Der aktuelle Finanztip Newsletter

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 17 / 2019 vom 26. April

Nehmen Sie jetzt Ihre Steuern unter die Lupe: So kriegen Sie Geld vom Staat zurück

Große Steuer-Serie – Teil 1: Steuern leicht gemacht

Die Steuererklärung zu machen, kostet schon Überwindung. Kein Wunder, dass rund 13 Millionen Steuerzahler keine abgegeben haben. Ein Fehler! Denn diejenigen, die sich die Mühe machen, holen sich im Schnitt 974 Euro vom Finanzamt zurück. Neun von zehn Steuererklärungen brachten 2014 eine Rückerstattung – aus diesem Jahr stammen die jüngsten Zahlen.

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Steuererklärung! In dieser Newsletter-Ausgabe starten wir wieder unsere Steuer-Serie 2019. Darin führen wir Sie Schritt für Schritt durch die verschiedenen Arten von Kosten, die Sie absetzen können. Damit Sie nicht mehr Steuern zahlen, als Sie müssen.

Wer sowieso zur Steuererklärung verpflichtet ist, hat dieses Jahr zwei Monate länger Zeit für die Abgabe: bis zum 31. Juli. Mittlerweile müssen Sie bei der Steuererklärung nicht einmal mehr die Belege mitschicken. Sie müssen die Dokumente bloß aufbewahren, falls das Finanzamt sie später sehen will. Nur in Einzelfällen kann es sich lohnen, Belege direkt einzureichen.

Machen Sie die Steuer am besten mit einem Steuerprogramm – dann werden Sie durch die verschiedenen Themen geführt. Oft müssen Sie nicht mal mehr einen Brief schreiben: Die Erklärung kann komplett online übermittelt werden. Dazu müssen Sie sich auf dem Steuerportal „Elster“ registrieren und sich eine digitale Signatur holen. Gute Steuerprogramme unterstützen Sie dabei oder übernehmen das sogar für Sie.

Für Arbeitnehmer eignen sich die Programme Tax* und Quicksteuer* und für komplexere Fälle Wiso Steuer-Sparbuch* und Steuersparerklärung*. Es gibt auch Programme, die direkt im Browser laufen, die Sie also nicht auf Ihrem Computer installieren müssen. Unter den Online-Lösungen empfehlen wir Wiso Steuer-Web* und Smartsteuer*. Achten Sie darauf, dass die Software für die Steuer 2018 in der Regel „2019“ heißt. Günstige Angebote finden Sie über Preisvergleiche wie Idealo, billiger.de und Geizhals.

Falls Sie mit der Software nicht so gut zurechtkommen, können Sie sich auch an einen Lohnsteuerhilfeverein wenden. Einen Steuerberater brauchen Sie nur in seltenen Fällen.

Wie Sie bei der Steuererklärung das meiste rausholen, lesen Sie in den folgenden Teilen der Steuer-Serie. Falls Sie gerade richtig motiviert sind, können Sie auch direkt loslegen. Die ersten fünf Teile stellen wir sofort für Sie online.

Die Finanztip-Steuerserie:

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

Sparsam ist das Studentenleben.

Linus, Jana, Sofie und Lena verbessern ihre Finanzen mit uns:
das WG-Spar-Experiment.

Jede Woche im Newsletter.

Sagen Sie das bitte weiter!

Spar-WG
 
Schnäppchen der Woche

Vodafone-Netz: Allnet-Flat mit LTE für 12 Euro im Monat

Erstmals gibt es günstige Handytarife im guten Vodafone-Netz mit LTE auch beim Mobilfunk-Discounter. Zuvor war der schnelle Internet-Zugang den Angeboten direkt von Vodafone vorbehalten. Besonders billig sind die „Green Deal“-LTE-Tarife gerade beim Discounter Logitel zu haben – zum Beispiel als Allnet-Flatrate mit 4 Gigabyte Datenvolumen für 12 Euro im Monat. Einmalig zahlen Sie 20 Euro Anmeldegebühr. Der Vertrag läuft mindestens 24 Monate und verlängert sich um ein Jahr, falls Sie ihn nicht kündigen. Und kündigen sollten Sie auf jeden Fall. Denn nach zwei Jahren wird der Tarif mit 32 Euro im Monat wesentlich teurer.

