Der aktuelle Finanztip Newsletter

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 20 / 2019 vom 17. Mai

Sprachkurs oder Yoga: So bekommen Sie fünf Tage mehr Urlaub im Jahr

Von diesem Extra-Urlaub haben Sie vielleicht noch nicht gehört

Wir verschenken Urlaub – jedes Jahr fünf Tage. Genauer gesagt: Bildungsurlaub. Nie davon gehört? Dann sind Sie nicht allein. Nur einer von 100 Arbeitnehmern nimmt seinen Bildungsurlaub wahr. Dabei steht er allen zu – es sei denn, Sie arbeiten in Sachsen oder Bayern.

Die Idee des Bildungsurlaubs: Sie bekommen Sonderurlaub, um sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Ihr Gehalt fließt weiter, Sie zahlen den Kurs. Dieser kann bei Ihnen um die Ecke stattfinden, aber auch in Spanien oder Italien. Er muss nur als Bildungsurlaub anerkannt sein.

Das Berufsleben verlangt heute von uns, flexibel zu sein und ständig neu zu lernen. Wir müssen Beruf und Familie unter einen Hut bekommen. Da kann es guttun, sich einmal für fünf oder zehn Tage ganz um sich selbst zu kümmern. Und zum Beispiel an der Volkshochschule einen Kurs zu buchen wie „Yoga – erfolgreich und entspannt im Beruf“. Den hat im April ein Berliner Gericht explizit als Bildungsurlaub eingestuft.

Nicht nur freie Tage auf Kosten des Chefs

Eigentlich hat sich die Bundesrepublik Deutschland bereits 1974 völkerrechtlich verpflichtet, dass jeder Arbeitnehmer Bildungsurlaub nehmen kann. Dahinter steckt das Bildungsideal der Siebziger: sozialer Aufstieg durch bessere Ausbildung.

Doch die Arbeitgeberverbände machten Druck dagegen. In der Regel waren es SPD-Regierungen, die die Idee in den Bundesländern umsetzten. Zuerst in den Stadtstaaten, dann auch in den Flächenländern. Baden-Württemberg führte den Bildungsurlaub erst 2015 ein. Und wo stets die Union regierte, gibt es noch immer keinen.

Bis heute ist der Bildungsurlaub also umstritten. Tatsächlich ergeben Studien, dass Bildungsurlauber hinterher motivierter und auch deutlich zufriedener an die Arbeit gehen. Am Ende profitiert also auch die Firma.

Yoga, Sprachkurs oder Europapolitik – was darf’s sein?

Das Angebot ist vielfältig: Es reicht vom „Intensivkurs Italienisch“ in Siena über das „SEO-Boot-Camp“ auf Teneriffa bis zum Excel-Kurs an der Volkshochschule Köln. Es gibt Schulungen für Führungskräfte wie „Konflikte im Team effektiv lösen“ oder „Persönlichkeit, Präsenz, Führung“. Sie können sich in Fotografie, Kunst oder Videoschnitt fortbilden. Dazu kommen politische Themen wie „Lebensraum Elbe“ oder „Die EU und der Populismus“.

Rechnen Sie damit, dass ihr Vorgesetzter misstrauisch ist und Ihren Bildungsurlaub ungern genehmigt. Suchen Sie daher schon vorab das Gespräch, bevor Sie etwas buchen. Erklären Sie Ihre Motive und besprechen Sie, wann es zeitlich im Betrieb am besten passt – auch wenn Sie dazu rechtlich nicht verpflichtet sind.

Welche Regeln in den einzelnen Bundesländern gelten, wann Ihr Chef nein sagen kann, was Sie beim Antrag beachten müssen und wann Sie Ihre Kurskosten von der Steuer absetzen können, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

Sparsam ist das Studentenleben.

Linus, Jana, Sofie und Lena verbessern ihre Finanzen mit uns:
das WG-Spar-Experiment.

