Der aktuelle Finanztip Newsletter

kostenlos - unabhängig - werbefreiKeinen Finanztip verpassen!
  • Einmal pro Woche neue Spartipps
  • Einfach per E-Mail
  • Aktuell von unseren Experten
Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur

Ja, ich will den Newsletter erhalten

Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 41 / 2018 – 12. Oktober
Finanz Tip logo
Steigende Heizkosten? Lassen Sie Ihre Abrechnung von uns prüfen. Kostenlos.
 
 
Thema der Woche: Steigende Heizkosten und falsche Abrechnungen für Mieter

Das Heizen kam Sie mit Ihrer Zentralheizung 2017 besonders teuer? Das muss nicht allein am Energiepreis liegen. Vielleicht ist Ihre Heizkostenabrechnung fehlerhaft. Das passiert öfter, als die meisten denken.

Deshalb bietet Finanztip Ihnen jetzt eine von 50 kostenlosen Überprüfungen von Jahresabrechnungen an.

Heizen Sie mit Öl, haben Sie in diesem Jahr vermutlich eine heftige Nachzahlungsforderung erhalten – um 13 Prozent sind die Kosten im Schnitt gestiegen. Ist Ihre Abrechnung noch nicht eingetrudelt, dann stellen Sie sich darauf ein. Grund ist der gestiegene Ölpreis am Weltmarkt. Wenn Ihre Heizung mit Gas oder Fernwärme läuft, sollten Sie dagegen von drei bis vier Prozent Ersparnis profitieren. Das hat das gemeinnützige Unternehmen co2online ermittelt.

Wer zur Miete wohnt, fühlt sich oft, als seien ihm die Hände gebunden: Ob Ihre Wohnung gut gedämmt ist, ob Ihr Vermieter den Brennstoff günstig einkauft, darauf haben Sie wenig Einfluss. Als Mieter können Sie trotzdem etwas tun: Werfen Sie einen genauen Blick auf Ihre Jahresabrechnung.

Denn was Vermieter ihren Mietern berechnen, schwankt erheblich: Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung zum Beispiel liegen die Kosten für 2017 zwischen 520 und 1.380 Euro. Das stellen co2online und der Deutschen Mieterschutzbund im aktuellen Heizspiegel fest:

 
Bild
 
Wie erklären sich die Unterschiede? Nicht alle Wohnungen sind gleich: Einige sind stärker dem Wetter ausgesetzt als andere, manche sind direkt unterm Dach, im Erdgeschoss oder bloß schlecht isoliert. Und Fernwärme ist durchweg etwas teurer.

Oft sind aber auch die Kosten falsch berechnet. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz etwa berichtet, dass ein Drittel der ihr vorgelegten Jahresabrechnungen Fehler enthalten.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Heizkosten eher zu hoch sind, dann vergleichen Sie am besten Ihre Abrechnung mit den obigen Werten für 70 Quadratmeter. Das geht auch mit diesem Online-Tool.

Verdächtig wäre es auch, wenn Ihre Veränderung zur Abrechnung vom Vorjahr so ganz anders ist als oben beschrieben.

Haben Sie das Gefühl, Ihre Kosten sind unangemessen hoch, dann nehmen Sie doch an unserer kostenlosen Überprüfung teil: Wir lassen Ihre Abrechnung von unserem Kooperationspartner co2online auswerten. Finden sich Fehler, erfahren Sie auch diese.

Unser Angebot gilt bis 31. Oktober für die ersten 50 Einsendungen. Interesse? Dann schicken Sie uns eine E-Mail!

(Dieser Link generiert eine Antwortmail. Sollte der Mailtext mittendrin abbrechen, klicken Sie bitte hier.)

Über die Ergebnisse der Prüfung werden wir Ende November berichten – natürlich anonymisiert. Und wir geben Ihnen Tipps, was Sie gegen hohe Kosten und Fehler tun können.
 
