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Außerdem: gutes Festgeld, Steuer-Serie, Google Pay, Muttertags-Magazine, Spam-Mails, Deutsche Bank, EU-Telefonate, Studi-WG -- -- --

Nr. 19 / 2019 vom 10. Mai

Käuferschutz bei Kreditkarten: So buchen Sie eine doppelte oder zu hohe Zahlung zurück

Falsche Kreditkarten-Abbuchung zurückholen mit „Chargeback“

Die Autovermietung belastet Ihre Kreditkarte nochmal, obwohl Sie den Wagen heil zurückgegeben haben. Die schicke Bar am Strand bucht die Rechnung zweimal ab. Die Airline geht pleite und der per Kreditkarte bezahlte Flug findet nie statt. In solchen Fällen stehen die Chancen gut, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen. Bei Paypal gibt es den Käuferschutz. Ihre Kreditkarte hat das auch – und es nennt sich „Chargeback“.

Und so nutzen Sie es:

1. Rechtzeitig an Ihre Bank wenden

Sobald Ihnen eine fehlerhafte Kreditkartenabbuchung auffällt, sollten Sie sich an die Bank wenden, von der Sie Ihre Kreditkarte bekommen haben. Es bringt nichts, Visa oder Mastercard zu kontaktieren. Nur bei American Express müssen Sie sich an die Kreditkartenfirma direkt wenden. In der Regel haben Sie ab der Zahlung bis zu 120 Tage Zeit, das Chargeback-Verfahren anzustoßen.

2. Hartnäckig bleiben

Ihre Bank hat ein spezielles Formular, mit dem Sie eine Kreditkartenabbuchung reklamieren können. Sie finden es entweder online oder in der Filiale. Es kommt leider oft vor, dass Bank-Angestellte noch nie vom Chargeback-Verfahren gehört haben – uns liegen zahlreiche Beschwerden von Lesern vor. Bleiben Sie hartnäckig.

3. Formular ausfüllen

In dem Formular müssen Sie angeben, was genau an der Buchung falsch ist. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, die wir alle in unserem großen Ratgeber aufgelistet haben. Meist werden auch die Nachweise genannt, die Sie erbringen müssen, damit Ihre Bank das Chargeback-Verfahren auslösen kann.

Wichtig: Versuchen Sie zunächst, die Sache mit dem Händler oder Dienstleister schriftlich zu klären (Post oder E-Mail). Gelingt das nicht, dient der Schriftwechsel als Nachweis im Chargeback-Verfahren. Im Fall einer Insolvenz kann ein Bildschirmfoto der Website reichen, auf der steht, dass die Firma keine Leistungen mehr erbringt.

Sonderfall: Über Reisevermittler Flugtickets gebucht

Probleme mit dem Chargeback kann es geben, wenn Sie ein Flugticket nicht direkt bei Air Berlin, Niki oder Germania gebucht hatten, sondern über einen Vermittler wie Check24 oder Opodo. Das Chargeback richtet sich dann meist gegen den Vermittler und nicht gegen die insolvente Fluggesellschaft. Und die Vermittler wollen dafür nicht haften – das schließen sie oft schon in den AGBs aus.

Doch häufig funktioniert das Chargeback trotzdem. Das haben uns Leser bestätigt – sowohl im Fall Air Berlin als auch bei Germania. Nur verlangen die Vermittler dann von Ihnen erneut das Geld. Die Rechtslage ist unklar, lassen Sie sich nicht verunsichern. Sie sind genauso wenig schuld an der Insolvenz wie der Vermittler. Wir haben noch von keinem Fall gehört, wo Kunden auf Zahlung verklagt wurden. Wir meinen: Die Vermittler sollten für die vermittelte Leistung geradestehen.

