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Nr. 23 / 2018 – 8. Juni
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Gekündigt: Wenn auf die Versicherung kein Verlass ist
 
 
Liebe Leserin, lieber Leser,

die Axa hat sich verkalkuliert. Sie hat Kunden eine langfristige Versicherung verkauft, die sie nun nicht mehr finanzieren will, weil sie das Angebot teurer kommt als erwartet. Statt fair zu bleiben und diesen Verlust hinzunehmen, setzt die Axa rund 17.500 Kunden mit einem Schreiben die Pistole auf die Brust: Entweder Ihr akzeptiert einen drastisch teureren Neuvertrag oder wir kündigen Euch.

Da stellt sich die Frage: Können wir uns auf eine Versicherung noch verlassen?

Schon früher haben einzelne Versicherer eigenmächtig gekündigt. Besonderes Aufsehen erregte die Ergo, die vor fünf Jahren 120.000 Versicherte mit Wohngebäude-Policen vor die Frage stellte: schlechtere Konditionen oder Kündigung? Bis zu doppelt so teuer wurden damals die Verträge. Auch bei Rechtsschutzversicherungen kommt es immer wieder vor, dass vereinbarte Leistungen gestrichen werden.

Doch der Fall Axa ist schwerwiegender.

Für viele Kunden wird das Schreiben der Axa ein Schock sein. Denn es handelt sich bei den Verträgen um eine sogenannte „Unfall-Kombirente“, die als Alternative zur teuren Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) verkauft wurde. Solche Versicherungen sind mit fortgeschrittenem Alter immer schwerer zu bekommen. Deshalb dürfen Anbieter eine BU nicht kündigen, sondern höchstens teurer machen – in einem vorher festgelegten Rahmen.

Dagegen dürfen die Anbieter Schadenversicherungen wie Hausrat, Haftpflicht, Rechtsschutz und die Autoversicherung ohne besonderen Grund kündigen. Das gilt auch für die Unfallversicherung – weshalb die Axa der Meinung ist, sie dürfe ihre „Kombi“-Versicherung kündigen.

Die Versicherer machen von ihrem Kündigungsrecht immer wieder Gebrauch. Oft geht es auch darum, dass der Anbieter den Versicherten für ein schlechtes Risiko hält, weil er überdurchschnittlich viele Schäden meldet.

Wie können Sie sich vor Kündigungen schützen?


Bei Hausrat, Haftpflicht und Rechtsschutz lohnt es sich, dem Versicherer nur große Schäden zu melden. Sonst droht nicht nur eine Kündigung, sondern es könnte auch schwierig werden, eine neue Versicherung zu finden. Vereinbaren Sie am besten gleich eine Selbstbeteiligung, dann bekommen Sie für Ihre Zurückhaltung direkt einen günstigeren Tarif.

Oft bieten Versicherer wie jetzt die Axa eine teurere Alternative an, bevor sie kündigen. Dann haben Sie die Chance, nochmal zu vergleichen, ob Sie nicht woanders bessere Konditionen kriegen. Außerdem können Sie selbst kündigen. Das hat den Vorteil, dass Sie beim nächsten Abschluss nicht das Manko haben, gekündigt worden zu sein.

Die Versicherer benutzen eine Auskunftei ähnlich der Schufa, die sogenannte HIS. Fordern Sie dort eine Selbstauskunft an, falls Sie eine neue Versicherung suchen. Prüfen Sie die Angaben und korrigieren Sie mögliche Fehler, denn falsche Daten zu Schäden und anderen Sachverhalten können die Tarifsuche erschweren.

