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Nr. 18 / 2019 vom 3. Mai

Altes Haus verkaufen: So erzielen Sie den besten Preis für Ihre Immobilie

So verkaufen Sie Ihre Immobilie mit Erfolg

Denken Sie gerade darüber nach, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen? Ungewöhnlich wäre das nicht. Schließlich kennen die Immobilienpreise in Deutschland seit Jahren nur eine Richtung: nach oben.

Laut Bundesbank haben sich die Preise für Wohnimmobilien in den Großstädten seit 2010 fast verdoppelt. Auf dem Land liegt der Anstieg immerhin bei fast 50 Prozent. Sprich: Ein freistehendes Einfamilienhaus, das vor knapp 10 Jahren noch für 200.000 Euro zu haben war, kostet jetzt 300.000 Euro. Diesen Gewinn machen Sie als Eigentümer natürlich erst, wenn Sie das Haus auch verkaufen.

In Wahrheit ist der Preis meist gar nicht der ausschlaggebende Grund für einen Verkauf. Es sind eher die Umstände: Die Singlebude reicht nicht mehr aus, weil Nachwuchs kommt. Manchmal ist es der neue Job, der einen Umzug nach sich zieht. Ehen zerbrechen. Wie das Leben so spielt. Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und die Wohnung zu groß. Oder nicht altersgerecht. Oder das Haus ist geerbt. Was also tun, wenn der Entschluss zum Verkauf gefallen ist?

Makler oder nicht?

Als Erstes sollten Sie entscheiden, ob Sie sich den Verkauf selbst zutrauen. Dann können Sie viel Geld sparen. Andererseits kann Ihnen ein Makler viel Arbeit abnehmen und vielleicht einen besseren Preis aushandeln.

Zu tun gibt es nämlich genug: Bevor Sie mit der Vermarktung starten, benötigen Sie Grundrisse, Grundbuchauszüge, einen Energieausweis und einiges mehr. Außerdem sollten Sie wissen, was die Immobilie wert ist und mit welchem Angebotspreis Sie an den Markt gehen. Sollen sich Interessenten direkt bei Ihnen melden? Und: Wer organisiert die Besichtigungen und verhandelt über den Preis?

Wenn Sie sich das alles vom Hals halten möchten oder weit entfernt von der Immobilie wohnen, werden Sie sich wahrscheinlich dafür entscheiden, einen Immobilienmakler einzuschalten.


Über die Maklercourtage verhandeln

Ob der Makler seine Provision wert ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Mit den Immobilienpreisen ist auch die Vergütung der Makler zuletzt immer weiter gestiegen. Denn deren Salär bemisst sich am Kaufpreis: bis zu 7,14 Prozent werden fällig! In vielen Bundesländern verlangt der Makler die Hälfte dieser Provision vom Verkäufer, in einigen wenigen (wie Berlin) muss der Käufer diese Kosten allein schultern.

Als Verkäufer haben Sie gute Karten, zumindest über Ihren Teil der Maklervergütung zu verhandeln. Gute Objekte sind vielerorts rar. Machen Sie Ihren Teil der Vergütung also zum Thema, bevor Sie einen Makler beauftragen. Einen hohen Preis wird der ohnehin erzielen wollen. Schließlich steigt mit dem Verkaufspreis seine Provision.

Aber auch ein Privatverkauf ist grundsätzlich kein Hexenwerk. Wenn Sie den Kauf ohne Makler stemmen, dann könnte am Ende ein etwas höherer Verkaufspreis drin sein.

Worauf es beim Hausverkauf noch ankommt, haben wir Schritt für Schritt in unserem Ratgeber zusammengefasst. Viel Erfolg dabei!

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Schnäppchen der Woche

13 Ausgaben „Die Zeit“ für 5 Euro

Ein Probeabo über drei Monate (13 Ausgaben) der Wochenzeitung „Die Zeit“ können Sie aktuell für knapp 5 Euro bekommen – beim Anbieter „Exclusiv-Marketing“. Wichtig: Kündigen Sie das Abo, zum Beispiel per Mail, spätestens sechs Wochen vor Ablauf, sonst verlängert es sich automatisch um ein Jahr für 270 Euro.

