Der aktuelle Finanztip Newsletter

Der aktuelle Finanztip Newsletter

Mit unserem Finanztip Newsletter informieren wir Sie jede Woche über wichtige Neuigkeiten rund um Ihre Finanzen. Damit sind Sie immer auf dem Laufenden und sparen bares Geld. Dieser Service ist für Sie absolut kostenlos.

Nr. 25 / 2019 vom 21. Juni

Zu Kräften kommen: Wie Sie sich eine Reha selbst organisieren können

Reha beantragen: So machen Sie es richtig

Sie quälen sich schon seit Monaten mit Rückenschmerzen zur Arbeit und die wöchentliche Behandlung beim Physiotherapeuten hat auch keine nachhaltige Besserung gebracht? Sie leiden unter einer Depression und haben häufiger das Gefühl, nichts geht mehr? Dann hilft Ihnen vielleicht eine Reha.

Viele kennen die medizinische Rehabilitation nur nach einer Operation. Doch auch wenn Sie nicht im Krankenhaus waren, können Sie Anspruch auf eine Reha haben. Die soll Sie wieder fit für Beruf und Alltag machen.

Rehabilitation – das bedeutet, drei Wochen lang geht es nur um Ihre Gesundheit. Sie nehmen an aufeinander abgestimmten Therapien teil, wie Krankengymnastik, Ernährungsberatung und psychotherapeutische Gespräche.

Mehr als 2,5 Millionen Rehas werden hierzulande Jahr für Jahr beantragt. Ist Ihr Hausarzt erst einmal dafür, sind die Aussichten gut, die Reha auch genehmigt zu bekommen. Fünf von sechs Anträgen gehen sofort durch. Und auch gegen eine Ablehnung können Sie sich wehren.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

Wenn Sie über eine Reha nachdenken, sollte Ihr erster Gang zum Arzt führen. Und zwar zu dem, der Sie ohnehin behandelt. Die Reha wird nur bewilligt, wenn sie medizinisch notwendig und erfolgversprechend ist. Ideal ist es, wenn Ihr Arzt Ihnen dann auch hilft, die Antragsformulare auszufüllen. Worauf Sie im Antrag noch achten müssen, erklären wir in unserem Ratgeber Reha beantragen.

Welche Stelle für Ihren Reha-Antrag zuständig ist, das variiert: Bei Berufstätigen zahlt normalerweise die gesetzliche Rentenversicherung die Reha; Rentner und nicht erwerbstätige Erwachsene wenden sich an ihre Krankenversicherung. Sie müssen aber keine Angst haben, den Antrag an die falsche Stelle zu schicken. Falls Sie tatsächlich an den falschen Träger geschrieben haben, muss der die Unterlagen innerhalb von zwei Wochen an die zuständige Stelle weiterleiten. Ihr Antrag geht also nicht verloren. Es kann jedoch deutlich länger dauern, bis er bearbeitet wird.

Sie dürfen die Klinik aussuchen

Ihre Wunsch-Klinik muss allerdings medizinisch geeignet sein, um Ihre Erkrankung zu behandeln. Je genauer Sie begründen können, warum Sie in die genannte Klinik wollen, desto besser. Neben speziellen Therapieangeboten kann zum Beispiel auch Nähe zum Wohnort (um Kontakt zu Angehörigen zu halten) ein gutes Argument für ein bestimmtes Reha-Zentrum sein. Wir haben ein Musterschreiben für die Klinikwahl vorbereitet, das Sie Ihrem Reha-Antrag beilegen können.

Was Sie tun können, wenn Ihr Reha-Antrag abgelehnt wird, lesen Sie im Blog.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Schnäppchen der Woche

Sommerkleid und Badehose – im Sommer-Sale bis zu 70 % günstiger

Die ersten beiden Bundesländer haben Sommerferien und in den Modehäusern startet der Sommer-Sale: Nicht länger Anzüge und Mäntel, sondern Polos, Kleider und kurze Hosen kommen in die Sonderaktion. Gute sommerliche Angebote in ordentlicher Auswahl sind uns zum Beispiel aufgefallen bei Esprit* (bis 50%), Tommy Hilfiger* (bis 30%), Boss* (bis 30%). Sportklamotten und Schuhe hat Foot Locker* reduziert (stark schwankend). Viele Marken hat Peek & Cloppenburg* (bis 30%), auch Otto* ist dabei (bis 50%).