Lesen Sie kommende Woche das Endergebnis – hier im Newsletter.

Sagen Sie das bitte weiter!

Spar-WG
 
Schnäppchen der Woche

Sechs Hefte „Auto, Motor und Sport“ für 5 Euro

Die Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ liefert alle zwei Wochen Tests und Fahrberichte sowie Reportagen. Motorsport- und Oldtimer-Freunde kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Bei zeitschriftendeals.de erhalten Sie derzeit sechs Ausgaben für knapp 5 Euro, inklusive Versand. Das Probeabo endet automatisch, Sie müssen keine Bankverbindung hinterlegen.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

Spotify Premium: Drei Probemonate für 1 Euro

Das „Premium“-Angebot von Spotify können Sie aktuell für nur knapp 1 Euro ausprobieren – ganze drei Monate lang. Im Gegensatz zur kostenlosen Variante sendet der Musikstreaming-Anbieter beim Premium-Tarif keine Werbung mit. Außerdem können Sie alle Lieder auf dem Handy frei auswählen. Die „Free“-Version bietet lediglich eine Zufallswiedergabe.
Das Probeabo gilt nur für Neukunden und verlängert sich automatisch zum regulären Preis von knapp 10 Euro im Monat. Sie können jederzeit kündigen.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

Soundbar mit Subwoofer von Denon

Fast wie im Kino: Wer auf der Suche nach einem Lautsprechersystem für den heimischen Fernseher ist, könnte bei Cyberport fündig werden. Dort gibt es zurzeit die Denon HEOS HomeCinema HS2 wireless Soundbar für 399 Euro. Modernhifi gibt der Anlage im Produkttest 8,8 von 10 Punkten. Der Idealo-Preisvergleich zeigt: In anderen Online-Shops ist das Gerät nicht unter 460 Euro erhältlich.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 
Streik bei Ryanair aus dem Vorjahr.

1. Nach Streiks: Ryanair zahlt Entschädigung

Die irische Billigfluglinie Ryanair zahlt Entschädigungen an Passagiere wegen der Streiks im vergangenen Jahr. Rechtsdienstleister, Fluggasthelfer genannt, waren für ihre Kunden vor Gericht gezogen. In fünf Fällen des Anbieters Flightright kam Ryanair dem Urteil des Amtsgerichts Hamburg zuvor und erkannte die Ansprüche der Kunden an. Fluggasthelfer Fairplane teilte uns mit, zwei Anerkenntnisse von Ryanair vor dem Amtsgericht Bremen erzielt zu haben. 400 Euro plus Zinsen hätten die Passagiere jeweils erhalten.

Das ist bemerkenswert: Als 2018 die Piloten und Flugbegleiter von Ryanair mehrfach streikten, sahen die Chancen für betroffene Passagiere auf Entschädigung zunächst schlecht aus. Streiks gelten in aller Regel als „außergewöhnlicher Umstand“, für den eine Airline nichts kann. Doch weil der irische Billigflieger seine Angestellten vergleichsweise schlecht behandelt, hat er die Streiks auch selbst mit zu verantworten.

Ryanair wird wohl von sich aus die Betroffenen nicht entschädigen. Es ist aber sehr gut möglich, dass ähnliche Gerichtsverfahren ebenfalls verbraucherfreundlich ausgehen. Wenn Sie sich nicht selbst mit Ryanair vor Gericht herumschlagen wollen, sollten Sie einen Fluggasthelfer beauftragen. Ihre Ansprüche verjähren erst nach drei Jahren. Unsere Empfehlung Fairplane* betonte, man werde weitere Fälle annehmen und durchfechten. Ryanair wollte sich auf Finanztip-Nachfrage nicht äußern.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

2. Mietpreisbremse durchgesetzt: 130 Euro weniger – jeden Monat

„Mietsenkung erfolgreich!“ Die erfreuliche E-Mail erreichte Johanna Anfang Mai. Ab sofort zahlt sie nur noch knapp 270 Euro netto Kaltmiete für ihre kleine 45-qm-Wohnung und spart damit jeden Monat fast 130 Euro. Möglich machte das die Mietpreisbremse und ein Rechtsdienstleister – Johanna hatte auf Finanztip davon gelesen.