 
Weitersagen
Email
Heizkosten prüfen
 
Bild
 
Planet Sports: 20 Prozent Extra-Nachlass auf Sale

Noch bis Sonntag gewährt Planet Sports einen Extrarabatt von 20 Prozent auf bereits reduzierte Ware. Der Rabatt-Code dafür lautet: LASTWINTER. Dieser Deal ist nicht nur was für Sportler. Der Onlineshop bietet auch an Outdoor-Kleidung orientierte Mode und Rucksäcke. Die reduzierte Ware (während wir das schreiben, knapp 20.000 Produkte) finden Sie unter dem Menüpunkt „Outlet“. Wir fanden in unseren Stichproben günstige Angebote und viel Markenware.

Allerdings gilt: Viele einzelne Stücke gibt es sicher mal woanders billiger. Besonders Outdoor-Mode für Frauen wird zum Ende der Saison von vielen Anbietern oft sehr stark reduziert.
 
Weitersagen
Email
Zum Schnaeppchen
 
 
 
 
Flatex: Wertpapierdepot mit reduzierten Orderkosten

Wir empfehlen schon lange Flatex als günstigen Online-Broker. Die Orderkosten sind im Vergleich zur Konkurrenz besonders niedrig und es gibt dort über 350 kostenlose ETF-Sparpläne.

Aktuell legt Flatex mit einer Aktion noch eine Schippe drauf: Neukunden zahlen sechs Monate lang nur 3,80 Euro plus 71 Cent Fremdspesen pro Order (statt 5,90 Euro plus Spesen). Wenn Sie gerade nicht kaufen oder verkaufen, kostet Sie das Depot nichts.

Das Angebot gilt noch für Kontoeröffnungen bis Ende des Jahres.
 
Weitersagen
Email
Zum Schnaeppchen
 
 
 
 
„Hörzu“ im Jahresabo für nur 5 Euro

Im Moment gibt es das Urgestein der TV-Zeitschriften im Jahresabo für einmalig nur knapp 5 Euro Versandkosten – ein Angebot von Zeitschriften&co. Wichtig zu wissen: Das Abo verlängert sich automatisch zum regulären Preis (114,40 Euro), wenn Sie es nicht drei Monate vor Auslaufen des ersten Jahres kündigen.
 
Weitersagen
Email
Zum Schnaeppchen
 
 
1. Dieselskandal: Fahrverbote in Berlin, Umtauschprämie von BMW & Mercedes
 
Es gebe keinen vernünftigen Zweifel daran, dass Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge das einzig wirksame Mittel seien, um die Luft in Berlin schnell sauber zu bekommen. Mit diesem Urteil des dortigen Verwaltungsgerichts steuert die nächste Stadt auf Fahrverbote zu. Nach Hamburg, Stuttgart, Frankfurt und München nun also auch Berlin. Und es laufen noch Klagen in zwei Dutzend weiteren Städten.

In Berlin dürften Fahrverbote für mindestens acht Straßen spätestens im Juni nächsten Jahres in Kraft treten. Trotzdem hat die Bundesregierung die Hauptstadt bislang nicht aufgenommen in die Liste der 14 Städte, die besondere Hilfen bekommen sollen. Das ist eigentlich nur bei großen Fahrverbots-Zonen vorgesehen, nicht bei einzelnen Straßen. Die Entscheidung für Berlin ist noch offen.

Derweil haben BMW und Mercedes nun offiziell ihre „Umtauschprämien“ gestartet, mit der Dieselfahrer in den 14 Städten eine hohe Prämie für den Tausch ihres alten Diesels gegen ein sauberes Auto bekommen sollen. Besonders interessant daran ist, dass mit der Prämie neben Neuwagen jetzt auch der Tausch gegen einen jungen Gebrauchtwagen bezuschusst wird. VW hat seine „Umtauschprämie“ angekündigt, aber noch nicht vorgestellt.