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Schnäppchen der Woche

Muttertag: Zwei Magazine zum Preis von einem

Momentan gibt es bei „Zeitschriften und Co“ zu einem vergünstigten Jahresabo einer Frauenzeitschrift mehrere Ausgaben einer weiteren Zeitschrift gratis dazu. Als Jahresabo zur Auswahl stehen „Bunte“ (24,90 Euro), „Brigitte“ (14,90 Euro) sowie „Cosmopolitan“ und „Freundin“ (je 9,90 Euro). Als Werbegeschenk gibt es dann entweder sechs Ausgaben „Grazia“, „Die Zeit“ oder „Auto Bild“ – oder drei Ausgaben vom „Manager-Magazin“. Wichtig: Wer nicht will, dass sich das Abo zum vollen Preis verlängert, muss drei Monate vor Ablauf kündigen. Das Werbegeschenk endet automatisch.

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Festgeld-Aktion von Creditplus: 0,61 Prozent plus Bonus

Festgeldangebote mit einer Laufzeit von 18 Monaten gibt es nicht viele. Falls Sie etwas für diesen Zeitraum suchen, lohnt sich die aktuelle Aktion der Tochter der französischen Crédit-Agricole-Gruppe. Zwar ist die Verzinsung von 0,61 Prozent eher mittelmäßig. Dafür gibt es schon ab einer Einlage von 500 Euro einen Bonus von 50 Euro für Finanztip-Leser. Wer 7.500 Euro anlegt, bekommt zusätzlich einen Willkommensbonus von 25 Euro. Das Angebot lohnt sich also besonders, wenn man nicht viel mehr als 7.500 Euro anlegt. Bei deutlich höheren Summen sollten Sie eher ein Angebot der CA Consumer Finance aus derselben Bankgruppe erwägen – mehr dazu in unserem Festgeld-Ratgeber.

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DKB und Google Pay: 10 Euro geschenkt

Haben Sie ein Girokonto mit Visa-Karte bei unserer Empfehlung DKB und ein Android-Smartphone? Dann können Sie ab sofort Google Pay nutzen und mit dem Handy im Laden zahlen. Wenn Sie Google Pay bis zum 17. Mai einrichten, bekommen Sie 10 Euro gutgeschrieben. Wann die DKB auch Apple Pay anbieten wird, steht noch nicht fest. „Kommt bald“, heißt es bei der Bank.

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1. Telefonate ins EU-Ausland endlich günstig

Zehn Minuten mit der Oma in Italien oder der Freundin in Österreich telefoniert und schon ist man 20 Euro ärmer – und das mit einem ganz normalen Handytarif. Damit ist ab dem 15. Mai, also nächsten Mittwoch, grundsätzlich Schluss. Das Europäische Parlament deckelt die Kosten für Telefonate in andere EU-Länder auf 19 Cent pro Minute und für SMS auf 6 Cent, jeweils plus Mehrwertsteuer. Egal ob vom Handy oder aus dem Festnetz.

Damit schloss das Parlament eine Gesetzeslücke: Vor zwei Jahren hatte die EU bereits das Telefonieren und Surfen im Urlaub vergünstigt, vergaß aber Anrufe daheim aus dem eigenen Land in ein anderes EU-Land.

Wichtig: Haben Sie bei Ihrem Handy- oder Festnetz-Anbieter eine spezielle Option für Gespräche ins Ausland gebucht, greift die neue EU-Regel laut Bundesnetzagentur erst zwei Monate später, also ab dem 15. Juli. Wollen Sie den gedeckelten EU-Tarif schon zum 15. Mai, müssen Sie sich an Ihren Anbieter wenden. Dieser muss den Tarif für Sie umstellen. Umgekehrt: Wenn Sie Ihre Auslandsoption behalten wollen, müssen Sie das ebenfalls Ihrem Anbieter mitteilen.

Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie eine Auslandsoption gebucht haben, dann fragen Sie Ihren Anbieter oder loggen sich in Ihren Account ein. Gespräche in Länder außerhalb der EU bleiben grundsätzlich teuer; Tipps dazu gibt es in unserem Ratgeber.