Die junge Mieterin zahlte laut Mietspiegel zu viel für ihre Region. Zunächst hatte Johanna versucht, ihr Recht gegenüber dem Vermieter, einer luxemburgischen Immobilienfirma, alleine durchzusetzen. Doch das war schwierig: Briefe wurden von der Hausverwaltung erst nach Wochen beantwortet, wenn überhaupt. Der Ansprechpartner wechselte mindestens drei Mal. Und die Hausverwaltung unternahm am Ende nichts.

Johanna riss der Geduldsfaden und sie beauftragte die Finanztip-Empfehlung weniger-miete.de*. Der Dienstleister versuchte zunächst, einen Vergleich auszuhandeln, doch der Vermieter ging darauf nicht ein. Der Fall landete vor Gericht. Durch das erfolgreiche Urteil bekommt die Mieterin rückwirkend seit Ende 2017 zu viel gezahlte Miete zurück. Das sind mehr als 1.800 Euro! Ein Drittel der Jahresersparnis geht an weniger-miete.de als Provision. Wenn Sie ebenfalls vermuten, zu viel Miete zu zahlen, gehen Sie mit unserem Ratgeber gegen Ihren Vermieter vor.

Johanna zahlt schon vier Jahre lang zu viel Miete, nicht erst seit Ende 2017. Aber derzeit gilt: Ungerechtfertigte Mietzahlungen muss der Vermieter erst ab dem Zeitpunkt zurückzahlen, ab dem der Mieter eine Rüge ausgesprochen hat. Den Rest darf der Vermieter behalten. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat vorgeschlagen, die Mietpreisbremse genau in diesem Punkt nachzuschärfen. Doch bislang gibt es dazu keine Einigung in der Großen Koalition.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche

Fünf gute Gründe, warum ETFs einfach die beste Art der langfristigen Geldanlage sind. Daran gemessen können Sie alle anderen Varianten von Fonds und Einzelaktien vergessen.

 

3. Steuer-Serie Teil IV: Einen Kessel Buntes absetzen

Sogenannte Sonderausgaben können Ihre Einkommensteuer deutlich senken. Gemeint sind mit dem Fachbegriff bestimmte Kosten der „privaten Lebensführung. Im Einkommensteuergesetz listet der Fiskus eine Reihe an Posten auf, die er als Sonderausgaben anerkennt. Hier sind die wichtigsten:

Versicherung für Krankheit und Pflege

Zumindest die Beiträge für eine Basisabsicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung erkennt das Finanzamt in voller Höhe als Sonderausgaben an. Haben Sie ein Kind und übernehmen die Krankenversicherung, dann zählen diese Beiträge auch. Haben Sie einen Anspruch auf Kindergeld, tragen Sie diese Aufwendungen in der Anlage Kind in Ihrer Steuererklärung ein; falls nicht, dann in der Anlage Vorsorgeaufwand wie Ihre eigenen Beiträge.

Haben Sie als Arbeitnehmer weniger als 1.900 Euro eingetragen, dann können Sie weitere Beiträge als „sonstige Vorsorgeaufwendungen“ absetzen, und zwar Beiträge für folgende Versicherungen: Krankenzusatz, Arbeitslosen, Risikoleben, Unfall, Erwerbs- und Berufsunfähigkeit sowie Haftpflicht. Für Selbstständige, die (freiwillig) gesetzlich oder privat versichert sind, liegt der Höchstbeitrag bei 2.800 Euro.

Rentenversicherung

In die Zeilen 4 bis 10 der Anlage Vorsorgeaufwand gehören Ihre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, die Sie Ihrer Lohnsteuerbescheinigung entnehmen.

