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Harter Brexit: Das müssen Urlauber wissen -- Ebay-Rabatt -- Video: gute Jobs -- nachhaltige ETFs -- Fahrerflucht -- Spar-WG --

Nr. 14 / 2019 vom 5. April

Keine Angst vorm harten Brexit: Was für Ihren Urlaub in Großbritannien gilt

No deal? Was das für Ihre Reise nach England bedeutet

Wenig ist derzeit so schwer einzuschätzen wie der Brexit: Kommenden Freitag verlässt Großbritannien die EU ohne einen Vertrag. Oder auch nicht. Noch immer ist unklar, ob sich die Briten in einem geordneten Verfahren von uns scheiden lassen – oder ohne Vereinbarungen, „No deal“ genannt.

Gibt es einen Austrittsvertrag, gelten die meisten Regeln der EU für eine Übergangszeit weiter: bis Ende 2020. Doch ohne Deal ist Großbritannien für uns von einen Tag auf den anderen ein Drittland.

Deshalb hier die wichtigsten Antworten für alle, die auf der Insel einen Urlaub gebucht haben, eine Dienstreise planen – oder in Großbritannien studieren. Das passiert bei einem „No deal“-Brexit:

1. Für die Reise nach England genügt auch weiter ein Personalausweis. Ein Visum wird erst nötig sein, wenn Sie länger als 90 Tage innerhalb eines halben Jahres nach Großbritannien reisen. Darauf haben sich EU und die Briten festgelegt.

2. Es werden Zölle wie bei Drittländern eingeführt, und Sie dürfen weniger Alkohol, Tabak und Ähnliches mitnehmen. Sie werden es auch deutlich schwerer haben, Ihr Haustier mitzubringen. Alle Details finden Sie in diesem PDF der EU-Kommission.

3. Die neuen Kontrollen werden wahrscheinlich zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung an Häfen und Flughäfen führen. Aber alle Airlines dürfen auf Flügen zwischen EU und Großbritannien für eine Übergangsfrist von einem Jahr nach einem harten Brexit starten und landen.

4. Die europäischen Fluggastrechte bei Storno und Verspätung gelten weiter, weil die Briten das EU-Recht in nationales Recht überführt haben. Allerdings sind Verzögerungen und Ausfälle durch den Brexit selbst wahrscheinlich kein Grund für eine Erstattung.

5. Die Voraussetzung für „Roam like at home“ entfällt. Es könnten also wieder Extragebühren erhoben werden, wenn Sie mit Ihrem Handy im Urlaub auf der Insel surfen und telefonieren. Achten Sie also auf die Mitteilungen Ihres Telefonanbieters.

6. Sie brauchen eine spezielle Krankenversicherung wie für Reisen in Drittländer. Die normale Versicherungskarte gilt nicht mehr. Wir empfehlen ohnehin – auch für Reisen innerhalb der EU – eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen.

7. Wenn Sie mit dem Auto nach Großbritannien fahren, brauchen Sie womöglich wieder eine Grüne Versicherungskarte. Fragen Sie Ihre Versicherung. Immerhin: Der EU-Führerschein wird weiter von den Briten anerkannt.

Welche Probleme britisch geführte Airlines wie Easyjet oder Condor haben, wenn sie weiter Flüge innerhalb der EU anbieten wollen, lesen Sie im Blog. Außerdem: Was Auslandsstudenten beachten müssen und welche Rechte Online-Käufer haben.

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Schnäppchen der Woche

Jahresabo der Zeitschrift „Gartenflora“ für 10 Euro

Diesmal haben wir was für Hobby-Gärtner: Die Monats-Zeitschrift „Gartenflora“ bietet Ratschläge zur Gartengestaltung, Produktvergleiche und Fotoreportagen. Beim Händler Zeitschriften & Co. kostet das Jahresabo derzeit knapp 10 Euro inklusive Versand. Im Vergleich zum Abo vom Verlag sparen Sie 17 Euro, wenn man die Verlagsprämie berücksichtigt. Damit sich das Abo nicht verlängert, müssen Sie es spätestens drei Monate vor Ablauf kündigen (zum Beispiel per Mail), sonst wird es teurer.

