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Nr. 12 / 2019 vom 22. März

Alte Internet-Verträge kommen Sie teuer: Zeit zum Ausmisten!

In eigener Sache: Wir verwenden jetzt eine neue Software für den Versand des Newsletters. Bislang war die Schrift in manchen E-Mail-Programmen sehr groß. Jetzt sind die Schriften über alle Programme und Geräte hinweg ausgewogener. Wir hoffen, das gefällt Ihnen genauso gut wie uns.

 

Die besten Internettarife für Ihr Zuhause

Wann haben Sie zuletzt nachgeschaut, ob Ihr Internettarif noch auf der Höhe der Zeit ist? Bevor oder nachdem Sie Ihren Keller das letzte Mal entrümpelt haben?

Den Festnetzvertrag (Telefon und Internet) zu prüfen, gehört zu den Aufgaben, die man gern vor sich herschiebt – obwohl sie schrecklich sinnvoll wären: Schnell mal 120 Euro im Jahr springen für Sie heraus. Das sparen Sie nämlich, wenn Sie von einem alten Telekom-Vertrag in einen aktuellen, günstigen Internettarif wechseln – und der neue Vertrag ist wahrscheinlich sogar schneller.

Wir haben ganz frisch Kabel- und DSL-Tarife verglichen – der perfekte Anlass, die staubigen Vertragsunterlagen herauszukramen und zu überprüfen!

 

Mehr als 30 Euro im Monat muss Ihr Anschluss nicht kosten

Schauen Sie nach, wie schnell Ihr Internetanschluss ist: Für Normalnutzer sollten es mindestens 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) sein. Dafür lohnt sich vor allem der Tarif Red Internet & Phone 16 DSL* von Vodafone für effektiv rund 28 Euro. Allerdings berechnet Vodafone für viele Orte einen Regionalzuschlag. Wohnen Sie dort, dann gehen Sie lieber zu Easybell (Tarif Komplett Basic) oder 1&1 (DSL 16*).

Vielsurfer und Familien brauchen eher 50 Mbit/s und nehmen am besten den Vertrag O2 my Home M* von Telefónica für rechnerisch rund 30 Euro im Monat. Der Tarif eignet sich besonders für Quasselstrippen: Auch Handygespräche sind kostenlos.

Mehr als 30 Euro im Monat sollten Sie nicht für Ihren Internetzugang zahlen. Doch viele Internetanbieter verschleiern den effektiven Preis mit Sonderaktionen und Neukundenrabatten. Deswegen haben wir alle Kosten und Boni samt Festnetz-Flat und Router-Kosten über einen Zeitraum von fünf Jahren summiert – und daraus einen durchschnittlichen Monatspreis errechnet. Schließlich will man den Internettarif nicht ständig aufs Neue wechseln.

 

Internet via Kabelanschluss ist noch günstiger

Falls Sie einen passenden Kabelanschluss im Haus haben, kommen Sie vielleicht noch günstiger weg: Denn die Kabelanbieter haben endlich „normale Tarife“ im Sortiment – nicht bloß überdimensionierte Turboverträge. Viel wichtiger als eine immer höhere Maximalgeschwindigkeit ist nämlich, ob das Internet überhaupt so schnell bei Ihnen ankommt, wie der Anbieter es in der Werbung verspricht. (Beachten Sie auch das Schnäppchen für Kabelkunden.)

Planen Sie für den Wechsel zum neuen Internetanbieter etwas Zeit ein. Unser Ratgeber leitet Sie Schritt für Schritt zum Ziel.

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Sparsam ist das Studentenleben.