Am besten aber gefiel uns die Auswahl bei Asos* (bis 70%) – für Männer wie für Frauen. Wer eine Schwäche für teurere Design-Mode hat, der kann mal bei Stylebop* (bis 60%) stöbern. Und wem Nachhaltigkeit besonders wichtig ist, findet im Avocado-Store* einen Summer-Sale (bis 50%).

Weitersagen
Email
 

Girokonto bei Comdirect mit 75 Euro Bonus – wenn Sie mobil zahlen

Derzeit erhalten Neukunden bei Comdirect für den Abschluss eines Girokontos 75 Euro Bonus. Das Konto ist eine unserer Empfehlungen. Voraussetzung ist, dass Sie innerhalb der ersten drei Monate nach Kontoeröffnung mindestens drei mobile Zahlungen mit der Comdirect Visa-Karte über Apple Pay oder Google Pay tätigen. Im vierten Monat fließt dann der Bonus aufs Konto. Als Neukunde gilt, wer seit sechs Monaten kein Kunde der Comdirect war.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 

Ein Jahr „Focus“ für 25 Euro

Ein Schnäppchen für Printleser: Bei Zeitschriften und Co. gibt es das Nachrichtenmagazin „Focus“ im Jahresabo für rund 25 Euro. Der reguläre Preis liegt bei 234 Euro. Das Angebot heißt „Focus Special 2“, es handelt es sich aber trotzdem um den ganz normalen „Focus“. Das Angebot ist auf 500 Stück begrenzt.

Achtung: Das Abo verlängert sich automatisch, kündigen Sie vor Ablauf von neun Monaten, sonst verlängert es sich zum regulären Preis. Dazu genügt eine E-Mail.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 
Berlins Wohnungssenatorin Katrin Lompscher

1. Mietendeckel: Was Mieter in Berlin jetzt tun sollten

Am Dienstag, den 18. Juni, beschloss der Berliner Senat die Eckpunkte für einen Mietendeckel. Der soll vor allem drei Regeln umfassen:

1. Fünf Jahre lang dürfen die Mieten von Mehrfamilienwohnungen nicht mehr steigen.

2. Wiedervermietete Wohnungen dürfen nicht mehr kosten als zuvor.

3. Sehr hohe Mieten sollen auf festgelegte Mietobergrenzen gesenkt werden können.

Schon im Vorfeld hatte der Verband „Haus und Grund“ seinen Mitgliedern geraten, noch schnell die Miete zu erhöhen, was einige auch taten. Der Hintergrund: Die neuen Regeln sollen rückwirkend ab diesem Eckpunkte-Beschluss des Senates gelten – auch wenn das neue Gesetz erst Anfang 2020 in Kraft tritt.

Für Mieter stellt sich jetzt also die Frage: Was tun, wenn man kurz vor dem Stichtag am 18. Juni ein Schreiben vom Vermieter im Briefkasten hatte?

Wie der Berliner Mieterverein berichtet, bekamen seine Rechtsanwälte in den vergangenen Tagen ungewöhnlich viele Mieterhöhungs-Schreiben auf den Tisch, die juristisch nicht sauber begründet sind. Offenbar haben einige Vermieter, die zuletzt zurückhaltend mit Mieterhöhungen waren, jetzt noch hastig ein Schreiben aufgesetzt. „Die Begründung vieler Schreiben ist irrsinnig“, urteilt Reiner Wild vom Mieterverein. Lassen Sie die Mieterhöhung also unbedingt überprüfen. Die Mieterhöhung wird erst gültig, wenn Sie zugestimmt haben.

Wenn Sie nach dem Senatsbeschluss aufgefordert wurden, eine Mieterhöhung zu akzeptieren, können Sie das nicht einfach mit Verweis auf den Mietendeckel ablehnen. Schließlich gilt das neue Gesetz noch nicht. Tritt es aber wie geplant in Kraft und fällt auch Ihr Mietvertrag unter die neuen Regeln, dann hätten Sie einen Rückforderungsanspruch.