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Ebay: 15 Prozent auf Spielzeug, Mode und Radsport

Einen „Osterrabatt“ von 15 Prozent bekommen Sie bis zum 17. April auf Ebay. Der Nachlass gilt für Spielzeug, Deko, Kinder- und Erwachsenen-Mode sowie Radsport-Artikel von teilnehmenden Händlern auf der Plattform. Geben Sie im Warenkorb den Gutscheincode „PUSCHEL19“ ein; wählen Sie als Zahlungsmethode Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Der Rabatt ist bei 50 Euro gedeckelt. Vor allem beim Spielzeug fanden wir in einer Stichprobe das eine oder andere Schnäppchen.

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Seidensticker: 20 Prozent auf alles

Bei Seidensticker ist „Happy Shopping Week“: Mit dem Gutscheincode „HAPPY“ bekommen Sie 20 Prozent auf „alles“ – unter anderem Hemden, Pullover, Blusen oder Krawatten. Der Rabatt gilt auch für bereits vergünstigte Produkte. Die Aktion läuft bis einschließlich 14. April. Versand und Retoure sind kostenlos.

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1. Nachhaltige ETFs: Mit gutem Gewissen Vermögen aufbauen

Vielen ist es wichtig, nur Geld in solche Firmen anzulegen, die Rücksicht nehmen auf Umwelt, Mitarbeiter und Menschenrechte und die keinen Raubbau an der Natur betreiben. Doch die Rendite soll trotzdem nicht zu sehr leiden, und allzu großes Risiko muss auch nicht sein. Deshalb ist es zum Beispiel keine gute Idee, viel Geld in nur eine (grüne) Branche zu investieren oder in einen „grünen Fonds“, in dem am Ende gerade einmal 50 Aktien stecken.

Eine breite Streuung und ordentliche Rendite schaffen dagegen zwei weltweit aufgestellte nachhaltige Indexfonds: Ein ETF der Marke UBS (ISIN: LU0629459743), der den MSCI World Socially Responsible Index (SRI) abbildet. Und ein ETF der Marke iShares* (ISIN: IE00B57X3V84), der den nachhaltigen Weltindex von Dow Jones nachempfindet.

Der MSCI World SRI hat sich in den verganenen fünf Jahren sogar etwas besser im Wert entwickelt als sein klassischer Zwilling (8,9 zu 8,5 Prozent plus pro Jahr). Der nachhaltige Dow-Jones-Index, der auch Schwellenländer berücksichtigt, liegt etwas hinter dem Vergleichsindex zurück (7,7 zu 8,2 Prozent pro Jahr).

Sind die empfohlenen ETFs nachhaltig genug? Eine feste Definition für „nachhaltig“ gibt es nicht: MSCI und Dow Jones schauen für die Auswahl der einzelnen Aktien tief in die Unternehmen hinein. Dennoch sortieren sie manchmal nur die schlechtesten Firmen einer Branche aus. So bleibt etwa der umstrittene Nestlé-Konzern im Dow-Jones-Index.

Unser Tipp: Schauen Sie im Ratgeber nach, wie sich die nachhaltigen Indizes zusammensetzen – und treffen Sie Ihre eigene Wahl.

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2. Pyur erhöht die Preise – und wird abgemahnt

Die Kabel-Internet-Marke Pyur gehört zu den günstigsten Anbietern für den heimischen Internetanschluss. Das Unternehmen hinter Pyur ist Tele Columbus. Seine Kampfpreise konnte es jedoch auf Dauer nicht halten. In der Finanztip-Community, aber auch in anderen Foren, häufen sich Berichte über Preiserhöhungen, die allesamt bei 4,9 Prozent liegen. In seinen AGB räumt sich Pyur das Recht ein, den Preis jedes Jahr um bis zu 5 Prozent zu erhöhen.

Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat Tele Columbus nun dafür abgemahnt. Zumindest müssten die Kunden die Möglichkeit erhalten, wegen der Preiserhöhung zu kündigen. Auf der Website von Pyur heißt es dazu allerdings: „Es steht Ihnen kein Widerspruchs- beziehungsweise Sonderkündigungsrecht zu“. Auf unsere Nachfrage beharrte das Unternehmen auf dieser Position.

Wir finden es nicht gut, wie Pyur hier mit seinen Kunden umgeht und werden uns genau anschauen, wie das Unternehmen auf die Abmahnung reagiert. Trotzdem haben wir uns vorerst dafür entschieden, den Tarif „Pure Surf 20“ weiterhin zu empfehlen. Selbst mit der Preiserhöhung bleibt der Tarif ausgesprochen günstig. Und mit seiner einmonatigen Kündigungsfrist kommen Sie so oder so raus, falls es Ihnen zu viel wird.

Haben Sie einen älteren Tarif mit langer Vertragsbindung sollten Sie hingegen widersprechen oder trotzdem kündigen, wenn Sie mit der Erhöhung nicht einverstanden sind. Überprüfen Sie aber vorher, ob ein anderer Internetanbieter den Preis unterbieten kann.

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Video der Woche

Ein gutes Gehalt und trotzdem wenig Stress: Wer träumt nicht davon? Wir stellen die 20 bestbezahlten und gleichzeitig gesündesten Jobs vor.

 

3. Fahrerflucht: Den Schaden hat das Opfer

In der Theorie ist es ganz klar: Nach einem Verkehrsunfall sind die Beteiligten verpflichtet, vor Ort zu bleiben, bis alles gemeldet wurde. Die Realität sieht jedoch oft anders aus. Fast 31.000 Verkehrsteilnehmer wurden 2018 wegen „unerlaubtem Entfernen vom Unfallort“ verurteilt.

Die Zahl der Fälle von Fahrerflucht nimmt nach einem leichten Rückgang wieder zu. Sehr oft geht es um abgefahrene Rückspiegel, Beulen oder andere Schäden am Auto. Viele Opfer bleiben auf den Kosten sitzen: Die eigene Kfz-Versicherung springt nur ein, sofern eine Vollkasko abgeschlossen wurde.

Doch selbst dann kann es günstiger sein, den Schaden selbst zu regulieren. Bis zur Grenze der Selbstbeteiligung müssen Sie als Versicherter ohnehin aus eigener Tasche aufkommen (wir empfehlen in der Vollkasko eine Selbstbeteiligung von 300 Euro). Gravierender aber ist, dass Sie hochgestuft werden, wenn Sie auf die Versicherung zurückgreifen. Ja, richtig gehört – obwohl der andere abgehauen ist, wird Ihre Versicherung teurer!

Rechnen Sie daher immer nach: Wie hoch die Rückstufung ausfällt (wie viele schadenfreie Jahre Sie also verlieren), steht in Ihren Versicherungsbedingungen. Einmal selbst Geld in die Hand nehmen kann günstiger sein, als jahrelang höhere Prämien zu zahlen.

Viel schlimmer ist es, wenn Sie verletzt werden. Mit Schmerzensgeld oder Erstattung von Verdienstausfall können Sie dann nicht rechnen. Nur in ganz schweren Fällen springt die Verkehrsopferhilfe ein.

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4. BGH-Urteil zur Intensivmedizin: Ein längeres Leben kann kein Schaden sein

Keinen Schadensersatz bekommt ein Kläger, dessen Vater lange Zeit künstlich am Leben gehalten wurde. Der Vater litt an Demenz, lag reglos im Bett, konnte nicht sprechen und musste mehr als fünf Jahre lang über eine Magensonde ernährt werden. Der Sohn verklagte den Hausarzt, weil dieser nicht zuließ, dass der Vater früher stirbt: Die künstliche Ernährung habe seinen Vater sinnlos leiden lassen.

