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Nr. 30 / 2019 vom 26. Juli

Viele Handytarife bald ohne richtigen Empfang: So steigen Sie um

Finger weg von Handytarifen ohne LTE

Fragen Sie sich auch manchmal, warum Sie mit Ihrem Handy oft schlechten Empfang haben? Oder warum die Internetseite ewig braucht, bis sie auf Ihrem Smartphone auftaucht? Womöglich liegt das gar nicht am Handynetz, sondern an Ihrem veralteten Handytarif! Denn nur etwa die Hälfte der Handytarife in Deutschland hat Zugang zur Netztechnik LTE, auch 4G genannt (4. Generation). Das ist so, als dürften Sie mit Ihrem Auto überall hinfahren – aber nicht über die Autobahn. Wer würde das akzeptieren?

Und es kommt noch schlimmer: Bald werden auch die Landstraßen gesperrt. Denn weil die Mobilfunkbetreiber schon an der nächsten Technik-Generation 5G schrauben, montieren Sie die alten Antennen ab. Es steht im Raum, dass die 3G-Technik Ende 2020 ganz abgeschaltet werden könnte. Dann bliebe den LTE-losen Tarifen nur noch ein steinaltes Basisnetz zum Telefonieren und mit rudimentärem Internet.

LTE ist kein Luxusgut, sondern der neue Standard

Die Netzbetreiber haben eingesehen, dass guter Handyempfang kein Luxusgut mehr sein darf. Aus diesem Grund öffnen nach O2 auch Telekom und Vodafone ihre LTE-Netze Stück für Stück für kleinere, günstigere Anbieter. Diesen Monat ist beispielsweise Lidl Connect dran. Die Allnet-Flat „Smart L“ im Vodafone-Netz enthält 4 GB Datenvolumen zum Preis von knapp 13 Euro für vier Wochen. Damit zieht Lidl Connect an den Konkurrenten vorbei und wird neue Finanztip-Empfehlung.

Tempo ist nicht das Wichtigste

Was uns beim Durchforsten der Vertragsbedingungen aufgefallen ist: Das Internet-Tempo des Lidl-Tarifs beträgt nur 21,6 Mbit/s – LTE schafft eigentlich viel mehr. Doch das Tempo reicht im Alltag vollkommen aus! Es kommt nicht auf den höchsten Tempo-Wert an, sondern darauf, die Netztechnik LTE überhaupt nutzen zu können. Das heißt: Ein Handytarif ohne LTE mit theoretisch bis zu 42 Mbit/s ist wegen der veralteten Technik trotzdem schlechter als ein LTE-Tarif mit 21,6 Mbit/s.

Ob Sie LTE haben, erkennen Sie auf einen Blick

Ob Sie schon LTE haben, lässt sich leicht rausfinden. Wenn Sie unterwegs ohne W-Lan im Internet surfen und oben rechts auf dem Bildschirm Ihres Smartphones steht 4G, 4G+ oder LTE, dann ist alles gut.

Wenn es da nie steht, sollten Sie sich einen Ruck geben und den Handytarif wechseln. Wie das geht, können Sie Schritt für Schritt in unserem Ratgeber Handytarife nachlesen.

Falls Sie Ihren Mobilfunkanbieter nicht wechseln wollen, rufen Sie ihn an und fragen Sie, ob er Ihren Tarif auf LTE umstellt – am besten ohne oder mit geringem Aufpreis. Um den Druck zu erhöhen, können Sie mit der Kündigung drohen.

Übrigens: Den LTE-Nachfolger 5G brauchen Sie noch nicht. Die Technik muss erstmal aufgebaut werden und ist aktuell nur an wenigen Orten verfügbar.

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Schnäppchen der Woche

Sechsmal „Geo“ lesen für 15 Euro

Das Magazin „Geo“ ist für seine Reportagen über Wissenschaft, Reisen und Geschichte bekannt. Beim Anbieter „Zeitschriften & Co“ können Sie es ein halbes Jahr lang günstiger lesen. Für sechs Hefte zahlen Sie knapp 15 Euro statt regulär 48 Euro.

Denken Sie daran, das Probeabo zu kündigen, am einfachsten per Mail. Ansonsten verlängert sich es sich um ein Jahr zum regulären Preis.