Wie Sie am besten vorgehen, erfahren Sie im Ratgeber Mieterhöhung.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahlen am Strand mit Kreditkarte

2. Urlaubsserie, Teil III: Kostenlos Geld abheben und bezahlen

Im Urlaub angekommen, rinnt einem das Geld schnell nur so durch die Finger. Wie Sie vermeiden, dass Sie schon beim Umtausch und beim Zahlen viel Geld verlieren:

1. Bargeld zuhause lassen

Nehmen Sie nicht so viel Bargeld mit, heben Sie lieber am Urlaubsort Geld ab. Denn beim Geldumtausch bei Banken und Wechselbuden fallen hohe Gebühren an, oder Sie bekommen schlechte Wechselkurse – im schlimmsten Fall beides. Wenn Sie es richtig anstellen, kommen Sie am Geldautomaten vor Ort günstiger weg: Mit einigen Kreditkarten geht das Abheben sogar kostenlos.

2. Kostenlos Geld abheben

Wenn Sie sich mit der Girocard (früher: EC-Karte) im Ausland Geld holen, fallen in aller Regel Fremdabhebegebühren an. Weltweit kostenlos abheben können Sie zum Beispiel mit einer Kreditkarte der DKB*. Auch Santander* und Barclaycard* bieten diesen Service an – allerdings sollten Sie bei diesen Kreditkarten ein paar Dinge beachten. Alle Details finden Sie in unserem Ratgeber. Die ING* bietet eine Kreditkarte an, mit der Sie immerhin in der Eurozone kostenlos Geld abheben können.

3. Den Automaten nicht in Euro umrechnen lassen

Wichtig an Automaten außerhalb der Eurozone: Wählen Sie immer direkt die Auszahlung in Landeswährung, lassen Sie den Betrag nie in Euro ausrechnen!

Denn der Währungskurs, den Ihnen der Geldautomat dann anbietet, ist meist drastisch schlechter als der Kurs Ihrer eigenen Bank. Auf diese Weise zahlen Sie schnell 10 bis 20 Euro drauf. Das gleiche gilt auch an der Kasse: Rechnen Sie im Laden oder im Restaurant stets in Landeswährung ab.

Lesen Sie im Blog, was Sie tun können, wenn die Bank Ihre Kreditkarte fälschlicherweise sperrt, und was Sie tun sollten, wenn die Karte verloren geht.

Urlaubs-Serie
1.
2.
3.
Kostenlos Geld abheben und bezahlen
Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Video der Woche
Video der Woche

ETFs, Riester oder doch eine Immobilie? Wie Sie Ihr Geld am besten für das Alter anlegen.

 
Auszahlung am Schalter

3. Banken dürfen Gebühren am Schalter kassieren

Wer Geld abheben möchte, geht entweder zum Geldautomaten oder zum Bankschalter. Für letzteres verlangen einige Banken Gebühren. Der Bundesgerichtshof hat jetzt entschieden, dass diese Praxis grundsätzlich zulässig ist: Banken dürfen auch bei eigenen Kunden für Bargeld-Einzahlungen oder Abhebungen am Schalter Extra-Gebühren verlangen. Die Banken müssen es ihren Kunden auch nicht ermöglichen, ein paar Mal im Monat kostenlos Geld am Schalter einzuzahlen oder abzuheben (Az. XI ZR 768/17).

Die Banken dürfen die Gebühr allerdings nicht nach Gutdünken festsetzen: Sie muss den tatsächlichen Kosten entsprechen, die der Bank dafür entstehen. Personalkosten zum Beispiel dürfen nicht über die Gebühr auf Kunden umgelegt werden.

Anlass für den Rechtsstreit ist die Sparkasse Günzburg. Diese verlangt beim Konto „S-Giro Basis“ zusätzlich zur Grundgebühr jedes Mal 2 Euro, wenn der Bankschalter Bargeld annimmt oder auszahlt. Beim einem teureren Kontomodell wird 1 Euro fällig. Dagegen hatte die Wettbewerbszentrale geklagt.