Linus, Jana, Sofie und Lena verbessern ihre Finanzen mit uns:
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Spar-WG
 
Schnäppchen der Woche

Kabel-Internet von Vodafone ein Jahr praktisch umsonst

Wir empfehlen die Kabeltarife von Vodafone, weil sie schnelles Internet für relativ wenig Geld ins Haus bringen. Aktuell gibt es ein besonderes Schnäppchen vom Online-Händler MFC: Den Tarif Red Internet & Phone 400 Cable mit einem enormen Maximaltempo von 400 Mbit/s. Statt knapp 45 Euro im Monat zahlen Sie im ersten Jahr 20 Euro monatlich. Sie erhalten ein Startguthaben von 50 Euro und eine Rückzahlung („Cashback“) von knapp 190 Euro. Damit ist der Tarif im ersten Jahr unterm Strich kostenlos. Nach zwölf Monaten können Sie in einen beliebigen anderen Kabeltarif von Vodafone wechseln. Das sollten Sie auch tun, denn der 400er Tarif ist überdimensioniert. Sie bezahlen ab dem 13. Monat der Vertragslaufzeit den Standardpreis des von Ihnen gewählten Tarifs, zum Beispiel rund 30 Euro für den 50er Tarif.

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Readly: Hunderte Zeitschriften für gut 3 Euro im Monat lesen – plus Zeitungen

Das Netflix für Zeitschriften und Zeitungen heißt Readly und kostet eigentlich knapp 10 Euro im Monat. Aktuell können Sie ein Probeabo über drei Monate zum Preis von einem abschließen. Enthalten sind hunderte deutschsprachige Magazine. Seit neuestem sind auch Springer-Zeitungen dabei, zum Beispiel „Bild“ oder „Welt“. Lesen können Sie die Inhalte zum Beispiel auf dem iPad oder Laptop.

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„Focus“-Jahresabo für 25 Euro

Wer Medien auf Papier bevorzugt, für den ist dieses Angebot interessant: Der Anbieter Zeitschriften und Co. verkauft derzeit ein Jahresabo der Zeitschrift „Focus“ für knapp 25 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung dafür beträgt 234 Euro. Wenn Sie nicht wollen, dass sich das Abo zum regulären Preis verlängert, kündigen Sie es spätestens drei Monate vor Ablauf, zum Beispiel per Mail.

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1. Dienstfahrrad: Mehr Steuer-Erleichterung vom Staat

Immer mehr Firmen bieten ihren Angestellten ein Dienstfahrrad an, das sie auch privat nutzen können. Dabei darf es sich durchaus um ein E-Bike für einen vierstelligen Betrag handeln. Wenn der Chef in Spendierlaune ist und die kompletten Kosten übernimmt, müssen Angestellte seit Jahresanfang für den sogenannten geldwerten Vorteil weder Lohnsteuer noch Sozialversicherung bezahlen.

Doch der häufigste Fall ist, dass der Arbeitgeber Firmenräder für die geschäftliche und private Nutzung least und der Mitarbeiter sich an den Kosten beteiligt. Der Angestellte übernimmt einen Teil der monatlichen Leasingrate, indem etwas von seinem Gehalt umgewandelt wird – so spart er Lohnsteuern und Sozialabgaben. In Folge muss der Mitarbeiter bislang allerdings 1 Prozent des Bruttolistenpreises pro Monat versteuern. Das kommt teuer.

Ein gleichlautender Erlass aller obersten Finanzbehörden von vergangener Woche sorgt nun für Besserung: Bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber ein Dienstrad erstmals in diesem Jahr oder bis Ende 2021, dann wird als geldwerter Vorteil nur der halbe Listenpreis angesetzt. Das reduziert Lohnsteuer und Sozialabgaben, wodurch das Firmenradmodell sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber attraktiver wird. Berechnungsbeispiele finden Sie im Ratgeber Dienstfahrrad.

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2. Fernwärme-Versorger dürfen Preise nicht nach Belieben verändern

Wenn Ihr Gasversorger den Preis erhöht, können Sie den Vertrag einfach kündigen. Beziehen Sie hingegen Fernwärme, geht das nicht: Sie haben kein gesetzlich verbrieftes Sonderkündigungsrecht. Im Gegenteil: Der Fernwärme-Versorger darf seine Preise anpassen, ohne dass Sie als Kunde widersprechen können – solange das Unternehmen nur veränderte (eigene) Kosten an Sie weiterreicht. Dies ist aber kein Freibrief, die Preise nach Belieben zu erhöhen. Auch wenn es viele Versorger seit eh und je so halten. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt/Main in einem Grundsatzurteil (Az. 6 U 190/17) am Donnerstag klargestellt.