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Freiluft-Kino und kostenloses Eis

Der Eiscremehersteller Ben & Jerry’s zeigt in den nächsten Tagen in Open-Air-Kinos die französische Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“. Und dazu gibt es Gratis-Eis! Die Freiluft-Filmvorführung findet unter anderem in Berlin, Hamburg und Leipzig statt. Allerdings wird der genaue Ort in der jeweiligen Stadt oft erst kurzfristig bekanntgegeben. Eine laufend aktualisierte Liste aller Termine finden Sie hier.

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Hörspielklassiker gratis herunterladen

Hörspielliebhaber und Literaturfreunde aufgepasst: Beim WDR3 gibt es derzeit den Klassiker „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry gratis zum Anhören und Herunterladen.

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1. Gluthitze: Grund genug, die Miete zu mindern?

Wieder extreme Hitze in Deutschland – in manchen Regionen überstiegen die Temperaturen sogar die 40-Grad-Marke. Wenn Ihre Wohnung schlecht isoliert ist, wird es dort schnell unerträglich heiß. Ist das nicht ein Mangel, der Sie berechtigt, weniger Geld an den Vermieter zu überweisen?

Ganz so einfach ist es nicht. Denn eine Regel, ab welcher Temperatur Sie die Miete mindern dürfen, existiert nicht. Das heißt: Jeder Fall muss einzeln geklärt werden – im Zweifel vor Gericht. Und die Richter urteilen sehr unterschiedlich.

Welche Temperatur überhaupt vor Gericht als zu heiß gelten könnte, dafür sind die Arbeitsschutzregeln ein möglicher Anhaltspunkt. Demnach ist 26 Grad die Obergrenze. Die Oberlandesgerichte Hamm und Rostock waren hingegen der Ansicht, dass es drinnen immer mindestens 6 Grad kälter sein muss als draußen. Dabei ging es aber um gewerbliche Mietverträge.

Gute Chancen haben Sie, wenn Sie in einer Neubauwohnung leben, die sich extrem aufheizt. In einem Fall vor dem Amtsgericht Hamburg konnte der Mieter nachweisen, dass die Wärmeschutzmaßnahmen nicht den baurechtlichen Bestimmungen entsprachen. Er durfte die Miete um 20 Prozent kürzen, und die Vermieterin wurde verdonnert, einen angemessenen Wärmeschutz nachzurüsten.

Schlechtere Karten haben ausgerechnet die besonders hitzegeplagten Bewohner von Dachgeschoss-Wohnungen. Jedenfalls war das Amtsgericht Leipzig der Ansicht, dass man mit hohen Temperaturen rechnen müsse, wenn man eine Dachgeschoss-Wohnung miete – und die Hitze dann eben ertragen müsse.

Falls Sie Ihre Miete mindern wollen, dokumentieren Sie die Temperaturen als Beweis. Außerdem benötigen Sie wahrscheinlich Hilfe. Dazu können Sie sich beispielsweise an einen Mieterverein wenden.

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2. Autounfall im Ausland: So handeln Sie richtig

Selbst wenn der Schaden gering ist – ein Unfall mit dem eigenen Auto im Ausland ist besonders unangenehm. Sie können sich aber gut vorbereiten.

Egal, wohin die Reise geht: In vielen Ländern sind Warndreieck, Warnweste und Erste-Hilfe-Koffer Pflicht. Informieren Sie sich vor der Abfahrt, welche Regeln im Ausland gelten: Eine gute Übersicht bietet die App „Mit dem Auto ins Ausland“ des Europäischen Verbraucherzentrums.

Zwei Dokumente sollten Sie immer im Handschuhfach haben: Eine internationale Versicherungskarte, auch Grüne Karte genannt. Damit können Sie im Schadensfall Ihren Versicherungsschutz nachweisen. Die Karte können Sie bei Ihrer Versicherung beantragen. Ebenfalls sinnvoll: Ein europäischer Unfallbericht. Damit lassen sich europaweit einheitlich Unfälle dokumentieren. Eine mehrsprachige Version stellt zum Beispiel der Autoklub ACE bereit. Nehmen Sie gleich mehrere Exemplare mit, für Sie und Ihren Unfallgegner. Notieren Sie sich unbedingt das Kennzeichen des anderen Fahrzeuges. Wenn möglich auch Name und Anschrift des Unfallgegners.