Wer nicht in der Nähe der 14 besonders belasteten Städte wohnt, kann bei fünf Herstellern noch immer die alte „Umweltprämie“ in Anspruch nehmen. Ob diese einen besonderen Bonus bietet, sollten Sie im Einzelfall prüfen. So hat Renault sehr öffentlichkeitswirksam seine Dieselprämie für alle verlängert. Doch gerade bei Renault war in einer Untersuchung 2017 aufgefallen, dass fast nichts von der Umweltprämie übrigblieb, weil sie mit anderen Rabatten verrechnet wurde.
 
Weitersagen
Email
Zur Community
 
2. Vorsicht Wildwechsel: Das zahlt die Versicherung
 
Nebel, nasses Laub, vermehrt Fahrten in der Dämmerung: Im Herbst steigt wieder die Gefahr, beim Autofahren etwa mit Rehen zusammenzustoßen. Alle zwei Minuten ereignet sich im Schnitt ein Wildunfall. Seien Sie also vorsichtig am Rande von Wäldern und Feldern.

Wenn Sie Tiere sehen, blenden Sie ab, bremsen und hupen Sie; es könnten weitere Tiere nachfolgen. Falls Ihnen doch ein Tier vors Auto kommt, weichen Sie nicht unüberlegt aus. Im Zweifel ist es besser, in das Tier zu fahren, als zu riskieren, in einen Baum zu krachen oder in den Gegenverkehr zu geraten. Vergangenes Jahr verletzten sich alleine 2.500 Menschen bei Kollisionen mit Wild, 600 schwer, 10 starben.

In den allermeisten Fällen kommt es zum Glück nur zu Blechschäden. Im Schnitt zahlten die Versicherer 2.700 Euro pro Fall. Ein Wildschaden hat keinen Einfluss auf Ihren Schadenfreiheitsrabatt. Wichtig: Die Kasko sichert Sie oft nur bei Rehen, Wildschweinen, Füchsen und anderen Wildtieren ab. Nicht aber bei Vögeln, Kühen, Schafen oder Pferden. Hier hilft eine Klausel zu „erweiterten Wildschäden“. Dieser Extraschutz ist in der Regel ohne Aufpreis zu haben.

Bei einem Unfall melden Sie den Schaden unbedingt der Polizei. Fotografieren Sie Schäden und Blutspuren am Auto. Entfernen Sie tote Tiere von der Fahrbahn. Sie sollten sie aber nur mit Handschuhen anfassen (Tollwut-Gefahr). Falls das Tier noch lebt, fassen Sie es keinesfalls an, es könnte Sie verletzen.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
3. Familie Schipper spart 2.000 Euro mit Finanztip
 
Lars Schipper ist 42 Jahre alt und Kurierfahrer, seine Frau Jenny ist 31 und Reinigungskraft in Teilzeit. Mit ihren Kindern Noel (10) und Emily (6) leben sie in einem 100-Quadratmeter-Haus in Kassel zur Miete. Und so ein Familienleben ist ganz schön teuer! Deshalb haben wir eine Woche lang die Verträge der Schippers unter die Lupe genommen und herausgesucht, wo die Familie Geld sparen kann. Das Ergebnis präsentierten wir bei Hit-Radio FFH: Satte 2.000 Euro haben die Vier dank Finanztip mehr auf dem Konto – Jahr für Jahr.

Und das ging so: 900 Euro Sparpotential haben wir allein beim Stromvertrag entdeckt. Statt 1.800 Euro im Jahr zahlt die Familie künftig nur noch 864 Euro. Jährlich 200 bis 300 Euro pro Vertrag holen die Schippers heraus, wenn Sie von ihren Handytarifen bei 1&1 auf günstige Prepaid-Karten von Vodafone umsteigen. Weitere Ersparnisse schlummern beim Festnetzvertrag. Ihre Versicherungen hatten die Schippers hingegen schon recht günstig bei Huk abgeschlossen.

Mit den gesparten 2.000 Euro wollen Lars und Jenny Schipper den Kindern ihre Wünsche erfüllen: ein Lego-Technik-Lkw für Noel und ein Prinzessinnenschloss für Emily. Den Rest wollen sie in einen Urlaub investieren.
 