Ausgangspunkt der Klage war ein Schreiben der Energieversorgung Offenbach (EVO) und seiner Tochterfirma Energieversorgung Dietzenbach (EVD) vom September 2015. Darin teilten die Versorger den Kunden mit, ein neues Preissystem einzuführen. Die Unternehmen passten nicht etwa die Preise an erhöhte Kosten an, sondern berechneten den Grund- und den Verbrauchspreis nach neuen Formeln.

Für die betroffenen Haushalte bedeutete dies eine saftige Preiserhöhung: Im konkreten Fall vor Gericht waren es 11 Prozent. Das Oberlandesgericht erklärte diese nun für unwirksam. Will der Fernwärme-Versorger seine Preise nach eigenem Ermessen ändern, muss der Kunde zustimmen, sagten die Richter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. EVO überlegt, beim Bundesgerichtshof Revision einzulegen. Der Versorger verteidigt sein Verhalten: Es sei „branchenüblich“. Wie Sie sich wehren können, lesen Sie im Ratgeber.

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Video der Woche

Kaum zu glauben: Bei etwa jedem Vierten stimmt die Schufa-Auskunft nicht! Was Sie dagegen tun können, zeigen wir in diesem Video.

 

3. Neues Diesel-Gesetz kann Fahrverbote nicht verhindern – regelt aber Nachrüstung

Am Donnerstag hat die Große Koalition im Bundestag ein Umweltschutzgesetz angepasst, das Bundes-Immisionsschutzgesetz. Damit will sie Dieselfahrer vor Fahrverboten schützen. Die sollen nur noch möglich sein, wenn der Grenzwert für Stickstoffdioxid um mehr als ein Viertel überschritten wird (über 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft). Ansonsten seien Fahrverbote „in der Regel nicht erforderlich“.

Doch das macht Diesel-Fahrverbote nicht unwahrscheinlicher. Denn es sind die Gemeinden, die entscheiden müssen, was erforderlich ist. Das hängt auch davon ab, was schon versucht wurde, um die Luft sauber zu bekommen. Am Ende gilt EU-Recht, das durch Bundesrecht nicht ausgehebelt werden kann. Und in insgesamt 23 Städten wurden in den vergangenen drei Jahren ohnehin mehr als 50 Mikrogramm Stickoxid gemessen.

Immerhin bringt eine weitere Anpassung des Gesetzes mehr Sicherheit für die Besitzer nachgerüsteter Autos: Euro-4- und Euro-5-Diesel, die mit nachgerüsteter Hardware weniger als 270 Milligramm Stickstoffdioxid pro Kilometer ausstoßen, sollen von Fahrverboten ausgenommen sein. Das setzt den Anbietern von Nachrüstsätzen einen klaren Rahmen.

Der ADAC hat gerade einen Dauertest von nachgerüsteten Euro-5-Dieseln ausgewertet. Das Ergebnis: Im Sommer sind die Ergebnisse schon sehr gut, im Winter noch nicht. Die Einbauten seien haltbar, verbrauchten aber mehr Sprit. Dies lasse sich durch weitere Entwicklung noch verbessern, wozu aber die Autohersteller „endlich ihre Blockadehaltung aufgeben“ müssten.

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4. Wie Sie als Mitglied einer Bank 4 Prozent Dividende erhalten

Durchschnittlich 4 Prozent Dividende zahlen die Genossenschaftsbanken voraussichtlich für 2018 an ihre Mitglieder aus. Das sagte uns eine Sprecherin des Verbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR, der auch die Sparda- und PSD-Banken repräsentiert. Anteile an der Genossenschaft sollen zwar nicht als Geldanlage verstanden werden, heißt es von den Banken; vielmehr gehe es um die Gemeinschaft. Doch Sie können beides haben: Gemeinschaft und Rendite.

