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Nr. 13 / 2019 – 29. März

Digitale Helfer für die Geldanlage: Was Robo-Advisor wirklich taugen

Robo-Advisor: Geldanlage für Bequeme

Haben Sie schon mal etwas von Robo-Advisorn gehört? Gemeint sind Online-Anbieter, bei denen ein Computer nach festen Regeln zu einer bestimmten Geldanlage rät und Ihr Geld gleich auch noch automatisch anlegt. Das englische Wort „advise“ heißt: zu etwas raten, betreuen. Wir finden: Auf Deutsch passt der Begriff „digitale Anlagehelfer“ ganz gut.

Das kann interessant für Sie sein, falls Sie beim Thema Aktien unsicher sind. Oder wenn Sie es gerne bequem haben. Unter den rund 30 Anbietern am Markt sind drei, die wir empfehlen können: Quirion, Growney und Weltinvest.

So funktionieren die Anlagehelfer

Zunächst müssen Sie eine ganze Reihe Fragen zu Ihrem finanziellen Hintergrund beantworten. Auf diese Weise will der Robo-Berater herausfinden, wie viel Risiko Sie vertragen – also, wie viel zwischenzeitlichen Wertverlust Sie aushalten können. Anschließend schlägt der Robo-Advisor Ihnen eine konkrete Geldanlage vor. Diese besteht zum Beispiel aus Aktien-Indexfonds (ETFs) für die Rendite sowie Anleihen für die Stabilität.

Stimmen Sie dem Vorschlag zu, dann setzt der Robo-Advisor die Geldanlage für Sie um. Als Anleger können Sie sich dann zurücklehnen und abwarten. Das geht mit Beträgen ab wenigen Tausend Euro.


Passiv ist besser

Längst nicht alle untersuchten Robo-Advisor erfüllten unsere Kriterien: Manche sind sehr teuer. Einige greifen aktiv in die Geldanlage ein – und müssten dabei ständig aufs richtige Pferd setzen, was schwierig ist. Wir empfehlen statt solchen aktiv eingreifenden Robo-Advisorn ausschließlich passive. Das bedeutet, der Robo-Advisor schlägt eine Vermögensaufteilung vor – zum Beispiel 70 Prozent Aktien und 30 Prozent festverzinsliche Anlagen – und kümmert sich dann ausschließlich darum, diese Aufteilung über die Zeit beizubehalten.

Günstig und gut machen das Quirion* und Growney*: Sie schlagen Geldanlagen vor, die aus Aktien und Anleihen bestehen. Damit setzen sie die Finanztip-Geldanlage-Tipps am besten um.

Für alle, die genau wissen, welche Kursverluste und Schwankungen sie ertragen können, aber möglichst wenig Arbeit damit haben wollen, ist Weltinvest* ein guter Anbieter. Dort bekommen Sie keinen Fragebogen vorgesetzt, sondern entscheiden sich selbst für eines von vier angebotenen Portfolios.

Für den Service der Robos bezahlen Sie, im Vergleich zur selbstgemachten Geldanlage, einige Zehntel Prozent Ihrer Anlagesumme als Aufpreis. Selbstgemacht käme es Sie billiger, aber die digitalen Anlagehelfer regeln Ihre Geldanlage immer noch günstiger als die Hausbank.

In unserem Ratgeber können Sie mehr dazu erfahren. Oder Sie tauschen sich mit anderen Lesern in unserer Community aus.

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Berichtigung: Nachschusspflicht bei Volksbanken

In der vergangenen Newsletter-Ausgabe haben wir über Anteile an Genossenschaftsbanken berichtet. Wir schrieben, dass es sich um einen Geschäftsanteil handelt, nicht um eine Spareinlage. Dass ein Totalverlust also nicht ausgeschlossen ist. Was wir nicht erwähnt haben, aber hätten erwähnen sollen: Es gibt bei vielen Volksbanken eine Pflicht, im Fall einer Pleite sogar Geld nachzuschießen.

