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Nr. 23 / 2019 vom 7. Juni

Sparen im Urlaub: Mit diesen Tipps telefonieren und surfen Sie günstiger

Günstig Netflix schauen – und was Sie sonst mit Ihrem Handy im Urlaub anstellen können

Der Sommer kommt, die Temperaturen steigen – es ist Urlaubszeit. Ende Juni beginnen die Sommerferien, zuerst in Berlin und Hamburg, kurz darauf folgen nach und nach die anderen Bundesländer. Viele Familien mit Kindern verreisen in der Hauptsaison und müssen deshalb tiefer in die Tasche greifen. Deshalb machen wir im Juni eine vierteilige Serie mit Urlaubstipps, die Ihre Reisekasse schonen. Zum Auftakt geht es um günstiges Internet und was Sie alles mit Ihrem Smartphone anstellen können, um besser durch den Urlaub zu kommen.

1. LTE unterwegs und im Ferienhaus
Egal ob Sie im Wohnwagen touren oder die sonnigen Wochenenden in der Gartenlaube genießen – Ihr Handy-Datenvolumen geht meist schneller zur Neige als Daheim. Mit einem eigenen W-Lan-Zugangspunkt (Hotspot) haben Sie Ihren Internetanschluss immer dabei, und das sogar ohne Kabel oder Steckdose. Sie müssen nur einen Router für das schnelle LTE-Mobilfunknetz mitnehmen und den passenden Vertrag abgeschlossen haben. Der Router wählt sich ins Handynetz ein und versorgt Laptop, Tablet und Smartphone per W-Lan. So können Sie abends auch mal einen Film streamen oder Ihre schönsten Urlaubsbilder hochladen.

Solche sogenannten LTE-Zuhause-Tarife sind auch praktisch fürs eigene Ferienhaus. Vorteil gegenüber dem Festnetz: Einen guten LTE-Zuhause-Tarif müssen Sie nur zahlen, wenn Sie gerade im Ferienhaus sind. Für Garten und Ferienhaus empfehlen wir den Tarif Homespot 30* von Congstar im Telekom-Netz. Für die Rundreise eignet sich Internet für Zuhause von Ortel Mobile im O2-Netz besser. Mehr dazu im aktuellen Tarif-Vergleich.

Ganz unbegrenzt fließen die Daten aber nicht – je nach Tarif ist nach 20 bis 200 Gigabyte Schluss. Unsere Empfehlungen bieten monatlich 30 GB (Congstar) und 40 GB (Ortel Mobile). Das reicht für bis zu 55 Stunden Netflix in Standardqualität oder 13 Stunden in HD.

2. Günstig telefonieren außerhalb der EU
Seit zwei Jahren zahlen Verbraucher innerhalb der EU keine Zusatzgebühren mehr fürs mobile Telefonieren und Surfen. Mittlerweile ist auch der Preis für Telefonate aus Deutschland ins EU-Ausland auf 23 Cent pro Minute gedeckelt.

Bei Reisen außerhalb der EU ist nach wie vor Vorsicht angebracht. Hier sollten Sie bei längeren Aufenthalten eine lokale Sim-Karte für Ihr Handy kaufen. Entweder vor Ort oder schon in Deutschland, zum Beispiel bei Holidayphone und Travsim*. Deaktivieren Sie das Daten-Roaming auf Ihrem Handy, solange Sie die neue Sim noch nicht eingesetzt haben. Und schalten Sie auf Reisen außerhalb der EU besser Ihren Anrufbeantworter (Mailbox) aus.

Was Sie bei Kreuzfahrten beachten müssen, wie Sie Ihr Handy zum Fremdenführer machen und drei weitere Handy-Urlaubstipps lesen Sie im Blog.

Fortsetzung kommende Woche

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Schnäppchen der Woche

Finger weg vom E-Scooter

Wir haben an dieser Stelle schon häufiger gute Angebote von Media Markt und Saturn gelobt. Jetzt müssen wir aber leider warnen. Denn die Elektromärkte haben derzeit E-Tretroller im Angebot, die im Prinzip fabrikneuer Elektroschrott sind: Sie erfüllen nicht die Voraussetzungen, um legal auf deutschen Straßen fahren zu dürfen. Das verschweigen die Märkte zwar nicht, sie weisen aber auch nicht besonders gut darauf hin. Solche Roller sind auch nur schwer nachzurüsten, wenn überhaupt.