Wer Kunde einer Genossenschaftsbank ist, kann einen oder mehrere Anteile an seiner Bank kaufen (zeichnen). Wie viel ein Anteil kostet, legt jede Bank selbst fest. Bei der Frankfurter Volksbank etwa sind es 50 Euro, bei der Ärzte- und Apothekerbank 1.500 Euro. Wie viele Anteile Sie erwerben können, ist ebenfalls bei jeder Bank anders: Manche erlauben nur einen, andere 1.000.

Sind Sie Kunde einer Volks-, Sparda- oder PSD-Bank, schauen Sie auf deren Homepage unter „Mitglieder“ oder in der Satzung nach, was Sie zeichnen können und welche Dividende es bislang gab. Oft sind diese Werte relativ stabil. In vielen Fällen dürfte es sich lohnen, Mitglied zu werden. Neben der Dividende erhalten Sie oft auch bessere Konditionen, etwa fürs Girokonto.

Wichtig ist: Wollen Sie Ihr Geld zurückhaben, müssen Sie sich meist bis Ende des Geschäftsjahres gedulden und rechtzeitig vorher kündigen. Dass Sie Ihr Geld überhaupt wiedersehen, ist sehr wahrscheinlich, aber nicht garantiert: Ein Geschäftsanteil ist keine Spareinlage. Außerdem muss die Bank weiterhin erfolgreich wirtschaften, damit es eine Dividende gibt.

Auch wenn die Dividende stimmt – die Gebühren bei Direktbanken wie der DKB oder ING sind fast immer günstiger.

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5. Auch wichtig: Cum ex, Stromzähler, Musterklage, Haftpflicht

+++ NRWs Ex-Finanzminister Norbert Walter-Borjans nennt die Beteiligten am „Cum-Ex“-Steuerbetrug in Banken, Rechtsanwaltskanzleien und Beratungsfirmen inzwischen „Plünderer“. Mehr als dreißig Milliarden Euro sollen sie aus unserer Staatskasse geholt haben. Jetzt soll ausgerechnet ein Anwalt, der solche Plünderer anzeigte und Fahnder auf die Spur der Kriminellen gebracht hat, in der Schweiz zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Sein Name: Eckart Seith. Der Verein „Bürgerbewegung Finanzwende“ und Walter Borjans fordern statt einer Haftstrafe das Bundesverdienstkreuz für Seith. Der Verein hat eine Petition für Seith gestartet (siehe Bild oben). +++

+++ Die erste Musterklage nach neuem Recht ist gescheitert. Das Oberlandesgericht Stuttgart lehnte am Mittwoch die Musterfeststellungsklage der Schutzgemeinschaft für Bankkunden gegen die Mercedes-Benz-Bank ab. Sie erfülle die formalen Kriterien für eine Klage nicht, so das Gericht, da die Schutzgemeinschaft nicht habe darlegen können, dass sie eine „qualifizierte Einrichtung“ im Sinne des Gesetzes sei. Inhaltliche Fragen wurden nicht geklärt. Wenn Sie also Ihr Auto mit einem Kredit der Mercedes Bank gekauft haben, und die Widerrufsbelehrung fehlerhaft war, können Sie immer noch versuchen, es zurückzugeben. +++

+++ Alle Haushalte sollen nach und nach digitale Stromzähler erhalten. Mindestens drei Monate vor dem Einbau müssen Sie als Verbraucher informiert werden, denn Sie haben das Recht, einen anderen Zählerbetreiber auszuwählen. Doch nicht alle halten sich daran: Der Messstellenbetreiber Westnetz schickte erst zwei Wochen vor dem geplanten Austausch einen Brief – wenn auch mit Hinweis auf die Drei-Monats-Frist. Diese Praxis hat das Landgericht Dortmund untersagt (Az. 25 O 282/18): Der Wechsel des Messstellenbetreibers werde so erschwert, begründeten die Richter. Westnetz ist in Berufung gegangen. +++