Diese beschränkte Nachschusspflicht ist in der jeweiligen Satzung beschrieben. Die Haftungssumme für Genossen ist meist identisch mit dem Wert des Geschäftsanteils: Bei zum Beispiel 1.000 Euro bedeutet das eine Nachschusspflicht von ebenfalls 1.000 Euro.

Richtig ist aber auch: Die Volksbanken stehen über eine sogenannte Sicherungseinrichtung füreinander ein. Trotz wirtschaftlicher Nöte von einzelnen Volksbanken, die zur Übernahme durch andere führten, ist die Nachschusspflicht in über 85 Jahren nie zum Tragen gekommen.

 
Schnäppchen der Woche

Rabatte auf Küchengeräte bei Galeria Kaufhof und Karstadt

Seit dieser Woche firmieren Galeria Kaufhof und Karstadt unter gemeinsamem Namen als „Galeria Karstadt Kaufhof“. Dazu gibt es bis Dienstag eine große Auswahl an Sonderangeboten – sowohl online als auch in den 174 Filialen beider Marken. In unserer Stichprobe fielen uns besonders Küchengeräte und Töpfe mit sehr guten Preisen auf: So kostet die Küchenmaschine Bosch Mum 58225 mit Fleischwolf bei Kaufhof derzeit 159 Euro; der nächstgünstige Händler verlangte zum Zeitpunkt unserer Stichprobe 250 Euro (Preisabfrage mit Idealo). Der „Gourmet-Bräter“, 30 cm, von Le Creuset ist mit 149 Euro ebenfalls günstig (nächstbester Händler 195 Euro). Hingegen kostet eine Kitchenaid-Maschine bei Media Markt 100 Euro weniger. Vergleichen Sie also immer die Preise. 

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Comdirect: Girokonto mit Willkommensprämie

Das Girokonto der Comdirect zählt zu unseren Empfehlungen. Nun bekommen Sie aktuell auch noch eine Willkommensprämie in Höhe von 50 Euro, sowie jeweils 2 Euro Gutschrift über 24 Monate, wenn Sie ein Girokonto neu eröffnen. Achten Sie auf die Bedingungen: Das Geld gibt es nur, wenn Sie das Konto regelmäßig nutzen.

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Flixtrain: Von Köln nach Berlin ab 10 Euro

Seit einigen Tagen fährt der Bahn-Herausforderer Flixtrain auch auf der Strecke zwischen Berlin und Köln. Halt unter anderem in Hannover. Tickets sind ab 10 Euro zu haben. Die Deutsche Bahn verlangt mindestens 20 Euro, ist aber auch schneller und komfortabler. Auch bei Flixtrain gilt: Je früher Sie buchen, desto günstiger. 

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1. Steuern 2018: Mehr Geld zurück mit guter Software

Die meisten tun sich schwer mit der Steuererklärung. Dann hilft ein gutes Steuerprogramm. Und auch wenn Ihnen die Abrechnung mit dem Finanzamt leichtfällt, sollten Sie ruhig mal eines ausprobieren: Denn damit bekommen Sie viele Tipps, die Ihnen kräftig dabei helfen, eine ordentliche Rückzahlung zu bekommen.

Wir haben den Steuersoftware-Markt für die Steuer 2018 gründlich analysiert und die Programme in drei Kategorien eingeteilt. Bei den meisten Arbeitnehmern und Rentnern ist der Steuerfall nicht so kompliziert. Ihnen genügt bereits ein Programm für höchstens 15 Euro: Wir empfehlen Tax* und Quicksteuer*. Achten Sie darauf, dass die Version für das Steuerjahr 2018 meistens „2019“ heißt.

Haben Sie Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit, aus Stromverkauf oder Vermietung? Dann muss Ihre Software mehr leisten: In solchen Fällen empfehlen wir Wiso Steuer-Sparbuch* und Steuersparerklärung*. Beide Programme gibt es auch für den Mac.