Robo-Advisor nutzen und 75 Euro geschenkt bekommen

75 Euro Starter-Bonus gibt es für Finanztip-Leser, die bis Ende Juni beim digitalen Anlagehelfer Quirion mindestens 5.000 Euro anlegen und 30 Euro pro Monat in einen ETF-Sparplan stecken (alle Teilnahmebedingungen hier). Die Gutschrift fließt spätestens drei Monate nach Aktionsende aufs Konto. Sie können damit also zum Beispiel zweieinhalb Sparplanraten finanzieren. Quirion ist Finanztip-Empfehlung unter den „Robo-Advisors“. Diese übernehmen die Geldanlage für alle, die sich nicht selbst darum kümmern wollen. Bis 10.000 Euro fallen keine Gebühren an.

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Beim Wechsel zur Norisbank 100 Euro Bonus einstreichen

Sie wollen Ihr Girokonto wechseln, sind sich aber noch nicht sicher, zu welcher Bank Sie gehen sollen? Die Norisbank zählt zu unseren Empfehlungen. Wenn Sie innerhalb der nächsten zwei Wochen dorthin wechseln wollen, sollten Sie den Kontowechselservice nutzen. Dann können Sie sich über einen Bonus von 100 Euro freuen. Das Girokonto der Norisbank kommt ohne Kontoführungsgebühr aus. Dazu gibt es eine Kreditkarte von Mastercard, mit der Sie weltweit kostenlos Bargeld abheben können. Wenn Sie sehr oft in fremden Währungen bezahlen wollen, eignen sich vielleicht DKB oder Santander besser für Sie.

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Sechsmal den „Spiegel“ lesen für knapp 5 Euro
Deutschland bekanntestes Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ können Finanztip-Leser jetzt günstig ausprobieren. Mit dem Probeabo beziehen Sie sechs Spiegel-Hefte gratis und zahlen dafür nur einmal Versandkosten in Höhe von knapp 5 Euro. Praktisch: Sie brauchen nicht zu kündigen, das Abo endet automatisch. Sie müssen auch nicht zwingend Ihre Bankverbindung angeben.

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1. Nach IT-Panne: Kunden von Commerzbank und Comdirect rennen ihrem Geld hinterher

Besitzen Sie ein Girokonto bei der Commerzbank oder deren Tochter Comdirect und hat Ihre Bankleitzahl an der vierten Stelle eine 4? Dann sind Sie womöglich von einem massiven IT-Ausfall betroffen: Am vergangenen Montag zwischen 0 Uhr und 8:30 Uhr sind Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge von Ihrem Konto oder auf Ihr Konto nicht ausgeführt worden.

Wenn beispielsweise der Mobilfunkanbieter Ihre Handyrechnung per Lastschrift einziehen wollte, schlug das fehl und der Anbieter erhielt die Meldung „IBAN fehlerhaft“ (was nicht stimmt). Umgekehrt haben Commerzbank und Comdirect auch Gutschriften wie Gehalts- oder Unterhaltszahlungen auf Ihr Konto in dem Zeitraum verloren. Die Zahlungen gingen zurück und wurden auch nicht automatisch nachgeholt.

Klären Sie jetzt Folgendes: Welche Zahlungen erwarten Sie, die noch nicht auf dem Konto sind? Neben großen Brocken wie Lohn und Unterhalt können etwa auch Gutschriften von Händlern dazugehören, wenn Sie eine Ware zurückgeschickt hatten. In dem Fall sollten Sie den Sender kontaktieren und ihn bitten, das Geld noch einmal zu überweisen. Haben Sie selbst eine Überweisung an ein Commerzbank-Konto zurückerhalten, überweisen Sie den Betrag erneut.

Was Sie tun können, falls eine Lastschrift nicht abgebucht wurde, Sie eine Mahnung erhalten haben oder Daueraufträge betroffen sind, lesen Sie im Blog. Dort erklären wir auch, was Comdirect und Commerzbank im Falle eines Folgeschadens tun.

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2. Abzocke der Woche: Viagogo bietet Konzertkarten zu Wucherpreisen an

Wer auf der Plattform Viagogo Konzert- oder Sport-Tickets kaufen will, muss starke Nerven haben. Zum Beispiel wenn man Karten für eines der begehrten Rammstein-Konzerte im Münchener Olympiastadion an diesem Wochenende erwerben will: Hat man einmal auf das Rammstein-Foto geklickt, ploppen immer wieder Meldungen auf wie: „Diese Tickets werden mit großer Wahrscheinlichkeit bald ausverkauft sein!“ oder „Beeilen Sie sich! 129 andere Leute sehen sich gerade diese Veranstaltung an.“ Dann beginnt eine Uhr abzulaufen, nur fünfeinhalb Minuten. Kurzum: Viagogo erzeugt Stress.