Falls Sie glauben, dass eine Kündigung nicht rechtens ist, können Sie den Versicherungsombudsmann einschalten. Das ist vielleicht auch für Kunden der Axa-Kombi-Rente sinnvoll.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Hermann-Josef Tenhagen
und das gesamte Finanztip-Team
 
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Tagesgeld der Consorsbank plus 40-Euro-Gutschein für Amazon

Zu den besten Angeboten für Neukunden beim Tagesgeld gehören die 0,6 Prozent Zinsen, die derzeit die Consorsbank zahlt: Der Zins ist nämlich für sechs Monate garantiert. Zusätzlich erhalten Sie über das Schnäppchenportal Mybonusdeal24 einen Amazon-Gutschein über 40 Euro, wenn Sie das Angebot dort abschließen. Zum Vergleich: Für 40 Euro Rendite müssen Sie mehr als 13.000 Euro zum Neukundenzins für das halbe Jahr anlegen.

Neukunde sind Sie, wenn Sie innerhalb der letzten 6 Monate kein Konto oder Depot bei der Consorsbank geführt haben. Um den Gutschein zu bekommen, müssen Sie sich auf der Webseite mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren und mit derselben Adresse bei der Consorsbank anmelden – und noch ein paar andere technische Dinge beachten. Lesen Sie sich also die Bedingungen bei Mybonusdeal24 genau durch.
 
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Sechs Ausgaben „Auto, Motor und Sport“ für 4 Euro

Die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ liefert alle 14 Tage Testberichte, Ratgeber und Reportagen rund ums Auto. Aktuell gibt es beim Händler zeitschriftendeals.de sechs Ausgaben für einmalig 3,95 Euro Versandkosten. Sie müssen das Probeabo nicht kündigen, es endet automatisch.
 
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Schufa-Nachweis für die Wohnungssuche zum halben Preis

Ohne Schufa-Auskunft gibt es in der Regel keine neue Wohnung. Mit einem kleinen Trick halbieren Sie den Preis von knapp 30 Euro für die Auskunft, die Sie oft bei der Wohnungssuche vorlegen müssen. Melden Sie sich dazu mit dem Gutscheincode JUNI2018 für einen kostenlosen Probemonat für „Meine Schufa“ an. Während der Testphase können Sie die Schufa-Auskunft für den zukünftigen Vermieter für 15 Euro bestellen. Wichtig: Kündigen Sie den Probemonat anschließend, sonst verlängert sich das Abo zum regulären Preis von 4 Euro monatlich.

Und noch ein Tipp: Ab sofort können Sie mehrfach im Jahr von der Schufa kostenlos Auskunft über die von Ihnen gespeicherten Daten verlangen – nicht nur einmal, wie bisher. Diese Darstellung akzeptieren leider nicht alle Vermieter. Grund für die Besserung ist die neue Datenschutz-Grundverordnung. Dafür brauchen Banken künftig nicht mehr Ihre Einwilligung zur Weitergabe Ihrer Daten an die Schufa. Eine Information genügt. Mehr dazu im Blog.
 
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1. Fußball-WM: Beamer mieten statt kaufen
 
Zur Fußball-Weltmeisterschaft wäre es doch schön, einen Beamer zu haben, um mit Freunden die Spiele auf der großen Leinwand zu genießen. Doch danach brauchen viele das teure Gerät nur noch selten: Was liegt da näher, als sich den Beamer zu mieten? Genau dafür werben derzeit die Anbieter von Miet-Elektronik wie Otto Now und Grover. Das aktuell beworbene Angebot von Media Markt wickelt ebenfalls der Anbieter Grover ab.

Die Werbeaussagen der Elektro-Vermieter sollten Sie mit Vorsicht genießen: Der zuerst angepriesene Preis gilt meist nur, wenn Sie den Projektor gleich für mehrere Monate mieten. Die WM dauert aber nur einen Monat. Bei dieser Mietdauer steigt der Preis für den jeweils günstigsten Full-HD-Beamer beispielsweise bei Otto Now von 67 auf 105 Euro, bei Grover von 35 auf 75 Euro pro Monat. Media Markt wirbt fairerweise gleich mit dem höheren Preis. Der Neupreis der angebotenen Geräte liegt zwischen 500 und 850 Euro. Brauchen Sie den Beamer nur für die WM, ist die Miete also deutlich günstiger, als das Gerät zu kaufen. Die Preise von Otto Now und Grover/Media Markt liegen meist auch unter den Preisen kleinerer Anbieter vor Ort. Diese verlangen zum Beispiel in Berlin zwischen 20 und 100 Euro – pro Tag.