Wenn Sie nichts installieren wollen, können Sie auch eine Online-Lösung wählen: Dann machen Sie Ihre Erklärung im Internet-Browser. Am besten geht das mit Wiso Steuer-Web* und Smartsteuer*. Mehr dazu in unserem Ratgeber Steuersoftware.

Übrigens: Wer zur Steuererklärung verpflichtet ist, hat noch etwas Zeit. Denn die Abgabefrist läuft dieses Jahr erst am 31. Juli ab – zwei Monate später als bisher. Tauschen Sie sich über Steuern gerne auch in unserer Community aus.

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2. Leser berichten: So klappt auch der nächste Stromwechsel mit Bonus

Wer häufig seinen Strom- oder Gasanbieter wechselt, dem haben wir vor drei Wochen einen Tipp gegeben: Fordern Sie Ihre bisherigen Versorger auf, Ihre persönlichen Daten zu löschen, damit die Anbieter Sie beim nächsten Kontakt nicht ablehnen. Wir haben da offenbar einen Nerv getroffen: Schon 40 Leser schrieben uns, wie ihre Versorger auf den Löschaufruf reagierten. Herzlichen Dank dafür!

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schreibt vor, dass eine Firma Ihre persönlichen Daten nicht mehr nutzen darf, sobald der Vertrag beendet ist und keine Forderungen mehr bestehen. Bestimmte Abrechnungsdaten müssen die Anbieter zwar aus steuerlichen Gründen bis zu elf Jahre speichern. Andere Abteilungen als die Buchhaltung dürfen aber keinen Zugang dazu haben, wenn Sie um Löschung gebeten haben.

So bestätigt beispielsweise Stromio einem Leser, „dass die von Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten derzeit für jegliche Verwendung gesperrt sind“. Oder Mainova: „Zugriff zu den Daten haben nur noch autorisierte Mitarbeiter.“ Nutzen Sie gerne unseren Musterbrief (Word-Dokument), wenn Sie Ihre Daten gelöscht haben wollen.

Einige Anbieter nutzen allerdings weitere Methoden, um wechselfreudige Kunden herauszufiltern: Sie analysieren dazu alle bestehenden Kundendaten. So könnte es sein, dass Sie abgelehnt werden, weil Sie zufällig eine Postleitzahl und einen Verbrauch haben, der bei wechselfreudigen Kunden häufig vorkommt.

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Video der Woche

Wie legen Mark Zuckerberg oder Bill Gates ihr Geld an? Und was können wir uns davon abschauen? Mehr, als Sie wahrscheinlich denken.

 

3. Kredite: Wie Banken mehr Verbraucherschutz verhindern wollen

Sie gehört zu den fragwürdigsten Versicherungen: die Restschuldversicherung. Dieser „Schutz“, den viele Banken zu Ratenkrediten verkaufen, ist oft unberechenbar teuer. Und greift dann, im Fall der Fälle, häufig nicht mal. Zudem erwecken Bankberater gerne den Eindruck, die Versicherung sei Voraussetzung für den Kredit. So überreden Banken ihre Kunden – und streichen hohe Provisionen ein.

Doch auch der Gesetzgeber hat das Übel erkannt. Seit vergangenem Jahr müssen Banken besser über diese Versicherung informieren. Als nächsten Schritt hat die Bundesregierung eine Obergrenze für die bislang frei fliegenden Provisionen angedroht. Bei 2,5 Prozent der Kreditsumme soll der Deckel liegen. Das wäre ein großer Fortschritt für Verbraucher.

Um dem zu entkommen, gehen Banken und Sparkassen in die Offensive und kündigen mehr Transparenz an. Wer eine Restschuldversicherung verkauft, soll die Kreditraten künftig einmal mit und einmal ohne Kosten für die Versicherung ausweisen. Freiwillig, wie die Institute betonen.

Das ist bereits die zweite Selbstverpflichtung für mehr Transparenz. Besser wird das Produkt damit nicht. Unser Rat: Hände weg! Egal ob die Restschuldversicherung als „Ratenschutz“ oder als „Kreditlebensversicherung“ daherkommt. Haben Sie einen solchen Vertrag schon, sollten Sie ihn kündigen. Dann bekommen Sie sogar noch Geld zurück.