Nach dem Urteil des BGH muss die untere Instanz, das Oberlandesgericht München, nun prüfen, ob die Gebühren den tatsächlichen Kosten der Sparkasse Günzburg entsprechen. Das ist unwahrscheinlich, weil die Sparkasse ja bei einem Kontomodell 1 Euro, beim anderen 2 Euro verlangt. Welche Gebühren Banken nehmen dürfen, und welche nicht, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Geschenktes Haus

4. BGH-Urteil: Geschenkt ist (nicht) geschenkt!

„Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen“, so heißt es im Volksmund. Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht dagegen durchaus vor, eine Schenkung zurückzunehmen, wenn der Beschenkte „durch eine schwere Verfehlung groben Undank“ zeigt (BGB § 530). Aber deshalb vor den Bundesgerichtshof ziehen? Ein Paar war seit 2002 zusammen und kaufte schließlich 2011 ein Eigenheim, um darin zu wohnen. Die Eltern der Frau gaben gut die Hälfte dazu, 104.000 Euro. Geschenkt.

Doch keine zwei Jahre später trennte sich das Paar und die Eltern verlangten die Schenkung zurück, schließlich seien sie davon ausgegangen, dass die beiden lebenslang zusammenblieben. Der Partner weigerte sich, die Eltern klagten und bekamen Recht vom Landgericht und vom Oberlandesgericht (OLG). Grund: Mit der Trennung sei die Geschäftsgrundlage der Schenkung entfallen.

Auch der Bundesgerichtshof hält nun fest, dass die Eltern das Geld zurückverlangen können. Nicht, weil das Paar nun ein Leben lang hätte zusammenbleiben müssen. Aber hätten die Eltern gewusst, dass das Paar keine zwei Jahre mehr zusammenlebt, hätten sie kaum so eine Geldsumme verschenkt. Das ist es, was das Gesetz meint, wenn vom Wegfall der Geschäftsgrundlage die Rede ist (Az. X ZR 107/16).

Lesen Sie im Blog, warum das OLG dem Partner 8,4 Prozent der Schenkung überlassen wollte.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg

5. Auch wichtig: Postbank teurer, Vodafone-Pass und Facebook-Währung

+++ Facebook hat am Dienstag Pläne für eine eigene Kryptowährung namens „Libra“ vorgestellt. Ab 2020 sollen Nutzer damit Geld überweisen können, etwa über die Messenger-App von Facebook, aber auch über Instagram und WhatsApp. Der „Libra“ soll an mehrere reale Währungen gekoppelt werden. Damit könnte Facebook eine ganz neue Marktmacht auf sich konzentrieren und nationale Währungen gefährden. Einen guten Überblick über das Thema liefert die Zeit. +++

+++ Kunden der Postbank müssen sich ab Oktober auf höhere Kosten einstellen. Das beliebteste Kontomodell „Giro Plus“ kostet dann 1 Euro mehr im Monat: Die Gebühr für die Kontoführung steigt auf 4,90 Euro. Auch Kunden mit dem „Giro Extra Plus“ zahlen künftig pro Monat 1 Euro mehr, nämlich 10,90 Euro. Auch beleghafte oder telefonisch erteilte Aufträge kosten künftig ebenfalls rund 1 Euro mehr. Wer sein Konto lieber kostenlos führen will, findet in unserem Girokonto-Rechner Alternativen. +++

+++ Mit dem Vodafone-Pass können Kunden auf ihrem Smartphone bestimmte Apps wie Facebook, WhatsApp oder Netflix nutzen, ohne dabei ihr Datenvolumen aufzubrauchen. Im Urlaub mussten Vodafone-Kunden bislang allerdings auf das Extra verzichten. Dagegen hat die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nun erfolgreich vorm Landgericht Düsseldorf geklagt. Demnach soll der Tarif im EU-Ausland genauso nutzbar sein wie im Inland – ohne Mehrkosten. +++

Weitersagen
Email
 

Jeder will sparen.

Finden Sie unseren Newsletter gut?

Dann empfehlen Sie ihn an Ihre Freunde weiter.

Weitersagen

 

Sollten weitere Großstädte einen Mietendeckel verhängen?