Weitersagen
Email
 
4. Jeder Zweite zahlt zu hohe Abschläge für seinen Strom
 
Die Stromrechnung kommt zwar nur einmal im Jahr, doch Sie zahlen jeden Monat für Ihren Strom. Die Höhe dieses Abschlags soll sich an Ihrem letzten Verbrauch orientieren. Häufig ist es aber nicht so: Jeder zweite Stromkunde zahlt nach einer repräsentativen Umfrage des Versorgers Fresh Energy zu viel – im Schnitt kommen so in einem Jahr 108 Euro Guthaben zusammen.

Nicht schlecht staunte ein Leser: Mehr als 300 Euro Guthaben wies sein Versorger BEV im September aus. Doch bis das Geld auf seinem Konto eintraf, vergingen rund drei Wochen. Dabei sind Strom-Guthaben unverzüglich zu erstatten (Urteil des OLG Düsseldorf, Az. I-20 U 136/14). Die BEV hat sich dazu sogar ausdrücklich verpflichtet – in einer Unterlassungserklärung gegenüber der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Uns sind weitere Kunden der BEV bekannt, die trotzdem bis zu sieben Wochen lang warten mussten. Falls Sie sich in der gleichen Lage befinden, dann fordern Sie die BEV zur Zahlung Ihres Guthabens auf und verweisen auf die Unterlassungserklärung. Reagiert der Versorger nicht, dann informieren Sie die VerbraucherzentraleNiedersachsen. Finanztip hat die BEV um eine Stellungnahme gebeten, aber bis Redaktionsschluss keine Antwort erhalten.

Sie können verhindern, dass so ein großes Guthaben bei Ihrem Stromanbieter überhaupt erst aufläuft: Ist Ihre Abschlagszahlung zu hoch, können Sie den Versorger auffordern, die Höhe anzupassen. Nutzen Sie dazu unseren Musterbrief im Ratgeber.
 
Weitersagen
Email
Zur Community
 
Wohin mit dem Bargeld?
5. Spartricks unserer Leser: Bargeld aufs ING-Diba-Konto einzahlen
 
Vor zwei Wochen haben wir Sie gefragt, welche Spartricks Sie kennen, um beispielsweise ohne Gebühren Bargeld auf ein Direktbank-Konto einzuzahlen. Vielen Dank für Ihre zahlreichen E-Mails!

Laurin hat uns geschrieben: „Bei der ING-Diba kann man Bargeld in Filialen der Reisebank gutschreiben lassen. Das geht aber nur ab 1.000 Euro, so viel hat man ja meistens nicht. Also, wenn man 200 Euro einzahlen will, zieht man sich einfach 800 Euro bei irgendeinem Automaten (ist ja umsonst) und geht zur Reisebank. Zack – 1.000 Euro gutgeschrieben.“ Ganz ähnlich haben den Trick unsere Leser Marco, Marion und Petra berichtet.

In den kommenden Wochen werden wir hier weitere Spartricks unserer Leser präsentieren. Falls Ihnen noch einer einfällt, freuen wir uns über eine Mail. Egal zu welchem Sparthema.

Hier noch eine Korrektur zum Spartrick über das Tagesgeldkonto der Commerzbank, das sich dazu nutzen lässt, um Bargeld auf Onlinekonten einzuzahlen: Das ist nur am Schalter der Commerzbank möglich, leider nicht an den Einzahlungsautomaten, wie wir geschrieben hatten.
 