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2. Deutsche-Bank-Festgeld: „Zugreif-Zins“ mit diversen Haken

Im TV-Spot hangelt sich die Vize-Europameisterin im Judo, Theresa Stoll, am Band bis unter die Turnhallendecke (siehe Bild oben). „Zugreif-Zinsen“ von 0,75 Prozent pro Jahr verspricht die Deutsche Bank in ihrer aktuellen Werbekampagne. So richtig zum Zugreifen ist das Angebot allerdings nicht: Den attraktiven Zinssatz gibt es nur bei einem einzigen Produkt, dem 6-Monats-Festgeld. Bei allen anderen Laufzeiten bis zu 5 Jahren zahlt die Deutsche Bank weiterhin nicht mehr als 0,05 Prozent.

Weitere Einschränkung: Die Aktionszinsen gibt es nur für Geld, das bisher nicht bei der Deutschen Bank lag. Treue Kunden, die nicht auch bei anderen Instituten Geld horten, gehen also leer aus. Empfehlenswert ist das Angebot allenfalls für Kunden der Deutschen Bank, die schlecht verzinste Gelder bei anderen Instituten haben und keine weiteren Konten eröffnen wollen.

Allen anderen empfehlen wir das Festgeld der CA Consumer Finance*. Dort erhalten Sie Zinssätze von 0,91 Prozent pro Jahr für das 6-Monats-Festgeld und 1,21 Prozent für eine Laufzeit von zwei Jahren. Und für die eher selten angebotene Laufzeit von 18 Monaten finden Sie oben in der Rubrik „Schnäppchen“ ein lohnendes Angebot.

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Video der Woche

Briefkurs? Total Expense Ratio? Direkthandel? Wenn Sie auch nur Bahnhof verstehen, ist dieses Video genau das Richtige! Saidi erklärt die wichtigsten Begriffe rund um ETFs.

 

3. Abzocke der Woche: Klicken Sie nicht auf diese Links!

Dass Betrüger versuchen, uns mit gefälschten E-Mails hereinzulegen, ist nichts Neues. Meistens erkennt man den Betrugsversuch schon daran, dass die Kriminellen keine persönliche Anrede hinbekommen. Doch derzeit grassieren betrügerische E-Mails, die man auf den ersten Blick für echt halten könnte – weil die Empfänger mit korrektem Namen angesprochen werden.

Die Masche: Sie werden in der Mail darauf hingewiesen, dass Sie eine Rechnung nicht bezahlt hätten. Ein Link führt angeblich zum Warenkorb des Online-Shops oder zu Dokumenten, die die Rechnung erklären sollen. Um Sie unter Druck zu setzen, werden „Vollstreckungsmaßnahmen“ angedroht. Klicken Sie nicht auf den Link! In Wirklichkeit führt er zu einer Schadsoftware, die Ihren PC infiziert.

Mit solchen Programmen können Kriminelle zum Beispiel Ihre Online-Banking-Daten stehlen. Sollten sie dann Ihr Konto leerräumen, könnte Ihre Bank das Anklicken des Links als grobe Fahrlässigkeit werten und sich weigern, den Schaden zu ersetzen.

Falls Sie eine Zahlungsaufforderung bekommen, und Sie haben das Gefühl, sie könnte tatsächlich berechtigt sein, dann rufen Sie bei der Firma an (und zwar nicht unter der Nummer in der Mail!). Welche Betrugs-Mails gerade herumgehen und wie diese ganz konkret aussehen, zeigt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Phishing-Radar. Diesen Monat sind dort angebliche E-Mails von Volksbanken, Sparkassen und von Amazon vertreten.

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4. Das bisschen Haushalt … kann vierstellig Steuern sparen

Ausgaben für private Dinge haben eigentlich nichts in der Steuererklärung zu suchen. Doch es gibt Ausnahmen: Die Kosten für Arbeiten rund um den Haushalt können Ihnen einen vierstelligen Steuerrabatt einbringen.

Den Koch für Ihre Garten-Party oder den Gassi-geh-Service für Ihre Hunde können Sie steuerlich absetzen – als haushaltsnahe Dienstleistungen. Haushaltsnah bedeutet: Die Arbeiten müssen in Ihrer Wohnung, im Haus oder auf dem dazu gehörenden Grundstück ausgeführt werden. Weitere Beispiele, was Sie alles als haushaltsnahe Dienste von der Steuer absetzen können: Putzen, Laubblasen, Winterdienst, Gartenarbeiten, Kinderbetreuung und Pflegedienstleistungen. Absetzen können Sie Kosten bis zu 20.000 Euro, sodass ein Steuerrabatt bis 4.000 Euro drin ist. Tragen Sie die Kosten in Zeile 72 des Mantelbogens Ihrer Steuererklärung ein.