Die wichtigsten Telefonnummern bei einem Autounfall im Ausland sind der europäische Notruf 112 und der Zentralruf der Autoversicherer (+49 40 300 330 300). Letzterer kann den Kontakt zur gegnerischen Versicherung herstellen. Das ist vor allem wichtig, wenn der andere schuld ist. Tragen Sie die Schuld am Unfall, wenden Sie sich umgehend an Ihre Kfz-Versicherung.

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Video der Woche

Eigenheim kaufen oder lieber zur Miete wohnen? Welche Denkfehler tausende Euro kosten können und wie man diese große Entscheidung vernünftig durchrechnet, erklärt Saidi im Video.

 

3. Bafög steigt: Warum Sie sich jetzt darum kümmern sollten

Im August steigt die Ausbildungsförderung Bafög für Studenten auf monatlich bis zu 853 Euro (vorher 735 Euro). Azubis und Schüler bekommen etwas weniger. Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt, erhält künftig vor allem eine höhere Wohnungspauschale von 325 Euro statt 250 Euro. Allerdings reicht selbst das in bestimmten Unistädten wie München kaum noch für ein WG-Zimmer.

Auch die Freibeträge steigen, also die Verdienstgrenzen der Eltern, ab denen es weniger oder kein Bafög mehr gibt. Das ist eine gute Nachricht für alle, die schon mal Bafög beantragt haben und abgelehnt wurden. Vielleicht haben Sie jetzt mehr Erfolg – selbst wenn Sie nur einen kleinen Teilbetrag zugesprochen bekommen. Wer auch nur 1 Euro Bafög erhält, muss zum Beispiel keinen Rundfunkbeitrag zahlen.

Wir empfehlen jedem, der Bafög-berechtigt sein könnte, die Förderung zu beantragen. Das Geniale ist ja, dass Sie als Studentin oder Student nur die Hälfte zurückzahlen müssen. Und auf die andere Hälfte zahlen Sie keine Zinsen. Azubis und Schüler dürfen sogar das ganze Bafög behalten.

Kümmern Sie sich besser früh als spät ums Bafög. Rückwirkend gibt es das Geld nämlich nicht. Und bis Sie den ganzen Antrag zusammen haben, müssen Sie einige Unterlagen besorgen. Zur Not können Sie die Dokumente aber auch später nachreichen.

Sie müssen beim Bafög-Antrag die Einkünfte Ihrer Eltern und gegebenenfalls Ihres Ehepartners offenlegen. Dafür brauchen Sie den Steuerbescheid des vorletzten Kalenderjahres. Verdienen Ihre Eltern im aktuellen Jahr wahrscheinlich weniger Geld, sollten Sie das angeben. Das empfiehlt sich vor allem, wenn ein Elternteil in Rente geht oder nur noch in Teilzeit arbeitet.

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4. Wie Sie Elektronik-Käufe womöglich noch rückabwickeln können

Wenn Sie Elektronik gekauft haben und später feststellen, dass sie nichts taugt, ist das sehr ärgerlich. Falls Händler und Hersteller auch noch die Reparatur verweigern, würden viele den Kauf am liebsten komplett rückgängig machen. Aber das geht bei online gekauften Waren ja nur zwei Wochen lang. Oder? Unter Umständen gibt es eine weitere Möglichkeit: mit dem juristischen Schachzug „Widerrufsjoker“.

Mit dem Widerrufsjoker können Sie eigentlich eher einen teuren Immobilienkredit umschulden. Oder Ihren Betrugsdiesel loswerden, den Sie per Kredit finanziert haben. Dabei nutzt man Formfehler im Kreditvertrag aus und macht diesen zusammen mit dem verbundenen Kauf rückgängig. Und jetzt kommt’s: Solche Fehler in der Widerrufbelehrung sieht das Landgericht Hamburg auch in einem Kreditvertrag der Hanseatic Bank (Az. 302 O 420/16). Über diesen Kredit kaufte ein Kunde zwei Gaming-Laptops vom Online-Händler notebooksbilliger.de für mehr als 12.000 Euro – ein Fehlkauf, wie der Kunde später feststellte. Er beklagte ständige Abstürze und das Einfrieren der Grafik.