+++ Nach den Stürmen in der vergangenen Woche schrieben wir, dass die Haftpflicht einspringt, wenn ein Dachziegel Ihres Hauses Passanten verletzt. Weil Nachfragen kamen, wollen wir das präzisieren: Wohnen Sie selbst in Ihrem Haus, deckt die Privathaftpflicht solche Fälle meist ab. Wohnt ein Mieter in Ihrem Haus, springen gute Privathaftpflicht-Versicherungen ebenfalls ein. Falls nicht, benötigen Sie eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. +++

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WG-Spar-Experiment, Folge 4: „Dürfen wir etwa nicht untervermieten?“

Was bisher geschah: Als Studierende müssen Jana, Lena, Sofie und Linus mit wenig Geld zurechtkommen. Da haut die Miete ganz schön rein. Mit Finanztip prüfen sie ihre Verträge.

In so einem schönen Altbau wird gerne mal etwas zu viel Miete verlangt. Für ihre Altbau-Wohnung in Berlin-Schöneberg zahlen die vier Studierenden 9 Euro pro Quadratmeter kalt. Da kommt ganz schön was zusammen: Insgesamt 1.251 Euro Miete zahlen die vier, dazu jeden Monat 275 Euro für Strom, Gas, Internet und Rundfunk.

Bei einer so hohen Miete kann es sich lohnen, noch mal zu prüfen, ob der Mietpreis auch zulässig ist. Praktisch ist das kostenlose Angebot des Berliner Mietervereins: „Aktion Mietpreisüberprüfung“. Tatsächlich ist in der Lage der Schöneberger WG 8 Euro der Durchschnittswert laut Mietspiegel, je nach Ausstattung liegt der Höchstwert bei 9,27 Euro.

Da bei Neuvermietung 10 Prozent mehr als Mietspiegel-Niveau erlaubt ist, ist hier also wenig zu holen. Jana ist froh, überhaupt eine bezahlbare Wohnung ergattert zu haben, sie hat Wohnungen besichtigt, für die doppelt so viel verlangt wurde.

Ein leeres Zimmer kann sich niemand leisten

Die Höhe der Miete bedeutet auch: Keiner der vier kann sich so richtig leisten, sein Zimmer leer stehen zu lassen, wenn wieder mal eine Exkursion oder der Jahresurlaub ansteht. Deshalb macht den vieren eine Formulierung aus ihrem Mietvertrag Kopfzerbrechen. Es ist Jana als Hauptmieterin eingetragen, die höchstens an drei Personen untervermieten darf. „Heißt das also, dass wir in Abwesenheit unsere Zimmer nicht untervermieten dürfen?“

Auf Airbnb darf die Wohnung nach der Vereinbarung nicht auftauchen, was den vieren weniger Probleme macht, denn sie würden eh anders nach Zwischenmietern suchen. Die Rechtsexpertin von Finanztip gibt nach Durchsicht des Vertrages Entwarnung: „Das ist so gemeint, dass die Wohnung nicht überbelegt werden soll.“

Vertraglich geregelt ist auch, dass Jana als Hauptmieterin nach dem Auszug Schönheitsreparaturen ausführen muss. Oft sind solche Klauseln in Mietverträgen unwirksam, weil sie zu weitreichend sind. Aber bei diesem Vertrag sieht es nicht danach aus. Alle vier legen deshalb Monat für Monat je 8,50 Euro zurück – damit am Ende ein kleiner Topf da ist, mit dem Jana noch mal einen finalen Anstrich bezahlen kann.

Nächste Woche: Was bitte ist ein Freistellungsauftrag?

Protokoll: Matthias Urbach

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... der Nutzer surfen zu Hause nicht einmal mit der Hälfte der Geschwindigkeit, mit denen ihr Breitband-Internet beworben wird.

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