Das Angebot ist in dieser Form vor allem etwas für Schnäppchenjäger. Als langfristig preiswerte Finanztip-Empfehlung können Sie den Green-LTE-Tarif bei Freenetmobile abschließen. Dort kostet er dauerhaft 14 Euro.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

Otto: 15 Euro Extrarabatt auf reduzierte Ware

Der Versandhändler Otto gibt „bis zu 50 Prozent“ Rabatt auf zahlreiche Produkte von Jeans über Fernseher bis hin zu Waschmaschinen – ordentlich Auswahl zum Stöbern. Besonders günstig wird es, wenn Sie länger nichts mehr bei Otto bestellt haben: Wer in den letzten zwei Jahren nicht dort eingekauft hat, bekommt einen Neukunden-Rabatt von 15 Euro obendrauf. Das gilt bereits ab einem Einkaufspreis von 30 Euro. Geben Sie dazu im Warenkorb diesen Code ein: 82234.

In einer Stichprobe konnten wir einige Schnäppchen finden. Allerdings waren beim Modeausverkauf nicht mehr alle Größen vorrätig. Und nehmen Sie den Prozent-Wert auf die unverbindliche Preisempfehlung nicht allzu ernst. Meist liegt der aktuelle Straßenpreis darunter.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

15 Prozent Rabatt bei Teufel auf Kopfhörer, Lautsprecher, Hi-Fi-Anlagen

An diesem Wochenende reduziert Teufel den Preis für viele Produkte um 15 Prozent. Den Rabatt gibt es per Gutschein-Code: EYT-G93-Y79. Der deutsche Hersteller ist für seine hochwertigen Audio-Geräte bekannt. Dazu zählen etwa die „Airy“-Kopfhörer für 117 Euro oder der Bluetooth-Lautsprecher „Bamster Pro“ für 175 Euro. Sie können Ihren Kauf acht Wochen lang testen. Wenn Ihnen die Ware nicht gefällt, können Sie sie kostenlos zurückschicken.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

1. Kostenfalle Kreuzfahrt: 1.100 Euro für ein bisschen Internet auf dem Smartphone

Katharina ist fast vom Stuhl gefallen, als sie ihre Handyrechnung sah: 1.100 Euro an Kosten waren entstanden auf ihrer Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo im vergangenen März. Dabei hatte sie ihr Smartphone an Bord kaum benutzt – sie hatte lediglich ein paar Whatsapp-Nachrichten geschrieben und zwei, drei Bilder verschickt. Was war passiert?

Eigentlich sind die Kosten fürs Surfen im Ausland gedeckelt: Egal in welchem Land Sie Urlaub machen, mehr als 60 Euro darf Sie das Internet nicht kosten. In der EU können Sie sogar ganz sorgenfrei zum Handy greifen – es gilt der gleiche Tarif wie daheim. Doch auf hoher See gilt all das nicht! Katharinas Smartphone wählte sich automatisch in das satellitengestützte, teure Bordnetz ein.

Ihr Anbieter Winsim bot immerhin eine Gutschrift von rund 800 Euro an. 300 Euro für ein bisschen Internet bleibt trotzdem schmerzhaft. Und es geht noch schlimmer: Im letzten Sommer wurde einem Zwölfjährigen 12.000 Euro für ein paar Youtube-Videos in Rechnung gestellt, die er auf einer Fähre angeschaut hatte.