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4. Wünsche unserer Leserinnen an Finanztip: Mitten aus dem Leben

Finanztip sollte die weibliche Perspektive stärker berücksichtigen. Das war das klare Ergebnis unserer Umfrage am Weltfrauentag. Zwei Drittel waren dieser Meinung. Insgesamt haben 3.400 Personen teilgenommen, ganz überwiegend Leserinnen. Vielen Dank für die vielen guten Anregungen!

Sie forderten mehr konkrete Beispiele „für den Alltag allgemein und speziell für Single-Frauen“ (so wie gerade für Studenten-WGs) oder „Interviews mit Leuten aus dem Leben“. Außerdem soll Finanztip mehr „möglichst einfache Erklärungen von Fachbegriffen aus der Finanzwelt“ bringen. Ein Wunsch, den auch schon viele Männer geäußert haben. Was speziell Frauen am Herzen liegt, sind Geldanlagen „ohne Risiko“, sowie „ökologische, soziale und nachhaltige“ Anlagen.

Wir hatten Sie auch gebeten, ganz frei Themen vorzuschlagen. Auffallend viele Vorschläge kreisten um Partnerschaft und Geld: wie Paare ihre Finanzen gut trennen können, wie zum Beispiel Frauen gut für sich vorsorgen – selbständig vom Partner und so „trotz Ehe auf eigene finanzielle Unabhängigkeit achten“. Solche Fragen stellen sich offenbar auch unverheiratete Frauen.

Wir werden diese und andere von Ihnen gestellte Fragen bearbeiten und Antworten geben. Dazu planen wir auch eine eigene Serie ab Mitte Mai.

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5. Auch wichtig: Preis für Finanztip-Chefredakteur, Negativzins verboten, Wow Air am Boden

+++ Unser Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen wurde ausgezeichnet als Verbraucherjournalist des Jahres 2018. „Der Preis spornt mich an, weiter für alle Verbraucher zu arbeiten“, sagt Tenhagen. „Dass sie mehr finanzielle Freiheit erlangen und gerechter behandelt werden.“ Vergeben hat den Preis das Branchenmagazin „Wirtschaftsjournalist“, die Auszeichnung fand am Montag in Frankfurt statt. Das Fachmagazin zeichnet Wirtschaftsjournalisten seit Jahren in verschiedenen Kategorien aus. Tenhagen erhielt schon dreimal einen Preis in der Kategorie „Verbraucher und Finanzen“, 2007 bekam er den Hauptpreis als „Wirtschaftsjournalist des Jahres“. +++ 

+++ Die Kreissparkasse Tübingen hat in ihrem Riester-Banksparplan „Vorsorgeplus“ unrechtmäßig eine negative Grundverzinsung angenommen. Das hat das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden (Az. 4 U 184718). Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Wird das Urteil rechtskräftig, muss die Sparkasse ihren Kunden die Negativzinsen, die sie vom Bonuszins abgezogen hat, wieder gutschreiben. +++

+++ Nach den Pleiten von Air Berlin, Niki und Germania gibt nun der isländische Billigflieger Wow Air auf. Die Fluggesellschaft hat alle Flüge gestrichen und ihren Kunden empfohlen, auf andere Anbieter auszuweichen. Geht eine Fluggesellschaft bankrott, gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzversicherung. Wie Sie dennoch eine Chance haben, Ihr Geld zurückzubekommen, lesen Sie in unserem Ratgeber. +++

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Das WG-Spar-Experiment, Folge 5: „Was bitte ist ein Freistellungsauftrag?“

Was bisher geschah: Jana, Lena, Sofie und Linus haben beschlossen, mit Finanztip alle ihre Verträge zu überprüfen. Zunächst Mietvertrag und Handys, jetzt sind die Girokonten dran.