Im Blog erklären wir sieben weitere Posten, die Sie als Sonderausgaben absetzen können: Rürup- und Riester-Rente, Kinderbetreuung, Schulgeld, Spenden, Kirchensteuer sowie Unterhalt.

Die Finanztip-Steuerserie:

1. Auftakt: Steuern leicht gemacht
2. Werbungskosten – absetzen, was Sie zur Arbeit brauchen
3. Haushaltsnahe Dienste und Handwerker
4. Sonderausgaben wie Kinderbetreuung geltend machen
5. Außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit absetzen
6. Kapitaleinkünfte richtig angeben und Pauschalbetrag nutzen (folgt)

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

4. Abzocke der Woche: bei Anruf Vertragswechsel

Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters soll möglichst einfach sein. Unternehmen müssen nur Name, Anschrift und Zählernummer kennen. Im Handumdrehen ist der bestehende Vertrag gekündigt. Doch der einfache Wechsel hat auch seine Kehrseite.

So passiert es immer wieder, dass Verbrauchern Verträge untergejubelt werden. Einer unserer Leser zum Beispiel berichtet uns von einem unbekannten Anrufer, der forsch nach seinem Stromanbieter und der Nummer seines Zählers fragte. Falls Ihnen das auch passiert, legen Sie (wie unser Leser) gleich wieder auf. Wer Auskunft gibt, könnte sich einen Strom- oder Gasvertrag einhandeln – den er schnell schriftlich widerrufen sollte.

Diese Woche warnen die Marktwächter Energie vor dem Anbieter Mivolta und seinen Vertriebspartnern: Mivolta habe Verbraucher anrufen lassen, es wurden die Daten erfragt – und anschließend stellte sich die Firma als neuer Versorger vor. Das Landgericht München hatte Mivolta bereits 2017 untersagt, Verbraucher ohne Erlaubnis zu Werbezwecken anrufen zu lassen (Az. 37 O 5551/17). Mivolta wollte sich zu dem neuen Vorwurf nicht öffentlich äußern.

Und im April untersagte das Landgericht München dem Energieversorger Eon, nach einem Werbeanruf den bisherigen Stromvertrag eines Verbrauchers zu kündigen. Die Angerufenen hätten keine Zustimmung zum Wechsel ihres Vertrages gegeben. Deshalb hätte Eon erst noch eine schriftliche Bestätigung einholen müssen. Eon widersprach uns gegenüber der Darstellung des Gerichts – und hat Berufung eingelegt.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 

5. Auch wichtig: Stechuhr, Heizölpreise, Bafög und Hilfe bei Insolvenzen

+++ Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilte am Dienstag, dass die Arbeitszeit grundsätzlich gemessen werden soll (Az. C-55/18). Nur so lasse sich überprüfen, ob das Arbeitsrecht eingehalten werde. In deutschen Büros und Betrieben wird nur von jedem zweiten Arbeitnehmer die Arbeitszeit erfasst. Etwa jeder Dritte schreibt selbst auf, beim Rest gibt es gar keine Zeiterfassung. Noch ist völlig unklar, wie die Bundesregierung die neuen Vorgaben umsetzen wird. Wir werden berichten. Nehmen Sie dazu bitte auch an unserer Umfrage teil. +++

+++ Die Spannungen zwischen Iran und den USA nehmen zu. Diese Woche bestätigte das US-Verteidigungsministerium die Verlegung eines weiteren Flugzeugträgers in den Nahen Osten. Das führte zu einem Anstieg der Heizölpreise. Die Märkte reagierten auch beunruhigt auf Anschläge auf Öltanker in der Vorwoche. Eigentlich fielen die Preise zuletzt, weil die Weltwirtschaft langsamer wächst. Wenn Sie ohnehin bald Ihren Tank auffüllen müssen, kann es sich lohnen, jetzt einzukaufen. Denn die politische Lage am Golf ist nur schwer einzuschätzen. +++