Unser Tipp: Wenn Sie eine Kreuzfahrt planen, erkundigen Sie sich frühzeitig über die Tarife an Bord und buchen Sie den W-Lan-Zugang zum Festpreis. Das ist zwar auch nicht ganz billig, aber deutlich preiswerter als das Satellitennetz. Achten Sie bereits am Hafen darauf, in welches Netz sich Ihr Handy einwählt. Deaktivieren Sie am besten noch zu Hause die Option „Datenroaming“ in den Einstellungen. Ähnlich vorsichtig müssen Sie auch im Flugzeug sein.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

2. Betriebsrente: Das müssen Jobwechsler beachten

Mit Hilfe des Chefs fürs Alter vorzusorgen, kann sich lohnen. Doch ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nicht ganz einfach zu durchblicken. Und so wandte sich auch unser Leser Anatolij mit einer Frage an uns.

Sein Chef hatte ihm eine „üppige Betriebsrente“ angeboten, allerdings „per Gehaltsumwandlung“. Den Betriebsrentenvertrag von seinem vorigen Arbeitgeber durfte Anatolij zur neuen Firma nicht mitnehmen. Und so überlegte unser Leser, ob er nicht einen bAV-Vertrag abschließen könnte, bei dem Beiträge in kostengünstige Aktien-Indexfonds (ETFs) fließen. Eine gute Idee – doch einen reinen ETF-Vertrag gibt es in der betrieblichen Altersvorsorge (noch) nicht.

Der Reihe nach: Jeder Chef muss seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersvorsorge anbieten, wenn die Mitarbeiter danach fragen. Oft gibt der Arbeitgeber wenig oder nichts zum Beitrag dazu. Mitarbeiter können nur überlegen, ob sie einen Teil ihres Bruttogehalts in ihre bAV stecken (Gehaltsumwandlung). Auf den Beitrag zahlen sie dann keine Sozialabgaben und keine Steuern – das ist die Förderung. Seit neuestem muss der Arbeitgeber bei einer solchen Gehaltsumwandlung aber einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent zahlen.

Beim Vertrag selbst handelt es sich oft um eine Rentenversicherung, die der Chef für die Belegschaft zu günstigeren Konditionen abschließt. Wer neu ins Unternehmen kommt, muss den vorgegebenen Vertrag annehmen. Den alten Vertrag können Arbeitnehmer privat besparen, ihn stilllegen oder das Guthaben übertragen.

Vor allem, wer häufig den Job wechselt, für den könnte sich eine ungeförderte, aber dafür flexible Vorsorge besser eignen. Dazu sparen Sie privat Vermögen an – mit ETFs und etwas Tagesgeld und Festgeld.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche

Endlich mehr Geld auf der hohen Kante? Und einen Überblick über alle Ausgaben haben? Wie Sie Ihre Finanzen stets im Blick behalten und in der Altersvorsorge nicht zu kurz kommen.

 

3. So machen Sie Ihr altes Handy zu Geld

Rein statistisch liegen bei Ihnen mindestens drei Handys ungenutzt herum. Vielleicht als „Ersatzhandys“? Ungewiss, ob sie je wieder eingeschaltet werden. Dabei könnten hundert Euro und mehr in der Schublade schlummern – und langsam vor sich hin schrumpfen. Denn je älter Ihr Smartphone wird, desto weniger bekommen Sie dafür, wenn Sie es verkaufen.

Am bequemsten ist es, das Handy per Post an spezielle Ankäufer zu schicken. Ein paar Tage später landet das Geld auf Ihrem Konto. Welcher Ankäufer am meisten für Ihr Handy bietet, können Sie zum Beispiel auf handyverkauf.net vergleichen. Manch ein Händler versucht allerdings, den Anfangspreis später noch einmal zu drücken. Achten Sie darauf, dass der Rückversand im Streitfall kostenlos ist.