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Onvista Bank: Depot mit 50 Euro Guthaben

Für das Festpreis-Depot der Onvista Bank werden künftig Gebühren fällig: Jede Sparplan-Ausführung kostet ab Juni 1 Euro. Trotz der Gebühren gehört das Angebot weiter zu den günstigsten Depots und bleibt Finanztip-Empfehlung. Bis Ende des Monats bekommen Sie 50 Euro Guthaben zum Kaufen von Wertpapieren, wenn Sie bislang noch kein Kunde waren und ein Depot neu eröffnen.

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Thalia: 17 Prozent auf fremdsprachige Bücher

Parlez-vous français? Or English? Dann können Sie noch am Wochenende 17 Prozent bei Thalia sparen. Der Buchhändler gibt diesen Rabatt – ausschließlich online – auf „alle nicht preisgebundenen fremdsprachigen Bücher“. Dazu zählen die New-York-Times-Bestseller sowie Harry Potter, Game of Thrones oder die Biographie von Michelle Obama, „Becoming“. Geben Sie im Warenkorb den Gutscheincode MAY17 ein.

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1. Steuer-Serie, Teil II: So setzen Sie Arbeitskosten ab

Heute geht es um die sogenannten Werbungskosten. Die haben nichts mit Reklame zu tun. Der Gesetzgeber definiert sie als „Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen“. Für Arbeitnehmer ist das alles, was sie selbst für den Job gezahlt haben.

1.000 Euro sind immer drin. Auch wenn Sie im vergangenen Jahr nur kurze Zeit angestellt waren, steht Ihnen die komplette Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro zu. Bei der monatlichen Gehaltsabrechnung berücksichtigt der Arbeitgeber jeweils ein Zwölftel der Pauschale. Waren Sie also zum Beispiel nur drei Monate beschäftigt, hat Ihr Arbeitgeber nur 250 Euro berücksichtigt. Sobald Sie daher in Ihrer Steuererklärung die Anlage N ausfüllen, werden die kompletten 1.000 Euro von Ihrem Steuerbrutto abgezogen. Praktisch: Sie benötigen für die Pauschale keine Belege.

Sammeln Sie dennoch alle Quittungen. Denn sobald Sie die 1.000-Euro-Schwelle überschreiten, können Sie Ihr Steuerbrutto weiter reduzieren. Jeder einzelne ausgegebene Euro zählt und kann Steuern sparen. Dann müssen Sie jedoch alle Ausgaben belegen können, auch den Teil unterhalb der 1.000-Euro-Pauschale.
Einen großen Anteil hat meistens die tägliche Pendelstrecke zum Arbeitsplatz. Dafür dürfen Sie für jeden Entfernungskilometer 30 Cent als Fahrtkosten geltend machen.

Weitere Posten, die Sie als Werbungskosten absetzen können, lesen Sie im vollständigen Teil 2 unserer großen Steuer-Serie.


1. Auftakt: Steuern leicht gemacht
2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen
3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker
4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen
5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen
6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen (folgt)

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2. Wie Sie die eigenen vier Wände sinnvoll absichern

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllt hat, möchte seine Immobilie gegen Schäden schützen. Findige Makler schlagen aus den Sorgen der Häuslebauer schon mal Profit und raten zu Versicherungen, die nicht sinnvoll sind. Es ist also gut möglich, dass Sie in Ihrem Aktenordner so manchen Vertrag finden, auf den Sie getrost verzichten können.

Zu den überflüssigen Absicherungen gehört zum Beispiel der Haus- und Wohnungsschutzbrief. Die Idee dahinter klingt gut: Die Versicherung kümmert sich um Schadensfälle rund um das Haus und beauftragt dafür die entsprechenden Dienstleister. Dumm nur, dass die meisten Versicherungen kaum die Kosten für die Reparaturen übernehmen. Bevor Sie sich ärgern, sollten Sie sich lieber selbst um einen Handwerker kümmern.