+++ Die Große Koalition erhöht den Bafög-Höchstsatz in zwei Schritten bis Herbst kommenden Jahres von heute 735 auf 861 Euro. Während der allgemeine Fördersatz nur um rund 7 Prozent steigt, wird vor allem der Wohnzuschlag drastisch erhöht. Mehr dazu in unseren Ratgeber. +++

+++ In eigener Sache: Wenig Themen haben unsere Leser zuletzt so berührt wie die Insolvenzen von Germania, Air Berlin und Niki. Oft ging es um mehrere Tausend Euro, weil Flugtickets für den Familienurlaub plötzlich wertlos wurden. Unsere beiden Beiträge mit Tipps, wie Kunden von Niki und Germania doch noch ihr Geld zurückbekommen konnten, sind inzwischen jeweils rund 50.000-mal abgerufen worden – und in jeweils deutlich mehr als 100 Kommentaren durch die Erfahrungen unserer Leser ergänzt. Dass wir so vielen Leuten helfen konnten, freut uns riesig. +++

Weitersagen
Email
 

Nach EuGH-Urteil: Hätten Sie gerne eine Stechuhr?

  • Oh ja! Mein Chef tut so, als hätte er mich als Flatrate gebucht.

  • Auf keinen Fall! Es kommt darauf an, wie viel man schafft; nicht darauf, wie lange man im Büro abhängt.

  • Ich weiß nicht. Das wäre schon ein Aufwand – aber es wäre auch gerechter.

  • Mein Arbeitgeber hat bereits eine Zeiterfassung.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

Punkt für Punkt: Checken Sie jetzt Ihre ETF-Sparpläne – damit Sie weiter gebührenfrei einzahlen

Stellen Sie sich vor, Sie hätten 32.000 Euro auf der hohen Kante. So viel Geld stünde Ihnen heute zur Verfügung, wenn Sie seit 2003 monatlich nur 100 Euro in einen Indexfonds (ETF) auf den weltweiten Aktienkorb MSCI World gesteckt hätten – mit einem Sparplan. Trotz des Auf und Abs an den Aktienmärkten lag die durchschnittliche Rendite bei 7,26 Prozent pro Jahr. Davon können Sparbuch-Besitzer nur träumen.

Auch schlechte Jahre wie die Finanzkrise 2007/2008 lassen sich dabei aussitzen (siehe Grafik unten). Falls Sie noch keinen ETF-Sparplan besitzen, haben wir im Blog für Sie aufgeschrieben, wie Sie noch heute damit anfangen können.

Sie investieren bereits regelmäßig mit ETFs in Aktien? Es lohnt sich, die Kosten und Gebühren für Ihren Sparplan zu überprüfen! Denn unser aktueller Test von Wertpapierdepots zeigt: Manche Anbieter sind teurer geworden. Machen Sie mit uns den ETF-Frühjahrscheck und optimieren Sie Ihren Vermögensaufbau.

1. Das sind die günstigsten ETF-Sparpläne

Es kommt immer wieder vor, dass Banken die Gebühren für Sparpläne ändern oder dass ETFs bestimmter Anbieter, die vorher kostenlos waren, plötzlich doch etwas kosten.

Unser aktueller Depot-Test zeigt einige solcher Änderungen: So kosten ETF-Sparpläne beim Online-Broker Onvista Bank* ab Juni regulär 1 Euro pro Ausführung. Konkurrent Flatex* ist mit 1,50 Euro pro Sparrate etwas teurer, bietet dafür aber rund 350 Sparpläne komplett kostenlos an. Sparpläne zum Nulltarif gibt es auch bei der Consorsbank*. DKB* und ING* haben mittlerweile mehr der von uns empfohlenen ETFs im Angebot, zu moderaten Gebühren.