Weitersagen
Email
Zum Ratgeber
 
Werbung fürs Abheben
6. Auch wichtig: Abheben beim Einkauf, Pflegekosten, berufliche Umzüge
 
+++ Bargeld abheben im Supermarkt wird noch einfacher: Der weit verbreitete Supermarkt Rewe verlangt nur noch 10 Euro Mindesteinkauf (statt bisher 20 Euro), wenn Kunden dort kostenlos Bargeld ziehen wollen. Damit folgt er Lidl und dm, wo das schon länger ab 10 Euro funktioniert. Am wenigsten verlangt unseres Wissens Netto (der Netto mit dem Hund im Logo): Da sind nur 5 Euro nötig (siehe Screenshot oben). +++

+++ Der Beitrag zur Pflegeversicherung soll ab 2019 um 0,5 Prozentpunkte steigen. Das beschloss am Mittwoch das Bundeskabinett. Er beträgt dann 3,05 Prozent für Arbeitnehmer mit Kindern und 3,3 für Kinderlose. Ursache sind nicht nur mehr Pflegefälle, sondern der Wunsch, Pflegekräfte besser zu entlohnen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte außerdem an, dass der Zusatzbeitrag bei der Krankenversicherung um 0,1 Prozentpunkte sinken solle. +++

+++ Wer beruflich umziehen muss, kann einiges von der Steuer absetzen. Einen Teil der Kosten können Sie der Einfachheit halber pauschal ansetzen. Das Bundesfinanzministerium hat nun die Pauschale für dieses Jahr erhöht, nämlich auf 1.573 Euro für Lebenspartner oder Alleinerziehende (für Umzüge seit März). Übrigens: Von der Steuer zusätzlich absetzen können Sie sogar Nachhilfe für Ihre Kinder, damit die in der neuen Schule Fuß fassen. Mehr dazu in unserem Ratgeber. +++
 
Weitersagen
Email
 
 
Jeder will sparen.
 
Finden Sie unseren Newsletter gut? Dann empfehlen Sie ihn an Ihre Freunde weiter.
 
 
 
Weitersagen
Email
 
 
 
Hermann
 
p6.jpg
 
 
 
Weitersagen
Email
Frühere Umfragen
 
 
Serie Arbeitsrecht: So wehren Sie sich bei einer Kündigung
 
In den bisherigen Folgen haben wir beschrieben, was Ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer sind. Was aber können Sie tun, wenn sich Konflikte nicht lösen lassen? Wenn es zur Kündigung kommt? Dann gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren.

1. Eine mündliche Kündigung gilt nicht

Falls Ihr Chef im Ärger ruft „Sie sind gefeuert!“, können Sie gelassen abwarten, ob er sich beruhigt. Eine Kündigung bedarf der Schriftform. Übrigens auch dann, wenn Sie als Mitarbeiter selbst kündigen (§ 623 BGB).

2. Vor der Kündigung kommt die Abmahnung

Wenn Sie nicht gerade Ihren Chef oder Kollegen schlagen oder etwas stehlen, dann muss Sie Ihr Chef in aller Regel zunächst abmahnen. Erst im Wiederholungsfall darf er Ihnen kündigen und nur dann, sofern er das bei der ersten Mahnung angedroht hat. Das nennt man verhaltensbedingte Kündigung.
 
 
 
3. Betriebsbedingte Kündigung

Viel häufiger kommt es zu einer betriebsbedingten Kündigung. Die ist möglich, wenn Ihr Job wegfällt und Sie nicht an einem anderen Arbeitsplatz weiterbeschäftigt werden können. Arbeiten mehrere Kollegen in derselben Position, muss die Firma eine Sozialauswahl vornehmen und den entlassen, für den der Jobverlust am wenigsten hart ist (§ 1 Abs. 3 KSchG).

4. Keine Kündigung während Schwangerschaft, Mutterschutz oder Elternzeit

Eine Schwangere ist ab dem ersten Tag der Schwangerschaft vor Kündigung geschützt – selbst in der Probezeit. Das Gleiche gilt auch beim Mutterschutz bis zu zwölf Wochen nach der Geburt. Auch in der Elternzeit darf der Arbeitgeber nicht kündigen.