Sie wollen eine Haushaltshilfe beschäftigen? So geht’s steuersparend: Sie stellen die Haushaltshilfe als Minijobber an und zahlen ihr bis zu 450 Euro monatlich. Melden Sie die Person über das „Haushaltsscheckverfahren“ bei der Minijob-Zentrale an und zahlen Sie die fällige Pauschalsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge. Auf diese Weise können Sie 20 Prozent von maximal 2.550 Euro als Steuerermäßigung bekommen – also bis zu 510 Euro. Tragen Sie den Lohn der Haushaltshilfe im Mantelbogen in Zeile 71 ein.

Wie Sie Handwerker-Rechnungen und die Nebenkosten Ihrer Wohnung von der Steuer absetzen, lesen Sie im Blog.

1. Auftakt: Steuern leicht gemacht
2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen
3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker
4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen
5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen
6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen (folgt)

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5. Auch wichtig: Mehr Wohngeld und riskantes Immobilien-Sparen

+++ Geringverdiener dürfen sich auf ein höheres Wohngeld ab dem kommenden Jahr freuen. Die Bundesregierung will den monatlichen Zuschuss zur Miete steigern – zum Beispiel für einen Zwei-Personen-Haushalt von 145 Euro auf 190 Euro. Der Gesetzentwurf von Bundesinnenminister Seehofer (CSU, siehe Foto oben) sieht außerdem die Einführung einer neuen Mietstufe vor, die Haushalte in besonders teuren Städten wie München entlasten soll. Künftig soll das Wohngeld zudem alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Bundestag und Bundesrat müssen allerdings noch zustimmen. +++

+++ Falls Sie als Anleger nach höheren Zinsen suchen, seien Sie auf der Hut: Denn die sind meist auch mit höheren Risiken verbunden. Jüngstes Beispiel: Immobilienprojekte mit sogenanntem Crowdinvesting, die in der Regel Zinsen von 5 bis 7 Prozent versprechen. Dieses Jahr sammelten Onlineportale wie Zinsland, Exporo oder Zinsbaustein bis April schon 100 Millionen Euro ein. Doch dabei handelt es sich um „Nachrangdarlehen“. Geht ein Projekt pleite, droht Sparern der Totalverlust. Gerade meldete Zinsland zwei Fälle von Insolvenz: Bei den im Taunus gelegenen Projekten Nassauer Hof und Steinbacher Terrassen. +++

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Das WG-Spar-Experiment, Folge 11: Kassensturz zum Monatsende – „ich war überrascht“

Was bisher geschah: Lena, Jana, Linus und Sofie (von links im Bild) optimieren mit Finanztip ihre Fixkosten. Aber was ist mit allen anderen Ausgaben?


Am meisten spart, wer nichts ausgibt. Wie steuern die vier Studenten eigentlich ihren Konsum? Einhellige Antwort: „Nach Gefühl.“ Das Gefühl wird dann anhand des Kontostandes überprüft – in der Regel zum Monatsende.

Linus, Jana und Sofie haben jeweils an die 950 Euro im Monat zur Verfügung, nur Lena hat seit ihrem neuen Job deutlich mehr: rund 1.250 Euro. Interessant also mal nachzuprüfen, wohin das Geld fließt. Und so beschließen wir, nach Ablauf eines Monats Kassensturz zu machen.

Die WG braucht zwei Anläufe: Als die vier das erste Mal versuchen, ihre Ausgaben zu protokollieren, ist gerade Semesterende. Nach kurzer Zeit wächst die Erkenntnis: Wenn wir das jetzt machen, ist es nicht sehr repräsentativ.

