der Bezahlung klicken Sie auf „Gutschein-Code einlösen“ und geben den Code „FINANZTIP18“ ein. Die Steuererklärung können Sie dann abschließen, wann Sie wollen.
 
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Barclaycard mit 50 Euro Bonus

Wer eine echte Kreditkarte braucht und nur im Euroraum damit bezahlen und abheben will, für den ist die Barclaycard eine unserer Empfehlungen. Abgesehen von den Fremdwährungsgebühren (1,99 Prozent) ist sie nämlich kostenlos.

Obendrauf gibt es im Juni für Neukunden 50 Euro Bonus. Voraussetzung: Sie nutzen Ihre Karte dreimal innerhalb der ersten vier Wochen zum Zahlen (Abheben reicht nicht). Nach acht Wochen kommt dann der Bonus aufs Konto.

Wenn Sie den monatlichen Rechnungsbetrag der Kreditkarte binnen 28 Tagen begleichen, fallen darauf keine Zinsen an. Sie können den Betrag von der Bank automatisch einziehen lassen. In der Normaleinstellung steht die Karte allerdings im sogenannten Revolving-Modus: Dann werden regelmäßig nur 2 Prozent des Kartenkredits eingezogen und der Rest teuer verzinst.
 
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MSCI ACWI
1. Neue ETF-Empfehlung: Der Weltindex MSCI ACWI
 
Wer in Aktien investiert, sollte auf eine breite Streuung der Risiken und geringe Kauf- und Verwaltungskosten achten. Ideal erfüllen das Indexfonds (ETFs) auf den Index MSCI World. Sie müssen nur ein Papier kaufen und profitieren von der Wertentwicklung von 1.600 Aktien aus den Industrieländern weltweit. Der MSCI World stieg seit 1970 um durchschnittlich 7 Prozent pro Jahr.

Das lag nicht zuletzt an der prächtigen Entwicklung von US-Aktien. Inzwischen liegt deren Anteil bei 60 Prozent. Wem das zu viel ist, empfehlen wir als Beimischung auch ETFs, die auf einen europäischen Index setzen, wie den MSCI Europe oder den Stoxx Europe 600. Dadurch können Sie unseren Wirtschaftsraum stärker gewichten.

Eine andere Möglichkeit ist, mehr in die Breite zu gehen. Das macht der Index MSCI ACWI (für „All Countries World Index“) mit knapp 2.500 Unternehmen – die Hälfte mehr als der MSCI World.

Der MSCI ACWI bündelt die nach Börsenwert größten Firmen aus 23 Industrie- und 24 Schwellenländern, darunter also auch China, Indien und Mexiko. Dazu kommen die Börsen in Taiwan und in Südkorea (siehe Bild), die streng genommen längst keine Schwellenländer mehr sind. Trotzdem fehlen sie im MSCI World.

Insgesamt tragen die Aktien aus Schwellenländern rund 11 Prozent zum Indexwert bei. Das Gewicht der US-Aktien sinkt dadurch auf 50 Prozent, was immer noch viel ist – aber immerhin. Der MSCI ACWI schwankt im Wert sogar etwas weniger als der MSCI World, und vor allem längst nicht so stark wie der Dax mit nur 30 Werten oder der Euro Stoxx mit 50 Werten. Die Rendite des ACWI war in den vergangenen fünf Jahren etwas kleiner als beim MSCI World, über fünfzehn Jahre betrachtet aber ähnlich hoch.

Insgesamt ist damit ein ETF auf den MSCI All Countries World Index ebenfalls geeignet, gute Rendite, geringe Kosten und eine breite Streuung von Risiken zu verbinden. Konkret empfiehlt Finanztip ACWI-Indexfonds der Anbieter SPDR (ISIN: IE00B44Z5B48), Lyxor (ISIN FR0011079466) und iShares (ISIN: IE00B6R52259)*. Sie sind auch für einen Sparplan interessant.
 