Der Kläger verlangte Schmerzensgeld als Erbe desjenigen, der Schmerzen erlitten hat, sowie Ersatz für Behandlungs- und Pflegekosten. Der Bundesgerichtshof lehnte beides ab. Das menschliche Leben sei ein „höchstrangiges Rechtsgut“ und absolut erhaltungswürdig. Deshalb könne ein längeres Leben – auch wenn es mit Leiden verbunden ist – niemals als Schaden eingestuft werden (Az. VI ZR 13/18).

Das ganze Dilemma hätte vermieden werden können, wenn klar gewesen wäre, was der Vater wollte. Deshalb empfehlen wir, frühzeitig eine Patientenverfügung zu erstellen. Ärzte sind daran gebunden.

Wichtig: Die Verfügung muss wirksam formuliert sein. Falls Sie sich das nicht zutrauen, können Dienstleister helfen. Gut machen das Patientenverfügungplus* und meine Patientenverfügung*. Die führen Sie durch ein leicht verständliches Frage-Antwort-System. Besprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen, was die Ärzte im Fall der Fälle tun sollen – damit die Ihren Wunsch auch durchsetzen.

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5. Auch wichtig: Chargeback, Stromspeicher, Kassenleistung, Standard Life

+++ Helfen Sie uns: Wir planen einen Bericht zum Käuferschutz bei Kreditkarten – dem „Chargeback“. Damit erhalten Sie im Idealfall Ihr Geld zurück, falls die gekaufte Handtasche sich als Fälschung entpuppt oder der gebuchte Flieger nie abhob. Haben Sie schon einmal ein Chargeback gemacht? Hat alles geklappt? Gab es Probleme? Bitte schreiben Sie uns! +++

+++ Sie leben in Baden-Württemberg und planen, einen Stromspeicher zu kaufen? Wenn Sie schnell sind, können Sie noch von einem Zuschuss Ihres Bundeslandes profitieren. Das Förderprogramm sollte zwar bis Ende 2019 laufen. Die Fördermittel sind aber wohl bis Pfingsten erschöpft, hat die Landesregierung erklärt. Der Poststempel entscheidet, ob Ihr Antrag noch bearbeitet wird. +++

+++ Künftig muss Ihre Krankenkasse die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes zoster) bezahlen, wenn Sie 60 Jahre oder älter sind oder eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung vorliegt und Sie mindestens 50 sind. Die Regelung tritt mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft – wahrscheinlich innerhalb der nächsten Wochen. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten bereits freiwillig. +++

+++ Weil der Brexit droht, überträgt der britische Lebensversicherer Standard Life 600.000 Verträge deutscher, österreichischer und irischer Kunden auf eine Gesellschaft in Irland. Damit stellt er sicher, dass Kunden weiter in ihre Verträge einzahlen können – und Standard Life Guthaben auszahlen kann. Unser Tipp: Nehmen Sie die Umstellung zum Anlass, die komplexen Verträge auf ihre Rendite hin zu überprüfen. Die Verbraucherzentrale Hamburg bietet Hilfe an. 30 Minuten Beratung kosten 60 Euro. Diskutieren Sie darüber gerne auch in der Finanztip-Community. +++

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Hatten Sie schon mal mit Fahrerflucht zu tun?

  • Ja, ich war in einen Unfall verwickelt und der andere ist geflüchtet.
  • Ja, jemand hat mein geparktes Fahrzeug beschädigt – und ist abgehauen.
  • Ich habe schon mal eine Fahrerflucht beobachtet.
  • Ich gebe zu, dass ich mich selbst schon mal aus dem Staub gemacht habe.
  • Nein, zum Glück nicht.

Um teilzunehmen, klicken Sie bitte unten auf den grünen Button.

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Das WG-Spar-Experiment, Folge 6: „Unbedingt den Bonus retten“

Was bisher geschah: Jana, Lena, Sofie und Linus prüfen mit Finanztip ihre Verträge: Ihre Konten und Kreditkarten sind deutlich teurer als nötig. Auch Strom und Gas?