Mehr Geld bekommen Sie tendenziell, wenn Sie sich selbst um den Verkauf auf Ebay und Co. kümmern. Das macht aber mehr Arbeit. Bei beiden Varianten gilt: Löschen Sie Ihre persönlichen Daten, indem Sie Ihr Handy auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Ist Ihr altes Smartphone nichts mehr wert? Dann lassen Sie es doch recyceln oder spenden Sie es. In den zahlreichen vergessenen Handys dieses Landes schlummern eine Vielzahl von Edelmetallen – allein drei Tonnen Gold, hat die Deutsche Umwelthilfe errechnet.

So manche gemeinnützige Organisation nimmt Ihre Handyspende gern entgegen. Dem Naturschutzbund (Nabu) in Kooperation mit Telefónica zum Beispiel können Sie Ihre Geräte kostenlos per Post schicken. Den Erlös verwendet der Nabu für die Renaturierung der Havel. Auch die Telekom sammelt alte Handys und unterstützt mit dem Geld Organisationen wie den Tierschutzverein Pro Wildlife.

Was machen Sie mit Ihren alten Handys? Diskutieren Sie darüber gerne in unserer Community.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

4. Paypal: Reagieren Sie „zeitnah“, sonst verlieren Sie den Käuferschutz

Der Zahlungsdienst Paypal hat seine Geschäftsbedingungen geändert. Betroffen ist eine Regelung beim sogenannten Käuferschutz. Dieser sichert Sie ab, falls Sie die bestellte Ware oder Dienstleistung nicht oder nur defekt erhalten haben und der Händler Ihnen das Geld nicht freiwillig zurückgibt. Auch bei den Airline-Pleiten der letzten Monate greift der Käuferschutz.

Um Ihr Geld wiederzukriegen, müssen Sie innerhalb von 180 Tagen nach Kauf eine Beschwerde bei Paypal einreichen. Das Unternehmen fragt dann zunächst den Händler nach seiner Sicht der Dinge. Bestreitet er die Vorwürfe, sind Sie wieder am Zug. Dann müssen Sie Belege einreichen, die beweisen, dass Sie nicht das bekommen haben, was Sie bestellt hatten. Für Ihre Antwort hatten Sie bislang genau zehn Tage Zeit.

Ab kommenden Montag verlangt Paypal eine „zeitnahe“ Reaktion. Was das konkret bedeutet, teilt das Unternehmen in der jeweiligen Anfrage an den Kunden mit. Es kann also sein, dass Sie schneller reagieren müssen, um den Käuferschutz nicht zu verlieren. Wenn die Sache kompliziert ist und Sie vielleicht sogar ein Gutachten einreichen müssen, könnten Sie umgekehrt mehr Zeit bekommen. Achten Sie also künftig genau auf die gesetzte Frist, wenn eine Bitte um Stellungnahme vom Paypal-Support kommt.

Wichtig zu wissen: Nachdem Sie Ihr Geld von Paypal zurückbekommen haben, kann der Händler immer noch klagen. Aber dann muss er dem Geld hinterherrennen, nicht mehr Sie.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

5. Auch wichtig: Rechte bei Sri-Lanka-Reisen, Apple Pay bei der Consorsbank, Opodo-Urteil

+++ Nach den Terroranschlägen in Sri Lanka mit mehr als 200 Toten fragen sich Kunden, die eine Reise in das Land gebucht haben, ob sie diese antreten sollten. Wer sich dabei zu unsicher fühlt, sollte die Reise lieber stornieren. Das ginge kostenlos, wenn das Auswärtige Amt eine offizielle Reisewarnung ausgesprochen hätte. Das ist derzeit aber nicht der Fall.