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Italien
2. Populisten regieren Italien: Behalten Sie einen kühlen Kopf
 
Italien macht derzeit die Anleger nervös. Nur mit Mühe konnte Staatspräsident Sergio Mattarella verhindern, dass der erklärte Euro-Gegner Paolo Savona neuer Finanzminister wird. Nach einer Woche Gezerre um das Personal war schon von Neuwahlen die Rede. Nun kommt das Regierungsbündnis aus der linken Protestbewegung Fünf Sterne um ihren Chef Luigi Di Maio (im Bild oben) und der rechtspopulistischen Lega von Matteo Salvini offenbar doch zustande. Am Freitagnachmittag sollten die Minister vereidigt werden. Der Ton ist gesetzt: Fünf-Sterne-Bewegung und Lega geben der EU für alle möglichen Probleme im Land die Schuld, planen ein riesiges Ausgabeprogramm – und eine drastische Erhöhung der Staatsschulden.

Muss Sie das auch beunruhigen? Nein! Unsere Finanztip-Strategie ist sicher vor den Zockern und vor der Lega. Wir empfehlen auch rund um Fronleichnam die Dreifaltigkeit der Geldanlage: Tagesgeld, Festgeld und ETFs. Parken Sie drei Monatseinkommen auf einem sicheren Tagesgeldkonto. Überweisen Sie Geld, das Sie in den kommenden Jahren nicht benötigen, auf ein Festgeldkonto mit zwei oder drei Jahren Laufzeit – die Banken, die infrage kommen, waren in den vergangenen Jahren wie unsere Tagesgeld-Empfehlungen ebenfalls nie italienisch. Für beide Anlagen gelten die strengen Finanztip-Stabilitätskriterien.

Legen Sie langfristig viel von Ihrem Geld gut in einem weltweit streuenden Aktien-Indexfonds (ETF) an. Unsere Hauptempfehlung: ETFs auf den MSCI World. Bei den gut 1.600 Konzernen im weltweiten Index liegt der Italien-Anteil bei weniger als 1 Prozent. Und auch der Anteil europäischer Banken, die italienische Staatsanleihen in der Bilanz haben und damit von Spekulationen betroffen sein könnten, ist überschaubar. Ganz abgesehen davon hat Italien in den vergangenen Jahren wirtschaftlich Deutschland heftig nachgeeifert: Das Ergebnis ist das drittgrößte Handelsbilanzplus in der EU.

Übrigens: Auch in den von uns ausgewählten ETFs aus Europa ist das Gewicht Italiens kein Grund zur Sorge.
 
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Strom-Bonus
3. Wie Sie Immergrün den versprochenen Bonus abringen können
 
Dank üppiger Bonuszahlungen gehören die Stromtarife der 365 AG zu den günstigsten im Markt. Sie laufen unter den Markennamen „Immergrün“, „Almado-Energy“, „Almado.de“, „Idealenergie“ oder „Meisterstrom“. Doch es kommt immer wieder vor, dass Kunden der Bonus vorenthalten wurde.

Seit Jahren baut der Stromversorger Kriterien in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ein, die den Bonus-Anspruch ihrer Kunden einschränken. Mehrere dieser Klauseln erklärte das Oberlandesgericht Köln für unzulässig (Az. 6 U 132/16). Inzwischen ist das Urteil rechtskräftig, denn die 365 AG ist mit einer Beschwerde am Bundesgerichtshof gescheitert. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Sollten Sie einen versprochenen Bonus bei Immergrün oder Almado-Energy nicht erhalten haben, können Sie ihn nun mit Verweis auf das Urteil einfordern. Nutzen Sie das Musterschreiben der Verbraucherzentrale (PDF). Machen Sie das am besten sofort – denn es gilt eine dreijährige Verjährungsfrist. Haben Sie den Stromvertrag beispielsweise 2015 geschlossen, bleibt Zeit bis Ende 2018. Voraussetzung ist aber in jedem Fall: Der Versorger verweigerte Ihnen die Zahlung aufgrund einer der als unwirksam erkannten Klauseln – oder einer inhaltlich identischen. Auch dürfen Sie sich nicht auf ein „Kulanzangebot“ eingelassen haben. Mehr dazu erfahren Sie im Blog.

Auf unsere Nachfrage erklärte die 365 AG, sie habe die Rechtsauffassung des Oberlandesgerichts umgesetzt. Tatsächlich wurden die AGBs seit Herbst 2016 mehrfach geändert. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erwägt dennoch, ein Ordnungsgeld zu beantragen – weil sich zwei Klauseln der aktuellen Bedingungen inhaltlich stark an den unzulässigen Klauseln anlehnen.
 