 

Linus hat ein neues Girokonto bei der DKB beantragt. Die Identifikation per Videochat hakelte ziemlich, weil die Anbietersoftware nicht mit Linus’ Macbook-Kamera klarkam. Mit dem Handy klappte es dann aber. Nun wartet er auf die Unterlagen seiner neuen Bank. Gleich nach dem letzten Treffen mit mir hat er sich dort angemeldet, um sein Konto bei der Bremer Sparkasse auflösen zu können. Das spart ihm 96 Euro im Jahr für die Kontoführung und 36 Euro für die Kreditkarte.

Das hat Sofie überzeugt. Sie hat inzwischen ebenfalls ein Konto bei der DKB beantragt. Sofie war auch schon in ihrer Bankfiliale, um die Visa Card Gold der Berliner Sparkasse zum Ende der aktuellen Jahreslaufzeit zu kündigen.

„Das wurde direkt ein Verkaufsgespräch“, erzählt Sofie. „Erst wurde ich belehrt, wie gut die goldene Karte ist.“ Dann habe der Bankberater erklärt, Sofie schenke der Bank die zwei verbliebenen Monate Laufzeit, wenn sie jetzt schon kündige. Sie solle dann in acht Wochen noch mal wiederkommen. Sofie ist empört: „Der will, dass ich den Kündigungstermin verpasse.“

Bloß 2 Cent Zinsen aufs Sparbuch

Jana hat inzwischen ihr Postsparbuch über knapp 2.000 Euro aufgelöst. Dabei wurden ihre Zinsen der letzten Jahre eingetragen. „Das waren im vergangenen Jahr nur noch 2 Cent“, berichtet sie. „Wirklich erbärmlich.“ Ein Cent davon ging auch noch als Steuer ans Finanzamt. Zunächst hatte Jana die Idee, mit dem Geld Ihren Genossenschaftsanteil beim Beamten-Wohnungs-Verein (BWV) aufzustocken. Der verzinst ihre Einlage von 650 Euro mit 4 Prozent. Doch die BWV nimmt kein Geld mehr an. Also sucht sie nun doch nach einem Tagesgeldkonto.

Strom: Bonusvertrag im zweiten Jahr sehr teuer

Jana ist die Hauptmieterin. Die 4-Zimmer-Wohnung hat eine eigene Gasetagenheizung. Gleich zu Beginn hat Jana zusammen mit ihrem Vater günstigere Verträge für Strom und Gas abgeschlossen – über Check24. Wie sich aber rausstellt, waren die Tarife von Grünwelt Energie nur im ersten Jahr günstig, durch den Sofortbonus – und einen Neukundenbonus zum Ende des ersten Jahres. Im zweiten Jahr (ganz ohne Bonus) sind es dann plötzlich sehr teure Verträge: Der Stromvertrag zum Beispiel ist dann, wie sich nun zeigt, rund 280 Euro teurer als dauerhaft günstige Tarife.

Jana will das Thema unbedingt noch mal angehen: „Aber ich will nicht jedes Jahr wechseln, sondern diesmal einen Vertrag ohne Bonus machen.“ Dafür ist noch etwas Zeit, der Vertrag läuft noch bis Sommer, Kündigungsfrist sechs Wochen vor Ablauf. Und es ist wichtig, die Kündigung akkurat zu formulieren, damit der Anbieter die WG nicht ein paar Tage vor Ablauf des Jahres aus dem Vertrag entlassen kann – und den Abschlussbonus nicht mehr zahlen muss. „Ich will unbedingt den Bonus retten.“

Nächste Woche: Kommt Sofies neue Kreditkarte rechtzeitig an?

Protokoll: Matthias Urbach

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Zahl der Woche

... Rendite erreicht der nachhaltige Index MSCI World SRI und kann damit sogar etwas mehr Rendite gutmachen als der normale MSCI World (8,5 Prozent pro Jahr).

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Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,66 % p.a.
für 4 Monate auf 75.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz
0,2 % p.a.
bis 10.000 €
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
Leaseplan Bank
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bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
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Rechtshelfer

 
Sofort-Entschädigung
 
 
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Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
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