  • Ja. Nicht nur in Berlin, auch in München, Hamburg, Köln und anderswo sind die Mieten längst jenseits von Gut und Böse.
  • Die Mieten sind zu hoch, aber der Deckel bringt nicht viel. Nur die Förderung von neuem Wohnraum hilft.
  • Nein. Der Mietendeckel ist unfair gegenüber Vermietern.

Zur Abstimmung klicken Sie bitte auf den grünen Button.

Weitersagen
Email Zum Schnäpchen
 
Zwei Paare laufen einen Landweg entlang

Serie Frauen und Finanzen, Teil 3: Warum es sich ohne Trauschein riskanter lebt

Das Geldthema kann in Beziehungen ganz schön Sprengstoff sein. Das geht los mit: Wer zahlt im Restaurant? Bis hin zur Frage: Brauchen wir einen Ehevertrag? Wir Frauen reden nicht so gern über Geld – in Beziehungen schon gar nicht. Klug ist das nicht.

„Geld ist bei uns in der Beziehung kein Thema!“

Das stimmt fast nie. Es ist richtig, dass Frauen viel zu selten über Geld in der Partnerschaft reden. Thema ist es dennoch. Kritisch wird es immer, wenn man plötzlich merkt, dass man sich beim Geld doch nicht einig war.

Natürlich müssen Sie nicht jede Rechnung ausdiskutieren. Doch wird es einfacher, wenn Sie sich bewusst machen, auf welcher Beziehungsebene es gerade um Geld geht.

Emotionale Ebene: Es geht um kostspielige Geschenke oder auch nur ein schönes Essen.

Freundschaftliche Ebene: Es geht um den Ausgleich bei gemeinsamer Freizeit, wenn ein Partner vermögender ist als der andere. Etwa das Hotel und den Flug bezahlen, weil der andere nie so luxuriös verreisen würde.

In diesen beiden Kategorien wollen Sie das Geld nicht zurück – auch wenn es zur Trennung kommt.

Anders ist es auf der partnerschaftlichen Ebene: Hier geht es um Geld und Investitionen, die Sie in die gemeinsame Zukunft stecken. Das sollten Sie immer verhandeln, damit sich nicht einer übervorteilt vorkommt. In die Waagschale gehören: Wer zahlt was für Miete oder Immobilie, für Essen und Alltag, wer hat wieviel Anteile bei der Kinderbetreuung und im Haushalt – und wer steckt beruflich zurück.

„Heiraten, das finde ich spießig.“

Klar können Sie die Ehe spießig finden. Für viele ist so eine Heirat aber auch ein Schritt, der die Beziehung zu etwas Besonderem macht – und die Spreu vom Weizen trennt (nicht selten scheitert eine Beziehung kurz vor der Hochzeit). Das Versprechen, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen, verbindet. Und ohne dieses gute Gefühl sollten Sie auch nicht heiraten – schon gar nicht, nur um Steuern zu sparen.

Sie sollten aber wissen, dass die Position eines unverheirateten Partners in wichtigen finanziellen Fragen deutlich schlechter ist als mit Trauschein. Falls einer der Eheleute stirbt, ist der andere erbrechtlich abge­sichert. Unverheiratete haben keinerlei Ansprüche gegen den anderen, selbst wenn sie sich erst nach vielen Jahren trennen: Es gibt keinen Unterhalt, keinen Zugewinnausgleich und auch keinen Ausgleich der Rentenansprüche.

Serie Frauen und Finanzen

Haben Sie Ihr Gehalt hart verhandelt? Mit Aktien schon mal Rendite gemacht? Steckt Ihr Partner beruflich für Sie zurück?

Wenn Sie diese Fragen eher mit nein beantworten, sind Sie hier richtig: in unserer Serie über Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel. Falls wir mal im Klischee landen, nehmen Sie uns das bitte nicht krumm. Wir wissen, dass nicht alle gleich sind.

1.
2.
3.
Warum es sich ohne Trauschein riskanter lebt

Der fehlende Ausgleich kann für Frauen existenzbedrohend sein, die Jahrzehnte mit ihrem Partner zusammengelebt und wegen der Kinder beruflich zurückgesteckt haben. Oft kommen sie finanziell mit einem Teilzeit-Job allein nicht über die Runden. Wer dann auch noch ausziehen muss, da der Mann nur allein im Mietvertrag oder Grundbuch steht, der hat ein wirkliches Problem.