Nächster Kandidat zum Ausmisten: Die Glasbruchversicherung. Wer nicht gerade wortwörtlich im Glashaus sitzt, kann sich diese sparen. Denn eine zerbrochene Fensterscheibe ist in der Regel schnell selbst bezahlt – das ist auf Dauer billiger, als jahrelang für die Versicherung zu löhnen.

Welche Versicherungen sollten Hausbesitzer denn unbedingt abschließen? Ein Muss für jeden Eigentümer ist die Wohngebäudeversicherung. Sie übernimmt die Kosten für Schäden, die durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser entstehen. Allein Sturm und Hagel richteten hierzulande im vergangenen Jahr versicherte Schäden in Höhe von 2,1 Milliarden Euro an. Wie Sie den besten Vertrag für sich finden, steht in unserem Ratgeber.

Wenn Ihr Haus an Gewässern oder am Hang steht, sollten Sie sich zusätzlich gegen einen sogenannten Elementarschaden absichern: Dann zahlt Ihr Versicherer auch, wenn Überschwemmungen oder Erdrutsche Ihrem Haus zusetzen. Welche Versicherungen Sie zusätzlich als Vermieter oder Öltankbesitzer brauchen, lesen Sie im Blog.

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Girokonto, Kreditkarte, Riester und mehr: Mit unseren Top-8-Spartipps können Sie Ihre Haushaltskasse auffüllen! Das geht schneller, als Sie denken.

 

3. Fluch und Segen der Rückgabe beim Onlinekauf

Wir weisen regelmäßig auf Ihr Recht hin, online Gekauftes einfach zurückzuschicken. Allerdings geht inzwischen jeder sechste Einkauf retour, bei Mode sogar jeder zweite. Fast eine halbe Milliarde Artikel wurden vergangenes Jahr zurückgeschickt – in 280 Millionen Paketen. Das haben Forscher der Universität Bamberg ermittelt.

Vielleicht sollten wir als Kunden manchmal genauer überlegen, was wir wirklich brauchen. Denn jede Retoure verursacht beim Händler Kosten von durchschnittlich fast 20 Euro. Die versucht der Handel über die Preise wieder reinzuholen. Am Ende zahlen wir Verbraucher also doch für das Rückgaberecht.

Zurückgeschickte Ware wird zum Glück nicht massenhaft vernichtet – laut den Bamberger Forschern passiert das nur bei knapp 4 Prozent der Retouren. Der Großteil landet wieder im Verkauf, vier von fünf Artikeln sogar unverändert als Neuware. Trotzdem sind Retouren für die Umwelt problematisch: Durch den Transport entsteht ein gewisser CO2-Ausstoß (der allerdings nicht mal ein Promille des gesamten deutschen CO2-Ausstoßes ausmacht).

Wie also Retouren vermeiden? Man muss ein Kleidungsstück nicht unbedingt in mehreren Größen bestellen. Wenn die übliche Größe nicht passt, kann ja nachbestellt werden. Und Produkte von geringem Wert kann man auch verschenken – so machen es bereits einige Finanztip-Mitarbeiter. Ein Tipp an die Händler: Liegt die freiwillig eingeräumte Rückgabefrist über den gesetzlich vorgeschriebenen 14 Tagen, sinkt die Retourenquote! So haben alle was davon.

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4. Spartrick: Vernetzen Sie Ihren Kleiderschrank!

„Second Hand“-Klamotten sind Ramsch und Trödel? Nicht unbedingt. Wir haben uns auf speziellen Online-Plattformen jenseits von Ebay umgeschaut, auf denen Nutzer gebrauchte Kleidung kaufen und verkaufen können. Die Anbieter wollen unsere „Kleiderschränke vernetzen“ – und dabei landen auch viele hochwertige Stücke auf den Plattformen. Wir fanden zum Beispiel nur einmal anprobierte Schuhe („Fehlkauf“) oder kaum getragene Kleider zu sehr guten Preisen.