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Preiserhöhung
4. Spartrick: Dem Anbieter die Erhöhung ausreden
 
Eine Kollegin bekam jüngst eine Preiserhöhung ihres Stromanbieters Klickenergie geschickt. Nach schneller Kontrolle auf unserem Stromrechner fand sie ein besseres Angebot – sogar von Klickenergie. Sie mailte kurz und formlos ihrem Anbieter und bekam prompt erneut den Neukundenpreis. „36 Prozent Ersparnis, mit einer Mail!“ erzählte sie erfreut.

Von Lesern wissen wir, dass sie mit dieser Strategie auch bei anderen Anbietern Erfolg hatten. Sie ist besonders dann geeignet, wenn man sowieso schon beim günstigsten seriösen Anbieter ist – oder noch auf einen Bonus wartet. Allerdings ist damit zu rechnen, dass im Jahr darauf die nächste Erhöhung kommt.

Nun ist ein Stromanbieter-Wechsel ohnehin sehr einfach, weil der neue Anbieter dem alten kündigt. Etwas mehr Mühe macht der Kfz-Versicherungswechsel, weil Sie da selbst den alten Vertrag kündigen müssen – und eventuell Probleme mit dem Schadenfreiheitsrabatt bekommen können. Einer unserer Mitarbeiter wechselte 2016 zur Bavaria Direkt, die dann prompt im Jahr darauf um ein Fünftel erhöhte. Auch in diesem Fall schaute unser Kollege mit unseren Kfz-Empfehlungen nach dem Neukundentarif, der längst nicht so deutlich erhöht war – und bat die Hotline darum, diesen zu bekommen. Reaktion: „Klar, kein Problem, füllen Sie bitte nur das Formular auf unserer Website aus.“

Das war also etwas mühsamer als eine Mail, hatte aber den Vorteil, dass ihm auffiel, dass er viel weniger gefahren war als vermutet: Dadurch zahlte er am Ende sogar 6 Prozent weniger als im Vorjahr.
 
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Fluggastrechte
5. Das war noch wichtig: Flugverspätung im EU-Ausland, Niki-Erstattung, Sepa-Ärger, teure Lufthansa
 
+++ Auch außerhalb der EU müssen Sie als Fluggast entschädigt werden, falls Ihr Anschlussflug ausfällt oder sich verspätet. So urteilte am Donnerstag der Europäische Gerichtshof. Die Klägerin reiste mit einer marokkanischen Airline von Deutschland nach Casablanca und mit einem Anschlussflug von Casablanca nach Agadir, beides in Marokko. Da sich der zweite Flug verspätete, steht ihr eine Entschädigung nach EU-Standards zu – unabhängig davon, dass es ein innermarokkanischer Flug war. Denn die Klägerin hatte beide Flüge zusammen gebucht. Mehr zur Entschädigung in unserem Ratgeber. +++

+++ Gute Nachricht für Niki-Kunden, deren Flug im Rahmen der Air-Berlin-Insolvenz storniert wurde. Viele hatten schon im Februar Erstattungs-Rechnungen per Post bekommen, aber kein Geld. Nun melden uns immer mehr Leser, dass inzwischen auch das Geld auf ihren Konten eingegangen ist. Probleme an ihr Geld zu kommen, haben dagegen noch viele Niki-Kunden, die ihre Tickets über einen Reisevermittler gebucht haben. Wir bleiben an dem Thema dran. +++

+++ Das Kartellamt leitet doch kein Verfahren gegen die Lufthansa ein. Nach der Insolvenz von Air Berlin ermittelte die Behörde, da die Fluggesellschaft erheblich die Preise angehoben hatte – im Schnitt um 25 bis 30 Prozent auf innerdeutschen Flügen. Das Kartellamt stellte die Untersuchung diese Woche wieder ein: Denn auf vielen Strecken bekam die Lufthansa neue Konkurrenz von Easyjet, dazu kommt Ryanair. Wo Konkurrenz herrscht, fielen die Preise in etwa wieder aufs Vorjahresniveau. +++

+++ Noch immer können Verbraucher nicht bei jedem Unternehmen die Vorteile von Iban und Sepa nutzen. Die internationale Kontonummer soll es eigentlich leichter machen, innerhalb der 34 Sepa-Länder Geld zu versenden. Doch weiterhin gibt es Unternehmen, die ausländische Bankverbindungen ausschließen – zum Beispiel bei Lastschriften, aber selbst bei Überweisungen. Das ist nicht erlaubt. 280 Verstößen ging die Sepa-Beschwerdestelle im vergangenen Jahr nach – darunter gegen Versicherungen, Stromanbieter und Lotterien. +++
 