Wie das TV-Signal zum Beamer kommt und wie Sie für stadionmäßigen Klang sorgen, lesen Sie im Blog.
 
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2. Spartrick: Alte iPhones mit Update länger nutzen
 
Viele Besitzer der älteren iPhone-Modelle 5s und 6 überlegen, auf ein aktuelles Gerät umzusteigen. Denn die Smartphones wurden zuletzt mit jedem Update spürbar langsamer. Für andere Modelle gibt es inzwischen gar kein Update mehr – zuletzt flog das iPhone 5C raus. Doch diesmal kommt es anders: Auch die Oldies bekommen im Herbst eine neue Software aufgespielt. iOS 12 wird auf allen Geräten laufen, auf denen schon iOS 11 läuft.

Mit iOS 12 kommen nicht nur neue Funktionen, ältere Geräte sollen dadurch wieder schneller werden. Apple will erreichen, dass Programme rascher starten und dass das Hoch- und Runterwischen wieder flüssig abläuft. Erste Tests mit der Beta-Version von iOS 12 zeigen, dass dies gelingen könnte. Offenbar hat Apple aus dem PR-Fiasko von Ende vergangenen Jahres gelernt. Da war bekannt geworden, dass Geräte mit altersschwachem Akku gedrosselt werden.

Sollten Sie Ihr älteres iPhone oder iPad verkaufen wollen, können Sie durch Apples gute Update-Versorgung einen höheren Kaufpreis erzielen. Denn Käufer sind eher bereit, Geld auszugeben für Gebrauchtgeräte mit aktueller Software.

Unterdessen ist die niederländische Verbraucherorganisation Consumentenbond mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht in Den Haag gegen Samsung gescheitert. Der Consumentenbond wollte Samsung dazu zwingen, seine Smartphones nach Markteinführung mindestens vier Jahre lang mit Updates zu versorgen. Besitzer hochwertiger Samsung-Smartphones können also weiter mit (nur) zwei großen Android-Updates rechnen.
 
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3. CO2online: 1.600 Euro Zuschuss für Wohnungslüftung
 
Wer eine Lüftungsanlage in seiner Wohnung einbauen oder eine vorhandene Lüftung modernisieren will, kann 1.600 Euro zusätzlich herausholen. Die gemeinnützige Umweltorganisation CO2online sucht insgesamt acht Tester, die bereit sind, sich bei dem Vorhaben begleiten zu lassen. Dabei entstehen Berichte für die Website von CO2online inklusive Interviews mit den Teilnehmern sowie Fotos. Die Erfahrungsberichte der Testhaushalte sollen andere Verbraucher motivieren, sich über Wohnraumlüftungen und Förderprogramme zu informieren, erklärt CO2online. Ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung kostet etwa 4.000 Euro, eine noch bessere „kontrollierte Wohnraumlüftung“ gibt es für 6.000 bis 10.000 Euro.

Die 1.600 Euro, die für Sie herausspringen können, setzen sich zusammen aus einer Energieberatung im Wert von 1.000 Euro, einer Prämie im Wert von 400 Euro und einer Wetterstation mit Raumklimasensoren im Wert von 200 Euro. Außerdem werden Ihre Heizkosten durch die neue Lüftungsanlage wohl spürbar sinken.

Bewerben können Sie sich bis zum 24. Juni online auf praxistest-kwl.de. Dort finden Sie auch alle Bedingungen und weitere Informationen zum Ablauf.
 