Dabei kann man schon mal was Wichtiges übersehen: Für den ausgewählten Stehplatz hier sind nämlich nicht „nur“ 270 Euro plus 6 Euro „Bearbeitungsgebühr“ zu zahlen, es kommen weitere Kosten dazu. Ganz spät im Bestellprozess weist Viagogo sie endlich aus: 90 Euro für „MwSt und Zahlungsgebühren“. Macht zusammen 367 Euro! Mehr als fünf Mal so viel wie im Vorverkauf, wo dasselbe Ticket für knapp 70 Euro zu haben war.

Die ganz böse Überraschung droht dann allerdings am Wochenende beim Einlass: Wenn man nicht ins Konzert kommt. Denn die Tickets sind personalisiert, der Weiterverkauf vom Veranstalter untersagt. Viagogo weiß das auch, denn Rammstein erwirkte im März eine Einstweilige Verfügung gegen den Weiterverkauf vor dem Landgericht Hamburg. Dies scheint die Ticketplattform mit Sitz in der Schweiz aber nicht zu stören.

Viagogo sieht seriös aus, mit all seinen Sitzplänen auch ein wenig offiziell. Ist es aber nicht. Es ist eine Kartenbörse, die zu einem beträchtlichen Teil davon lebt, Karten ausverkaufter Konzerte von Privatpersonen (oft Schwarzmarkthändler) zu überteuerten Preisen weiterzuverkaufen. Diese Masche ist Verbraucherschützern schon länger ein Dorn im Auge.

Warum Viagogo am Dienstag vor Gericht verlor und trotzdem weiter Karten verkauft; was Käufer beachten sollten und wo man auch noch kurz vor Schluss Karten offiziell kaufen kann, lesen Sie im Blog.

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Video der Woche

Mit diesen 10 Steuertipps bekommen Sie ordentlich was bei der Steuererklärung zurück – ohne großen Aufwand!

 

3. Gewährleistung: Lassen Sie sich von Händlern nicht verwirren

Eigentlich sind Verbraucher nach Käufen gut geschützt: Zwei Jahre lang muss der Händler für das Produkt geradestehen, das er verkauft hat. Händler versuchen aber immer wieder, Kunden um ihre Rechte zu bringen. Das hat eine Auswertung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg von 100 Beratungsfällen ergeben. Dabei stellten die Verbraucherschützer in 92 Fällen einen Verstoß gegen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte fest. Der Händler behauptet dann etwa, der Kunde habe den Defekt selbst verursacht. In den ersten sechs Monaten nach dem Kauf muss er das aber beweisen! Erst nach einem halben Jahr müssen Sie als Kunde nachweisen, dass Sie nicht selbst etwas kaputtgemacht haben.

Eine häufige Masche der Händler ist es auch, die Verantwortung abzuschieben und zu behaupten, der Hersteller sei bei Defekten zuständig. Das ist falsch! Die gesetzliche Gewährleistung gilt gegenüber dem Händler. Er hat Ihnen das Produkt verkauft, er muss als Ihr Vertragspartner dafür sorgen, dass es funktioniert. Falls der Hersteller eine Garantie gibt, haben Sie eine zusätzliche Möglichkeit, einen Schaden zu regulieren. Doch der Händler darf Sie auch dann nicht einfach abweisen.

Wichtig ist: Kennen Sie Ihre Rechte und lassen Sie sich keinen Bären aufbinden. Den genauen Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung beschreiben wir in unserem Ratgeber.

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4. TAN-Listen verschwinden: Was Sie jetzt tun können

Die TAN-Liste ist so gut wie Geschichte. Grund dafür ist die neue EU-Richtlinie für Zahlungsdienste. Sie verlangt, dass die Nummern zur Zahlungsfreischaltung immer aktuell für eine Überweisung erzeugt werden müssen. Dies ist bei einer vorab ausgesandten Papierliste (iTAN) natürlich nicht der Fall. Der offizielle Stichtag für die Abschaffung der iTAN ist der 14. September, aber zahlreiche Banken stellen bereits um.

Manche Banken schaffen auch gleich die TAN per SMS ab. Dabei ist die sogenannte mTAN weiter zulässig. Sie ist sehr beliebt bei den Kunden, aber für die Banken teurer als andere Verfahren. Außerdem sollen neue Verfahren sicherer sein. In der Regel wird Ihnen die Bank entweder chipTAN, photoTAN oder pushTAN anbieten.