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Hermann
 
Bausparkasse
Hohe Zinsen bei alten Verträgen: So tricksen Bausparkassen ihre Kunden aus
 
Für manche Sparer ist ihr alter Bausparvertrag ein letzter Lichtblick in der trostlosen Nullzins-Welt. Je nach Bausparkasse, Tarif und Abschlussdatum freuen sie sich über Zinsen von mehr als 4 Prozent pro Jahr. Allerdings lassen die Bausparkassen fast nichts unversucht, um solche Verträge loszuwerden.

Nicht immer greifen die Bausparkassen sofort zur Kündigung. Was sie stattdessen unternehmen, haben die Verbraucherzentralen jetzt in einer sogenannten Marktwächter-Studie dokumentiert. Daraus haben wir vier Punkte erstellt, die Sie beachten sollten, wenn auch Sie einen gut verzinsten Altvertrag haben:

1. Vorsicht bei vorgeblich besseren, neuen Angeboten

Im einfachsten Fall versuchen die Bausparkassen, ihre Kunden mit sanftem Druck und den üblichen Verkaufstricks („begrenztes Angebot!“) davon zu überzeugen, dass sie mit einem neuen Vertrag viel besser fahren. Wer genau rechnet, stellt aber fest: Den alten Vertrag zu behalten, ist fast immer die bessere Lösung.

2. Lassen Sie sich nicht aus dem Vertrag herauskaufen

Statt Kunden zur Umstellung des Vertrags zu bewegen, setzen manche Anbieter auf schnöden Mammon. Für den sofortigen Ausstieg bietet die Bausparkasse dann zum Beispiel einige Hundert Euro als Prämie. Auch dann gilt aber: Wer den alten Vertrag behält, fährt finanziell meist besser, denn die Prämie ist niedriger als die ausstehenden Zinszahlungen des Vertrags.
 
 
Bausparkasse
 
3. Informieren Sie sich über Ihre Rechte, wenn es ernst wird

Manche Anbieter verzichten auf sanftes Geplänkel und fordern gleich im ersten Schreiben ultimativ einen Tarifwechsel von Ihnen oder verlangen die Zahlung nicht geleisteter Sparbeiträge. Im nächsten Schritt drohen sie dann mit Kündigung. Spätestens jetzt sollten Sie sich über Ihre Rechte informieren. Dabei bietet Ihnen unser Ratgeber eine gute Orientierung.

4. Kommt die Kündigung, benötigen Sie professionelle Unterstützung

Spätestens, wenn die Kündigung auf dem Tisch liegt, müssen Sie detaillierter prüfen. Falls Sie Ihren Bausparvertrag komplett vollgespart haben, können Sie nichts tun als sich eine neue Geldanlage zu suchen. Auch wenn Sie schon vor mehr als zehn Jahren eine Nachricht erhalten haben, dass der Vertrag zuteilungsreif ist, müssen Sie wohl in diesen sauren Apfel beißen. Wie Sie das am besten tun, erklärt unser großer Ratgeber Geldanlage.

Ist Ihr Vertrag aber noch nicht voll und nicht so alt und enthält er zum Beispiel einen Zinsbonus, lohnt es sich, weiterzukämpfen. Vereinbaren Sie einen Termin in der nächstgelegenen Verbraucherzentrale oder führen Sie ein Erstgespräch mit einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Wer eine Rechtschutzversicherung hat, die Kapitalanlage-Streits deckt, ist im Vorteil.
 
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Zahl der Woche
 
... reichen aus, um auf dem Smartphone einen Film ruckelfrei im Internet zu schauen. Deshalb genügt es, einen günstigen LTE-Tarif beim Discounter abzuschließen.
 
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Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
ING-Diba
0,75 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,6 % p.a.
für 6 Monate bis 25.000 €
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VR Bank N.-O.
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dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Cosmosdirekt
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bis 25.000 €
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0,35 % p.a.

0,35 % p.a.

Festgeld
bis 12 Monate
0,66 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,11 % p.a.
 
1,06 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,21 % p.a.
 
1,11 % p.a.
 
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