Zum Glück bieten die meisten Reiseveranstalter auch freiwillig an, kurz bevorstehende Sri-Lanka-Reisen kostenlos zu stornieren oder umzubuchen. Welche Veranstalter und welche Reisezeiträume das sind, hat beispielsweise Spiegel Online aufgelistet. +++


+++ Kunden der Consorsbank können ab sofort Apple Pay nutzen und mit ihrem iPhone im Laden bezahlen. Das geht in fast allen Geschäften, die auch das kontaktlose Zahlen per Kreditkarte anbieten. Das Girokonto der Consorsbank gehört zu den Finanztip-Empfehlungen, weil Sie damit europaweit kostenlos bezahlen und Geld abheben können. +++


+++ Der Reisevermittler Opodo darf für die Zahlung per Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Giropay keinen Aufschlag verlangen. Das hat das Landgericht Berlin nach einer Klage des Verbraucherverbandes VZBV entschieden (Az. 52 O 2423/18).

Im konkreten Fall hatte Opodo für einen Flug von Berlin nach Olbia und zurück zunächst 234 Euro als günstigsten Preis angezeigt. Doch darin enthalten war ein Rabatt von mehr als 40 Euro, den der Kunde nur bekam, falls er mit den eher seltenen Karten „Viabuy Prepaid Mastercard“ oder „Visa Entropay“ zahlte. Mit den gängigen Zahlungsmitteln stieg der Preis auf 283 Euro. Laut den Richtern stellt sich das für den Kunden „als Entgelt für die gewählte Zahlungsart“ dar. Ein solcher Aufschlag ist unzulässig. Opodo hat angekündigt, Revision einzulegen. +++

Weitersagen
Email
 

Machen Sie Ihre Steuererklärung auf einmal oder peu à peu?

  • Ich erledige das in einem Rutsch (zum Beispiel am Wochenende). Dann habe ich es hinter mir.
  • Ich mache meine Steuererklärung nach und nach. Dadurch ist es erträglicher.
  • Ich lasse meine Steuererklärung machen.
  • Ich gebe keine Steuerklärung ab.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

WG-Spar-Experiment, Folge 9: Netflix stottert – wenn vom schnellen Internet nichts ankommt

Was bisher geschah: Jana, Lena, Sofie und Linus haben schon viele Verträge geprüft – auch fürs Surfen auf dem Handy. Aber was ist mit dem Internet zu Hause?

„Netflix stoppt häufig“, erzählt Lena. So machten Serien keinen Spaß. An ihrem Mac könne es nicht liegen, „der ist ziemlich neu“. Und auch Sofie und Linus haben Probleme mit dem Netz. Manchmal setzt sich Sofie in die Küche, weil in ihrem Zimmer das W-Lan besonders unzuverlässig ist. Doch ab und zu gibt es selbst dort Aussetzer.

Das mit dem Internet war schon gleich zu Anfang schwierig: Eigentlich wollte Jana einen günstigen Kabeltarif buchen. Doch der Kabelanschluss, den sie mit der Miete zahlt, funktioniert nicht. Sowohl der Techniker von Vodafone und als auch der Telekom waren da. „Die sagten: Ihr müsst DSL nehmen.“

Von Preis und Leistung verführt

Und Vodafone hatte gleich ein verlockendes Angebot: Richtig hohes Tempo (100 Megabit pro Sekunde) für nur 20 Euro im Monat. Und dann noch 100 Euro Bonus. Da schlug Jana zu.

Von der Höchstgeschwindigkeit ist aber leider nicht viel zu spüren. Nur woran liegt‘s? Die vier orientieren sich an den Finanztip-Tricks bei langsamem Internet. Als erstes sollte man testen, ob das schnelle Internet auch in der Wohnung ankommt. Die vier testen das, indem sie Lenas Macbook per Netzwerkkabel an den Internet-Router anschließen, eine „Fritzbox“ des Berliner Unternehmens AVM. Und dann den Test der Bundesnetzagentur machen.

Das Ergebnis ist etwas uneinheitlich: Der Download ist mit 90 Prozent der Maximalgeschwindigkeit im Soll – die Daten aus dem Internet kommen also an. Der Upload, also das Laden von Daten ins Internet, liegt etwas unter dem Soll. Er ist mit 18 Mbit/s aber immer noch schneller, als die WG es wirklich braucht.