Und so funktionieren diese: Beim chipTAN-Verfahren erzeugen Sie die TAN mit einem kleinen Gerät, dass Sie extra für diesen Zweck anschaffen müssen. Dieses Verfahren eignet sich zum Beispiel, falls Sie kein Smartphone nutzen wollen. Mit photoTAN und pushTAN können Sie die Nummer entweder über zwei getrennte Geräte erzeugen – Computer und Smartphone – oder komplett über eine App auf dem Handy.

Für Menschen mit älteren Smartphones kann es ein Problem geben: Es kann sein, dass Ihre Bank für Ihr älteres Betriebssystem keine App mehr anbietet. Das können Sie leicht im App Store (iPhone) oder im Google Play Store (Android) nachprüfen. Solange es möglich ist, sollten Sie immer alle Betriebssystem-Updates auf Ihrem Handy einspielen.

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5. Auch wichtig: Booking.com, Jugend-Bahncard 25, iPhone-Updates

+++ Das Buchungsportal booking.com darf Hotels verbieten, auf ihrer eigenen Website günstigere Preise anzubieten (Bestpreisklausel). Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden. Auf anderen Vergleichsportalen wie HRS dürfen Hotels weiterhin niedrigere Zimmerpreise anbieten. +++

+++ Berichtigung: Vergangene Ausgabe berichteten wir über die Jugend-Bahncard 25, mit der Kinder und Jugendliche günstig reisen können. Damit gibt es 25 Prozent Rabatt auf den Erwachsenenpreis (ab 15 Jahren) oder auf den bereits auf die Hälfte reduzierten Kinderpreis (bis 14).

Die Gültigkeit der Karte beträgt fünf Jahre und wir gingen fälschlicherweise davon aus, dass der Preis von 10 Euro dann noch einmal anfällt. Es ist besser: Wenn Sie Ihrem Kind zum Beispiel mit sechs die Bahncard kaufen, bekommt es mit elf und sechzehn automatisch und kostenlos eine weitere Jugend-Bahncard zugeschickt.

Die Karte online zu bestellen, ist gar nicht so einfach: Bei unserem Versuch konnten wir die Bahncard nicht über den Account der Eltern bestellen. Wir mussten anonym buchen oder für das Kind einen eigenen Bahn-Account einrichten. Alternativ bekommen Sie die Jugend-Bahncard im Reisezentrum oder einer DB-Agentur. +++

+++ Apple hat auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz bekanntgegeben, welche iPhone-Modelle künftig keine Updates mehr erhalten. Das ist wichtig zu wissen, wenn Sie ein günstiges Vorgängermodell oder ein gebrauchtes iPhone kaufen wollen. Keine Updates mehr gibt es für die iPhones 5S, 6 und 6 Plus. Sie brauchen mindestens ein iPhone 6S (Plus) oder SE. +++

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Führen Sie ein Haushaltsbuch?

  • Ja, sie sollen früh lernen, selbstständig zu werden.
  • Ja, ich bin schon ein wenig besorgt, aber die Kinder kriegen das hin.
  • Nein, da mache ich mir zu viele Sorgen.
  • Das hat sich noch nicht ergeben.
  • Ich habe keine Kinder in dem Alter.

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Frau mit Pfeil und Bogen

Neue Serie „Frauen und Finanzen“ – Teil 1: Gehalt, Versicherungen und Konto

Haben Sie schon mal hart mit Ihrem Chef über Ihr Gehalt verhandelt?

Haben Sie mit Aktien schon mal richtig Rendite gemacht?

Hat Ihr Partner schon mal beruflich für Sie zurückgesteckt?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit nein beantworten, dann sind Sie hier richtig: Wir starten eine Serie über Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel.

Wir Frauen bei Finanztip waren uns selbst unsicher, ob es heutzutage eine solche Serie noch braucht. Darum hatten wir im März unsere Leser gefragt, und die Antwort war eindeutig: ja. Wir erhielten jede Menge Anregungen und Fragen, was wir in so einer Serie aufgreifen sollten. Danke dafür!

Wenn wir so eine Serie machen und unsere Themen einmal durch eine weibliche Brille betrachten, dann landen wir unweigerlich auch mal im Klischee. Nehmen Sie uns das bitte nicht übel. Wir wissen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Aber am Ende kann vermutlich jede(r) etwas aus dieser Serie ziehen.