Dank des Widerrufsjokers würde der Käufer sein Geld zurückbekommen, was notebooksbilliger.de zuvor ablehnte. Die Hanseatic Bank hat allerdings Berufung eingelegt, teilte uns eine Sprecherin mit. Notebooksbilliger.de wollte sich nicht äußern.

Die Rechtsanwälte, die das Urteil erstritten haben, vermuten, dass es sich um einen „Systemfehler“ handelt und dass „wahrscheinlich sämtliche von der Hanseatic Bank finanzierten Verträge von 2015 und später bei notebookbilliger.de und anderen Anbietern auch heute noch widerrufbar sind.“ Um herauszufinden, ob Ihr Vertrag betroffen ist, wenden Sie sich an eine Verbraucherzentrale oder einen Anwalt. Wir behalten den Rechtsstreit der Hanseatic Bank für Sie im Blick.

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„Wir sorgen dafür, dass unsere Experten und Redakteure mit voller Energie für Sie – die Verbraucher – arbeiten können.“

Chefredakteur Hermann (l.), Redaktionsleiterin Nina und Pressesprecher Marcus

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5. Auch wichtig: Letzter Aufruf für Steuererklärung, Kostenfehler bei Lebensversicherung, Comdirect

+++ Letzter Aufruf für diejenigen, die zur Abgabe einer Steuererklärung für 2018 verpflichtet sind: Die Frist dafür endet am kommenden Mittwoch. Die Mühe lohnt sich: In fast 90 Prozent der Fälle gibt es Geld vom Staat zurück. Nutzen Sie doch einfach unser E-Book und eine Steuersoftware. Damit ist die Erklärung am Wochenende zu schaffen! +++

+++ Haben Sie für den heutigen Freitag eine Bahnfahrt mit Zugbindung gebucht, können Sie die Fahrt kostenlos stornieren oder verschieben. Wegen der extremen Hitze hat die Bahn eine Kulanzregel eingeführt. +++

+++ Falls Sie einen Vertrag bei der Stuttgarter Lebensversicherung besitzen, haben Sie womöglich zu viel bezahlt. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die Versicherung rund 80 Euro abgebucht, die so im Vertrag nicht vereinbart waren, und weist die Kunden nun nicht besonders transparent darauf hin. Erst, wenn der Vertrag abläuft oder Sie ihn kündigen, bekommen Sie das Geld als „Sonstiges“ zurückgezahlt. +++

+++ Comdirect-Kunden, die regelmäßig Bargeld aufs Girokonto einzahlen, müssen sich auf höhere Preise einstellen. Zum 14. September kosten Bareinzahlungen am Automaten oder Schalter 2,90 Euro statt 1,90 Euro. Drei Einzahlungen pro Jahr sind kostenlos. +++

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Hat Ihr Handytarif schon LTE?

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Frauen und Finanzen, Teil 8: Wissen, was Ihnen im Alter zusteht!

Von Sara Zinnecker

Wir Frauen planen ganz gern im Voraus. Und wir fühlen uns wohler, wenn wir alle Unwägbarkeiten der Zukunft einmal durchdacht haben. Dazu gehört zwangsläufig auch die Überlegung: „Auf die gesetzliche Rente kann ich mich nicht verlassen, darum sollte ich schleunigst anfangen, privat fürs Alter vorzusorgen.“ Durch unsere Arbeit bei Finanztip begegnen wir öfter anderen Frauen, die bereits eine Weile im Berufsleben stehen und plötzlich nervös werden: Sie fürchten, zu spät dran zu sein mit der Vorsorge.

„Irgendwie habe ich nie mit der Vorsorge angefangen.“

Bleiben Sie erstmal ruhig. Zwar ist es grundsätzlich besser, möglichst lange anzusparen – aber wer sich mit Mitte 30 das erste Mal Gedanken über die Vorsorge macht, liegt noch immer gut in der Zeit. Erst in diesem Lebensabschnitt haben Sie ja häufig das Geld übrig, um monatlich einen ordentlichen Betrag zur Seite legen zu können. Wie viel Geld Sie für die Vorsorge in die Hand nehmen wollen, hängt von zwei Dingen ab: Welchen Berufsweg haben Sie eingeschlagen? Und wie viel Geld möchten Sie im Alter zur Verfügung haben? Es ist also an der Zeit für eine Bestandsaufnahme Ihrer Finanzen!