Ist Ihr Sparplan teurer geworden, haben Sie drei Möglichkeiten: Sie können trotzdem weitermachen, die (geringen) Gebühren in Kauf nehmen, sich dafür aber Arbeit ersparen. Oder Sie steigen auf einen kostenlosen ETF-Sparplan um. Sie können auch das Depot wechseln und anderswo kostenlos weitersparen, zum Beispiel bei Flatex mit dem ETF von Xtrackers (ISIN: LU0274208692)*, der in den weltweiten Aktienindex MSCI World investiert. Eine Übersicht aller kostenlosen Sparpläne finden Sie in unserem Ratgeber.

2. Mehr sparen und Kosten senken

Sie haben monatlich mehr Geld übrig, zum Beispiel nach einer Gehaltserhöhung? Dann spricht nichts dagegen, die Sparrate zu erhöhen. Sie können das meist einfach in den Einstellungen zum Sparplan online ändern.

Aufstocken lohnt sich vor allem, wenn Sie Ihren ETF bei einem Anbieter mit fixen Gebühren pro Sparplanrate anlegen (zum Beispiel bei Flatex, Onvista Bank oder DKB).

Auch wenn Sie kein zusätzliches Geld zur Verfügung haben, können Sie bei solchen Anbietern Ihre Kosten senken – indem Sie einstellen, dass der Broker zum Beispiel nur einmal im Quartal ETF-Anteile kauft. Dann werden statt 50 Euro pro Monat einmalig 150 Euro abgebucht und die Gebühren fallen weniger ins Gewicht.

3. So investieren Sie in nachhaltige ETFs

Umweltschutz und soziale Verantwortung sind immer mehr Menschen wichtig bei ihrer Geldanlage. Mit einem ETF der Marke UBS (ISIN: LU0629459743) können Sie in eine nachhaltige Variante des Weltaktienindex MSCI World ansparen. Damit beteiligen Sie sich gezielt an Unternehmen, die bei Ökologie und Produktionsbedingungen ethische Standards erfüllen. Die Consorsbank bietet diesen ETF derzeit für eine fixe Gebühr von 1,50 Euro pro Sparplan-Ausführung an, die ING für 1,75 Euro.

Falls Sie zusätzlich auch in Schwellenländer investieren wollen, ist ein ETF von iShares (ISIN: IE00B57X3V84)* eine gute Wahl. Am günstigsten erhalten Sie diesen bei der Onvista Bank*. Dort werden 1 Euro pro Monatsrate fällig. Bei Flatex*, DKB*, Consorsbank* und Comdirect* sind es schon 1,50 Euro. Mit höheren Raten oder nur quartalsweisen Ausführungen sparen Sie Gebühren.

Wie Neueinsteiger mit ETFs loslegen können, erfahren Sie im Blog.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche

... Bildungsurlaub stehen Arbeitnehmern in Vollzeit pro Jahr zu – außer sie arbeiten in Sachsen oder Bayern.

Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Zum Ratgeber
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Mittwoch, 22. Mai, Britta Beate Schön bei Stern TV (RTL)
Donnerstag, 23. Mai, Hermann-Josef Tenhagen bei N-TV
Freitag, 24. Mai, Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
0,66 % p.a.
für 4 Monate auf 75.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
VR Bank Niederbayern-Oberpfalz
0,2 % p.a.
bis 10.000 €
dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Akt. plus Bonus von 0,36 %
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die günstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
 
Allnet-Flat
Congstar Allnet Flat 4 GB* (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer

 
Sofort-Entschädigung
 
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen

Bildrechte:
Bildungsurlaub: Weedezign / iStock.com -- Streik bei Ryanair: Silas Stein /dpa -- Wohnungen: Nikada / iStock.com -- Video der Woche: Finanztip -- Steuerserie: Sorbetto 5, iStock.com; marrishuanna, iStock.com (Montage) -- Telefon-Stress: zeljkosantrac / iStock.com -- Stechuhr: EyeOfPaul / iStock.com -- ETF-Sparplan: ipopba / iStock.com -- Sparplan-Infografik: Patricja Jerdasik / Finanztip.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos und werbefrei im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.