Frauen und Finanzen: Gehalt, Versicherung und Konto

Sind Sie eigentlich mit Ihrem Gehalt zufrieden? Denn wir Frauen verdienen oft weniger als Männer. Im Schnitt 21 Prozent weniger, sagt die Statistik. Weil wir wegen der Kinder eher in Teilzeit arbeiten, die Männer die Führungsposten dominieren, wir mehr in sozialen Jobs arbeiten, die traditionell schlechter entlohnt werden. Und oft auch, weil wir für dieselbe Arbeit weniger kriegen als Männer: im Schnitt 6 Prozent. So weit, so ungut.

„Ich weiß nicht, was meine Freundinnen verdienen.“

Wann haben Sie das letzte Mal über Geld gesprochen? Aus irgendeinem Grund reden wir Frauen weniger darüber. Dabei täte es uns gut. Viele Frauen stellen ihr Gehalt gar nicht in Frage: Sie verhandeln viel seltener darüber, als Männer das tun.

Ihr Gehaltsgespräch wird besser laufen und Sie werden sich sicherer fühlen, wenn Sie in etwa wissen, wie Vergleichsgehälter aussehen. In Ihrem Unternehmen oder bei der Konkurrenz. Hören Sie sich also bei Kollegen und Freunden (Frauen wie Männer) um, bevor Sie für zu wenig arbeiten.

Selbst wenn Sie nach Tarif verdienen: Es gibt immer Stellschrauben, zum Beispiel, wie stark Ihre früheren Tätigkeiten als Berufserfahrung gewertet werden.

Trauen Sie sich! Es ist okay, wenn Sie mehr verlangen. Und wenn Sie besser sind, ist es auch angemessen, dass Sie mehr als andere verdienen.

Kommen wir zu der zweiten Frage: Wofür geben Sie Ihr Gehalt aus?

„Ich bin bestens abgesichert.“

Eine Haftpflicht und eine Versicherung für Berufsunfähigkeit sind sehr wichtig. Eine Hausrat kann sich lohnen, falls Sie wertvolle Dinge besitzen. Viele andere Versicherungen ziehen Ihnen dagegen nur das Geld aus der Tasche. Wir Frauen haben ein großes Bedürfnis nach Sicherheit. Leider gibt es da draußen viele Verkäufer von Versicherungen und Banken, die dieses Bedürfnis ausnutzen. Überversichert oder abgesichert – das ist ein Unterschied. Trennen Sie sich von überflüssigen Versicherungen.

Und was ist mit dem restlichen Geld? Sagen Sie jetzt bloß nicht:

„Mein Geld liegt auf dem Girokonto.“

Vielleicht haben Sie ja auch ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto bei Ihrer Hausbank. Am besten schauen Sie mal nach, was Sie überhaupt noch an Zinsen bekommen. Meistens kriegen Sie nur noch Pseudo-Zinsen von vielleicht 0,01 Prozent. Bedenken Sie: Sie vernichten Geld. Mit 10.000 Euro auf dem unverzinsten Girokonto können Sie sich in rund sieben Jahren nur noch Waren im Wert von 9.000 Euro kaufen. Den Rest frisst die Inflation, also die allgemeine Teuerungsrate.

Übrigens: Auch das Girokonto selbst frisst womöglich Geld durch hohe Gebühren. Es geht auch kostenlos. Aber zurück zum Geld:

Zwei bis drei Nettogehälter gehören als Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto. Dort kommen Sie immer ran. Das Geld, das Sie ganz sicher auf die Seite legen wollen, gehört aufs Festgeldkonto – das bringt etwas mehr Zinsen. Aber leider derzeit auch sehr wenig.

Für etwas mehr Rendite kommen Sie an Aktien nicht vorbei. Lassen Sie Ihr Geld mal für sich arbeiten! Und wenn Sie jetzt vielleicht denken, dass das a) doch alles viel zu kompliziert ist oder b) Unternehmen unmoralisch agieren oder c) das ja noch Zeit hat und Sie damit nichts zu tun haben wollen, dann lesen Sie dazu unsere nächste Folge im kommenden Newsletter.

Was ist Ihre Meinung zum Thema Frauen und Finanzen? Kommentieren Sie gerne diesen Beitrag in unserem Blog.

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Zahl der Woche

... verdienen Frauen durchschnittlich pro Stunde weniger als Männer. Vergleicht man identische Jobs, sind es immerhin noch 6 Prozent.

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