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4. Neues Urteil: Keine Märchen mehr bei Strom- und Gaspreiserhöhungen
 
Erhöhen Stromversorger die Preise, erfinden sie gerne mal Gründe, die die Erhöhung rechtfertigen sollen. Sie schreiben ihren Kunden dann, die Energiewende sei teuer oder die Netzentgelte würden steigen. Nicht immer stimmt das. Und oft lenkt das Geschwafel nur von der eigentlichen Preiserhöhung ab – wir bei Finanztip haben dieses Gebaren schon oft kritisiert.

Zumindest für Kunden in der Grundversorgung ist Besserung in Sicht. Erhöht der Stromlieferant die Preise, muss er „konkret und korrekt“ ausweisen, welche Kosten wie steigen werden. Das entschied das Oberlandesgericht Hamm (I-2 U 24/17), der Bundesgerichtshof hat das Urteil bestätigt. Am Mittwoch stellten die Karlsruher Richter zudem klar, dass Versorger ihren Kunden im Grundtarif bei einer Preiserhöhung alte wie neue Preise nennen müssen (VIII ZR 247/17). So können Verbraucher sofort abwägen, ob sie die Anhebung mittragen wollen – oder sich lieber einen anderen Anbieter suchen.

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung. Diese teilte Anfang 2016 ihren Kunden im Grundtarif mit, dass die Preise steigen werden, und begründete dies mit höheren Steuern, Abgaben und Netzentgelten. Die Steuern und Abgaben hatten sich aber gar nicht verändert. Und die Netzentgelte erhöhten sich weniger, als der Preis des Dortmunder Versorgers steigen sollte.

Auch außerhalb der Grundversorgung kommt es häufig vor, dass Anbieter nur neue Preise angeben – manchmal fehlt sogar das Wort „Erhöhung“. Ob die Entscheidung des BGH auch auf solche Stromtarife übertragbar ist, kann erst eingeschätzt werden, wenn die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt.
 
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5. Kurz gemeldet: Krankenkasse billiger, Diesel-Abgase, Steuern bei Zinspilot
 
+++ Ab dem nächsten Jahr sollen Arbeitnehmer und -geber wieder gleich viel in die Krankenversicherung einzahlen. Den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, siehe Bild oben) hat das Kabinett am Mittwoch beschlossen. Bislang haben Angestellte etwas mehr gezahlt als der Chef. Laut einer Beispielrechnung bekommt ein Arbeitnehmer mit 36.000 Euro Jahresgehalt künftig 180 Euro im Jahr mehr aufs Konto. +++

+++ Selbst moderne Dieselmotoren mit der Abgasnorm Euro 6 pusten doppelt bis viermal so viel giftige Stickoxide in unsere Atemluft wie auf dem Prüfstand erlaubt. Das zeigen neue Straßenmessungen einer Forschergruppe an bislang 700.000 Wagen. Auf der Internetseite der Real Urban Emissions Initiative können Sie die Werte für alle getesteten Modelle leicht abrufen. Die Website ist auf Englisch. +++

+++ Seit gut einem Jahr empfehlen wir Festgelder von Close Brothers*, aktuell gibt’s für zwei Jahre 1,06 Prozent. Zu finden sind diese Angebote auf der Anlageplattform Zinspilot. Wer dieser Empfehlung gefolgt ist oder noch folgen möchte, sollte nicht vergessen, einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Anders als noch im Jahr 2017 führen die Zinspilot-Partnerbanken Sutor Bank und die Fintech Group Bank seit Anfang dieses Jahres Steuern für ausländische Kapitalerträge ab. Wie Anleger genau vorgehen, beschreiben wir in unserem Artikel zu Zinspilot. +++
 
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Hermann
 
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Finanztip-Serie „Verträge optimieren“: Wie ist Ihr Zweitwagen versichert?
 
Derzeit kommen wieder viele Zweitwagen hinzu: Zum Abitur kriegt der Nachwuchs oft das erste Auto. Fahranfänger zahlen aber besonders viel, weil sie meist mit der teuren Klasse 0 einsteigen müssen. Mit ein paar Kniffen können Sie hier erheblich Geld sparen.