„Ein Mann ist keine Altersvorsorge.“

So lautet der Titel des Bestsellers von Finanzberaterin Helma Sick. Sie hat sich in den Nachkriegsjahren hochgearbeitet und schließlich vom Ehemann – persönlich und finanziell – emanzipiert. Ja, es gibt den Versorgungsausgleich, sollten Sie sich vom Partner scheiden lassen. Und ja, es gibt die Witwenrente, falls Ihr Ehemann vor Ihnen verstirbt.

Aber: Lassen Sie sich doch auch ein wenig vom Helma Sick inspirieren, nehmen Sie den Ordner aus dem Regal und schauen Sie in die Verträge, die auf Ihren Namen laufen. Bekommen Sie ein Gefühl für die Summe, die später einmal nur Ihnen zusteht.

Serie Frauen und Finanzen

Haben Sie Ihr Gehalt hart verhandelt? Mit Aktien schon mal Rendite gemacht? Steckt Ihr Partner beruflich für Sie zurück?

Wenn Sie diese Fragen eher mit nein beantworten, sind Sie hier richtig: in unserer Serie über Finanzen – aus weiblichem Blickwinkel. Falls wir mal im Klischee landen, nehmen Sie uns das bitte nicht krumm. Wir wissen, dass nicht alle Frauen gleich sind. Aber am Ende kann wohl jede was aus dieser Serie ziehen. Und vielleicht auch der eine oder andere Mann.

Frage eins: Wie viel Rente können Sie eigentlich erwarten? Sind Sie Angestellte, dann schauen Sie in die jährliche Übersicht der gesetzlichen Rentenversicherung. Als Freiberuflerin werfen Sie einen Blick in die Aufstellung Ihres berufsständischen Versorgungswerks. Sind Sie Beamtin? Dann fragen Sie mal nach Ihrem Pensionsanspruch.

Frage zwei: Haben Sie sonst noch Verträge, eine Lebensversicherung vielleicht? Eine betriebliche Altersvorsorge? Zahlen Sie eine Immobilie ab, in der Sie später mietfrei wohnen?

„Es ist doch alles zu unübersichtlich, das kann ich später noch machen.“

Das Vorsorgesystem in Deutschland ist tatsächlich unübersichtlich. Bleiben Sie trotzdem dran und überschlagen Sie Ihre Ansprüche. Ziehen Sie (über den Daumen gepeilt) einmal 20 Prozent ab, denn wahrscheinlich fallen auf Ihre Rente aus den verschiedenen Töpfen noch Steuern und möglicherweise Sozialabgaben an. Nur so wissen Sie, wie viel im Zweifel fehlt und können rechtzeitig gegensteuern.

Eine Daumenregel haben wir für alle, die nur gesetzlich abgesichert sind: Wahrscheinlich reichen Ihnen im Alter um die 80 Prozent von dem, was Sie heute (netto) verdienen. Um das Niveau zu erreichen, müssten Sie etwa über 30 Jahre pro 100 Euro Nettogehalt 15 Euro zusätzlich zurücklegen.

Wenn Sie also 2.000 Euro netto verdienen, sollten Sie 300 Euro im Monat zur Seite legen. Noch genauer erklärt das unser Kollege Saidi im Video. Weitere Beispielrechnungen finden Sie auch in unserem Ratgeber zur privaten Altersvorsorge.

Wenn Sie sich bei den Rentenansprüchen unsicher sind: Vereinbaren Sie einen Termin bei der Deutschen Rentenversicherung und lassen sich kostenlos beraten. Vielleicht können Sie sogar weitere Rentenpunkte bekommen, weil Sie zum Beispiel Kinder betreut oder Verwandte gepflegt haben.

Warum eine Lebensversicherung keine gute Altersvorsorge ist und wo Sie sonst noch Beratung bekommen, lesen Sie im Blog.

Mit dieser Folge endet die Frauen-Serie. Wir hoffen, sie hat Ihnen gefallen. Wenn ja, empfehlen Sie sie doch Ihren Freundinnen weiter!

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... der Handytarife müssen ohne die Netztechnik LTE auskommen – und sind praktisch bald ohne Empfang (neueste Zahlen von Ende 2018).

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