5. Nichts unterschreiben, Anwalt nehmen

Falls Ihnen gekündigt wird, bewahren Sie kühlen Kopf. Unterschreiben Sie nichts und lassen Sie sich von einem Arbeitsrechtler oder Ihrer Gewerkschaft beraten. Oft ist es möglich, mit dem Unternehmen einen Aufhebungsvertrag zu vereinbaren und eine Abfindung auszuhandeln. Im Kündigungsschutzgesetz hält der Gesetzgeber als Abfindung pro Jahr, das Sie dort beschäftigt waren, ein halbes Monatsgehalt für angemessen (§ 1a KSchG). Oft lässt sich aber deutlich mehr raushandeln, verlangen Sie mindestens einen Monatslohn pro Jahr. Und achten Sie darauf, hinterher Ihre Abfindung auch klug zu versteuern.
 
 
 
6. Rechtzeitig Klage einreichen

Wenn Ihnen gekündigt wurde, dürfen Sie die Frist für eine Kündigungsschutzklage nicht verpassen. Sonst haben Sie kein Druckmittel mehr gegen Ihren Arbeitgeber. Die Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung eingereicht werden. Und zwar beim Arbeitsgericht an Ihrem Arbeitsort. In erster Instanz müssen Sie Ihre Kosten selbst tragen, auch wenn Sie gewinnen. Eine Rechtsschutzversicherung kann sich also lohnen.
 
Weitersagen
Email
Zum Artikel
 
 
Zahl der Woche
 
...Abschlag im Jahr zahlt jeder Haushalt durchschnittlich zu viel an seinen Stromanbieter. Das muss nicht sein.
 
Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Zum Ratgeber
 
 
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Samstag, 13. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen bei HR Info zum Thema Heizen
Dienstag, 16. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen bei MDR um vier
Donnerstag, 18. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen bei n-tv
Freitag, 19. Oktober, Hermann-Josef Tenhagen gegen 7:20 Uhr auf Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
0,6 % p.a.
für 6 Monate bis 25.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.

0,3 % p.a.

0,3 % p.a.

dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
Leaseplan Bank
0,35 % p.a.

0,3 % p.a.

0,3 % p.a.

Festgeld
bis 12 Monate
0,66 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,11 % p.a.
 
1,00 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,21 % p.a.
 
1,05 % p.a.
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die günstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
LTE Tarife
Magenta Mobil Start M (Telekom)
 
Allnet-Flat
Callya Allnet-Flat* (Vodafone-Netz)
Klarmobil Allnet-Flat 2000 (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer
flugerstattung.de

 
Sofort-Entschädigung
 
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Freche Versicherungsmakler
Zeroprov
 
Berater Tarifwechsel PKV
 

 
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen




Bildrechte:
Heizkosten: olegback / iStock.com und macrovector / iStock.com [Montage Finanztip] -- Grafik: Heizspiegel vom Deutschen Mieterschutzbund und co2online. Gestaltung: Finanztip -- Berlin: zodebala / iStock.com -- Hirsch: Teka77 / iStock.com -- Familie: Hit-Radio-FFH -- Stromzähler: Bernd Thissen / dpa -- Geldkoffer: bbostjan / iStock.com -- Netto: Screenshot Netto.de -- Kündigung 1: izusek / iStock.com -- Kündigung 2: AntonioGuillem / iStock.com.


Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

* Was der Stern bedeutet

Ein Stern* neben einem Link bedeutet, dass Finanztip vom verlinkten Anbieter möglicherweise bezahlt wird: manchmal, sobald Sie den Link klicken – oft nur dann, wenn Sie einen Vertrag abschließen. So finanzieren wir unseren Service und können ihn kostenlos anbieten. Wichtig ist: Auf den Preis, den Sie zahlen, wirkt sich das nicht aus. Und wir verlinken nur auf Angebote, die unsere unabhängigen Experten und Redakteure zuvor uneingeschränkt empfohlen haben. Das hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist. Erst wenn das geklärt ist, verhandelt eine andere Abteilung über eine mögliche kostenpflichtige Verlinkung. Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.