Anfang April dann der zweite Anlauf. Lena versucht, möglichst alles mit Karte zu zahlen, um auf dem Kontoauszug ihre Ausgaben genau nachvollziehen zu können. Ansonsten sammeln alle kräftig Kassenzettel.

Worauf es ankommt

Wir einigen uns auf Kategorien: Es macht zum Beispiel wenig Sinn, alle Ausgaben für Essen zusammenzufassen. Wer nicht unterscheidet zwischen Lebensmitteleinkauf, Mensa, mit Freunden ins Café oder abends schick essen gehen, kann nur schwer nachvollziehen, was verzichtbar ist – und was nicht.

Da wären zunächst die Fixkosten: Miete, Strom, Gas, Internet, Handyvertrag und Semestergebühren. So sind bei den vieren schon mal Fixkosten zwischen 320 und 500 Euro geblockt.

Für Kleidung wird wenig ausgegeben. Jana zum Beispiel kriegt viel von Freundinnen. Wenn sie was kauft, dann secondhand. Sie geht auch wenig auswärts essen oder in die Mensa. Stattdessen kocht sie was vor und nimmt es mit. So sieht ihre Abrechnung entsprechend gut aus: Etwa 160 Euro blieben im Testmonat übrig.

„Es gelingt nicht, etwas zur Seite zu legen“

Allerdings fielen da auch keine Kosten für Urlaub und größere Anschaffungen an. Sobald Jana das grob mit einkalkuliert, bleibt im Monat doch nichts mehr übrig. „Ich war überrascht, dass es mir trotz bewusstem Lebensstil nicht gelingt, etwas zur Seite zu legen.“ Das würde sie aber gerne, um später während der Promotion nicht auf Nebenjobs angewiesen zu sein.

Die größten Posten bei Sofie, Jana und Linus sind „Lebensmittel und Mensa“ mit rund 115 bis 140 Euro. Bei Lena, die viel im Bioladen kauft, sind es sogar 250 Euro. Ähnlich groß ist „Freizeit und Nachtleben“ mit 100 bis 180 Euro. Hier war zum Beispiel Linus überrascht, dass er im April deutlich mehr fürs abendliche Ausgehen gezahlt hatte als gedacht. Dann gibt es noch die vielen kleineren Posten wie Fitnessclub, Drogeriewaren oder Geschenke. Das läppert sich.

Lena gibt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Kleidung deutlich mehr aus als die anderen drei. Aber: „Wenn ich weiß, ich brauche Geld für besondere Ausgaben, dann kaufe ich günstiger ein.“ Durch den Kassensturz ist ihr aufgefallen – auch im Vergleich zu den anderen –, wie viel Einsparpotenzial sie hat. „Ich kann meine Ausgaben besser regulieren, als ich dachte.“

Fazit: Extra-Ausgaben wie Flüge oder ein neues Notebook werden leicht unterschätzt. Wer nur auf den Girokonto-Stand am Monatsende schaut, den kann es nach dem Urlaub kalt erwischen.


In zwei Wochen: Der große Abschluss – wie viel wurde gespart?

Protokoll: Matthias Urbach

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Zahl der Woche

... pro Minute (inklusive Mehrwertsteuer) müssen Verbraucher für Telefonate aus Deutschland in ein anderes EU-Land ab dem 15. Mai maximal noch bezahlen.

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Freitag, 17. Mai, Hermann-Josef Tenhagen bei mdr Riverboat
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Leaseplan Bank
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Cosmosdirekt
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bis 25.000 €
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0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
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Junge Frauen trinken Cocktails am Strand und bezahlen mit der Kreditkarte: valentinrussanov / iStock.com -- Mädchen telefoniert: praetorianphoto / iStock.com -- Theresa Stoll: Screenshot Youtube.de (Channel der deutschen Bank) -- Video der Woche: Finanztip -- Soll ich das klicken?!: Xesai / iStock.com -- Steuer-Serie: Sorbetto 5, marrishuanna / iStock.com (Montage) -- Horst Seehofer: Bernd von Jutrczenka / dpa -- Spar-Experiment, beide Bilder: Piero Chiussi -- Grafiken: Patricja Jerdasik / kolibridesign.

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