Einer der größten Marktplätze für Second-Hand-Bekleidung ist Kleiderkreisel. Kauf und Verkauf sind grundsätzlich gebührenfrei. Eine Absicherung gibt es dann allerdings nicht. Auf Nummer sicher gehen Sie mit dem optionalen Käuferschutz. Er kostet 4 Prozent vom Artikelpreis (ohne Versandkosten) plus 70 Cent. Macht bei einem 150-Euro-Anzug zum Beispiel knapp 7 Euro.

Auch mit Käuferschutz können Sie sich Ärger ersparen, indem Sie vor dem Kauf nachlesen, wie andere Nutzer den Verkäufer bewertet haben. Hat der Verkäufer schlechte Bewertungen, kaufen Sie besser nicht bei ihm.

Eine ähnliche Plattform ausschließlich für Frauen ist Mädchenflohmarkt. Kaufen können Sie ohne Zusatzkosten; die Verkäuferin zahlt allerdings 10 Prozent Provision. Beschädigte oder falsch beschriebene Artikel können Sie zurückgeben, wenn Sie sich innerhalb von 72 Stunden nach Erhalt bei der Plattform beschweren.

Wie Sie beim Verkauf Ihrer gebrauchten Kleidung einen angemessenen Preis erzielen, lesen Sie im Blog.

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5. Auch wichtig: Europawahl und Extrarente

+++ Die EU-Politik hat einen schlechten Ruf, dabei kamen zuletzt viele gute Regeln, die Verbrauchern etwas bringen, aus Brüssel: Die Roaming-Gebühren wurden abgeschafft, der Käuferschutz verbessert – und wenn Bahn oder Flug stark verspätet sind, ist eine Entschädigung fällig. Wir sind deshalb überzeugt: Es lohnt sich, an der Europawahl teilzunehmen. Wenn Sie genau wissen wollen, wer dort Ihre Interessen gut vertritt, dann sollten Sie den Wahl-O-Mat ausprobieren. Der ermittelt anhand einfacher Fragen, welche Partei inhaltlich zu Ihnen passt. Schauen Sie sich auch die Begründungen dazu an. Er geht heute hier online. +++

+++ Der Dachverband der Verbraucherzentralen VZBV hat diese Woche das Konzept einer staatlich organisierten Extrarente vorgelegt, das künftig die Riester-Rente ersetzen soll. Die Idee: Alle Arbeitnehmer zahlen über ihren Arbeitgeber automatisch ein, solange sie nicht explizit verzichten. Eine staatliche Agentur sammelt das Geld und legt es über eine private Anlagegesellschaft vor allem in Aktien an. Die Hoffnung der Verbraucherschützer: Ein solches System nach skandinavischem Muster wäre preiswerter als Riester und Betriebsrenten – und bringt deshalb mehr Geld im Alter. Vor allem würden die hohen Kosten für Versicherer und Banken entfallen. +++

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Kaufen Sie online gebrauchte Kleidung?

  • Ja, das spart Geld und schont die Umwelt.
  • Noch nicht, aber ich denke darüber nach.
  • Nicht online, aber im Laden oder auf Flohmärkten.
  • Nein, gebrauchte Kleidung ist nichts für mich.
  • Nein, ist viel zu mühsam. Das zahlt sich nicht aus.

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Spar-WG, Folge 10: „Wenn ich schon das Wort ‚Aktien‘ höre, ist bei mir Schicht im Schacht“

Was bisher geschah: Lena, Jana, Sofie und Linus (im Bild von links) prüfen ihre Verträge. Aber wie kann man das gesparte Geld anlegen?



„Mein Opa hat 5.000 Euro für mich in Aktien angelegt. Nach 15 Jahren musste meine Oma die Hälfte drauflegen, damit es wieder 5.000 waren.“ Janas Meinung zu Aktien steht fest. „Wenn ich schon das Wort ‚Aktien‘ höre, ist bei mir Schicht im Schacht.“

Wir sitzen abends zusammen mit Sara Zinnecker in der Küche der Spar-WG. Sara ist die Anlageexpertin von Finanztip und beschreibt, wie man am besten in Aktien anlegt. Aber nicht nur Jana ist skeptisch. „Die Eltern einer Freundin haben ihr Geld komplett verloren am Aktienmarkt“, erzählt Lena, „mit Cargolifter“.