Stets am Stecker gezogen

Als die vier sich dann mit der Fritzbox per W-Lan verbinden, geht das Download-Tempo deutlich runter. Das interne W-Lan-Netz ist also das Problem. Dafür spricht auch, dass Linus sich angewöhnt hat, den Router ständig aus- und wieder einzustecken. „Dann funktioniert es meistens.“ Aber auf Dauer ist das nichts.

Der Anschluss der Fritzbox ist nicht im Flur, sondern an der Wand zur Straße. Deshalb hat sich die WG einen sogenannten Repeater zugelegt, der das Signal in den hinteren Teil der Wohnung verstärken soll. Doch sowohl die Fritzbox als auch der Repeater wurden noch nie upgedatet. Beide bringen wir jetzt auf den neuesten Stand. Mit etwas Glück könnte das Netz dadurch besser werden.


Die Fritzbox unterm Schrank

Ein weiteres Problem: Die Fritzbox steht auf dem Boden unterm Nachtschrank – auch das ist nicht gut. Es gilt die Regel: Je höher, desto besser. Dummerweise steht in der Ecke weder Schrank noch Regal. Und es gibt etwas, was die vier noch schlimmer finden als schlechten Internetempfang: Ein Router, der an der Wand hängt.

Während die einen am W-Lan tüfteln, hat Jana noch einmal in den Vertrag geschaut. Da steht, dass das Sicherheitspaket nur zwei Monate kostenlos ist. Dabei schützen auch dauerhaft kostenlose Virenscanner zuverlässig. Jana checkt ihr Konto am Laptop und tatsächlich: „Die ziehen schon 23,99 Euro ab – wie nervig.“

Vodafone weiß, wie man Kunden langsam an steigende Preise gewöhnt: Erst kostet das Internet günstige 20 Euro. Nach ein paar Monaten kommen die Kosten fürs Sicherheitspaket hinzu. Macht 24. Dann endet der Neukundenrabatt nach zwölf Monaten. Macht 44 Euro. Und nach zwei Jahren werden auch noch für die Fritzbox regelmäßig knapp 3 Euro fällig. Statt anfänglich 20 Euro sind es dann 47 Euro pro Monat.

24 Monate sind die Mindestlaufzeit. „Da kommen wir jetzt nicht so schnell raus.“ Aber Jana kündigt das Sicherheitspaket und stuft den Vertrag auf einen günstigeren Internettarif mit Tempo 50 runter (das ist für WGs und Familien genug). Dann sind es nur noch 35 statt 44 Euro. So spart die WG schon mal 108 Euro im Jahr.

Nächste Woche: Wer will schon Aktien kaufen?

Protokoll: Matthias Urbach

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche

... alte Handys liegen im Durchschnitt in jedem deutschen Haushalt ungenutzt in den Schubläden.

Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Zum Ratgeber
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Freitag, 3. Mai, Hermann-Josef Tenhagen gegen 7:20 Uhr bei Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,66 % p.a.
für 4 Monate auf 75.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz
0,2 % p.a.
bis 10.000 €
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die günstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
 
Allnet-Flat
Congstar Allnet Flat 4 GB* (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer

 
Sofort-Entschädigung
 
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Freche Versicherungsmakler
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen

Bildrechte:
Steuerserie Teil 1: Sorbetto 5 / iStock.com marrishuanna / iStock.com (Montage) -- Kreuzfahrt: SRemus_Kotsell / iStock.com -- Betriebliche Altersvorsorge: fotografixx / iStock.com -- Video der Woche: Finanztip -- Alte Handys: antos777 / iStock.com -- Käuferschutz: Highwaystarz-Photography / iStock.com -- Sri Lanka: Hang Shen_XinHua / dpa -- Spar-Experiment Teil 9, beide Bilder: Piero Chiussi -- Grafiken: Patricja Jerdasik / kolibridesign.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos und werbefrei im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.