Wollen Sie sich ohne Heirat gegenseitig absichern, dann müssen Sie das vereinbaren. Das geht, ist aber aufwendig.

Warum auch in der Ehe nicht alles gerecht geregelt ist und wie Sie die Falle des Ehegattensplittings umschiffen, lesen Sie im Blog.

Weitersagen
Email Zum Ratgeber
 
Zahl der Woche

... zahlen Kunden an einem Commerzbank-Automaten in Tschechien drauf, wenn sie dort den Betrag vor der Abhebung in Euro umrechnen lassen.

Weitersagen
Twitter ButtonFacebook Button
Zum Ratgeber
Das Beste von Finanztip
Ratgeber-Empfehlungen der Redaktion
Ratgeber-Empfehlungen der Leser
aktuelle Diskussion aus der Community
Finanztip in den Medien
Freitag, 28. Juni gegen 7:20 Uhr Hermann-Josef Tenhagen bei Radioeins
Tagesgeld
Angebote mit Zinsgarantie (nur für neue Kunden)
1 % p.a.
für 4 Monate bis 50.000 €
die besten regulären Angebote (für alle Kunden)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.

dauerhaft gute Angebote (seit mind. 12 Monaten gute Zinsen)
Leaseplan Bank
0,5 % p.a.

Cosmosdirekt
0,4 % p.a.
bis 25.000 €
0,3 % p.a.

0,3 % p.a.
Festgeld
bis 12 Monate
1,01 % p.a.
 
DLL über Weltsparen
0,75 % p.a.
 
Leaseplan Bank

0,65 % p.a.

 
bis 24 Monate
1,21 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,75 % p.a.
 
bis 36 Monate
1,31 % p.a.
 
Leaseplan Bank
0,85 % p.a.
 
Girokonto
Santander
Consorsbank
Wertpapierdepot
 
Die günstigsten Depots
 
Die besten Depots bei Onlinebanken
Baufinanzierungs-Vermittler
 
Stromtarif-Wechsel
Gastarif-Wechsel
Handytarife
Prepaid-Tarife
 
Allnet-Flat
Congstar Allnet Flat 4 GB* (Telekom-Netz)
Fluggastentschädigung
 
Rechtshelfer

 
Sofort-Entschädigung
 
 
Riester-Fondssparplan
 
DWS Toprente (mit Rabatt)
Deka Zukunftsplan Classic
Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
 
 
Makler BU-Versicherung
 
Buforum 24
Zeroprov
Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung
Lebensversicherung
 
beleihen
SWK Bank
 
verkaufen

Bildrechte:
Mann in der Therme während einer Reha: Jevtic / iStock.com -- Die Berliner Wohnungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke): Paul Zinken / dpa -- Mann zahlt am Strand: valentinrussanov / iStock.com -- Video der Woche: Finanztip -- Zahlen bitte!: Angelika Warmuth / dpa -- Haus als Geschenk: baza178 / iStock.com -- Mark Zuckerberg: Julien Mattia / Le Pictorium Agency via ZUMA / dpa -- SZwei Liebespaare: George Marks / iStock.com.

* Was der Stern bedeutet:

Wir wollen mit unseren unabhängig recherchierten Empfehlungen möglichst viele Menschen erreichen und ihnen mehr finanzielle Freiheit ermöglichen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos und anzeigenfrei im Internet verfügbar. Unsere aufwendige redaktionelle Arbeit finanzieren wir so:

Unsere unabhängigen Experten untersuchen regelmäßig Produkte und Dienstleister. Nur wenn sie dann ein besonders verbraucherfreundliches Angebot empfehlen, kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Solche Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*). Geld erhalten wir, wenn Sie diesen Link z.B. klicken oder beim Anbieter dann einen Vertrag abschließen. Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Empfehlungen. Was Ihnen unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Sie als Verbraucher ist.

Mehr zu unserer Arbeitsweise lesen Sie hier.