Cargolifter war ein frühes deutsches Start-up, das um die Jahrtausendwende Luftschiffe für große Frachten bauen wollte. 2002 war es pleite, die Aktie wertlos. Noch mehr aus der Elterngeneration der vier dürften mit der „T-Aktie“ der Telekom und mit Nokia empfindliche Verluste gemacht haben.

Nicht nur auf eine Aktie setzen

Sara empfiehlt daher, nicht auf eine einzelne Aktie oder nur eine Handvoll davon zu setzen. Auch nicht auf die 30 Aktien im Dax – sondern besser seine Anlage weltweit zu streuen. Das geht ganz leicht mit Indexfonds, ETFs genannt, auf den Weltaktienindex MSCI World. Der fasst 1.600 Aktien zusammen aus 23 Ländern.

Besonders einfach geht das mit einem Sparplan. Wer jeden Monat eine kleinere Summe – sagen wir 50 Euro – zur Seite legt, muss sich nicht mal Gedanken machen, wann die richtige Zeit für den Einstieg ist. Wer zum Beispiel 2002 angefangen hat, so mit einem ETF auf den MSCI World zu sparen, hatte 2017 rund 17.900 Euro zusammen. Der Gewinn lag bei 8.900 Euro, obwohl zwischendrin die Weltwirtschaft eine heftige Finanzkrise durchmachte.

Ein bisschen mehr Rendite aufs Ersparte wäre schon schön. Auf Janas Postsparbuch gab es zuletzt nur 2 Cent im Jahr. Doch an den Aktien stören Jana und Lena nicht nur die Verlustrisiken. Sie wollen nicht an Unternehmen beteiligt sein – und damit für deren Verhalten mitverantwortlich. „Ich frage mich, was ich damit unterstütze“, erklärt Jana. „Es geht nicht unbedingt darum, die Welt zu verbessern. Ich will mich halt nicht mit Unternehmen auseinandersetzen.“ Das geht auch Lena so.

Lieber in 400 nachhaltige Firmen investieren

Es gibt tatsächlich auch ETFs auf den ein oder anderen Index, der nur Unternehmen berücksichtigt, die nachhaltig wirtschaften. Der MSCI World Socially Responsible Index zum Beispiel, schließt Branchen wie Tabak, Waffen, Atomkraft oder Gentechnik von vornherein aus, erzählt Finanztip-Expertin Sara Zinnecker. Nur in die 400 nachhaltigsten der ursprünglich 1.600 Unternehmen des MSCI World wird mit diesem Index investiert.

So oder so: Wer in Aktien investiert, sollte auf das Geld zehn bis fünfzehn Jahre verzichten können. Um zwischenzeitliche Verluste auszusitzen. Eine Aussicht, die Jana nicht behagt: „Ich würde dann immer nachgucken und mir doch Gedanken machen.“

Einfach mal einen Sparplan machen

Sara schlägt vor, es einfach mal auszuprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Doch nur Linus ist nach diesem Abend interessiert. Vor der Uni hatte er in Bremen bei Daimler am Fließband gearbeitet – und 4.500 Euro auf die Seite gelegt. Einen Teil davon will er nun langfristig anlegen.

Linus hat sich im Anschluss die Finanztip-Ratgeber zu Aktienanlage und nachhaltigen Fonds angeschaut und sich angesehen, was da für Firmen dabei sind und was die so machen. Aber obwohl er der Sache sehr aufgeschlossen gegenübersteht, schreckt er noch etwas davor zurück.

„Bei einem Sparplan wäre es keine große Sache“, sagt er. Bei einer Einmalanlage kommt schon die Frage auf, wann der richtige Zeitpunkt ist. „Es fällt mir einfach schwer, 2.000 Euro in die Hand zu nehmen und jetzt anzulegen.“

Nächste Woche: Wir machen Kassensturz

Protokoll: Matthias Urbach

Stand: eine Jahresersparnis von 438 Euro
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... Pakete schicken die Deutschen beim Online-Shopping im Schnitt Tag für Tag zurück.

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