Jeder vierte Haushalt besitzt mehrere Autos, nicht selten auch, wenn keine Kinder da sind: Manchmal hatten beide Partner schon ein Auto und sind bei ihren alten Verträgen geblieben. Manchmal kam irgendwann das zweite Auto hinzu und wurde direkt beim selben Anbieter versichert. Ist schließlich einfacher.

Ganz egal, was auf Sie zutrifft: Wenn Sie in Ihrem Haushalt mehrere Wagen haben, sollten Sie unbedingt Ihre Versicherungen überprüfen. Es kommt nicht nur darauf an, dass der Anbieter günstige Tarife anbietet, sondern auch, dass Sie für jedes Auto eine möglichst gute Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) für den Tarif bekommen.
 
 
 
1. Auf die Schadenfreiheitsklasse kommt es an

Jedes Jahr, das Sie unfallfrei fahren, verbessert sich Ihre SF-Klasse. Vor allem in den ersten Jahren verringern sich so die Beiträge erheblich. Fahranfänger werden oft in „0“ eingestuft, nach etwa fünf Jahren zahlen sie nur noch halb so viel wie am Anfang, siehe Grafik. Wer etwas älter ist und noch nicht versichert war, der steigt typischerweise mit „½“ ein. Auf unserer Grafik sehen Sie, dass Sie mit „½“ bereits etwa ein Fünftel weniger zahlen als ein Fahranfänger. Die Zahlen schwanken leicht von Versicherer zu Versicherer.
 
 
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2. Alte SF-Klassen reaktivieren oder von Verwandten übernehmen

Was viele nicht wissen: Sie können SF-Klassen von Verwandten übernehmen. Die verlieren diese allerdings endgültig. Wenn Sie zwei Autos versichert haben, und eines später wieder abschaffen, können Sie eine SF-Klasse innerhalb der Familie abgeben und die andere behalten. Der Empfänger kann allerdings immer nur SF-Klassen für so viele Jahre erwerben, wie er seinen Führerschein schon hat. Falls Sie dagegen länger kein Auto versichert haben, können Sie trotzdem Ihre alten Rabatte reaktivieren – bei einigen Anbietern auch noch nach zehn Jahren und länger.

3. Beide Autos auf denselben Halter anmelden

Wenn das nicht klappt, können Sie beide Autos auf einen Halter anmelden: eben als Erst- und Zweitwagen. Dann nämlich bieten viele Versicherer die Möglichkeit, mit einer besseren SF-Klasse zu starten. Dazu müssen nicht beide Autos demselben Partner gehören, es genügt, dass sie auf nur einen zugelassen sind.

Falls Sie gerade ein neues Auto kaufen, müssen Sie sich auch keinen Stress machen. Erstmal das Auto mit Doppelkarte, mittlerweile eVB genannt, auf die Versicherung für den Erstwagen zulassen. Dann haben Sie gleich das Angebot Ihrer alten Versicherung als Vergleich und dann 14 Tage Zeit, die Versicherung zu widerrufen, um eine günstigere abzuschließen.

Machen Sie dazu einen Vergleich mit unseren Empfehlungen Verivox*, Check24* oder autoversicherung.de. Es ist dort aber nicht immer leicht zu sehen, ob Zweitwagenrabatte berücksichtigt wurden.

Wir haben deshalb ein paar Anbieter mit besonders interessanten Zweitwagenrabatten für Sie herausgesucht. Welche das sind, wie sie funktionieren, wie auch Familien mit Fahranfängern profitieren und weitere Kniffe lesen Sie im Blog.
 
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Zahl der Woche
 
...Kunden mit „Unfall-Kombirente“ kündigt die Axa den versprochenen Schutz auf. Als Grund nennt die Axa im Anschreiben den „medizinischen Fortschritt“ und das „anhaltende Niedrigzinsniveau“. Als Alternative bietet die Axa einen drastisch teureren Vertrag an.
 
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