Wir haben uns wieder in der WG-Küche verabredet. Wie üblich gibt es Leitungswasser zu trinken – und dazu etwas Merci-Schokolade. Jana hat einen weißen Leitz-Ordner auf den Holztisch gelegt und stöbert darin. 

Wie sich rausstellt, sind alle vier bei der Sparkasse. Für Lena ist das eine gute Wahl, schon wegen der „ganzen Geldautomaten in der Stadt“. Linus hat sich über die Wahl seines Girokontos dagegen noch keine Gedanken gemacht. „Das haben meine Eltern eingerichtet.“ Alle sind eigentlich mit der Handhabung ihrer Konten ganz zufrieden. Während die drei Frauen das Online-Banking ihrer Berliner Sparkasse nutzen, hat Linus, der übrigens bei der Bremer Sparkasse ist, ein Problem bei der Aktivierung gehabt – und es dann auf sich beruhen lassen.

Kostenloses Konto, aber teure Kreditkarte

Die drei Frauen haben das „Konto für junge Leute“ und zahlen nichts für die Kontoführung. Bei Linus aber gehen 8 Euro im Monat ab – und noch einmal 36 Euro für die Kreditkarte. Auch Sofie hat eine Kreditkarte. Sie hat sich von der Kundenberaterin eine Visa Card Gold empfehlen lassen, als sie vor einiger Zeit nach Kolumbien gereist war. Denn die Karte enthält eine Auslandsreise-Krankenversicherung.

Als Sofie nun noch einmal durch ihre Unterlagen schaut, ist sie schockiert: „Die kostet ja 78 Euro im Jahr.“ Eine sehr gute Krankenversicherung für Auslandsreisen allein ist schon ab 10 Euro jährlich zu haben. Sie will die Karte umgehend kündigen. Und auch für Linus ist die Sache klar: „Dann werde ich wohl morgen mein Konto wechseln.“

Lena hat noch eine kostenlose DKB-Kreditkarte, die mit dem Konto ihrer Mutter verknüpft ist. Jana hat noch ein Konto bei der ING in ihren Unterlagen gefunden, welches sie gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. „Das hat mal meine Oma eingerichtet.“ Zusätzlich ist in ihrem weißen Ringordner noch ein Postsparbuch eingehängt. Ein kleiner Check der Zinsen im Netz ergibt: 0,001 Prozent.

„Ich würde sowieso gerne alles auf einem Konto haben“, sagt Jana und beschließt, das Geld vom Postsparbuch zu räumen. Auf Tagesgeld könnte sie deutlich mehr bekommen.

Kaum Zinsen, aber Steuern gehen trotzdem ab

Beim Durchsehen der Sparbücher fällt der WG noch etwas auf. Nämlich, dass trotz der Minizinsen Steuern abgezogen werden. Verhindern lässt sich das mit einem Freistellungsauftrag. „Ein Freistellungsauftrag?“ Keiner der vier hat schon mal davon gehört. 

Von allen Zinsen auf Erspartes werden automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer plus Solidarzuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer von der Bank ans Finanzamt abgeführt. Es sei denn, man lässt sein Konto freistellen. Auch Studierende haben bereits einen Freibetrag von 801 Euro pro Jahr zur Verfügung. Man kann die Freistellung auch für mehrere Konten beantragen, muss diese 801 Euro dann aber entsprechend aufteilen. Alle vier beschließen, solche Aufträge einzurichten.

Nächste Woche: Unbedingt den Strom-Bonus retten

Protokoll: Matthias Urbach

Jahresersparnis 120 Euro
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Zahl der Woche

... Restschuldversicherungen gab es 2017, die gemeinsam mit einem Kredit an Verbraucher verkauft wurden.

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Samstag, 6. April, Hermann-Josef Tenhagen bei Phönix TV
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Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,66 % p.a.
für 4 Monate auf 75.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,6 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz
0,2 % p.a.
bis 10.000 €
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,6 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
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DWS Toprente (mit Rabatt)
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